Posts by Kretafan

    Guten Abend Damien,
    ich möchte kurz auch zwei Tipps beisteuern, und zwar ähnlich wie vor mir Frank:


    1.:

    Robert Dimery 1001 Alben , 9.Auflage. "Musik, die Sie hören sollten, bevor das Leben vorbei ist."

    Ausgewählt und vorgestellt von 90 internationalen Rezensenten.

    9. aktualisierte Neuausgabe.

    Mit einem Vorwort von Michael Lydon, Gründungsherausgeber der Zeitschrift Rolling Stone.

    960 Seiten mit über 800 farbigen Illustrationen.

    Brosch. im Format 16 × 21 cm


    ISBN-10: 3-283-01270-9


    Hier findest du viele essentielle Alben / Lps auch der 60er Jahre. Meist auf einer Seite eine LP mit Angaben zu Label, Produzent*in, Aer Direction usw. sowie einem informativen kleinen Text mit Hintergründen zur Entstehung, einer Beschreibung, Einordnung und Bewertung der Musik darauf. Außerdem eine kleine Abbildung des Covers und eine Tracklist mit Verweisen, ob diese im Text erläutert werden.- Es macht allein schon Spaß, darin zu blättern.


    2.:

    Ausserdem wirst du fündig unter:

    1000 Songs. Fünfzig Jahre Popmusik. Ausgewählt, Kommentiert und präsentiert und präsentiert vom Süddeutsche Zeitung Magazin. 1955-2004.


    Hier die Bände der der Jahre 1960 -70. Ist vergriffen, gibt es aber einzeln zu kaufen: Jeder Band mit 20 unterschiedlichen Bands und Songs, Interviews, zeitgeschichtlichen Bezügen sowie einer CD. Erschienen 2005. Sehr lohnend! Schau mal hier z.B.:

    50 Jahre Popmusik - 1965. Buch und CD. Ein Jahr und seine ...
    https://www.amazon.de › 50-Jahre-Popmusik-1965-besten
    Ein Jahr und seine 20 besten Songs | Various | ISBN: 9783866150690 | Kostenloser ... Gebundene Ausgabe: 80 Seiten; Verlag: Süddeutsche Zeitung (15.

    Ich hoffe, dies hilft auch.

    Beste Grüße von Klaus / Kretafan


    Ich muss gestehen, dass ich dieses Album bis zum April dieses Jahres nicht kannte.
    Damit bin /war ich sicher ziemlich allein hier.

    Zufällig eines Abends im Auto - Jazz-Neuveröffentlichungen wurden vorgestellt - auf NDR gehört: "Blues for Yolande".


    "Wie Yin und Yang ergänzen sich die beiden Saxophon-Veteranen der ersten Stunde. Man höre nur, wie The Hawk im Opener "Blues For Yolande" sein Horn förmlich auswringt, wie Webster dann den weichen Kontrapunkt dazu setzt und wie sie im letzten Chorus unisono wie ein einzelnes Instrument klingen. Im Folgenden lassen sich noch eine ganze Menge an Momenten dieser Art finden." (J.Oboda)


    Ich finde, diese Scheibe gehört unbedingt hier auch genannt, und zwar unter musikalischen wie aufnahmetechnischen und klanglichen Gesichtspunkten. Ich höre noch die "billige" Waxtime-Ausgabe. Das tut der Freude beim Hören aber keinen Abbruch.


    Auf der Suche nach weiteren Infos stieß ich noch auf eine interessante, längere Abhandlung über Ben Webster:


    http://www.joerg-alisch.de/jazzportraits/webster.htm


    Hier eine Passage daraus, die einiges, was die "Encounters" bietet, für mich gut auf den Punkt bringt:


    "Es war in den frühen 70er Jahren, zu der Zeit, da es im Sommer noch die Reihe „Jazz In The Garden“ gab, als sich bei einem der Freitagskonzerte im Garten der Berliner Nationalgalerie ein Tenorist ganz der Lyrik hingab und ein Angetrunkener lautstark höhnte: „Ben Webster!“ Doch was da als Hohn und Spott gedacht war, war de facto eigentlich nicht mehr, freilich aber auch nicht weniger als schlicht ein Kompliment. Denn neben dem Meister seines Horns war der – so einst Trompeter und Platten-Partner Harry „Sweets“ Edison – „Sänger auf seinem Instrument“ auch der der tiefgründigen Romanze: Wenn Webster zur Ballade griff, dann spielte er sie nicht, dann war er sie."

    " (...) und Gary Giddins unterzog sich einst gar der Mühe, die Architektur der Webster-Spielweise genauer zu analysieren: „Eine typische Webster-Improvisation konnte durchaus mit einer unterhaltsamen Variation in fragilen, schüchternen Tönen beginnen, doch im zweiten Chorus kam er gern auf sein Riff-Vokabular mit plötzlich schneidender Strenge zurück“, sezierte der „Village Voice“-Autor und bescheinigte weiter: „Von da an schwang sich das Solo entweder zu wachsender Explosivität auf, oder aber es ging mit einem bedauernden Achselzucken zurück auf ein verhaltenes Köcheln.“ "


    Beste Grüße, Klaus





    Nach langem Mitlesen möchte ich noch eines meiner "Highlights" beisteuern.

    Vorab: Großen Dank an Ralph (u.a. für Illinois Jaquet oder Larry Coryell) und alle anderen, die hier Anregungen gegeben haben. Meine Sammlung ist Dank euch stark gewachsen!).


    Ich besitze die Pressung aus 1985 (Printed in Holland. CBS 26 522, 120 Gr. und total "platt")


    Ich möchte der über zehn Jahre alten, sehr gekonnten Rezension aus der ZEIT nichts hinzufügen.

    "Im Jahre 1985 kam eine Platte auf die Erde nieder, die seither still vor sich hinglüht: "Steve McQueen" von Prefab Sprout. Von Thomas Gross 20. Dezember 2007

    Quelle: DIE ZEIT, 19.12.2007 Nr. 52 Aus der ZEIT Nr. 52/2007


    Es gibt Platten, die so exakt und rückstandsfrei Ausdruck ihrer Zeit sind, dass man sie danach sofort ins Museum stellen möchte. Andere lassen einen noch Jahrzehnte später rätseln, was hier eigentlich gespielt wurde. Steve McQueen von Prefab Sprout fällt in die zweite Kategorie. Die elf Titel laufen unter Pop, doch an Kaugummis und Teenagedramen erinnert wenig. Eighties-typische Synthesizer sind darauf zu hören, doch statt käsig oder nach Halbleiterstaub zu klingen, verwirren sie durch feinstofflichste britische Eleganz. Diese gebrochene Akkordrhetorik! Die testosteronarme Sexyness der Stimme Paddy McAloons! Die ganze seltene Delikatesse der Melodieführung! Man kann es drehen und analysieren, wie man will, stets bleibt ein Rest Geheimnis.

    Einen Nenner gibt es also nicht, höchstens einen Rahmen: Steve McQueen ist ein später Ausläufer jener Reformbewegung, die neuerdings auf den Namen Postpunk hört und im Rückblick den gründlichsten und bislang letzten Versuch darstellt, die Verhältnisse im Staate Pop neu zu ordnen. Ideen aus Literatur, Film, Philosophie sickerten ein, Haltungen waren plötzlich wichtiger als Lagerzugehörigkeiten. Die Intelligenzija drängte an die Macht, es war eine Zeit, in der die Saat der Kulturrevolution aufging und es nicht breitbeinig, sondern cool wirkte, eine Platte nach einem früh verstorbenen Hollywood-Schauspieler zu benennen. Eine Zeit lang konnten so selbst schüchterne Menschen am Rand des Mainstreams Glamour entfalten.

    Dazu passt, dass McAloon ursprünglich nicht Popstar, sondern Priester werden wollte. Noch zu Zeiten aufkeimenden Ruhms lebte er bei seinen Eltern in einem alten Vikariat in Witton Gilbert, Durham County, was für komplizierte libidinöse Verhältnisse spricht, Stubenhockertum und eine katholische Neigung zur Opulenz. Eine Zeile wie »Desire as a sylphe-figured creature who changes her mind« (etwa: Die Begierde gleicht einem Luftgeist, der ständig neue Launen an den Tag legt) jedenfalls hat es im Pop davor und danach eher selten gegeben. Schließlich finden sich in dieser Musik Spurenelemente von Bossanova und Musical – McAloon war großer Gershwin-Fan –, Mythologisches aus Western, der Bibel und dem Ulysses, und doch: Restlos aufklären lässt sich der Fall nicht. Dieses Album bleibt ein Brocken Kryptonit, der 1985 auf der Erde aufschlug und seither still vor sich hin glüht.

    Wie haben Sie’s bloß gemacht, Herr McAloon? Er ist ein Solitär geblieben, der den Pop von seinen Rändern her bearbeitete, sich in den Neunzigern geniehafte Krankheiten – Gehörprobleme, zeitweiliges Erblinden – zuzog, in größenwahnsinnigen Momenten an einer Vertonung der Geschichte der Menschheit gearbeitet haben soll und bis heute irgendwo da draußen seine Bahnen zieht. So nah ans populäre Empfinden der Zeit aber ist er nie wieder herangekommen wie mit Steve McQueen, seinem zweiten und besten Album."

    Lohnt irgendein RI in klanglicher Hinsicht??? (Mein Eindruck: Super Klang; tolle Produktion)


    Beste Grüße

    Klaus


    Liebe Threadteilnehmer,


    habe gerade mal beim DLF-Hörerservice nachgefragt.Ergebnis:


    1.

    Die Sendung war eine Wiederholung der Ursendung vom 01.01.2018 (man musste das Programm gestern kurzfristig ändern).

    2.

    Aus "rechtlichen Gründen" kann / konnte man die Sendung nicht zum Nachhören in die Mediathek stellen.


    Das wusste ich nicht. Tut mir leid! Habe die Sendung auch nur in Auszügen hören können. Im Klartext: Da kommt unsereiner nicht mehr ran!

    Einen guten Wochenstart für alle, die hier gepostet haben,


    wünscht Klaus

    Schöner Thread. Meine Röhre(n):

    Leak Stereo 20 mit einem Musical Fidelity Preamp 2a (80er Jahre) und einem Paar Rogers LS 3/5a.

    Macht sehr viel Spaß.

    Ich bin vor einigen Jahren über den Vintage Raum in Krefeld bzw. über meine Vorliebe für die LS3/5a auf die LEAK bzw. auf Röhrengeräte gekommen. Nach dem Kauf der Leak und Beginn mit ECC83 von Mullard und von BTB hat mir später ein sehr freundlicher und kenntnisreicher Mensch aus dem Forum hier im Raum HH mit einigen Valvo ECC83 auf die Sprünge geholfen (daneben: 4 x EL84 momentan von HARMA, bisweilen von Genalex oder Valvo).

    Ich kann zwar auch mit zwei auf Mono umgebauten Quad 405 oder mit zwei MF 50 Class A Monos aus den 80ern sehr gut Musik hören, kehre aber wegen der musikalischen Lebendigkeit der o.g. Kombi immer wieder gern zum Leak zurück. Dass der Spaß dabei mit Vintage-Geräten zu einem moderaten Preis möglich ist, freut mich zusätzlich (Frontend: Systemdek mit DV Karat 23).


    Wie eine LEAK St 20 und ein MF Preamp 2a aussehen, weiß jeder hier. Daher spare ich mir die Fotos. Wahrheit ist: Ich bin auch nicht sehr gut im Hochladen.


    Beste Grüße und allen hier weiterhin viel Spaß an der Musik und ihren Geräten. Klaus.

    Charly Byrd - Blues Sonata

    Riverside / 0061.126 (0703.898)

    "Made in Germany Metronome Music GmbH"


    In den 1980er Jahren erworben. Warum ein "highlight"?

    Ich höre diese Platte immer mal wieder gern, vor allem die A-Seite mit der dreiteiligen "Sonata". Mir gefällt, wie sich das Stück in seinen drei Teilen entwickelt und dabei zwischen Swing, Blues und Klassik changiert. Die klassische Gitarre kommt etwas größer abgebildet als "normal" - aber sehr druckvoll und lebendig aus der Mitte. Wenn die Kette* gut / richtig abgestimmt ist, wird auch das feine Spiel von Buddy Deppenschmidt an den drums durchgängig (nicht nur bei Solostellen) und angenehm im Rahmen einer insgesamt als stimmig empfundenen, weiten Bühne hörbar, die Recording Engeneer Ray Fowler hier erzeugt hat.

    Satte 22 Minuten schöne, abwechslungsreiche Musik auf Seite A, der man gerne folgt, so dass man schon mal vergisst, wie spät es ist.

    Zur zweiten Seite gibt es unterschiedliche Bewertungen. Auch sie gefällt mir, ist aber deutlich anders.

    * (Systemdek IIXE / Dynavector; Leak Stereo 20; LS3/5a)

    ("... Charlie Byrd war es, der in den 60er Jahren nach einer Brasilien-Reise den gerade im Aufwind befindlichen Bossa Nova in den USA populär machte. Er integrierte die südamerikanische Technik der klassischen Gitarre in den Jazz und spielte zusammen mit Stan Getz das Kult-Album 'Jazz Samba' ein, das beiden zu Weltruhm verhelfen sollte. Später pendelte Byrd häufig zwischen Jazz, Pop und Klassik, wovon zahlreiche Easy-Listening-Aufnahmen zeugen.

    'Blues Sonata', ein Album von 1961, gilt dennoch als Byrds Meisterwerk. Virtuos und verspielt swingt Byrds Gitarre im ersten Satz, leitet im zweiten zum Blues über und flirtet im 'Scherzo For An Old Shoe' mit Latin-Rhytmen.

    Es hat sich wieder gelohnt, etwas aus der Schublade herauszuholen. Zudem gewinnt die Neuauflage durch Byrds Tod im Dezember 1999 neue Bedeutung. Umgehend kaufen ! " -


    "Mein Vorrezensent Wolle (sic!) hat völlig recht: "Blues Sonata" ist wunderschöne Musik. (...)."


    Ich hoffe, wir hatten diesen Hinweis hier noch nicht.

    Beste Grüße,

    Klaus




















    Guten Tag in die Runde,


    ich war gestern Abend in der Hamburger FABRIK beim Omer Klein Trio. Die Band stellte in der Hauptsache iht neues Album "Radio Mediteran" vor. Anhörtipps: "Sofia Baby", "Last day of school", "Tripoli". Damit ist auch schon viel über große Vielfalt in den Darbietungen des Trios gesagt: Es war ein sehr abwechslungsreicher Abend in zwei Sets mit einer zweiteiligen langen Zugabe, in der der Schlagzeuger z.T. im Mittelpunkt stand, ohne jedoch einfach nur Virtuosität zu demonstrieren. Überhaupt machte es nicht nur Spass zu hören, sondern auch den Musikern (speziell dem Bassisten) zuzusehen, der sichtlich Freude am Zusammenspiel erkennen ließ. Insgesamt eine sehr homogenes Zusammenspiel der drei Instrumentalisten im Dienst des Ganzen. Ein sehr gut abgemischter Sound rundete das musikalische Erlebnis und das sehr symphatische Auftreten aller Bandmitglieder ab.

    Soweit ich weiß, ist die Band in den kommenden Wochen noch eine ganze Zeit zunächst im Norden und dann in Süddeutschland unterwegs.


    Beste Grüße

    Klaus

    Hallo Micha


    "Aqualung" von Jethro Tull – laut.de – Album mal bei Google eingeben. Oder: Rezension Aqualung Jethto Tull. Ich bekomme es hier nicht besser hin.


    Gruß Klaus

    "US Pressung auf Chrysalis, grünes Label, Finger weg,

    hier klingt /singt / krächtzt Ian Andersen etwa aus 150 Metern ins Mikro?" (Wolfgang / kendumi)


    Das kann man m.M.n. von der deutschen grünen Chrysalis nicht sagen. Ich habe sie gerade mal gehört und finde sie gut durchhörbar und keinesfalls muffig. Man kann beim Titelstück Bass, Klavier und Schlagzeug sowie die Stimme gut einzelnen nachverfolgen. Es wird deutlich, dass auf die Produktion und die Verteilung der Instrumente einige Sorgfalt verwendet wurde und eine durchaus breite und tiefe Bühne zu bemerken ist. Andersons Stimme kommt auf einigen anderen Stücken der Seite 1 noch deutlich klarer (Sprachverständlichkeit!) rüber bzw. ist mehr in den Vordergrund gemischt (S 1 Stück 3+4, schön mit den akustischen Gitarren) als auf dem Titelstück. Im Vergleich mit anderen LPs der Zeit kann man die Chrysalis bei mir aber nicht ganz so laut fahren, wie z.B. die deutsche Pink Island von "Stand up", ohne dass es etwas nervig wird. Alles in allem für mich aber eine schöne LP auch in dieser Ausgabe.


    Habe sie letzte Woche in HH in einem Secondhand-Laden für 24,00 Euro gesehn. Eine englische PI sollte 20,00 kosten. Ich habe die LP ebenso wie den Vorgänger "Stand up" seinerzeit Ende der 60er rauf und runter gehört (Dual 1214 mit Sennheiser Kopfhörer). Sie gefällt mir immer noch. Ich finde das Solo von M.L. Barre im Titelstück nach wie vor einen Garanten für`s Fußwippen und Gänsehaut. Er hat das Solo nach eigener Aussage während der Aufnahme improvisiert und es blieb so:


    "Barre, the axman behind "Cross-Eyed Mary," "Locomotive Breath" and so many more, holds a special place in Guitar World history; his solo on "Aqualung" comes it at Number 25 on our list of the 100 Greatest Guitar Solos of All Time."

    "That guitar solo was totally improvised, and I did it in one take," he told Guitar World. "Luckily for me, that solo turned out well, because if it didn’t there would’ve been a flute solo in its place."


    Hier noch ein Link zu einer m.E. interesanten Rezension und Würdigung!"Aqualung" von Jethro Tull – laut.de – Album


    Danke für die vielen freundlichen Beiträge; das Mitlesen hat Spass gemacht und war sehr anregend. Muss mich wohl mal um eine der anderen genannten Pressungen bemühen.


    Wünsche allen ein schönes WE

    Klaus

    Im Radio (Deutschlandfunk) läuft gerade: 50 Jahre Led Zeppelin.


    Sehr hörenswerte Kommentare. Und die Musik ist es ja ohnehin (wenn man damnals 15 war und die erste LP von einem Freund ausgeliehen und auf sein Grundig-Tonbandgerät überspielt hatte, nur um sie dann fast jeden Tag zu hören).

    Noch einen schönen Sontag wünscht Klaus (Kretafan)

    Guten Abend Björn,

    ich freue mich, dass nach über einer Woche noch ein

    solches Angebot kommt.

    Danke!

    Hamburger Süden ist für mich gut erreichbar. Ich melde mich morgen per PN!.

    Beset Grüße Klaus

    Guten Abend,


    mir sind ein paar alte TFK (EF 89,ECC 85 und 1xEL84) als sog. "Zupfware" (altes Radio des Opas eines guten Freundes) zugeflogen.Alle mit Raute.

    Wo kann man die in HH testen lassen oder gibt es hier im Forum jemanden, der in meiner Nähe (HH) wohnt, der / die mir da helfen könnte. Muss ja nicht umsonst sein.

    Meine eigene Recherche war nicht sehr erfolgreich. Ein Händler vor Ort, der auch alte Quad Monos anbietet und prüft, meinte, für eine einzige EL84 (auf die es mir ankommt) wolle er sein Prüfgerät nicht anwerfen, das würde für mich vergleichsweise zu teuer. Sichtprüfung ließ keine Probleme erkennen.


    Ich freue mich über jeden Rat.

    Dank im voraus


    P:S.: Besitze eine LEAK Stereo 20. Auch die würde ich gerne mal überprüfen lassen (nicht die Röhren, sind neu von btb bzw tubeamp-doctor). Aber auch hier scheint HH eher Provinz zu sein.


    Bin technischer Laie, auch wenn es vielleicht nicht so klingt.


    Beste Grüße von Klaus (Kretafan)

    Guten Abend in die Runde,


    mein Dank gilt allen aus dem Verein, die an der Realisation des Treffens Anteil gehabt haben. War nach drei Jahren wieder mal da und habe es nicht bereut.


    Ich möchte - nachdem dies bisher nicht geschehen ist - noch die Workshops von Ralph aus der Südheide, die vom beeindruckenden Markus Berzborn (mit seinem Sohn) und den von Herrn Siedler (Musik auf dem Weg zum Hörer) hervorheben.
    Hier stand nicht die Hardware im Vordergrund, sondern die Musik jeglicher Coleur. Das war so gut, dass man den Wunsch, auch so einen EMT zu besitzen, (fast) komplett wieder vergass. Das bot zudem viele Anregungen (nochmals Dank) und reichlich Gelegenheit zum Geld ausgeben - gleich ein Stockwerk höher.


    Ein weiterer Dank geht an Andreas Donner - da gehe ich immer hin (muss man nicht erklären) - und zuletzt - aber nicht weniger herzlich - an Holger Hippen für die gut gemachte halbstündige Power-Point- Präsentation zur Wertermittlung vinyler Schätze am Sonntag, die mehr Publikum verdient gehabt hätte. -


    Schön fand ich auch, dass die Workshops heuer im Untergeschoss stattfanden und dass dafür gesorgt wurde, dass sie nach Beginn als geschlossene Veranstaltungen funktionierten.


    Ich freue mich auf das nächste Jahr!

    Klaus (AAA-Mitglied aus Hamburg)

    Ich möchte allen danken, die sich die Mühe gemacht haben, auf meine Frage zu antworten und / oder sogar Bilder hochgeladen haben.

    Mein Fazit: Lars und Stephan haben Recht. Wählt man die Lösung mit dem zusätzlichen Bürstenarm wird es für die original Plexiabdeckung zu eng (am Rand in der Ecke). Ich weiß noch nicht, ob ich den Kompromiss der alleinigenAbdeckung des Tellers durch eine Matte eingehen möchte.


    Wen es interessiert:

    Ich reinige bisher mit einer 30 Jahre alten VPI. Die hat aber keine vorwärts/rückwärts Laufrichtungsoption und keinen richtigen Tank. Das ständige lange Halten der MFSL-Samtbürste zum "Einmassieren" der Reinigungsflüssigkeit wird mir langsam zu viel.


    Zum Thema gibt es auch einen interessanten Versuch mit der ON plus Bürstenarm von Reinhard Kühn in ANALOG 01.2014, der wenig Fragen offen lässt und zeigt: Waschen lohnt sich (auch länger und mehrmals).


    Gruß und nochmals Dank in die Runde von

    Klaus

    Guten Tag in die Runde.


    Da ich auch die Anschaffung einer ON inclusive Bürstenarm erwäge, hier noch eine Zusatzfrage:

    Sehe ich es richtig, dass nach Montage des Bürstenarms die Original-Abdeckhaube nicht mehr passt?

    Wäre mir wichtig als Staubschutz. Wie löst ihr das Problem?


    Über Antworten freut sich

    Klaus

    Guten Tag in die Runde,


    ich möchte hier eine persönliche Erfahrung beisteuern.
    Ich habe mir seinerzeit (2007) mit der Anschaffung einer Harbeth C7-2 passende Skylan-Ständer direkt in Canada bestellt.
    Mit der Kombi höre ich immer noch.


    Aber: Im Frühjahr 2015 habe ich die gesamte Sandfüllung gegen das sog. Premium-Fill ausgetauscht und die sog Q-Bricks erworben, nachdem zunächst über die Jahre mit Abstand und Einwinkeln der LS in meinem Raum experimentiert hatte. Diese Neuerung empfand iund empfinde ich als deutliche Aufwertung (Räumlichkeit uns sog. Schnelligkeit in der Wiedergabe: z.B. bei den ersten beiden Titeln der zweiten Direstraits LP, um nur ein Beispiel zu nennen; Wiedergabe der Basstrommel am Ende des zweiten Stücks oder das Gitarrenintro beim ersten - die Musik "lebt" und fließt einfach besser/angenehmer und wirkt schneller). Die Ständer stehen auf 300mm Schieferplatten und die wiederum auf einem Holzboden.


    Ich hatte danach keine Lust aber auch keinen Wunsch mehr, das alte Klangbild durch erneutes Einfüllen von Sand zum Vergleich wiederherzustellen (was man für einen ehrlichen Vergleich eigentlich tun müsste). Ich finde es gut so.


    Zur Frage, ob Liedtke oder Bauernhof bei mir besser wären, kann ich momentan nichts sagen. Nur soviel:
    mit den Skylans und der gen. Füllung klingt es bei mir schön. Vielleicht ginge es mit den anderen ja noch besser.Keinesfalls würde ich aus eigener Erfahrung die Meinung vertreten, dass es sich hier nur um "Geschwafel" ( benne ) handelt.


    Auf der Seite Seite von Marc Hennessy findet man zu den Rogers Lautsprechern einen Prospekt dieser LS Firma, die alle den sog. open-frame Typ folgen; die findet man aber nirgends mehr. Da ich noch eine alte Rogers LS3/5a besitze, die ich auch auf passende Ständer platzieren muss, würde ich mich freuen, wenn jemand noch mehr über die something-solids (gern auch in diesem Zusammenhang) berichten könnte.


    Mit Dank an alle, die bisher ihre Meinung oder Ratschläge beigesteuert haben
    Klaus

    Liebe Forumsmitglieder,


    mein Name ist Klaus, bin AAA-Mitglied und lese hier schon ein paar Jahre mit. Dies ist mein erster Beitrag.
    Ich hätte gern einen Rat:
    Habe mir eine Leak 20 zugelegt und lasse sie an einem Quad 44 laufen: Das spielt sehr laut, d.h. die Laustärke lässt sich nicht feinfühlig hochregeln. Die Signale gehen von einem Heed-Quasar über den Aux -Eingang in den 44 und verlassen ihn wieder über den Cinch-Ausgang, der mit 1.6 Volt bezeichnet ist (wurde mir vom englischen Verkäufer so empfohlen); daneben besitzt der 44 noch einen 5 Volt Cinch-Ausgang und einen DIN-Ausgang mit 0,500mV RMS. Was ist zu tun? Ist der 44 ungeeignet?


    Für Tipps bin ich dankbar. Auch für weitergehende Ratschläge im Umgang mit Röhrenverstärkern wie diesem. Bin da relativ ahnungslos.


    Herzliche Grüße in die Runde.