Beiträge von vpifan

    Hallo Boris,


    Der letzte Eintrag liegt zwar schon eine ganze Weile zurück, aber hier nochmal ein Beispiel von einem ebenfalls sehr sehr bekannten und renommierten Mastering Engineer nämlich Kevin Gray wo er seine parallel entwickelte Röhrenkette vorstellt. Für kommerzielle Produktionen benutzt der Mann weiterhin seine Class A Transistorkette zum remastern und schneiden für Analog Produktionen oder digitale Remasterings.


    Parallel hat er aber nun auch eine Kette entwickelt, die von vorne bis hinten ausschließlich

    mit Röhren arbeitet und die er hier in diesem Video vorstellt ( sehr interessant ! ) :):


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    Im Jahr 2021 hatte er auch erstmals eine Platte herausgebracht anläßlich des Record Store Day 2021, die er auf dieser Kette versuchsweise remastert hatte und die in diesem youtube Video von Pete besprochen wurde und der Mann war davon total begeistert!


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    Hab mir diese Scheibe, die da limitiert auf 5500 Exemplare, mittlerweile kaum noch zu bekommen ist , dann auch letztens besorgt auch wenn Funk nicht so 100%ig mein Geschmack ist nachdem ich sie zufällig in einem online Plattenladen in NL neu versiegelt entdeckt habe.


    Nachdem ich sie dann gehört habe kann ich auch nur sagen genau wie Pete es beschreibt: WOW!!


    Inzwischen hat er auch ein eigenes Label lanciert ( Cohearant Records ) wo er Jazzplatten herausbringt die er mit der im oberen Video gezeigten Kette produziert, also voll und ganz sprich ausschließlich mit Röhren produziert.


    Die erste Platte von diesem neuen label, die wohl bald schon zu bekommen sein wird, wird hier bereits vorgestellt:


    https://store.acousticsounds.c…und-180_Gram_Vinyl_Record


    LG,

    Günter





    Ja, dem hier oben gesagten würde ich sicherlich zustimmen und ein Drahtverhau bedeutet nicht automatisch chaotisch.


    Sicherlich sind Platinen mit ihrem wohlgeordneten Aufbau + Beschriftung auf der Platine schön geordnet anzusehen und haben vom manufacturig Standpunkt betrachtet den Vorteil daß es weniger Handarbeit braucht und man reproduzierbar arbeiten kann. Aber wie hier oben schon richtig angegeben wurde ist es von der Reparatur her nicht unbedingt vorteilhaft.


    Hardwired Geräte wie es so schön auf neudeutsch heißt haben meines Erachtens gerade bei Röhrengeräten nämlich ganz viele Vorteile.


    Gruß,

    Günter

    Hallo Carsten,


    Das sehe ich genauso. Habe bisher allerdings nur zwei verschiedene Endstufen an den Silberstatics gehabt. Einmal eine Nuforce Ref 9.3 SE ClassD und dann halt eben die auf meinen Fotos zu sehenden Graaf GM20 clones die allerdings gegenüber der originalen noch modifiziert wurden und dadurch im Gegensatz zu dieser wirklich stabil laufen ( vieles dazu habe ich hier im thread ab etwa S.116 erläutert ). Und ein OTL Röhrenverstärker in Kombination mit einem Fullrange Elektrostaten ist schon eine hervorragende Kombination auch wenn dann immer noch 1 Übertrager ( der des Elektrostaten ) im Signalweg liegt.


    Ralph Karsten, der weltgrößte Hersteller von OTL Röhrenverstärkern sagte dazu in audioasylum.


    ESLs and OTLs have been the match made in heaven since the 1950‘s, hier mit technischer Begründung warum das so ist.


    https://db.audioasylum.com/mht…3Ddate%26sortOrder%3DDESC


    Dem kann ich mich nur anschließen.


    Auch die Firma Stax benutzt bei ihren hervorragenden elektrostatischen Kopfhörern ja meist OTL Röhrenverstärker in Kombination mit diesen als bestklingende Variante, sicherlich nicht ohne Grund.


    Zwar steht auch noch der Versuch mit der Welter WT500 SE Endstufe aus, aber ich glaube nicht daß das klanglich besser ist als mit den OTL‘s.


    Na ja schauen wir mal.


    Gruß, Günter

    Hi Carsten,


    Hab ich mir im Nachhinein schon gedacht daß wohl eher 2 von den dreien Baßpaneele sind.


    Etwas erstaunt bin ich allerdings darüber daß bei 40 Hz schon Schluß ist wie Du sagst. Meine Silberstatic gehen laut Firmenangaben bis 38 Hz - 3dB und die größeren Nr. 2 sogar bis 33 Hz - 3 dB runter und deren Basspaneelfläche dürfte wohl auch nicht größer sein als deine 2 Paneele schätze ich mal.


    Zu den Übertragerübersetzungsverhältnissen hatte ich dies hier mal gelesen:


    https://tubeland.eu/index.php/…gen/21-elektrostaten.html


    Dort sind auch Übertrager mit UI-Kern wie Capaciti sie meines Wissens ja auch benutzt hat abgebildet und die von dieser Firma tubeland wurden früher auch von Silberstatic benutzt.


    Der Autor spricht dort von Übersetzungen von 1:110 für Transistoren- und 1:55 für Röhren-verstärker also sogar noch etwas weniger als 1:75.


    Bleibt noch die Frage im Raum stehen was Du mit Impedanz/Spannungsverhälnissen im Zusammenhang mit der 6C33 meinst.


    Gruß, Günter

    Hallo Carsten,


    Was genau meinst Du eigentlich mit obs an den Impedanz/Spannungsverhältnissen liegt in Zusammenhang mit den 6C33 Röhren?


    Sehr interessant deine Elektrostaten! Auch wenn es ein wenig off topic ist folgende Fragen dazu. Bestehen die 3 Paneele dann aus einem Baßpaneel und zwei segmentierten Mittel-/Hochtonpaneelen oder sind die anderen zwei ein reines Mittelton- und ein reines Hochtonpaneel wobei jedes einzelne mit einem eigenen Übertrager angesteuert wird?


    Oder aber sind es 2 Baßpaneele und 1 segmentiertes Hoch-/Mitteltonpaneel was Du da benutzt um auch möglichst tiefen Baß erzeugen zu können?


    Werden die Übergangsfrequenzen dann so wie bei meinen Silberstatics also ausschließlich über Widerstände eingestellt sprich völlig ohne Spulen und/oder Kondensatoren?


    Die Audio Mirror Eargasm Verstärker kannte ich noch nicht, dürften in Deutschland wohl auch schwierig zu bekommen sein schätze ich mal oder?


    Gruß Günter

    Hallo Micha,


    Na dem Mann kann geholfen werden.


    Welter WT500.jpg


    Dies ist eine meiner WT500 im Jahr 1995 gekauft, also erste Serie. Damals noch in Düsseldorf wo der Welter zu dieser Zeit noch residierte und laut seiner Auskunft war es wohl zu dem Zeitpunkt auch schon eine der letzten in Chrom. Die späteren Versionen konnte man meines Wissens nämlich nicht mehr in Chrom erwerben.


    Hab die Treiberröhre eine ECC82 sowie auf dem Foto zu sehen immer mit einem Pearl tube cooler benutzt denn diese Röhre wird im Betrieb schon ziemlich heiß.


    Ich teile Deine Meinung zu Roland Kraft der eigentlich schon ein Röhrenfachmann ist.


    Hallo Juergen_B, interessant was du da schreibst über diesen Rechtsstreit. Ja der Verstärker ist schon ganz gut obwohl ich ihn auch noch ein bisschen modifiziert habe nachdem ich mir mühsam die komplette Schaltung erarbeitet hatte.


    Hallo odermatt, ja ich betreibe ihn mit den richtigen Lautsprechern, nämlich mit ACR LaBelle Hornlausprechern die mit Fostex und JBL Chassis bestückt sind, also sehr hoher Wirkungsgrad über 100 dB. Laut Welter sollten sie aber auch mit Elektrostaten ganz gut harmonieren können und der Versuch steht bei mir noch aus.


    LG,

    Günter

    Hallo Micha,


    Interessant was Du hier erzählst.


    Ob der Herr Welter allerdings wirklich nicht in der Lage war eine Änderung der Röhre zu stemmen indem er sie in Russland nach seinen Vorstellungen modifiziert hat fertigen zu lassen ist zumindest fraglich.


    Schau mal hier in diesem thread was Robert ( magyar240 ) auf Seite 126 unter #2.515 dazu zu sagen hatte.


    Das die Röhren selektiert sind denke ich auch. Denn bei mir war mal eine einzelne defekt und bevor er mir eine neue geschickt hatte wollte er erst mal genau die Gerätenummern haben.


    Wenn Du die Röhren hast messen lassen nehme ich mal daß das dann bei unterschiedlichen Anodenspannungen und auch mit mehreren verschiedenen negativen Gitterspannungen ausgeführt wurde sodaß man auch die Steilheit bestimmen konnte oder?


    Der Welter hatte ja bis zuletzt auch einen SE Bausatz mit der 6C33 angeboten den ich kenne. Dort war mir aufgefallen daß der Ruhestromabgleich da genauso ausgeführt wurde wie bei der WT500MKIII nämlich über den Spannungsabfall der Kathodenwiderstände und die zu messenden Spannungen und die Kathodenwiderstände der WT500/6C33 waren bei beiden Geräten wertemäßig völlig identisch. Das spricht dann allerdings wohl eher für Deine Theorie.


    Gruss Günter

    Hallo Micha,


    Woher weißt Du das denn so genau daß sich in der Welter WT500 "normale" 6C33 Röhren befinden?


    Hast Du oder irgendjemand sonst hier im Forum denn schon mal eine originale WT500 Röhre mit dieser Aufschrift im Vergleich mit einer normalen 6C33 Röhre durchgemessen?


    Das würde mich nämlich schon sehr interessieren!


    Gruß Günter

    Ich würde vermuten eher 15 Watt. Mit meiner Welter WT500 mit Ihrer speziellen in der Steilheit geänderten 6C33 kam man dann schon auf 18 -20 Watt aber nicht mit einer normalen 6C33.


    Soweit meine Einschätzung.


    Gruß,

    Günter

    Sicher, eigentlich schon. Aber höher wäre besser.


    Man weiß ja auch nicht wie alt die schon sind, Stichwort Materialermüdung.


    Bei diesem Projekt von Dieter, den ich übrigens persönlich kenne von unserem Stammtisch am Niederrhein, arbeiten die Opamps wohl sehr wahrscheinlich mit +/- 15 Volt Betriebsspannung denke ich mal und die Frage ist dann wohl doch wie es da dann zu einem Durchschlag kommen kann wenn die Dinger 63 Volt Spannungsfestigkeit haben.


    Gruß,

    Günter

    Stimmt, das hat der Allen Wright in seinem Preamp Cookbook gesagt.


    Weiß nicht was für eine Spannungsfestigkeit die hier benutzten Styroflexe haben.


    Meines Erachtens, auch wenn es hier um Opamps geht die von Hause aus mit relativ geringer Betriebsspannung arbeiten, ist es immer sinnvoll solche Kondensatoren und das gilt auch für andere Typen mit eher hoher Spannungsfestigfeit zu benutzen denn das kommt einerseits der Betriebsstandfestigkeit zugute und möglicherweise auch noch dem Klang ( wegen besserer Kontaktierung und mehr Materialeinsatz denn die Folien müssen dann ja wahrscheinlich wohl auch etwas dicker sein vermute ich mal ).


    Nur meine Meinung.


    Gruß,

    Günter