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  1. Analogue Audio Association
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Beiträge von hp3

  • Welche Musik nehmt Ihr mit zum Probehören?

    • hp3
    • 25. Juli 2026 um 22:03

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.


    Oper mit Sopran, Bariton, Kinderchor, mittelgroßem Orchester. Ich war bei der Aufnahme dabei. Die Sänger trugen Headsets, im Orchestergraben standen Mikrofone, keine Geräusche der Zuschauer auf der Aufnahme, für das Publikum eine rein akustische Aufführung, wohnzimmertaugliche Lautstärke am Sitzplatz.

  • Kopfhörerverstärker Luxsin x9 im Vergleich / Ist er wirklich so gut?

    • hp3
    • 1. Juli 2026 um 20:05

    Die Urheber der Messkurven sind meistens "oratory1990" (Akustik-Ingenieur und Kopfhörerentwickler aus Östereich), "Crinacle" (studierter Buchhalter aus Singapur, mittlerweile mit eigenem Onlineshop) oder "InnerFidelity" (Tyll Hertsens, Mitgründer von HeadRoom.com bzw. Headphones.com, seit 2018 nicht mehr aktiv). Nur "oratory1990" veröffentlicht auch die Filtereinstellungen, verifiziert mit eigenen Hörtests, zumeist für 10-Band-Equaliser, teils auch direkt für den 5+2 Band EQ des RME ADI-2 DAC und PRO.

    AutoEQ, ROON und andere Werkzeuge errechnen aus den veröffentlichten Messkurven die theoretisch erforderlichen Filtereinstellungen für eine Zielkurve. EQ verbessert nicht die Fähigkeiten des Treibers, bestimmte Frequenzen wiederzugeben. EQ erhöht oder vermindert nur die Verstärkung des zugeführten Signals. Im idealen Fall kommt dann der richtige Pegel am Ohr an, im schlimmsten Fall gibt es unangenehme Verzerrungen durch Übersteuern, die Verstärker oder Kopfhörer beschädigen können. Es macht mehr Sinn, die Verstärkung nicht reproduzierbarer Frequenzen zu vermindern anstatt zu erhöhen. Das schützt Verstärker und Kopfhörer vor Überlastung.

    Letzeres passiert auch, wenn eine automatisierte Raumeinmessung auf raummodenbedingte Bassauslöschung am Messplatz mit extremer Verstärkung für diese Frequenz reagiert. Der Tieftöner macht mehr Hub und erzeugt mehr Schalldruck, die betroffene Frequenz wird jedoch am Hörplatz immer noch ausgelöscht. Eine gute, automatisierte Raumeinmessung sollte also das Ausmaß von Pegelanhebungen beschränken und bevorzugt nur Pegelabsenkungen vornehmen.

  • Kopfhörerverstärker Luxsin x9 im Vergleich / Ist er wirklich so gut?

    • hp3
    • 30. Juni 2026 um 21:02

    Wenn ich „

    Zitat von pogo

    Das ist auch abhängig vom verwendeten Programmmaterial.

    Die Basspegel von „Elektrokardiogramm“ erwecken bei etwas mehr als Zimmerlautstärke die Klipping-Warnleuchte an meinem ME Geithain Basis 1.

  • Kopfhörerverstärker Luxsin x9 im Vergleich / Ist er wirklich so gut?

    • hp3
    • 30. Juni 2026 um 13:24

    Es passt.

    Die Kopfhörerprofile über Roon erfordern zumeist eine deutliche Anhebung (!) der Lautstärke.

    Auch bei Geräten mit automatisierter Raumeinmessung und Raumkorrektur über eine iPhone App oder über ein Messmikrofon sollte man die effektiven Verstärkungen im Auge behalten, um Übersteuerung der Treiber zu vermeiden..

  • Musikübertragung mit USB-C Kabel

    • hp3
    • 30. Juni 2026 um 13:22
    Zitat von Dilbert-2

    Sieht so aus, als wenn die USB 3.1 Spec. . analoge Signal-Übertragung über USB-C-Kabel beinhaltet

    Mein Austrian Audio Hi-X25BT hat nur eine einzige USB-C Buchse, (1) fürs Laden, (2) für den digitalen Betrieb an einer USB-A Quelle, (3) für den passiven Betrieb an einem analogen Kopfhörerausgang. Für letzteres liegt ein Adapterkabel 3.5mm Stereoklinkenstecker auf USB-C Stecker bei. Er braucht aber ein Restenergie im Akku, um das anliegende analoge Signal zu erkennen.

  • Kopfhörerverstärker Luxsin x9 im Vergleich / Ist er wirklich so gut?

    • hp3
    • 30. Juni 2026 um 13:08

    Für meinen alten RME ADI-2 DAC nutze ich http://www.autoeq.app.

    Das Werkzeug greift auf die gleichen Kopfhörerprofile zu wie Roon und Luxsin, generiert die erforderlichen Filtereinstellungen für Low-Shelf, für High-Shelf und für die gewünschte Zahl an Frequenzbändern dazwischen. Der RME kann 5 Frequenzbänder, andere Geräte können mehr.

    Für den AKG K712Pro zeigt AutoEQ:

    Preamp: -6.76 dB
    Filter 1: ON LSC Fc 105.0 Hz Gain 7.7 dB Q 0.70
    Filter 2: ON PK Fc 166.5 Hz Gain -3.7 dB Q 0.20
    Filter 3: ON PK Fc 1248.3 Hz Gain 5.0 dB Q 0.99
    Filter 4: ON PK Fc 2147.2 Hz Gain -3.7 dB Q 3.81
    Filter 5: ON PK Fc 3168.7 Hz Gain 3.5 dB Q 4.72
    Filter 6: ON PK Fc 6021.2 Hz Gain -2.7 dB Q 5.00
    Filter 7: ON HSC Fc 10000.0 Hz Gain 1.7 dB Q 0.70


    Ich denke +7.7db ist recht viel. Da werden Frequenzen verstärkt, die der Kopfhörer mechanisch bedingt nur eingeschränkt wiedergeben kann. Die -6.76db am Pre-Amp reduzieren jedoch die effektive Verstärkung durch den Low-Shelf Filter. +6db(A) wird als Verdopplung wahrgenommen.

    Ich musste die Einstellungen korrigieren. Beim RME kann in Band 4 und 5 auf maximal Q=5.00 eingestellt werden.

  • Musikübertragung mit USB-C Kabel

    • hp3
    • 30. Juni 2026 um 12:04

    Der Chip ist im Gehäuse des USB-Steckers.

  • Mit welchem Kopfhörer hört ihr Musik?

    • hp3
    • 7. Mai 2026 um 08:46
    Zitat von Milchkaffee

    Ich komme mit In-Ears nicht zurecht. Entweder sie sitzen zu locker und fallen mit der Zeit raus, oder sitzen zu fest dann schmerzt es. Habe da einiges durch und bis jetzt war wirklich nichts so richtig überzeugend.

    Es mag völlig inkompatible Ohren geben. Es ist jedoch wichtig, auf passende Ohrstücke und auf zugentlastende Kabelführung zu achten (hinterm Ohr, wie es Bühnenmusiker machen).

    Man setzt In-Ears mit einer schraubenden Bewegung ein und hält sie einen Moment fest, bis sich das Ohrstück durch die Körperwärme an den Gehörgang anpasst hat.

    Ein maßgefertigter In-Ear bzw. eine maßgefertigte Otoplastik wären im angedeuteten Budget. Millionen Träger von Hörgeräten kommen damit zurecht. In der Veranstaltungstechnik haben sie Bühnenmonitore mit gehörschädigenden Pegeln weitgehend verdrängt.

    Ich mag den Beyerdynamic Xelento Remote. Klein und flach, ohne "herausragende" Gehäuseteile für Akku und Receiver, im Lieferumfang eine breite und fein abgestufte Auswahl an Ohrpasstücken, die in jeder Größe nachbestellbar sind. Er fällt mit nicht heraus aber ich drücke gelegentlich nach, um die Abdichtung wiederherzustellen.

    Ich verreise mit In-Ear und mit On-Ear (und manchmal mit noch einem Ear-Bud), weil nach Stunden ein Wechsel angenehm ist. Und weniger Wärmestau als bei Over-Ear.

  • Mit welchem Kopfhörer hört ihr Musik?

    • hp3
    • 6. Mai 2026 um 20:08
    Zitat von Milchkaffee

    Ist der Solitaire T sein Geld wert?

    Technisch ja.

    Im mobilen Gebrauch gibt es jedoch Ablenkung, nicht nur durch Geräusche, die auch ein gutes ANC nicht ganz beseitigt. Mitunter nimmt man das letzte Quäntchen an besserem Klang nicht wahr. Billigere Hörer tun bei Beschädigung oder Verlust weniger weh.

    Kabellos ist angenehm, AAC und selbst LDAC sind allerdings ein Engpass. Ich würde erst einen verkabelten Kopfhörer mit gutem Wirkungsgrad an einem Dongle-DAC probieren, bevor ich einen Solitaire T kaufe.

    On-Ears und insbesondere In-Ears haben nicht nur ein kleineres Packmaß. Sie haben weniger Kontakt mit Jackenkragen oder Kopfstützen.

  • Mit welchem Kopfhörer hört ihr Musik?

    • hp3
    • 6. Mai 2026 um 16:03

    Ich habe vor fast 40 Jahren mit Kopfhörern angefangen (Koss Porta Pro, Stax Gamma Pro) und vor allem auf Dienstreisen damit weitergemacht. In einer ablenkenden Umgebung braucht man nicht unbedingt das Beste, was bei Beschädigung oder Verlust auch weh tut. Ich habe eine gewisse Vorliebe für Earbuds und InEars entwickelt (Yuin PK1, Beyer Xelento, Sennheiser CX 400BT, Ambeo Smart Headset) . Klein, leicht, kein Hitzestau, weniger leistungshungrig und geräuschisolierend. In einem ruhigen Zimmer ziehe ich völlig offene Kopfhörer vor, kein Hitzestau und weniger im-Kopf-Lokalisierung (Sony PFR-V1, AKG K1000, LB Acoustics Mysphere).

  • ifi Zen Stream App

    • hp3
    • 24. April 2026 um 08:57

    Ich habe den Zen Stream und den Neo Stream der jeweils ersten Generation.

    Das Betriebsystem ist eine angepasste Version von Volumio mit Merkmalen der kostenpflichtigen Premium-Version: DNLA, UPnP, Tidal/Qobuz Connect, Roon Ready, Internet Radio und Player für Audiodateien auf externem USB-Laufwerk.

    Es war jedoch von Anfang an geplagt von "Bugs", z.B. WLAN-Verbindungsabbrüche, Störung der Connect-Funktionen. Firmware-Updates halfen nicht dauerhaft. Der Server für Updates reagierte nicht mehr, auf Nachfrage abgeschaltet, weil ein größeres Update in Vorbereitung war (neue App für die Geräteverwaltung "iFi Nexis", Qobuz Connect). Dieses Update war umständlich: Support-Ticket öffnen, auf Antwort warten, Dateien von einer Cloud herunterladen, mit PC oder Mac entpacken und in einer bestimmten Reihenfolge aufs Gerät spielen, und ein Jahr lang nur als Beta-Version für Windows verfügbar. Info dazu gab es nur auf http://www.head-fi.org (und womöglich auf Facebook). Derzeit berichten Nutzer von neuen Problemen. Immerhin verspricht iFi schnelle Hilfe.

    Ich finde es eigenartig, dass die Störungen erst mit der Zeit auftreten. Eigentlich sollte sich ein Betriebssystem im Gerät nicht verändern.

  • Empfehlung: Streamer (inkl. DAC) - kein "Highend", nur "musikalisch"

    • hp3
    • 26. Februar 2026 um 13:44

    Nein, die Hörvergleiche waren nicht "blind". Wie gesagt, ich selbst konnte die Urteile nicht immer nachvollziehen. Ich empfand viele Musikbeispiele als ungeeignet (Pop mit elektronischem Bass). Es gab später im Forum lange Debatten über das richtige Vorgehen für Hörvergleiche. Schnelles (und blindes) Umschalten ist nicht unbedingt und nicht alleine geeignet. Manchmal nervt das kurzfristig als besser bewertete nach einiger Zeit. Manchmal entzückt mich meine einfachere Alt-/Zweitanlage.

    Meine eigenen Erfahrungen mit Streamern im unteren Preissegment beschränken sich auf ältere, gebraucht erworbene Geräte. Die Hersteller unterstützen die Betriebssysteme noch, allerdings mit Einschränkungen. Ich betrachtete sie eher als Alternativen zu DIY-Lösungen, z.B. Raspberry Pi mit Allo oder Hifiberry, die mitunter für den vollen Funktionsumfang Software-Abos benötigen (JPLAY, Volumio Premium, Audirvana Studio usw.). Volumio Standard (kostenlos) oder Audirvāna Origin (einmalige Lizenzgebühr) können z.B. nur lokale Musikfiles spielen, jedoch keine Streaming-Dienste wiedergeben.

    Aktuelle Einsteigergeräte von WIIM, Eversolo oder Bluesound bieten mehr integrierbare Dienste, z.B. Spotify, Deezer, teilweise auch Amazon und Apple (HiRes), fertig installierte Software, deren regelmäßige Aktualisierung und Funktionserweiterung (z.B. zuletzt mit Qobuz Connect), integrierte (einfache) DACs, Kopfhörerausgänge (zumindest für empfindliche Hörer geringer Impedanz).

    Innuos ZENmini Mk2 (mit Keces P3): Streamer (Tidal, Qobuz, Roon Core/Ready), 1TB HDD Musikserver und CD-Ripper ohne DAC, nur mit LAN und nur mit USB, neueste, noch kompatible Version des Betriebssystems ist InnOS 2.6.4. Altere MK2 können noch auf 2.6.4. aktualisiert werden. Der Mk2 (ohne DAC) passte gut zu meinem vorhandenen RME ADI-2. Damit habe ich meine CD-Sammlung neu gerippt. InnOS 2.6.4. kann extern USB-Laufwerke lesen und abspielen, die Inhalte jedoch nicht direkt in die Musikbibliothek übernehmen. Die kann nur Inhalte der internen HDD, von Tidal oder Qobuz aufnehmen. Der mittlerweile ebenfalls ausgelaufene Mk3 hat auch einen (einfachen) DAC, S/PDIF und kann InnOS 3.X.X. Beim späteren PULSEmini fielen HDD und CD-Laufwerk weg. Der STREAM1 ist in eine deutlich höhere Preisregionen vorgestoßen. Zu heutigen Gebrauchtpreisen ist ein ZENmini Mk2 durchaus noch eine Überlegung wert: gutes Betriebssystem ohne Abo, Bedienung per App oder Browser, optional als Roon Core (mit Rücksicht auf den i3-Prozessor für Bibliothek <10.000 Alben), TEAC CD-Laufwerk zum Rippen, 1TB HDD, Klang?

    iFi Audio Zen Stream, Schnittstellen (LAN, S/PDIF, USB) mit "elektronischer Geräuschreduzierung", puristisches Betriebssytem auf Basis von Volumio (mit Tidal Connect, Roon Ready, UPnP, NAA), was auch das Problem ist. Nutzer klagten über instabiles WLAN, Ausfall von Funktionen (Tidal Connect o.ä.), muckende App usw., mitunter keine technischen Mängel, sondern der verwirrenden Bedienung und der sparsamen Anleitung geschuldet. Der Server für Firmwareupdates ist seit Monaten stillgelegt. Via Support bekommt man Links zu einem "Refresh", der bislang nur mit Windows PC durchführbar ist (dann auch mit Qobuz Connect). Der gerade vorgestellte Nachfolger "Zen Stream 3" kommt anscheinend ab Werk mit der "erfrischten" Software. Verbesserungen bei der Hardware sind nicht transparent dargestellt. Gebrauchtpreise des Zen Stream liegen zwischen Wiim Pro und Pro Plus.

    Es ist nachvollziebar, dass ein Analogforum Streaming eher als ergänzende Musikquelle mit geringerem Qualitätsanspruch versteht. Zumal das Radio als Informationsquelle über Neu- und Wiederveröffentlichungen an Bedeutung verliert. Wobei "Welche Jazz-LP habt ihr das letzte mal aufgelegt?" überwiegend historische Aufnahmen erwähnt, dagegen "Welches Jazz-Album streamt ihr gerade?" auch viel neues Material.

  • Empfehlung: Streamer (inkl. DAC) - kein "Highend", nur "musikalisch"

    • hp3
    • 26. Februar 2026 um 09:39

    Grundsätzlich sind diese Themen besser beim Forum Aktives Hören aufgehoben. Im Juni veranstalten die ein Treffen in Weisenheim am Berg (Pfalz), u.a. mit Streamern verschiedener Preisklassen im Vergleich am gleichen DAC (Wiim, Eversolo, Rose, Accousence, Grimm). Da kann man sich selbst eine Meinung bilden oder die Kommentare der Teilnehmer im Forum lesen.

    Bei vergangenen Treffen wurden Hörvergleiche angestellt mit unterschiedlichen Netzteilen, Switches, Drosselkabeln usw.. Da war ich manchmal der einzige, der keinen Unterschied zu hören glaubte, zumindest keinen dramatischen Unterschied.

  • Kein Bass auf Hörposition

    • hp3
    • 25. Januar 2026 um 14:12

    Ich habe nicht verstanden wie WafeForming mit Subwoofern den Nachhall im mittleren und oberen Frequenzbereich reduziert.

  • Kein Bass auf Hörposition

    • hp3
    • 23. Januar 2026 um 19:02

    Nicht DSP löst das Problem, sondern andere Hauptlautsprecher, wenigstens vier Subwoofer, akustische Behandlung der reflektieren Flächen (Tischplatte, Decke, Rückwand, Seitenwände) und DSP. Das Missverhältnis von Basisbreite und Abhörentfernung bliebe.

    Der Themenersteller beschwerte sich nur über den fehlenden Bass am Hörplatz. Wird das abgestellt, fallen auch die anderen Probleme auf.

  • Kein Bass auf Hörposition

    • hp3
    • 23. Januar 2026 um 17:26
    Zitat von Audio-Freak

    „DSP kann keine Bassauslöschungen auffüllen. DSP kann den Nachhall durch harte, schallreflektierende Flächen nicht beseitigen.“

    Als Urheber dieses Zitats möchte ich bemerken, dass der verlinkte Artikel die regeltechnische Optimierung einer bereits sehr guten Anordnung von Hörplatz und Hauptlautsprechern, nicht zuletzt eines sehr gut proportionierten und gedämpften Raumes beschreibt.

    Ich sehe für den Hörabstand angemessen dimensionierte Hauptlautsprecher, ein gleichseitiges Stereodreieck mit großen Wandabständen (Hörplatz und Hauptlautsprecher), eine tiefgezogene Dachschräge (Decke, Fußboden und Seitenwände verlaufen nicht parallel zueinander), akustisch behandelte Flächen (Absorber für Decke, und Wände, Fußboden mit Teppich).

    Der technische Aufwand gegenüber Stereo ist hoch. 4 zusätzliche, seitlich und hinter dem Hörplatz angeordnete Lautsprecher können Nachhall künstlich erzeugen, künstlich auslöschen, exakt dimensienieren und verschiedene Raumeindrücke simulieren (von Jazzkeller bis Kirche). Es hilft, wenn bedämpfte Flächen das richte Maß an Nachhall erzeugen, das möglichst wenig regeltechnischer Eingriffe bedarf. Nicht weniger als 11 Subwoofer stehen an gegenüberliegenden Wänden (jeweils mindestens zwei an jeder Seitenwand, an der Front- und an der Rückwand).

    Das ist aber so ziemlich das Gegenteil von der Höraumsituation beim Themenersteller (und in real existierenden Wohnzimmern). Oder der Erwartung, diese nur mit DSP, vieleicht mit einem oder selbst mit zwei Subwoofern in den Griff bekommen zu können.

    Ich räume jedoch ein, dass ebendieser Mehraufwand am Hörplatz ein besseres Erlebnis ergeben kann als Mehraufwand nur bei den Hauptlautsprechern und deren vorgelagerter Kette.

  • Welches Jazz-Album streamt ihr gerade?

    • hp3
    • 21. Januar 2026 um 18:29

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  • Kein Bass auf Hörposition

    • hp3
    • 8. Januar 2026 um 10:23

    Es erinnert mich an dieses Thema.

    Letztlich sieht es in den Wohnzimmern "nicht-audiophiler" Freunde ähnlich aus. Lautsprecher und Anlage stehen da, wo Platz ist und wo sie nicht im Weg sind. Kompaktlautsprecher sind in freie Lücken im Regal einsortiert.

    Abgesehen von den Raummoden sind fast 5m Hörabstand bei nur 3.5m Raumbreite mit einem Tisch dazwischen auch ein Problem. Mit der schmalen Bühne könnte man leben. Im Vergleich zu 2,5m Hörabstand müssen die Lautsprecher für die gleiche Lautstärke am 5m entfernten Hörplatz den vierfachen Pegel erzeugen. Am Hörplatz gibt es wiederum einen hohen Anteil von indirektem Schall, der von der Decke, den seitlichen Wänden und der Tischplatte reflektiert wird.

    Fachfremde Werbetexter preisen DSP als Allheilmittel. Das erzeugt unrealistische Erwartungen. DSP kann keine Bassauslöschungen auffüllen. DSP kann den Nachhall durch harte, schallreflektierende Flächen nicht beseitigen. Letztlichen müssen die Lautsprecher und vor allem der Hörplatz weg von den Wänden.

    Die großen Elektromärkte haben fast nur noch Bluetoothlautsprecher und Soundbars für Flachbildfernseher im Sortiment. Das sind dann auch die Lösungen mit dem besten Preis-Anspruchsverhältnis für die Zielgruppe.

  • Kein Bass auf Hörposition

    • hp3
    • 7. Januar 2026 um 21:48

    An einem Nullpunkt hilft auch keine Pegelanhebung per DSP.

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    Lässt man eine Automatik walten, so besteht die Gefahr Verstärker und Lautsprecher zu überlasten.

  • Kein Bass auf Hörposition

    • hp3
    • 6. Januar 2026 um 17:59

    Die REW Software enthält auch einen Rechner, der sich ohne Messmikrofon nutzen läßt. Man gibt Raummaße, Positionen der Lautsprecher und Subwoofer ein. Ein farbiger Plan zeigt dann günstige und ungünstige Hörplätze.

    REW room acoustics and audio device measurement and analysis software
    REW is free software for room acoustic measurement, loudspeaker measurement and audio device measurement and analysis
    www.roomeqwizard.com
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