Posts by vpifan

    Hi Dieter,


    Würde ich dann auch so machen.


    Shinkoh Tantals sind aber mittlerweile ziemlich rar geworden und wenn Du sie nicht mehr mit dem passenden Wert für die Anodenwiderstände bekommen kannst würde ich dort zu Mills nichtinduktiven Drahtwiderständen raten.


    Die sind an dieser Stelle auch in meiner Vacuumstate RTP3D dort eingebaut und Allen Wright riet unter dem Kapitel Tweaking für diese Vorstufe entschieden davon ab sie gegen irgendetwas anderes

    einzutauschen. Für andere Positionen sagte er sehr wohl dass ein Widerstandstausch noch etwas bringen könnte.


    Originalkommentar von Ihm dazu in den instructions: "Just don’t change the wonderful Mills non inductive W/W’s used as anode loads in the two gain stages! The Mills 5 watt wire wounds are

    simply superb and contribute greatly to the sonic purity of this design."


    Nur mal so als info.


    Gruss,

    Günter

    Hallo Dieter,


    Natürlich ist 5% Toleranz bei den Kohlemassewiderständen hoch aber auch bei den von Dir angegebenen Quellen mit modernen japanischen Lieferanten ist sie nicht niedriger.


    Meines Wissens bekommt man diese Dinger auch nicht mit kleineren Toleranzen obwohl man natürlich schon davon ausgehen kann dass die tatsächlich gemessene Toleranz sicherlich einiges darunter liegen dürfte aber an 1% wie bei MF ist natürlich nicht zu denken.


    Man muss die Dinger dann halt en masse kaufen und auf möglichst gute Wertegleichheit paarweise selektieren. Allerdings würde ich das erst nach Anwendung der von mir erwähnten Back- und Versiegelungsprozedur machen.


    Klar ist das mit einiger Arbeit verbunden.


    Als Biaswiderstand würde ich sie sicherlich auch nicht verwenden, da gebe ich Dir recht.


    Gruß,

    Günter

    Hallo Dieter,


    Sehr interessant Deine Ausführungen hier zum Thema Gridstopper!


    Haben die Shinkoh Tantals eigentlich auch eine spiralförmige Widerstandsbahn?


    Über den Aufbau von Tantals konnte ich im Netz leider nichts finden.


    Der Heiti war ja auch sehr angetan von Kohlemassewiderständen und ich weiss aus einem früheren

    Bericht in der Klang & Ton mit einer Improved SRPP Phonostufe von Holger Stein ( als er noch

    mit Bausätzen unterwegs war und auch Bauteile verkaufte ), dass er diesen klanglich den Vorzug gab

    vor Tantalwiderständen und auch vor normalen Vishay Bulk Metal Foil Widerständen.


    Ich habe das Teil damals als Bausatz gekauft und müßte es auch noch irgendwo herumliegen haben.


    Nachteil der Kohlemassewiderstände ist natürlich dass sie Rauschen hinzufügen aber das kann man

    mit entsprechender Behandlung reduzieren und auch den Widerstandswert noch stabiler machen:


    Allen Bradley RESISTORS special treatment method


    As stated Allen Bradley resistors are carbon composite, being made of an organic material they do have the tendency to absorb water from the atmosphere. This absorption can increase the actual resistance of the component, hence the slightly higher than normal tolerance published on this page. To fix this simply remove the water from the component and seal it. The best method is to place the resistor/s on a baking tray, set your oven to 80 degrees centigrade and leave in the oven for 8 hours. The secret is to remove the mositure slowly if you rush it it will become noisy in circuit. Once cooked seal the body of the component in Shellack (preferably the flakes) to stop any further water absorption. At the end of this procedure you will have a much lower noise, more closely tolerance resistors. Special thanks to Colin Cornish for this excellent tip.


    Diesen interessanten Tip habe ich mal bei Hificollective gefunden:


    https://www.hificollective.co.…en_bradley_resistors.html


    Heiti hatte zwar bei seinem Projekt die aus neuer Fertigung stammenden Arcols benutzt und keine alten AB's oder Morganites ( Holger Stein ) aber auch bei diesen würde ich diese Prozedur anwenden

    bevor ich sie verbauen würde um bessere Langzeitstabilität zu bekommen.


    Insofern also sind die Kohlemasse Teile natürlich auch vom Preisaspekt her bestimmt eine sehr gute Wahl denke ich.


    Andere klanglich sehr gute nicht oder niedrigst induktive und auch rauscharme Widerstände die mir so einfallen wären dann noch die Vishay naked Z-foils ( typisch < 0.08 𝜇H laut Datenblatt! ) oder auch die nicht induktiven Drahtwiderstände von Mills.


    Die Mills bewegen sich preislich wohl auf einem ähnlichen Niveau wie die Shinkoh Tantals während man für die naked Z-foils bei Texascomponents in Amerika für einen 1k Widerstand ( gängiger Wert für einen gridstopper ) 9,90 USD + shipping berappen muss. Bei größeren Anzahlen gibt es allerdings auch noch signifikante Mengenrabatte:


    http://webdirect.texascomponen…earchresults.asp?cat=1823


    Natürlich ist das ein hoher Preis aber für eine Fättl ( also wenn man was besonderes will ) vielleicht doch noch akzeptabel.


    Für meinen RTP3 hatte ich mir damals als der Dollarkurs günstig war dort mal welche gekauft

    ( ebenfalls für die Gridstopper aber auch für die Eingangsimpedanz- und RIAA Widerstände ) natürlich auch weil diese Widerstände nach Meinung vieler Leute den Ruf haben klanglich die ultimativen Teile zu sein.


    Soweit meine Gedanken dazu.


    Gruß

    Günter

    Hallo an alle Stammtischteilnehmer,


    Im Kreis Kleve und Straelen zählt ja dazu gilt wegen der 7 Tage Inzidenz von über 50 nun Gefährdungsstufe 2 und das bedeutet folgendes:


    https://goch.de/de/aktuelles/c…etzt-gefaehrdungsstufe-2/


    Dort steht unter anderem:

    "In der Öffentlichkeit dürfen sich - außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände - nur noch Gruppen von höchstens 5 Personen treffen. An Festen aus herausragendem Anlass dürfen höchsten 10 Personen teilnehmen."


    Also wenn Ihr mich fragt sollten wir es lieber bleiben lassen zumal die Umstände ja jetzt noch wesentlich gefährlicher sind als zu Beginn der Pandemie im Frühjahr.


    Ich werde deswegen wohl nicht kommen obwohl ich das natürlich schon sehr bedaure.


    Hoffentlich entspannt sich die Lage im November sodaß wir uns dann wieder treffen können.


    LG

    Günter

    Hallo,


    Hier an dieser Stelle über Musikgeschmack zu streiten macht in meinen Augen wenig Sinn.


    Entweder man mag die Musik oder man mag sie eben nicht.


    Darum ging es hier in diesem Blog auch überhaupt nicht sondern um das Für und Wieder von verschiedenen Pressungen dieser Aufnahme und deren klangliche Einordnung.


    Gruß,

    Günter

    Hallo,


    Ich besitze selber einige Amiga Platten und weiß durchaus dass die ganz gut sein können.


    Habe lediglich versucht die Dinge auf zu zählen die dagegen sprechen dass die Amiga das Niveau einer ORG/Impex 45 rpm erreicht.


    Was die 45 rpm betrifft kann ich sagen dass ich die berühmte Harry Belafonte at Carnegie Hall von Analogue Productions in der 33er und der 45er Version besitze die beide sicherlich sehr gut gemastert wurden. Dennoch ist die 45er die klanglich klar bessere Version.


    Also bleibe ich dabei 45 rpm ist besser als 33 rpm!.


    Ich habe auch nicht gesagt dass Amiga keine guten Master hatte aber wohl mit einiger Wahrscheinlichtkeit nicht das erste orginal Masterband sondern eine Kopie davon. Schließlich waren die DDR und die westlichen Länder damals ja nicht beste Freunde und die Plattenfirmen schicken nicht das Original Master rund um die Welt an alle möglichen Presswerke sondern Kopien davon.


    Und zur Technik. Das Bernie Grundman Mastering Studio in Los Angeles wurde im Laufe der Jahre immer weiter modifiziert und weiter verbessert um höchste Klangqualität beim Mastern und Schneiden zu erreichen
    wie ich gelesen habe.

    Das wird dort auch heute noch weiter so gemacht.


    Es gibt auch genügend Rezensionen von LP´s die dort remastert wurden die das untermauern und ich glaube kaum dass das Mastering Studio von Amiga in der DDR

    damals genauso viel Aufwand getrieben hat.


    Also bleibe ich dabei die ORG/Impex sind klanglich mit

    Sicherheit der Amiga überlegen.


    Gruss,

    Günter

    Hallo,


    Ein Freund von mir besitzt ebenfalls ich glaube es ist diese japanische Mastersound LP und meinte dass sie das Maß der Dinge ist.


    Da ich dann irgendwann die ORG 45 rpm Ausgabe erworben hatte hielt ich dagegen und vor einiger Zeit haben wir dann bei ihm auf seiner sicherlich guten Anlage mit Audio Research SP15, Musical Fidelity A370, Infinity Renaissance 90 ( alle 3 modifiziert ) und einem Kenwood Direct Drive Plattenspieler beide Ausgaben verglichen.


    Was soll ich sagen. Ich sollte Recht behalten.

    Die japanische Pressung klingt im Vergleich zur ORG etwas höhenlastig und dadurch auch dünner.


    Die ORG klingt viel ausgewogener und auch in allen anderen Aspekten hatte sie die Nase vorn. Mehr Transparenz, die räumliche Darstellung war viel besser durchhörbar, sie machte mehr Druck und auch von der Dynamik her war sie klar besser.


    Meiner Meinung ( und dann auch der meines Freundes ) nach war sie klar besser am Live Geschehen dran.


    Zwar kenne ich die Amiga Pressung nicht aber auch die dürfte da bin ich mir ziemlich sicherlich nicht an die 45 rpm Pressung ran kommen und zwar aus 3 Gründen:


    1. 33 rpm gegen 45 rpm ( 45 rpm hat nun einmal klare Vorteile wie ich aus diversen Vergleichen weiß )


    2. Für die Amiga die ja in der DDR produziert wurde dürfte wohl kaum ein Original Masterband herangezogen worden sein mangels Verfügbarkeit.


    3. Dürfte die Mastering Kette die beim Schnitt zum Einsatz kam wohl auch nicht an die technisch und letztlich auch klanglich hervorragende Bernie Grundman

    Mastering Einrichtung heran gekommen sein.


    Die ORG ist inzwischen nicht mehr lieferbar aber die Impex dürfte wohl genauso gut sein da sie auch von Bernie Grundman gemastert wurde. Sehr wahrscheinlich wurde auch der gleiche Umschnitt wie bei der ORG verwendet denn weshalb sollte sie innerhalb kurzer Zeit nochmal wieder für 45 rpm neu remastert worden sein.


    Gruß,

    Günter

    Hallo Ralph und alle anderen Stammtisch Teilnehmer,


    Sehr vernünftige Entscheidung es übermorgen ausfallen zu lassen.


    Ich wollte auch gerade schreiben dass ich aus gegebenem Anlass nicht teilnehmen werde.


    Lasst uns abwarten wie es Mitte April aussieht.


    Hoffentlich ist die Pandemie dann einigermassen unter Kontrolle.


    Bleibt alle gesund!


    Gruss, Günter

    Hi Ralph,


    Ich komme auch.


    Meine "default setting" ist übrigens auch wenn ich mich hier nicht melde dass ich dabei bin. :)


    Umgekehrt falls ich verhindert sein sollte melde ich mich auf jeden Fall hier vorher ab.


    Freue mich schon auf morgen Abend.


    LG

    Günter

    Hallo Paul,


    Stimmt der Thorsten war schneller, ist ein Michell Gyrodeck


    http://www.michell-engineering.co.uk/turntables/gyrose/


    Ach ja, wir kennen uns übrigens. Du warst mal voriges Jahr nach langer Pause beim AAA Stammtisch in Straelen anwesend und wir hatten uns bei der Gelegenheit über Deinen VPI Dual Motor Flywheel Antrieb ausgetauscht den Du ja in Kombination mit einer Platine Verdier benutzt. Dabei hatte ich dir glaube ich auch noch ein paar Tips gegeben wie man möglicherweise noch ein bisschen mehr aus diesem Setup herauskitzeln kann.


    Ich hätte übrigens auch noch eine Kleinigkeit anzubieten. Zur Schmierung des invertierten Flywheel Lagers wird ja von VPI offiziell super magic lube empfohlen und auch von VPI Händlern als Zubehör verkauft so wie hier zu sehen:


    https://www.musicdirect.com/an…magic-lube-bearing-grease


    Von diesen Kartuschen hatte ich mir vor einiger Zeit aus Amerika 10 Stück über ebay gekauft für 20 USD einschließlich Versandkosten. Dies war die kleinstmögliche Menge des Anbieters.


    Da ich aber nie und nimmer 10 Stück benötigen werde zur Schmierung könnte ich 2 oder 3 Stück davon abtreten für 2 Euro das Stück ( was schon ausgesprochen günstig ist! ).


    Falls also Deinerseits Interesse oder Bedarf besteht lass es mich wissen.


    Gruss, Günter

    Hallo,


    Ich kann diesmal leider nicht dabei sein, wirklich schade. Hätte mich schon sehr interessiert das mit dem Interview.


    Bin eingeladen zu einem Barbecue meiner Zeitarbeitsfirma in der Nähe von Eindhoven und dies könnte möglicherweise das letzte Mal gewesen sein für mich.


    Den Fragebogen für das Interview hatte ich ausgefüllt und abgeschickt und auch einige Anmerkungen zum Thema gemacht die laut Hannah Wobig ( Interviewerin ) in den Interviews mit berücksichtigt werden sollen.


    Eine Kopie dieser Email an Frau Wobig hat Ralph von mir bekommen.


    Wünsch Euch allen viel Spass am Mittwoch.


    Gruss,

    Günter

    Hallo,


    Ich muss mich für dieses mal leider ebenfalls abmelden da ich übermorgen ein Weihnachtsessen habe mit meinen Arbeitskollegen.


    Wünsche Euch allen schonmal frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.


    Beim nächsten Mal werde ich dann wohl wieder dabei sein denke ich.


    Gruß Günter

    Hallo,


    Muss mich für nächste Woche Mittwoch leider abmelden da ich beruflich bedingt bei einer anderen Veranstaltung anwesend sein muss, leider. Hoffe das ich beim nächsten Mal wieder dabei sein kann. Wünsche Euch allen viel Spass und einen guten Hunger.


    Gruss, Günter

    Hallo Analogis,


    Habe im Internet einen sehr interessanten Artikel mit dem Titel “Vinyl of the future” entdeckt.
     
    In den Niederlanden ist eine kleine Gruppe findiger Leute zugange um eine alternative
    Methode zur Herstellung von Schallplatten zu entwickeln und produktionsreif zu machen
    und zwar mit Hilfe des Spritzgussverfahrens.
     
    Das Verfahren hat auf jeden Fall ziemliches Potential gegenüber der heutigen doch etwas
    antiquierten Methode des Plattenpressens so wie ich das sehe.
     
    Näheres kann man hier finden:
     
    https://blog.discogs.com/en/in…ords-vinyl-of-the-future/
     
    Ganz unten auf der Seite gibt’s auch ein Video davon.
     
    Klingt auf jeden Fall hochinteressant und am kommenden Samstag haben sie für alle Interessierten
    ( keine Voranmeldung erforderlich ) einen Tag der offenen Tür organisiert wo man einen Einblick vom
    heutigen Stand der Entwicklung bekommen kann und es auch Gelegenheit gibt mit diesem Verfahren
    hergestellte Platten anzuhören.
     
    http://greenvinylrecords.com/b…m-de-hoek-kijkdagen-2017/
     
    Ich werde dort ( Asten in NL ) mal hinfahren und es mir ansehen und kann dann beim nächsten
    Stammtisch kommende Woche berichten.
     
    Bis dann.

    Gruss, Günter