Posts by vpifan

    Hallo Leute,


    Lange Zeit hier aufgrund der Umstände natürlich nichts mehr gelesen.


    Ich hoffe Ihr habt alle Corona bis jetzt gut und vor allem gesund überstanden und wünsche Euch auf diesem Weg frohe Ostertage.


    Auf das wir uns in hoffentlich nicht mehr allzu ferner Zukunft wieder in Straelen treffen können.


    LG

    Günter

    Hi Jo,


    Das hat meines Erachtens nichts mit dem angewandten Verstärkerprinzip zu tun, auch bei SE hat LC Siebung bestimmt keine klanglichen Nachteile.


    Es geht nur um die Sauberkeit der Betriebsspannung und warum sollte etwas was bei PP sehr gut funktioniert bei SE plötzlich viel schlechter sein.


    Das erscheint mir nicht logisch auch wenn ich es nicht nicht fundamental physikalisch erklären kann.:)


    LG, Günter

    LC Siebung nicht so toll nur weil man es so selten sieht???


    Das sehe ich aber ganz anders.

    Es ist wohl eher eine Kostenfrage dass man es so selten sieht denke ich aber gewiss nicht weil es nicht so toll ist.


    Messen und simulieren mit Software ist das eine, hören ist das andere!


    In meiner Vacuumstate RTP3D die ich als Bausatz erworben und gebaut hatte wird LC Siebung sowohl in der Hochspannung als auch für die Heizspannung angewandt.


    Und auch in seinen 300B PP Endstufen die der gute Allen Wright immer auch gehörmäßig entwickelt hatte wird dieses Prinzip ( choke input filtered power supply wie es da heißt ) angewandt.


    Beide Geräte sind klanglich aussergewöhnlich gut nämlich Weltklasse, darüber muß man meines Erachtens nicht wirklich diskutieren.


    Und selbst in der Transistorfraktion kenne ich Endstufen die dieses Prinzip benutzt haben nämlich die Cello Endstufen die früher unter Federführung von Mark Levinson gebaut wurden und auch das waren klanglich sicherlich hervorragende Geräte.


    Von nicht so toll kann also keine Rede sein zumindest nicht unter klanglichen Aspekten!



    LG, Günter

    Moin Dirk,


    leider haben gute moderne Amps, Lautsprecher usw. und die Audio-Digitaltechnik die Nase vorn, wenn es um highfidele Klangqualität geht. Da sollte man sich nichts vormachen.

    Hallo Jo,


    Ehrlich gesagt bin ich schon sehr erstaunt dass hier keinerlei Reaktion auf Dein statement kommt.


    Woran machst Du das eigentlich fest, dass Audio-Digitaltechnik die Nase vorn hat wenn es um

    highfidele Klangqualität geht? Und was genau für eine Digitaltechnik meinst Du dann?


    Redest Du dann von Wiedergabe über Amps und Lautsprecher oder schliesst Du auch

    digitale Quellengeräte wie bspw. CD Player, Streaming etc. mit ein?

    Und nicht zu vergessen gilt das Deines Erachtens auch für die Aufnahmetechnik?


    Für meinen Geschmack ist das nämlich keineswegs so eindeutig.


    Natürlich hat die Digitaltechnik im Audiobereich gewaltige Fortschritte gemacht aber auch im analogen Bereich ist die Entwicklung ja nicht stehen geblieben wenn ich mir bspw. anschaue was sich so alles bei Plattenspielern, Tonarmen und Abtastsystemen getan hat in den letzten Jahren.


    LG, Günter

    Ja es gibt tatsächlich einen britischen Hersteller der Bauteile in diesem Fall Widerstände mit Edelmetall Anschlussdrähten aus Silber anbietet natürlich zu einem horrenden Preis.


    Ob das Silber aus der Bucht von Scapa Flow stammt weiß ich nicht und ob man den hohen Preis mit physikalischen Fundamenten rechtfertigen kann kann ich auch nicht beurteilen.


    Aber vielleicht können die Ohren ja Unterschiede wahrnehmen!? :)


    Gruss, Günter

    Hallo Jo,


    Allen Wright hatte sie also die neueren kupferfreien Wimas als useless for Audio eingestuft, aber der baut ja auch Ultrafi und keine Hifi Geräte, haha! :)


    Nichts für ungut aber das hatten wir ja auch schon an anderer Stelle.


    Dass sie nichts taugen ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber optimal ist sicher anders auch wenn nach wie vor sehr viele kommerzielle Hifi Hersteller auf die "legendären" Wimas setzen.


    Für mich sind heutige Wimas nur normale Industrieware aber sicher nicht ( mehr ) Topqualität für Audioanwendungen.


    LG, Günter

    Hallo Klaus,


    Stimmt, schwer zu sagen.


    Ich kaufe inzwischen auch keine Wimas mehr da ich auch nicht genau weiss wann die Umstellung also weg von Kupfer stattgefunden hat. An der Bauform kann man es wohl nicht erkennen dann noch eher an der Beschriftung aber ich habe da leider auch keine Faustregel.


    Deswegen nehme ich dann lieber Ero/Roederstein denn die hatten meines Wissens alle noch Kupferbeine und erst als Vishay die Firma Ero Röderstein übernommen hat war das wohl nicht mehr so soweit ich weiss. Da kann man es dann wohl an der Beschriftung erkennen denn dann dürfte wohl bei den neueren auch Vishay draufstehen während die alte Typenbezeichnung einfach 1:1 übernommen wurde.


    Gruss Günter

    Hallo Klaus,


    Ich persönlich finde auch daß KP-Kondensatoren und Wima FKP's gehören dazu klanglich eher etwas besser sind als die MKP Typen. Eine sehr gute technische Erklärung dazu findest Du hier:


    http://www.thel-audioworld.de/bauteile/WPP/WPP.htm


    Grundsätzlich ist es natürlich auch so dass höhere Spannungsfestigkeit vorteilhaft ist da dann mit mehr "Materialeinsatz" gearbeitet werden muss denn es macht halt schon einen bedeutenden Unterschied ob ein Kondensator 400V oder bspw. 1200V Spannungsfestigkeit hat. Allein die interne Kontaktierung muss dann ja schon einiges mehr aushalten können wie man sich vorstellen kann.


    Allerdings finde ich alte Ero KP's sicherlich klanglich besser als WIMA FKP's aus heutiger Fertigung

    ( ist natürlich Geschmacks- bzw. Gehörsache ).


    Und wenn Wimas dann würde ich nur welche aus alter Fertigung nehmen denn die hatten noch Kupferbeine wohingegen heute Stahl- bzw. eine Stahllegierung genommen wird.


    Dies hatte ich bereits in diesem thread unter #1.333 erörtert.


    Gruß Günter

    Für niederohmige Lautsprecher ist eine OTL Endstufe sowieso nicht geeignet.

    Hallo,


    Das würde ich generell so sicherlich nicht stehen lassen wollen. Es hängt nämlich sehr stark davon ab bei welcher Frequenz bzw. in welchem Frequenzbereich die Lautsprecher niederohmig sind.


    Mit Elektrostaten funktionieren OTL's wenn sie spannungsstabil sind meist sehr gut obwohl die Impedanzen von 2 Ohm und weniger haben!


    Begründung steht hier unter #46:

    https://www.diyaudio.com/forum…aaf-gm20-mods-help-5.html


    LG

    Günter

    Dabei sind 99% der OTL-Verstärker designtechnisch für die Tonne. Mir ist nur der Graaf GM20 (oder GM200) mit ordentlichen Schaltunsgdesign bekannt.


    Gruß,
    Frank

    Hallo,


    Und selbst der, damit meine ich die Graaf GM20 ist noch nicht so 100%ig ausgereift denn es gibt durchaus noch Dinge die man daran verbessern kann. Mein GM20 clone ist da ein Beispiel für.


    Gruß,

    Günter

    Moin!


    Gunter, vielleicht hast Du ja noch Lust dein Erachten physikalisch/technisch zu begründen.

    Hi Jo,


    Also um mich hier nicht wieder aufs Glatteis zu begeben werde ich mich hüten eine physikalisch technische Begründung abzugeben, aber das Magnetismus für Audio Probleme geben kann steht bspw. hier gut beschrieben unter Probleme mit Magnetismus wobei es dort allerdings vornehmlich um Bauteile geht:


    http://www.audio-consequent.de/

    Steht dort ganz unten auf der Seite unter Info und dann unter Probleme mit Magnetismus.


    Aber ich persönlich denke dass man ein Gehäuse im weitesten Sinne natürlich schon auch als ein Bauteil ansehen kann.


    Um nochmal zurückzukommen auf nichtmagnetische Bauteile. Von Allen Wright dem Erbauer meiner RTP3D Vorstufe hatte ich mal gehört, dass er den Unterschied zwischen magnetischen und nicht magnetischen Widerständen sehr wohl heraushören konnte und warum sollte ich jemandem misstrauen der immerhin mehr als 25 Jahre Entwicklungszeit in dieses sicherlich ganz hervorragend klingende Gerät gesteckt hat.


    Demzufolge ist das Gehäuse der RTP3 natürlich auch nichtmagnetisch denn was macht es für einen Sinn bei den Bauteilen darauf größten Wert zu legen und beim Gehäuse dann zu "schlampen". Auch die Gehäuse meiner Endstufen ( Graaf GM20 OTL clone ) sind nichtmagnetisch ( da weitgehend aus Holz mit Ausnahme der oberen Platte auf dem alle Bauteile befestigt sind ) wie der Test mit einem Magnet ebenfalls beweist.


    Beide Geräte sind zumindest was die Audioschaltungen angeht vollkommen hardwired aufgebaut.


    In der RTP3 gibt es nirgendwo eine geschirmte Leitung, ist aber auch nicht wirklich notwendig da das Netzteil mit den Trafos und Drosselspulen in einem eigenen Gehäuse weit genug entfernt aufgestellt werden kann.


    In den Graaf Clones ( es sind zwei da als Monoblöcke aufgebaut ) ist nur die Zuleitung von der Anschlussbuchse hinten am Gerät zur ersten Röhre vorne im Gerät mit einem geschirmten Kabel ausgeführt da diese Leitung an einem dicken gepotteten Ringkerntrafo vorbei führt.


    Im übrigen ist es aber auch so dass bei konventionellen Geräten die mit gedruckten Schaltungen arbeiten es dort meist auch keine extra Schirmung der PCB's gibt und man stattdessen versucht den Einfluss eines Magnetfeldes so klein wie möglich zu halten indem man bspw. den Netztrafo soweit wie möglich entfernt von der Audioschaltung im Gehäuse plaziert.


    Ach ja, vor vielen Jahren und zwar Anfang der Achtziger Jahre als ich noch transistormäßig unterwegs war habe ich einen Kenwood L-01A Vollverstärker besessen und der war meines Wissens das erste Transistor Highend Gerät auf dem Weltmarkt das vollkommen mit Ausnahme der Trafos natürlich nichtmagnetisch aufgebaut war. Alle darin verbauten Teile also auch mechanische wurden von Kenwood unter die Lupe genommen und nur strikt nichtmagnetische kamen zum Einsatz. Die Trafos waren in einem einem separaten Gehäuse untergebracht und die waren beide aus Holz. Ich glaube ich habe sogar noch einen alten Prospekt von dem Teil und ich weiss ziemlich genau das Kenwood dort auch messtechnisch in einem Verzerrungsdiagramms nachgewiesen hatte dass durch den konsequent nichtmagnetischen Aufbau die Verzerrungen signifikant geringer waren.


    LG,

    Günter