Posts by siggi 2

    Die mussten zwangsweise direkt an der Wand stehen und sollten dennoch gut klingen, was auch gelang zB Linn Kan oder Naim SBL.

    Bei den aktuellen Vertretern hat sich das allerdings geändert. Ich hatte die Spendor 3/5. Wunderbare LS mit viel Körper und seidigen Höhen, allerdings nur auf Ständern. Direkt an der Wand im Regal klangen die mumpfig.

    Klar, wer hat heute noch ein Bücherregal oder eine Schrankwand in der Bude. Der moderne Mensch kauft sich eine Sonos-Lampe bei Ikea und stellt sie auf das Sideboard. Das ist noch unauffälliger und bis zur nächsten Party klingen die auch ganz gut. Danach kauft man ne Neue. ;)


    Ich bin sehr zufrieden mit meinen Chartwell LS 3/5 A. Das sind Nachbauten aus Hong Kong mit einem Frequenzgang fast identisch zu den Originalen, nämlich einer ordentlichen Delle im Grundton von 100 Hz bis 1Khz. Im Regal klingen die richtig gut! Auf meinen kleinen SW von B&W kann ich da verzichten.

    Leider gibt es die nicht mehr.


    Gruß

    Siggi

    Fürs Sideboard wären sie mir zu schade.

    Deine Harbeth kenne ich nicht aber die alten BBC LS3/5 von Chartwell, Spendor, KEF waren eigentlich für`s Sideboard gedacht oder für das Bücherregal, die Raumecke oder eben generell dicht an der Wand. Unauffällig aber trotzdem guter Sound. Das machte sie damals zum Verkaufsschlager.


    Gruß

    Siggi

    Ich persönlich besitze heute keinen TR mehr, habe aber trotzdem volle Hochachtung vor JR und seinem Lebenswerk.

    Mit Herrn Räke hatte ich ein Gespräch bei den Hamburger Hifi-Tagen. Ist bestimmt über 10 Jahre her aber wie er mir mit leuchtenden Augen seine Produkte vorgestellt hat, vergesse ich nie. Der brennt für die Sache und ist stolz auf sein Werk. Zurecht, finde ich. Er und natürlich auch andere haben viel zum Vinyl-Revival beigetragen. Mir sind die zu teuer. Nicht, dass die Dreher ihr Geld nicht wert sind aber ein paar Tausender für einen Plattenspieler....wenn ich mal im Lotto gewinne.


    Gruß

    Siggi

    Was die damals für einen Aufwand getrieben haben!8| Tonarm umgebaut, damit der elektrische Lift und die Endabschaltung funktioniert und das bei ner ganzen Menge von Tonarmen. Kein Wunder das sie pleite gegangen sind.


    Tja Jörg, letztes Jahr habe ich meinen verkauft, mitsamt aller Zusatzgewichte und HS (hatte auch alles doppelt!). Da hätte ich natürlich an dich denken sollen. Ich weiss ja von deinem TD226. Tut mir leid aber du bist ja auch so glücklich. ;) Viel Spass mit dem Klassiker!


    Gruß

    Siggi

    Aber durch die Positionierung und Orientierung der Antenne

    Kann sein, dass die sich durch Wind erstellt hat. Ich hatte schon besseren Empfang. Muss mich mal darum kümmern. Feldstärke zeigt der Sansui aber fast voll an.


    Gruß

    Siggi

    Die Arme haben mir schon immer besser gefallen als die SME,s

    Die gibt es aber nur noch gebraucht und die SME jetzt leider auch. Gerade Tonarme leiden im Laufe der Jahrzehnte. Nicht unbedingt im täglichen Betrieb aber wie oft wurde mit dem Plattenspieler schon umgezogen. Ohne Sicherung mit Gewicht hinten dran im Kofferraum oder das Ding ist umgekippt bei ner Party. Muss der Hausherr (oder Dame) doch gar nicht mitbekommen haben.

    Resultat sind meist wackelige Lager. Bei meinem Koshin war das so und auch bei meinem KD-7010. Beide habe ich getauscht.

    Ihr bastelt gerne aber wenn man was Neues haben will? Diese Kleinhersteller sind sicherlich auch gut aber mir fehlt bei denen manchmal das Praktische. SME hat seit Ewigkeiten Tonarme produziert und das merkt man dem Produkt einfach an. Alleine das geniale Kabel mit den kurzen Cinch-Steckern, hoch flexibel, man kriegt es wirklich an jedem Laufwerk montiert, egal wie eng (habe selber einen Technics SL-151 MK2) . Dann die 2 Erdungskabel daran. Wer mal ne Brummschleife hatte, weiss das zu schätzen. Ich könnte hier noch einige Punkte im Handling anführen aber wer die SME kennt, weiss was ich meine.


    Gruß

    Siggi

    Revox A76

    Auf den und den passenden Verstärker bin ich auch noch scharf. Einmal gefällt mir das Vintage-Design und dann bauen beide Geräte nicht so tief. Ich suche noch eine Anlage für mein Billy-Bücherregal. Die kleinen Chartwell habe ich schon.


    Gruß

    Siggi

    Revox B285 im Schlafzimmer und Sansui TU-9900 im Wohnzimmer. Der Sansui ist bildschön, bringt aber nicht die Empfangsleistung des B285, obwohl der Revox an einer deutlich längeren Leitung hängt. Allerdings habe ich den Revox in Hamburg komplett revidieren lassen. Müsste ich mit dem Sansui vielleicht auch mal machen aber ganz ehrlich: Leichtes Rauschen gehört für mich beim analogen Empfang dazu. Ich könnte den Sender ja auch rauschfrei über Internet hören aber das kann doch jeder.


    Mein Traum ist eine richtig gute Dachantenne, dann kann ich die Dänen sauber empfangen. Die haben ganz gute Jazz-Programme.


    Gruß

    Siggi

    Dieses Gejammere um das Ende eine qualitativ durchschnittliche Produktreihe macht mir ein wenig Angst...

    ^^ Keine Ahnung, von welcher Modellreihe du schreibst aber mein M2-9R ist top verarbeitet bis ins kleinste Detail und in der Handhabung einfach perfekt. Mir fällt kein Arm ein, mit dem man besser einstellen kann, als mit dem SME. Dazu passt er zu fast allen auf dem Markt befindlichen Tonabnehmern. Ob SPU Classic mit niedriger oder Garrott P77i mit hoher Nadelnachgiebigkeit - es passt! Selbst mein Oldtimer, das EPC 205 MKIV mit sehr hoher Nadelnachgiebigkeit fühlt sich wohl am SME. Keine auffälligen Resonanzen und wenn, dann tauscht man gegen eine schwerere Shell, wie beim SPU und es passt wieder.


    Ich bin jedenfalls froh, dass ich mir vor ein paar Jahren noch einen geholt habe. Denn gebe ich nie wieder her!


    Gruß

    Siggi

    Ich hätte gerne eine Wiedergabe auf der warmen Seite.

    Grado prestige silver? Kostet knapp unter 200,-€. Mit ein bisschen Suchen noch weniger. Ich habe die T4P-Version des Prestige Gold und bin sehr zufrieden. Der Sound ist eher warm mit starker Mitte und seidigen Höhen. Bei mir läuft es auf einem Technics SL-QX300 mit sehr leichtem Arm.


    Erinnert ein wenig an die alten Shure.


    Gruß

    Siggi

    Moin

    Winterzeit ist Spielzeit. Bei dem Schmuddelwetter hier bietet sich ein ausgiebiger Test im kuscheligen Wohnzimmer an. Mit T4P ist das auch gar nicht umständlich.

    Erste Feststellung: Der Technics SL-7 ist ein ganz feiner Plattenspieler! :* Er spielt sehr dynamisch mit großem Bassfundament. Das spricht für eine gelungenes Chassis.

    Ausprobiert habe ich heute mal eine EPS-P22 Nadel, die schon seit Jahren im Schrank liegt. NOS und versiegelt damals bei Thacker gekauft aber nie gehört, weil mir die SAS für das System so gefiel.

    Die Nadel klingt super! Auf der Testplatte der SAS klar überlegen. 100 mü ohne knistern ist wohl Neuzustand und das nach 40 Jahren!

    Das Klangbild ist extrem neutral und sehr dynamisch. Die SAS klingt dagegen doch recht höhenbetont und mit mehr Wums im Bass, also leichter Badewannen-Effekt. Dieser Unterschied zwischen Original und SAS ist mir bei meinen 205er gar nicht so aufgefallen. Laut diesem Testbericht von 1982: Hifi-Stereophonie 82

    hat das 202 im Gegensatz zum 205 eine leichte Höhenanhebung, die man aber mit der Originalnadel kaum wahrnimmt. Vielleicht liegt es daran.


    Meine Empfehlung für die SAS bleibt aber, weil es mir ohne direkten Vergleich nicht aufgefallen wäre und ich bisher mit der Jico gut leben konnte. Interessant wären vielleicht die neuen Jico-Nadeln mit Zirkonia-Stift und elliptischen Stein. Ich weiss jetzt nicht, ob die für EPC-202/22 angeboten werden

    Die könnten aufgrund des Schliffs milder klingen, bei gleicher Dynamik. Für meine EPC-205 werde ich mal eine bestellen.


    Angeschlossen an den Phonozweig meines Arcam A39 (270pF) müsste ich mit Technics-Kabel so ungefähr bei den 400pF liegen, wie im Test empfohlen. Man könnte die SAS-Nadel vielleicht noch mit geringerer Kapazität anschließen. Jico gibt da leider keine Empfehlungen.


    Überrascht bin ich wirklich über die Güte dieses Nadeleinschubs von Anfang der 80er!


    Gruß

    Siggi

    Kann denn einer der vielgepriesenen TA-Reparierer das Gummilager überholen/ersetzen?

    Schürholz konnte das. Fand ich damals gut, dass er ehrlicherweise die Gummis für OK befunden hatte, anstatt mir eine teure Reparatur zu empfehlen. Sein Nachfolger: Tonabnehmerservice war bei ihm in der Lehre und führt den Laden jetzt weiter. Ich habe bisher nur Positives gelesen. Van den Hul wäre noch eine Adresse. Er hält das EPC-P100C (T4P) übrigens für eines der besten je gebauten Tonabnehmer.


    Garrott-Brothers? Die machen das auch. Habe selber ein P77i von denen und bin hochzufrieden damit!


    Gruß

    Siggi

    Noch was: Die EPC205MK3-4 sind mit 2mV Ausgangsspannung sehr leise. Die gängigen Vorstufen aber haben für MM zu wenig Verstärkung und rauschen dann bei entsprechender Lautstärke. Ich habe meine Lehmann BC verkauft und mir eine iPhono besorgt. Geht ganz gut.


    Das EPC100C hat nur 1,2mV Ausgangsspannung! Für Röhren ist das natürlich nix.


    Gruß

    Siggi

    Man findet im Netz sehr wenig drüber - leider!

    Die waren bei erscheinen Anfang der 80er schon sauteuer und daher entsprechend selten. Die Preise heute sind jenseits von gut und böse, weil:

    Meine EPC-205C mk3 und mk4 zeigen das gleiche Problem. Mein EPC205Cmk2 ohne dieses "TTDD" allerdings nicht.

    Mein 205MK3 liegt irgendwie sehr tief. Als wenn das Gummi jetzt ausgeleiert wäre. Ich kaufte das vor Jahren in der Bucht und es lief bis vor kurzem wunderbar.

    MK2 und National EPC 205, also MKnix, laufen extrem sauber. Auch das MK4. Das Vierer ist das einzige System meiner Sammlung, dass auf Testplatte 100mü völlig sauber, ohne Knistern, abspielt.


    Alle meine Technics-Systeme hatte ich bei Herrn Schürholz zur Untersuchung. Die Gummis waren zu der Zeit völlig in Ordnung. Die Systeme damals schon mindestens 30 Jahre alt.

    Schürholz reparierte dann noch einen MK4-Nadelträger, den ich defekt gekauft hatte. Auch das funktioniert sehr gut, obwohl der neue Träger (Bor mit ellip. Stein) nur auf den alten Stummel aufgeklebt ist. Ich kann hier nicht direkt vergleichen aber meine, dass da kein Unterschied zum Original ist. Auch diese Nadel schafft 100mü ohne Knistern.


    Die Reparatur kostete allerdings um die 350,-€!


    Lohnt sich das alles? Ja, die EPC205 MK3 und besonders das MK4 spielen sehr dynamisch, ähnlich einem guten MC, dabei aber völlig unaufgeregt und sehr neutral. Zumindest an meinem SME.


    Das EPC 100 wird in der Bucht so um die 800,-€ gehandelt. Dazu noch eventuelle Reparatur und du bist in den Regionen eines Decca-London oder Soundsmith. Ich kenne diese Systeme nicht aber die sollen ähnlich gut sein und sind dann neu. Für einen Technics-Freak natürlich keine Alternativen. ;)


    Gruß

    Siggi