Posts by vpifan

    Hi Dieter,


    Gibt es von der Veranstaltung in Süchteln vielleicht auch irgendwo im net Fotos?


    Würde mich schon interessieren.


    Hätte gerne mit Dir mal darüber geplaudert vergangenen Mittwoch in Straelen.

    Vielleicht dann beim nächsten mal.


    Gruss,

    Günter

    b) Klassische Frequenzgänge am KF sind untadelig, auch Klirr, wenn die Last nicht unpassend. Aber wieso wirkt er müde, Musik besteht manchmal aus Transienten.

    Hallo Holger,


    Tja, Allen Wright nannte normale Kathodenfolger Miss Piggy, was deren Klang betrifft. In dem Artikel „Secrets of the phono stage“ steht dazu unter anderem „Yet it ( the CF ) has to be very lightly loaded or it sounds tired which is a very good description of the Miss Piggy sound.


    Also genauso wie Du in Deiner Beschreibung

    oben angibst.


    Daher dann ja auch seine Entwicklung des SLCF

    ( super linear cathode follower ) um die Performance eines Kathodenfolgers drastisch zu verbessern.


    Gruß,

    Günter

    Hallo Arnold,


    Ja, deine Version ist dann die erste mit den ECC 82 Röhren so wie auch bei mir.


    Hast Du den Ruhestromabgleich schon mal durchgeführt? Und wenn ja hast Du das genauso gemacht wie in der Bedienungsanleitung beschrieben?


    Gruß,

    Günter

    Ok Robert könntest Du noch angeben welche Version Du da hast?


    Auf dem Foto sehe ich wohl auch noch eine 12SN7 Treiberröhre. Demnach würde ich annehmen dass es mindestes eine MKII oder aber doch die letzte also eine MKIII ist


    Gruß,

    Günter

    Hallo Björn,


    Da könntest Du durchaus Recht haben mit Deiner Feststellung. Im Internet habe ich schon mal gebrauchte gesehen die mit normalen 6C33 Röhren arbeiteten und auf meine Nachfrage wurde mir mitgeteilt dass das problemlos ginge obwohl Welter selber ja immer beteuerte dass die WT500 Röhre in der Steilheid modifiziert wurde. :( :)


    Gruß,

    Günter

    Hallo magyar240,


    Was genau meinst Du mit „Mit der 6C33 gibt es nach einem entsprechenden Abgleich keine Probleme die Welter WT500 zu betreiben. Als Besitzer solch einer WT500 würde mich das schon sehr interessieren da Herr Welter inzwischen sein Geschäft aufgegeben hat und man die original WT500 Röhren wohl auch nicht mehr bei ihm kaufen kann


    PS: Welche Version besitzt Du denn, die allererste Version oder gar eine MKIII?


    Vielen Dank,

    Günter

    Hallo Boris,


    Nein, das stimmt so generell nicht.


    In vielen Masteringstudios wird heute sehr wohl noch Röhrentechnik oder besser gesagt wieder eingesetzt.


    Beispiel ist das renommierte Bernie Grundman Mastering Studio in Amerika wo Röhrentechnik wohl aus gutem Grund nämlich Klang und Übersteuerungsfestigkeit ( eine Domäne von Röhren ) zumindest für analoge Produktionen eingesetzt wird.


    Und die modifizieren ihre Röhrenkette auch kontinuierlich um die Klangqualität immer weiter zu steigern.


    Sehr viele klanglich ganz herausragende Vinylproduktionen meist Remasterings von älterer Musik aus allen möglichen Kategorien kommen aus diesem Studio.


    Gruß,

    Günter

    Hallo Andreas,


    Ja im Prof Bereich mag das so sein, aber meine Aussage bezog sich natürlich auf den Consumer Markt, also das was wir in Hifi Läden so kaufen können und da sind Röhrenvorstufen mit Ausgangsübertragern eher Exoten.


    Gruß,

    Günter

    Hallo Calvin,


    Wie Du sicherlich wissen wirst bezeichnet man landläufig nur Röhrenendverstärker ohne Übertrager die entweder Lautsprecher oder Kopfhörer ansteuern als OTL und da es eher relativ wenige Röhrenvorstufen am Markt gibt die mit Ausgangsübertragern ausgestattet sind verzichtet man dort auf die Bezeichnung OTL.


    Dein Ausspruch „Im übrigen…..“ finde ich etwas vage und würde mich schon näher interessieren. Was genau meinst Du mit dünnen tönernen Füßen, schmeichelhaftes Diagramm sowie mitgeliefertes starkes Gegenargument?


    Es wäre schon schön wenn Du diese Aussage mal konkretisieren könntest.


    Gruß,

    Günter

    Hallo Alex,


    Habe im Netz zwei Hersteller gefunden die solche HV OTL‘s für Elektrostaten anbieten, einer aus Holland und einer aus Deutschland:


    https://twinstaticaudio.com/elektronica/twin-otl/


    http://www.innoxx.com/deutsch/main.html


    Beide lassen sich wohl was die Hochspannung betrifft anpassen an den betreffenden ESL.


    Letzterer sieht ja ganz schick aus. Was mir aber nicht so gut gefällt ist ein Opamp im Eingang. Die Trennfrequenzanpassung geht dann laut Manual über den Tausch eines Kondensators auf einem Steckplatz. Ist dann wohl ein RC Filter schätze ich mal.


    Bei dem Modell aus Holland ( ganz unten auf der Webseite zu sehen ) gibt es leider keine Angabe wie die Trennung gemacht wird.


    Gruß,

    Günter

    Hi Alex,


    Ja ich weiß dass es auch Hochvolt OTL‘s für Elektrostaten gibt oder zumindest gegeben hat.


    Sowas hat bspw. früher die deutsche Firma Audio Exklusiv gemacht. Heute machen sie es aber nicht mehr sondern arbeiten wieder mit Übertragern. Vielleicht auch aus Gründen höherer Zuverlässigkeit?


    Ich frage mich dann auch wie das dann mit der Frequenzaufteilung geht. Bei meinen ESL‘s gibt es ein Bass- und ein Hoch/Mitteltonpaneel und Silberstatic hat es geschafft wie ja auch in dem Test von Fairaudio nachzulesen die Trennung ohne Frequenzweiche zu bewerkstelligen! Es gibt keine Spulen und Kondensatoren lediglich Widerstände kommen hier zur Anwendung was ich schon ziemlich genial finde.


    Gruß,

    Günter

    Ja, das mag so sein.


    Aber nahezu alle Elektrostaten die man heute so kaufen kann haben bereits einen eingebauten Übertrager und im Falle der Silberstatics ist der qualitativ schon ziemlich gut.


    Ja etwas konsequenter wäre es vielleicht mit direkt 5 - 7 kv sekundär ( bei der Silberstatic sind es übrigens nur 3,2 kV ! ), aber wenn man einen OTL verwendet hat man dann zumindest nur noch einen Übertrager zwischen Verstärker und Lautsprecher und nicht deren zwei wie es bei einem konven-tionellen Röhrenverstärker normalerweise ja der Fall ist.


    Gruß,

    Günter

    Hallo AlexK,


    Hier mal die Impedanzkurve ( in Schwarz ) dieser Silberstatic Elektrostaten aus einem Stereoplay Test ( am rechten Rand die Skalierung mit 1, 2, 4, 8 und 16 Ohm ). Dieses Diagramm bezieht sich zwar auf einen Test der kleineren Silberstatic Nr. 4 aber die Nr. 1 hat den gleichen Übertrager eingebaut.


    pasted-from-clipboard.png


    Bis zu 3500 Hz liegt die Impedanz über 16 Ohm und im Bassbereich sogar über 64 Ohm! Das Minimum von etwa 1Ohm oder sogar etwas darunter wird erst bei ca. 16 kHZ erreicht


    Daher:


    pasted-from-clipboard.png


    Also nahezu ideale Bedingungen für einen OTL Verstärker da kaum Strombedarf und spannungsstabil ist ein Circlotron und mit dem Minimum bei 16kHz gibt es auch keine Probleme da es kurzschlussfest ist wie an anderer Stelle schon erwähnt wurde!


    Ausserdem muss man noch wissen dass sich die Leistung bei OTL bei höherer Impedanz auch erhöht. Gegenüber 8 Ohm sind es dann etwa zweimal mehr bei 16 Ohm und etwa viermal mehr bei 32 Ohm usw., während es bei Transistorendstufen genau umgekehrt ist.


    Nur mal so als Info und Beweis warum OTL's mit Elektrostaten so hervorragend harmonieren können trotz starker Impedanzschwankungen.


    Gruss,

    Günter