Posts by Highendpet

    Habe nun endlich Zeit gehabt in meine Scheiben rein zu hören. Die originale fällt aus der Wertung, weil sie so abgenudelt ist das eine richtige Klangbeurteilung widersinnig wäre. Die MFSL die ich habe finde ich gut, der Gesamtklang gefällt mir, aber der Gesang ist teilweise schon etwas verdeckt und "röhrig". Der Klang erscheint mir eher warm und wenig brilliant.
    Der S.W. Mix habe ich mir runtergeladen und paralell dazu verglichen. Den finde ich gar nicht so übel. Die Stimme ist viel besser herausgearbeitet und die Brillianz ist besser. Allerdings habe ich den Eindruck der Bass ist etwas zurückgenommen. Auch fand ich den Stereoeindruck etwas eingeengt und sehr Mittig im Vergleich zur LP.
    Aus "Nostalgiegründen" werde ich aber eher die LP auflegen.

    Ev. versuche ich noch mal eine der Ersten Ausgaben zu bekommen, wenn zu einem anständigen Preis erhältlich.

    Liebe Grüsse Peter

    Warum Aqualung so viel "Wind" macht. Ja ich bin auch einer der ewig gestrigen die diese Platte immer mal wieder hören. Ich habe eine alte Original Chrysalis (weiss aber nicht welche genau) und die MFSL die hier schon erwähnt wurde. Meine Originale LP ist schon ziemlich abgenudelt und das hört man auch. Nur ist für mich gerade diese Platte ein Meilenstein.
    Bei mir hat mit dieser Platte (gehört auf einem Denon Dreher über den Sansui A-9900 und kleinere JBL Boxen) 1978 meine HiFi Leidenschaft angefangen. Darum sind mit der Platte ganz spezielle persönliche Erinnerungen verbunden. Somit kann ich da kaum "neutral" drüber schreiben.

    Ich finde die MFSL gut und habe nun den Wilson mix mal runtergeladen, aber noch nicht angehört. Werde berichten sobald das geschehen ist.
    Abgesehen von den persönlichen Erinnerungen finde ich (IMHO) die Musik da drauf war damals etwas neues und wirklich anders als vieles was es gab. Ich glaube wirklich man darf das als einen Meilenstein der Musikgeschichte und den Start in die grössere Verbreitung von Jethro Tull ansehen.
    Liebe Grüsse Peter

    Lösung der Kratzprobleme - nicht nur bei DNM.
    Der Mute Schalter bei den DNM's ist einer der wenigen Schwachpunkte. Aber ich behandle den ca. alle 2 Jahr mit einem kleinen Sprühstoss aus der Ballistol Dose und dann ist wieder Ruhe. Genauso kann man ganz wenig auf die Aussenseite der Potis geben das nützt auch. Diesen Spray kann ich nur jedem empfehlen der kratzende Potis usw. hat. Der nützt immer, verbessert die Kontakte und schützt und schmiert alles (ohne zu verölen!).
    Ja Benne die Verfügbarkeit der Geräte war oftmals mühsam. Ich hatte ca 3 Jahre nach Erscheinen einen 3D Primus bestellt. Als auch nach 8 Monaten noch keinerlei Information kam wann denn nun das Gerät geliefert würde hab ich es gelassen. Wieviel Geräte der D Serie überhaupt produziert wurden ist mir nicht bekannt. Ich vermute mal das wird im Bereich von einigen Dutzend und nicht mehr liegen.
    Ich finde die PA2B Mono's klingen nicht viel anders als die PA 3. Allerdings haben meine PA2 auch die neuen Slit Foil Kondensatoren drin - klingen also ev. auch etwas anders als die ganz originalen.

    Peter
    PS: Spasseshalber hatten wir mal Magnepan 1.0 an der PA3 angehängt, die ja als besonders Stromkritisch gelten. Mein Kollege hat die problemlos während zwei Wochen hören können. Also von daher nicht schlecht.

    So hier muss ich mich also wirklich melden. Höre seit über 20 Jahren mit verschiedenen DNM's.
    Ja - die Sache mit dem DIN Kabeln und den 2mm Steckern hat mich auch schon genervt. Die Versuche mit verschiedenen Kabeln sind dann halt nicht mehr möglich.
    Was bei mir läuft seht ihr im Profil:
    Die Aussage das die Verstärker "Dünn" klingen würden kann ich überhaupt nicht bestätigen. Wenn die Endstufen mit dem richtigen Kabel an die Lautsprecher angeschlossen werden (DNM Reson, Lackierter Kupferdraht, TMR Ramses liefen bei mir) klingen die super. Hatte nie das Gefühl da kommt zu wenig Bass.
    Das Zusammenspiel von Vorstufe und Endverstärker bringt synergie Effekte die deutlich hörbar sind. Die Rhedekos waren ausser bei Kammermusik ein unerträglicher Missmatch.
    Die Durchsichtigkeit und Transparenz sowie die ausserordentliche Präzision im Klang habe ich bis in sehr viel höhere Preisregionen nie so gut gehört.
    Neugeräte gibt es keine mehr. Habe grade meine PA3 Endstufe verkauft weil ich auf PA2B umgestiegen bin. Die klingen an den Boenicke W8 super und haben einen Druck im Bass der schon fast beängstigend ist. Die PA3 war nicht sehr viel schlechter - man musste nur weiter aufdrehen und wenn man Pegelorgien Metal will geht das nicht.
    Lautsprecher die ich da an der PA3 hatte waren (Epos 3, Audioplan Kontrast II und IIis). Die wurden alle problemlos betrieben (Bei Volume auf 3/4 offen resultierte an den Audioplans ein max. Schalldruck von 102 dBA - das reicht relativ weit:).
    Die Herstellung der DNM's ist seit dem Umstieg auf die D Serie der Vorverstärker nicht mehr in der Schweiz. Da wurden auch nur ganz wenige produziert. Die Aufarbeitung der Endstufen (Upgrade) wird aber meines Wissen nur in der Schweiz gemacht.
    In den audio resolution Geräten sind sehr viele Ideen und Entwicklungstipps von D. Morecroft umgesetzt- Das ist aber ein anderes Design und auch viel mehr UP to Date.
    Ich bleibe bei den DNM's weil ich auch die schrullige und etwas altmodische Art mag.

    Liebe Grüsse Peter

    Entweder geringe Mittel, was ich langsam aber sicher immer mehr gutheiß. Oder wenn Es kosten und in bessere Liga, dann was gemütliches wie Shindo. Hier im Forum fährt jemand ein Garrard 401 mit Mission Vollverstärker, Audio Note LS und voll zufrieden. Manchmal denke ich auch lieber meinen alten Electrocompaniet ECI 2 revidiert, Technics 1210 mit Tonarm, besseres System dran, gute LS und fertig. Was die Japaner da hatten und auch Living Voice ist einfach nur zu viel des guten.

    Hallo Rolandpower,
    ja da bin ich mit Dir einer Meinung. Habe seit ca. 4 Wochen meine Vintage Verstärker angeflanscht (Marantz SC-8 und SM-8). Die sind fast 40 Jahre alt und klingen also wirklich sehr gut. Komme immer mehr zum Schluss, dass die Quelle (Clearaudio Anniversary mit da Vinci) und die Lautsprecher (Boenicke W8) der wichtigste Teil einer Anlage sind und das dazwischen nicht so einen grossen Einfluss hat wie ich dachte. Allerdings sind mir Anlagen mit Gesamtpreisen von über 100'000.- einfach zu abgefahren - auch preislich. Um zu zeigen was möglich ist oder an einer Messe OK, aber umgelegt auf Otto Normalverbraucher einfach preislich zu abgehoben.

    Just my 5cent Peter

    Meine Highlights Geräte / Raum:

    Boenicke W8 als Neuerwerb die würde ich nur gegen was grösseres aus dem gleichen Hause wieder her geben. Eine absolute Offenbarung und die Verarbeitung einfach ein Traum.
    Dann natürlich der Plattenabend im Dachraum bei mir mit einer Kette von Boenicke Audio (vom Netzverteiler über DAC > Verstärker > zur W11 (ein unvergessliches Vergnügen).
    Gemäss Sven Boenicke hat er seine W11 noch kaum besser gehört...
    Ein Umzug der Anlage ins Dach muss wohl ernsthaft erwogen werden, auch wenn ich "noch" keine W11 habe.:)
    Highlights Gadget:

    Die Swing Base Ständer unter den Lautsprechern...
    Die bringen so eine extreme Verbesserung bei der Auflösung, Klangfarben, Räumlichkeit und Bass das man es kaum glauben kann.

    Liebe Grüsse Peter

    Super Thomas,
    vielen lieben Dank für die wertvollen Tipps. Werde das alles beherzigen. Genau das hatte ich befürchtet, dass es irgendwo so Plastikteile gibt die abbrechen können usw. das ist dann immer sehr ärgerlich, wenn die durch unachtsames Vorgehen abbrechen.
    Habe bei vinylengine das Service Manual runtergeladen. Ist ja sehr umfassend und gut illustriert. Vielleicht komme ich am nächsten Wochenende mal dazu da was zu machen und mir das Gerät näher an zu sehen.
    Werde sicher wieder berichten..
    Liebe Grüsse Peter

    Hallo Christian,

    habe ich schon gemacht. Aber nur erst elektronisch. Die Papierversion hat der Besitzer. Das werde ich sicher konsultieren vor ich das Ding aufschraube.
    Nur eine Frage. Gibt es Teile die ich nach dem Entfernen des Fetts wieder einfetten oder mindestens schmieren sollte?
    Normalerweise putze ich die Sachen mit etwas fettlösendem und dann mit Ballistol. Das hat ja auch eine ölige Komponente. Ev. reicht das schon?

    Liebe Grüsse Peter

    Hallo Zusammen,

    ich frage für einen Bekannten der einen Dreher geerbt hat. Es handelt sich um einen Technics Direct Drive Turnable SL-J3.

    Das ist dieser programmierbare Player mit einem Tangentialen Tonarm der mit einem Sensorärmchen bestückt ist und einzelne Titel anfahren kann.
    Der Benutzer sagt, dass der Arm manchmal (v.a. bei schlechtem Licht) über die Platte zur Mitte hin gezogen wird (Sensor Empfindlichkeit einstellen hat nicht immer geholfen).

    Ausserdem denkt er, dass der doch schon betragte Nadeleinschub gewechselt werden müsste. Wo kann man so einen Einsatz bekommen? Bei die Nadel gabs was aber nicht genau mit der Bezeichnung. Es ist ein MM Tonabnehmer und er kann (gemäss Bedienungsanleitung) gewechselt werden.

    Besten Dank für Eure Tipps

    Peter

    Hallo Zardos,
    in vielen Dingen Deiner Meinung.
    Gefallen muss meine Anlage vor allem mir - absolut richtig und ich muss niemanden davon überzeugen, dass es die beste oder einzig richtige ist...

    Das mit dem Weinen ist so eine Sache - ja da bin ich auch dabei. Gestern auf meiner Zweitanlage (Marantz SC-8 und SM-8) Alexis Ffrench gehört - und Gänsehaut und Tränen gehabt. Wenn Musik aus der Anlage berührt (wie im Konzert) dann ist da vieles Richtig.

    Neugier zum Hören anderer Set Ups kann wirklich den Horizont erweitern...

    Messen kann man vieles aber das Hören zwischen den Ohren = Interpretation im Gehirn ist absolut individuell und einzigartig und NICHT messbar.
    Ich bin KEIN Physiker sondern nur Hörer.
    Peter

    Ach ja noch ein PS:

    Habe meine grosse Anlage an zwei popeligen EPOS klein Lautsprechern angehängt gehabt (nur zu Kontrollzwecken an einem Wackelkontakt) und war total baff was aus den winzign Dingern rauskam wenn sie an einer "vernünftigen" Elektronik angeschlossen sind....

    Also ein praktisches Beispiel. Ich habe eine Vintage Kombi aus Marantz SC-8 und SM-8 aus verschiedenen Gründen (auch ein wenig Neugier) an meine Kette gehängt. Nun hörte ich heute das Weihnachtsoratorium welches ich sehr gute kenne. Zu der Wiedergabe mit den normalen Vor- Endstufenkombi aus DNM3CSIX und DNMPA3 kann ich einen wesentlichen Unterschied hören (Hoffentlich:wacko:). Es klang etwas schriller in den Höhen und weitaus weniger fein aufgelöst. Ausserdem ist der Bassbereich wesentlich unpräziser. Um das fest zu stellen brauche ich keine Messgeräte und keinen direkten Vergleich. Sogar für meine alten Ohren (leider auch bei ca. 12 kHz Schluss) ist der Unterschied wirklich ohrenfällig.
    Ausserdem ist damit zu rechnen (wie oben bereits gesagt) das die Verzerrungen und Klirr beim Lautsprecher wesentlich höher sind als beim Verstärker..

    Also ich als Schweizer kann da nicht klagen. Normalerweise sind die Leute am Zoll (bin meistens in Rheinfelden) sehr freundlich.
    Die Einordnung in den Zolltarif ist aber für die Beamten nicht immer so einfach. Ich verbrachte mal eine äusserst unterhaltsame Stunde auf dem Zollamt weil ich eine VPI 15 im Internet verkauft hatte und die (aus Kostengründen) in Lörrach verschicken wollte. "Was ist da drin eine Vinyl- Waschmaschine - noch nie gehört zeigen Sie mal"....:D Die Beamten haben sich sehr amüsiert und liessen sich das alles genau erklären. Leider fanden sie dann aber keinen ganz genau passenden Tarif dafür. Schlussendlich musste ich dann die 19% plus irgendeinen Zolltarif (weiss ich nicht mehr wieviel) bezahlen und die netten Herrn halfen mir sehr nett meine grosses Packet wieder zu verschnüren und verkleben. Seither grüssen Sie mich immer nett wenn wir uns am Zoll sehen.
    Also ich kann da - als aus einem nicht EU Land - wirklich nichts schlechtes sagen.
    Was bei mir mehr Ärger verursacht sind die Gebühren die anfallen wenn was über die Grenze zu mir geschickt wird und über den Schweizer Zoll geht. Da schlagen die dann munter mal 5% Zollberarbeitungsgebühr drauf und die Post langt auch noch mit min. 10.- CHF zu (auch wenn die Zollgebühr nur 2.50 war:cursing:). Darum fahre ich meistens nach Lörrach wenn solche Sendungen anstehen...
    Liebe Grüsse Peter

    Einfach ein kleiner Hinweis zur empfundenen Klangqualität von Lautsprechern oder weiteren Sachen. Wenn Leute (Besucher Plattenabend) nach ca. 3 Stunden Musik - Genuss immer noch ein Stück und noch ein Stück (von Klassik, Jazz, Rock, Metal) hören wollen kann der Lautsprecher nicht schlecht sein. Dazu braucht es keinen Vergleich oder spezielle Musik sondern "quer durchs Beet". Und wenn dann immer wieder die Bemerkung fällt; "So gut, klar und berührend habe ich die Musik noch nie gehört". Dann ist das ein Kompliment. Dieses Kompliment konnte man den Rehdekos leider nur bei einigen speziellen Musikarten hören.

    Ich muss hier dann doch noch mal relativieren. Die Rehdekos fand ich in den Bereichen die einem an den DNM Verstärkern vorgeführt wurden auch gut. Steicher oder Gesang mit Seiteninstrument oder nur Gesang sehr gut und unglaublich dynamisch. Allerdings habe ich die damals auch ausgiebig mit Rock/ Pop (das ging gar nicht) oder Grossorchestralem gehört (das war bei Streichern OK aber unten und obenrum fehlte was. Gekauft habe ich damals die Audioplan Kontrapunkt II die ich in allen Belangen ebenbürtig und in vielen Belangen besser fand. Ich finde ein gelungener Lautsprecher sollte alle Arten von Musik einigermassen gut und breitbandig (mit untenrum Druck und obenrum Details) wiedergeben. Das können die Rehdekos einfach nicht. Und wenn man mir erklären muss wie ein Lautsprecher, ein Gerät oder Kabel gut ist und besser als anderes ist (IMHO) schon was falsch. Wenn etwas wirklich gut ist sollte man das hören und auch nicht so schnell wieder vergessen - weil's eben gut war.

    Da hätte ich auch noch was. Wenn noch erhältlich im Gebrauchtmarkt die Audioplan Kontrapunkt II oder höher. das sind schon Regalböxchen (allerdings klingen die wesentlich besser auf dem Ständer). und haben nicht wahnsinnige Anforderungen an den Verstärker.
    Zu den Rehdekos kann ich nur sagen - grauenhaft! Wenn man da ein grosses Orchester oder Rock hören wollte klang das wir durch eine lange Röhre gepresst. Das war das einzige worüber ich mich mal mit meinem HiFi Händler überworfen hatte. Der fand die immer Spitze und hat die auch mit DNM Elektronik vorgeführt. Die DNM sind geblieben die Rehdeko hab ich mir nie angetan. Wobei ich zugeben muss das ich die ganz ersten (RK50) mal gehört hatte und die waren besser als die späteren Modelle. Übrigens danke für den tollen Link zu der alten Beschreibung.