Posts by siggi 2


    Ich muss sagen, dass der TA-110 wirklich vorzüglich zum SPU Classic passt. Ob's am Ortofon SH-9000 liegt, welches ich jetzt endlich auch am Sl-151 montieren konnte. Der Fingertip ist bei den Ortofon-HS sehr weit vorne montiert. Beim SME M2-9R Gab es dann Kratzer vorne an der Haube, der TA-110 baut ein paar mm kürzer. Oder liegt es an dem Gummiteil zur Resonanzdämpfung? Keine Ahnung aber der Arm ist gut!


    Der SME ist aber deutlich wertiger und auch besser zum Einstellen.


    Gruß

    Siggi

    Der Koshin scheint mir gegenüber dem SME der bessere Tonarm zu sein. Ist der Unterschied 12 Zoll zu 9 Zoll wirklich alles entscheidend?

    Alles eine Frage des Zustandes bei den alten Schätzchen. Wenn so ein Tonarm im Laufe seines nun mindestens 40 Jahre alten Lebens bei einem Umzug oder auf einer Party einen mitgekriegt hat, funktioniert er halt nicht mehr so wie es sein soll. Ich hatte den TD126 mit GST 801 und auch einen TD127 mit SME 3012R. Fand beide schön und letztendlich auch den Koshin schöner. Allerdings musste ich den tauschen, da mir das Lager zuviel Spiel hatte ( Umzug? Party?). Die magnetische Einstellung von AS und Gewicht ging bei dem Exemplar auch nicht mehr so genau, was wohl nach so langer Zeit bei vielen Exemplaren normal ist. Ein neuer gebrauchter war dann deutlich besser und ich meine er klang auch besser..

    Letztendlich war mir der TD126 und erst recht der TD127 einfach zu groß und protzig. Behalten habe ich meinen einfachen TD146. Mir gefallen diese "kleinen" thorense einfach am besten.

    Übrigens gingen beim 3012 als auch beim GST 801 sehr gut MM-Systeme mit eher hoher Nadelnachgiebigkeit, obwohl der Koshin doch den Ruf hat ein sehr schwerer Tonarm zu sein. Auffällige Resonanzen gab es aber nicht! Ich finde ihn nach wie vor klasse und wenn deiner in einen gutem Zustand ist, wie du es beschreibst, dann unbedingt behalten! Es gibt nicht mehr viele davon im guten Zustand!


    Gruß

    Siggi

    Noch gibt es ja bei Thakker das MC 30 Super (ohne Mk 2, silber/goldfarbenen Gehäuse, mit Gyger 1 Schliff).

    Das ist bei Thakker aber schon länger ausverkauft. Zur Zeit haben sie ein MC 20 SE (?). Von den Daten her könnte das ein MC 20 Super 2 sein. Das hatte ich mal und ist sehr gut. Allerdings eher hell abgestimmt, ohne in den Höhen zu nerven. Diese Neuauflagen sind übrigens nicht exakt gleich mit den gleichnamigen Vintage-Systemen. Innenwiderstand und auch Schliff sind unterschiedlich.


    Gruß

    Siggi


    Von den EPC 205ern habe ich eine ganze Sammlung. Wen Zeit,stelle ich mal ein paar Bilder rein. Das hier abgebildete MK4 klingt wirklich gut und muss sich nicht hinter neueren Systemen verstecken. Zum Beispiel im Vergleich zu einem Garrott P77i. Sehr dynamisch und sehr fein in der Hochtonauflösung.


    Gruß

    Siggi


    Technics SL-150 mit SME M2-9R und Technics EPC 205C MK4. Lag alles schon länger im Schrank aber jetzt hat man ja genug Zeit für solche Spielereien. ;)


    Ich habe den SL-151 MK2, also den Nachfolger, aber der SL-150 sieht einfach mehr Vintage aus und viel schlechter ist der bestimmt nicht. Die Haube ist ein bisschen knapp. Man sieht das hinten an den Hängen. Stört mich jetzt nicht so doll aber passt auch die Haube vom SL-1200 MK2? Zwar sauteuer aber die gibt es noch neu.


    Gruß

    Siggi


    Liegt schon länger im Schrank und heute mal montiert. Klang im Vergleich zum SME M2-9r? Da müsste ich lügen oder raten. Das SPU klingt mit beiden Armen gut.

    Der SME kommt dann an meinen neu erworbenen Technics-SL-120.


    Gruß

    Siggi

    Allerdings ist in den Spezifikationen auch zu lesen, dass der TA zwischen 5 und 10g wiegen darf - da wäre ein SPU mit 13g wohl eindeutig zu schwer.

    Dazu kommt ja noch der nötige Adapter SPU-Adapter. Durch den baut das System recht hoch. Prüfe also vor dem Kauf, ob das mit der Höhenverstellung passt. Die Auflagekraft ist für die Platte kein Problem. Es könnte aber beim AS schwierig werden. Die meisten Tonarme gehen da nur bis 3 Gramm.


    Gruß

    Siggi

    Nun gut, das Thema hatten wir hier schon mal wegen der SPU Classic. Nach Anfrage bei ATR wurde das auf deren Seite geändert und sie haben die Daten von Ortofon übernommen. Dein verlinkter Flyer ist übrigens das internationale Prospekt von Ortofon. Entscheidender ist wohl die Angabe der "

    Recommended load impedance". Die unterscheidet sich deutlich von den SPU Classic. Ich habe es bis jetzt noch nicht ausprobiert aber ich vermute das Ortofon das Royal rausgebracht hat, um etwas für Kunden ohne ÜT und mit nicht so schweren oder bedämpften Armen anzubieten. Letzteres kann ich bestätigen. Das Classic dagegen neigt bei falschen Arm eher zu Resonanzen.


    Gruß

    Siggi

    Welche Übertrager verwendet ihr mit dem SPU Royal?

    Ortofon T-30 auf Stellung 12 Ohm. Meins ist allerdings ein Royal N mit 6 Ohm Innenwiderstand laut Ortofon HP. Das Royal GM hat ein Ohm mehr. Ich hab's auch mal mit Stellung 24 Ohm versucht, gefiel mir aber nicht so gut. Ist aber auch einen Tick leiser. Vielleicht liegt es daran.


    Gruß

    Siggi

    Wir werden sehen aber ich habe mir die beiden SPU schon bewusst gekauft, weil sie über Jahrzehnte im Programm waren und das wohl auch noch Jahrzehnte bleiben. Gerade das Vero gefiel mir damals sehr gut aber es gab keinen Austausch seitens Ortofon. Ich habe dann auch nichts Vergleichbares mehr gefunden.


    Gruß

    Siggi

    Was mir noch aufgefallen ist: Die Anlage befeuert im Nebenraum ein Paar Dynaudio Focus 140. Dank SPU klingen die jetzt richtig erwachsen. Gerade Kompaktboxen profitieren enorm vom starken Grundton des SPU. Ich kann hier schön vergleichen, weil ich an der selben Anlage in einem Raum Standboxen (Spendor) und im anderen Raum die kleinen Dynaudio betreibe.


    Gruß

    Siggi

    Viel hängt natürlich auch vom Musikgeschmack ab. Das Classic N mit Rundnadel bringt gerade bei Jazz sehr viel Spass. Die Musik fließt geradezu aus den LS. Klavierläufe ohne Härten, trotzdem perlend und mit viel Körper. Bei komplexerer Musik, wie Klassik aber auch Heavy Metal wirken einige Passagen dann doch so als wenn da ein (sehr dünner) Vorhang vor den Boxen hängt.

    Nun ist Jazz oder auch Reggae und Dub meine bevorzugte Musikrichtung. Für andere Sachen habe ich dann noch mein Royal N im Wohnzimmer. Das löst dann doch deutlich besser auf, muss aber penibelst eingestellt werden. Allerdings hat man da bei einigen Aufnahmen leichte Spitzen im HT. Das kannte ich auch von anderen Ortofon MC (Vero, MC 20S,MC 30S). Das Royal hat aber im Vergleich zu Vorgenannten deutlich mehr Körper, wie wohl alle SPU.

    Weil ich gestern sowieso am Umstöpseln war, habe ich das SPU mal direkt an die iPhono angeschlossen, also ohne ÜT. Obwohl die iPhono eine vielseitige Vorstufe ist, mit guter Verstärkung und verhältnismäßig geringem Fremdspannungsabstand, klang es mit ÜT doch dynamischer. Mag bei den "lauteren" SPU anders sein aber die Classic sollten schon mit ÜT laufen. Die iPhono ist ein 500,-€ Vorverstärker, von daher natürlich alles relativ.


    Gruß

    Siggi

    Moin

    der minimale Brumm ging mir auf Dauer nun doch auf die Nerven und ich habe den Verto vom Phonoeingang meines Revox B250 getrennt und an die iPhono II gesteckt. Ergebnis: Brumm komplett weg :merci: und der Sound ist vom Feinsten! Der Bass knackscharf, die Percussion crispy, es klingt jetzt auch irgendwie räumlicher mit großer Bühne. Höre gerade Herbie Hancock und bin verliebt in mein SPU Classic N mit Rundnadel. :love:

    Der Revox ist komplett revidiert und wirklich nicht schlecht aber im Laufe der Jahrzehnte hat sich im

    Verstärker-Design wohl doch einiges getan. Das einfache SPU Classic aber ist ein Sahnesystem und wird mich wohl bis zum Ende begleiten. Gut, dass das möglich ist, dank System-Austausch seitens Ortofon. Die ewige Sucherei hat ein Ende!


    Gruß

    Siggi

    Die mussten zwangsweise direkt an der Wand stehen und sollten dennoch gut klingen, was auch gelang zB Linn Kan oder Naim SBL.

    Bei den aktuellen Vertretern hat sich das allerdings geändert. Ich hatte die Spendor 3/5. Wunderbare LS mit viel Körper und seidigen Höhen, allerdings nur auf Ständern. Direkt an der Wand im Regal klangen die mumpfig.

    Klar, wer hat heute noch ein Bücherregal oder eine Schrankwand in der Bude. Der moderne Mensch kauft sich eine Sonos-Lampe bei Ikea und stellt sie auf das Sideboard. Das ist noch unauffälliger und bis zur nächsten Party klingen die auch ganz gut. Danach kauft man ne Neue. ;)


    Ich bin sehr zufrieden mit meinen Chartwell LS 3/5 A. Das sind Nachbauten aus Hong Kong mit einem Frequenzgang fast identisch zu den Originalen, nämlich einer ordentlichen Delle im Grundton von 100 Hz bis 1Khz. Im Regal klingen die richtig gut! Auf meinen kleinen SW von B&W kann ich da verzichten.

    Leider gibt es die nicht mehr.


    Gruß

    Siggi

    Fürs Sideboard wären sie mir zu schade.

    Deine Harbeth kenne ich nicht aber die alten BBC LS3/5 von Chartwell, Spendor, KEF waren eigentlich für`s Sideboard gedacht oder für das Bücherregal, die Raumecke oder eben generell dicht an der Wand. Unauffällig aber trotzdem guter Sound. Das machte sie damals zum Verkaufsschlager.


    Gruß

    Siggi