Posts by wbe

    Okay, danke für Eure Meinungen. Jetzt steht für mich fest: Dass mit dem Linn ist mir zu kompliziert. Scheint eine Welt für sich zu sein. Ich begnüge mich weiter mit meinem 1229.

    So kompliziert ist das nicht, das Einsteigermodell ist der LP 12 Majik , es gibt aktuell drei (siehe Link).


    Durch die sehr lange Bauzeit sind etliche Änderungen mit der Zeit gekommen, wie hier in Wikipedia zu lesen . Darüber was den welches Teil bringt kann man trefflich die Foren befüllen.


    Jeder alte LP12 könnte mit den neuesten Teilen auf den heutigen Stand gebracht werden. Das ist schon bemerkenswert, nicht nur aus Sicht der Nachhaltigkeit. Ein LP12 kommt als Teilesatz zum Händler. Grundsätzlich ließe sich bereits bei der Auslieferung ein Wunschmodell zusammenstellen. Es gibt z.B. drei Tonarme (siehe Link) oder man nimmt einen Fremdtonarm (Armboards liefert Linn immer noch).


    Mit dem Majik hat man bereits ein komplettes Modell, sieht man von der Motorelektronik 33 1/3 ab (45 ist nur per Aufsteckpulley möglich). Das mag ungewöhnlich sein. Das war damals Philosophie, als Linn auf die 33/45-Schaltgabel verzichtete, die so manchen Thorens-Besitzer beim Einstellen Zeit und Nerven kostete. Tatsächlich habe ich selbst überwiegend LPs - die allermeisten werden mehr LPs als Singles haben. Für Singls, Maxis und moderne 10" mit 45 RPM wäre entweder das Aufsteckpulley oder ein Zweitspieler notwendig. Heutzutage haben viele Vinyl-Fans ohnehin zwei Plattenspieler. Für mich war das letztere gar kein Problem (zusätzlich die 78 UPM kann der TD240-2, im Kern werkelt praktisch ein Dual CS455-1M).


    Grüße von Wolfgang



    Der LP12 ist ein TD 150, konstruktiv genauso aufgebaut. Das Lager ist vom Thorens besser, weil auch die Achse poliert, beim Linn nur fein geschliffen und mit mehr Toleranzen. Das Blechchassis ist fast identisch. Der Linn kontert wieder mit einem vollständig überdrehten Teller, was bei einer richtigen Matte klanglich Vorteile bringen kann.

    Das war einmal.


    Unter der Haube ist der LP12 kräftig renoviert worden. Wikipedia (Englische Version) , unter LP12 Sondek listet die Änderungen auf. Fast wie ein VW Käfer - nahezu alle Teile überarbeitet.


    Mit dem TD150 hat der meiner Meinung nach nichts mehr zu tun. Und schon zu Beginn nicht, die Schaltgabel des TD150/TD160 flog raus ( immer ein Quell ewiger Freude beim Einstellen ). Ein LP12 ist tiefer - weniger Probleme beim manchen Tonarmen. SME auf einem TD150 - manchmal je nach Abnehmer weit hinten am Anschlag. Nicht umsonst bot SME für den TD160 ein Armboard an, mitgerader gestelltem Schlitten, plus nachfeilen am Subchassis. Es fehlen den Thorens manchmal an Bautiefe.


    All das kennt der LP12 nicht. Er ist tatsächlich eine Änderung bzw. Verbesserung des Konzeptes des Acoustic Research. Der ist der Urahn jedes Schraubfeder-Subchassis.


    Grüße von Wolfgang

    Thorens habe ich mit keinem Wort erwähnt.

    Und welche Wahrheit hat jetzt wer gedreht?

    Erklär das doch noch bitte.

    Gräm dich nicht... Es gibt eine Fangemeinde. Und welche die mögen den nicht. Dann ist das so.


    Sicherlich, ein LP12 kostet was. In Relation zum Nettogehalt war damals weder ein Dual 1229 noch ein Thorens TD126 ein Sonderangebot. Schon immer lag ein LP12 da preislich drüber, schnell das 1,5-2fache.


    Heute treibt die geringe Stückzahl neue Geräte der Klasse die Preise nach oben. Noch dünner wird die Nachfrage bei den Upgrade-Pakete, K(fix) / geschätzte Stückzahl ergibt eben nicht so schnell das Einspielen der Entwicklungskosten. Dann langen die halt kräftig zu.


    Ein LP12 Majik liegt bei ca 3.500€, der ist so wie er kommt wirklich gut ist. Man benötigt kein Upgrade irgendeiner Art, nehme meinen betagten TD160 mir SME3009R als Vergleichsmaßstab. Sogar ein neuerer Thorens TD240-2 hat es ins Haus geschafft, der macht in der Preislage seinen Job richtig gut.


    Tatsächlich habe ich ein Upgrade genommen, das ist das Lingo 4. Auf lange Sicht war ein SME309 auf dem Wunschzettel. Gut, gibt es nicht mehr. Der Majik-Tonarm genügt.


    Grüße von Wolfgang

    Bei mir dreht ein Dual 1229 mit Shure M95 mit Original Shure ED-Nadel. Wenn Ihr die beiden vergleichen würde, wie würdet ihr den Unterschied beschreiben? Liegen da Welten dazwischen?

    Ja 1972/73 gegen die beste danach kommende Zeit im Plattenspielerbau.


    Der LP12 ist eine andere Welt. Sicherlich kann man mit einem 1229 ganz gut Musik hören. Hatte selbst einen 1219 meiner Eltern mit Shure M91 MGD.


    An Feinheit, Detailreichtum, kurz Spielfreude, kommt der 1229 nicht ran. Muss der auch nicht. An einem guten Verstärker, mit den passenden Platten, hat man mit dem 1229 auch ordentlich Spaß. Ein 1229 ist wirklich kein schlechter Plattenspieler. Zu seiner Zeit nicht, und heute gut gewartet ein schönes Gerät, alleine schon von der Verarbeitung her etwas sehr ordentliches.


    Der LP12 schafft aber eine bessere, stimmigere, in meinem Ohren angenehmere Wiedergabe. Kenne einige, auch ältere LP12 um das Baujahr 1985-1990. Im Bekanntenkreis waren häufig Dual und Thorens. Da waren gute dabei, CS621, 731Q, TD160, TD126 und, und, und. Ein LP12 machte sich immer gut. Da musste schon ein guter Tonabnehmer auf die Dual drauf, weg von den Standard Shure oder Ortofon. Und dennoch lag ein LP12 feiner, mehr Details, abgerundeter, stimmiger.


    Grüße von Wolfgang

    Wichtig beim Eindruck des LP12 Majik + Lingo 4: Der Vergleich war 1:1 zum bisherigen Setup:gleicher Verstärker, gleiches Lautsprecher-Kabel, gleiches Cinch-Kabel am Phono-Pre und gleiche Lautsprecher. Werde nunmehr diese Zusammenstellung mit verschiedenen Platten quer aus Klassik, Jazz, Post abhören.


    Dennoch sind die nächsten Schritte geplant: Es ist ein MC-Abnehmer Hana SL schon da. Tatsächlich bringt das Lingo 4 einen merklichen Sprung nach vorne, den Effekt hätte ich bei einem besseren Tonabnehmer erwartet. Also steht im Upgrade ein besserer Abnehmer danach.


    Der LP12 Majik + Lingo 4 + Trampolin wird künftig an dem Lehmann Black Cube SE betrieben. Ausgangsseitig sind zwei Cinch-Kabel, je ca. 1m, mit verschiedenen Kapazitäten da. Werde versuchen die optimale Paarung zu ermitteln. Der Verstärker ist ein kleiner Brite von Cambridge Audio (schon etwas betagt). Der bleibt für das Erste und die kleinen 2-Wege Lautsprecher auf sandgefüllten Sockeln mit einem aktiven Subwoofer. Habe drei verschiedene LS-Kabel unterschiedlicher Qualität. Viel experimentieren ist da nicht: bestes LS-Kabel und gut.


    Set-Up ist dann: ein Schotte (LP12), ein Engländer (Verstärker), später MM gegen MC und Auswahl des Cinchkabels. Dann die optimale Load-Impedance für den Lehmann per Mäuseklavier einstellen.


    Fahre zunächst mit dem MM Adikt weiter, wähle das beste Cinch-Kabel. Auswahl des cambridge audio MM oder das Lehmann Black Cube. Denke gehe gleich auf den Lehmann. Zu dieser Zusammenstellung werde ich dann noch etwas schreiben.


    Das war's für's erste.


    Grüße von Wolfgang

    AAA'ler und Linn-Freunde,


    in einem Faden zum neuem Linn LP12 Majik mit dem neuen Majik Tonarm (Jelco SA250) kam die Frage auf, ob ein Upgrade auf ein Lingo 4 lohnt. Einen Erfahrungsbericht wollte ich gesondert aus dem Faden herausziehen. Im Moment nur der allererste Eindruck, mehr kommt dann noch. Aktuell ist der LP12 Majik so ausgestattet: LP12 Majik 2018, mit Linn Majik Tonarm (Jelco), MM Adikt, erstes Extra ein Trampolin II und nun das Lingo 4.


    Erster Eindruck beim Händler war in Post Nr.hier zu finden Neuer Linn Majik LP12 und ist

    Quote

    Hatte das Vergnügen den Akurate und den Majik am gleichem Verstärker (umschaltbar MM/MC), gleichen Lautsprechern und gleichen, kurzen Teststücken zu hören.


    Beim Akurat war Stimmen klarer und körperhafter zu hören, es bildete sich bei Gesang deutlicher der Sänger neben den Instrumenten. Stimmiger schienen Instrumente. Eine bessere Abbildung eines Gitarrenriffs, ein Ton eines Saxophons, knackigere Beats einer Drummachine und so weiter. Das war präziser, genauer, stimmiger.


    Der Vergleich des Jelco + Lingo 4 + anderes MC kann nicht 1:1 sein. Denn Tonarm, Abnehmer sowie Teile des Schwingchassis sind beim Akurate nunmal anders. Der Effekt der "mehr Ruhe", "mehr Präzision" geht mit auf das Konto des Lingo 4, so die die Erfahrung des Händers.


    Der zweite Einduck im Post Nr. 214 Neuer Linn Majik LP12 und ist


    Der erste Eindruck war beim Händler Standard Majik gegen Standard Akurate. Der zweite ist der upgegradee LP12 Majik auf Lingo 4. Tatsächlich scheint die richtige Reihenfolge des Upgrades zuerst das Lingo 4 zu sein, vor einem anderem Abnehmer oder einem anderen Tonarm. Das empfahlt der Händler und andere im Forum. Stimmt! Auf Konto des Lingo 4 geht ein recht großer Schritt nach vorne.


    Wie geht's weiter? Nächster Post.


    Grüße von Wolfgang

    Noch ein Nachtrag zum TD160 Super,den ich Faden erwähnte:


    Der Motor ist instandgesetzt. Metallpulley statt den Serienpulley. Restliches Setup: Tonarm SME3009R, Denon DL103. Headshell 10gr aus Magnesium.


    Die Bedämpfungswanne wird ausgebaut. Alle Paddel sind vorhanden. Jedoch kein Öl mehr da.


    So .. praktisch fertig. Damit sind es zu Hause drei, zwei Thorens und der Linn LP12.


    Grüße von Wolfgang

    So, der langersehnte Bericht, erst als Kurzbericht, ein längerer folgt. War leider viel unterwegs


    Das Set-Up ist nun LP12 Majik, Majik-Tonarm SA250, MM Adikt, Trampolin und Lingo 4.


    Was ich hier hier bereits kurz als ersten Eindruck schrieb, hier mit der o.a. Ausstattung und mit dem Lingo 4:

    - Klangbild wirkt insgesamt stimmiger,

    - Stimmen klarer und mehr Körperhaft (sie tragen etwas mehr Volumen, so bei Jazzsängerinnen)

    - Bass sitzt "fester" und ist trockener

    - Streicher und Saxohpone "harmonischer".


    Schnelles Fazit: Der Schritt vom Standard-Majik zum Lingo 4 ist durchaus zu empfehlen.


    Für den "Langbericht" muss ich mir ein Set-Up überlegen. Phonoverstärker ist ein Lehmann Black Cube SE, setzte entweder als Verstärker einen kleinen Briten oder einen neueren Japaner ein (Yamaha mit eingebautem MM). Habe zwei verschiedene Hifi-Cinch-Kabel mit unterschiedlichen Kapazitäten dafür bereitgelegt.


    In der Regel wird der LP12 an dem Briten mit dem Lehmann Black Cube betrieben.

    Der Thorens TD240-MK2 bleibt an dem Japanner mit dessen MM.

    Die besseren Lautspecher (und aktivem Subwoofer) gehen an die Kette mit dem LP12.

    Hab noch alte kleine Revox-Lautsprecher für die Kette mir dem TD240-MK2.


    Wichtig wird nun sein die richtigen Settings am Lehmann vorzunehmen (MM müsste für die Widerstände/ Load-Impedance auf Standardstellungen OFF sein), dann das richtige Kabel (passende Kapazität) an vom Lehmann an den Briten. Hab hier Lautspecherkabel unterschiedlicher Qualität.


    Der obige Vergleich war 1:1 zum Rest, gleicher Verstärker, gleiches LS-Kabel, gleiches Cinch-Kabel. Der Langbericht arbeitet dann mit diesem "Setting". Und dann an dem Optimum der möglichen Kombinationen. LPs werden Klassik, Jazz, Pop sein, ich denke nehme so 5-6 LPs intensiver vor.


    Wenn mit dem Test durch, dann Wechsel auf MC Hana SL.


    Gruß


    Wolfgang

    Das Ergebnis interessiert mich brennend, weil ich den Linn LP12 Majik in genau der selben Konstellation betreibe und auch über die Modifikation (Lingo 4) nachdenke.


    Kommt ;)


    Plan ist kommender Samstag zu holen. Muss dafür ein paar Kilometer fahren.


    Grüße von Wolfgang

    Die SME Arme sind ja genauso alt . Auch der V-er. Die sind doch oft auch schon durch viele Hände und Laufwerke gegangen, Die 3009 und 3012 sind oft noch älter .

    Jo. Mein 3009R war so einer. Komplett in Originalverpackung und Bedämpfungswanbe plus alle Paddel und, da legte ich Wert drauf, optisch auch top. Wollte irgendwann einmal das Öl kaufen und ausprobieren.


    Ist nie passiert. Bringt das was? Welcher Effekt?


    Zum 309/IV/V: wenn's ein Unverbastelter mit allem Zubehör und in Originalverpackung ist, dann okay.


    Inzwischen trieb ein Jelco SA750D , inkl Öl, in Originalverpackung an.


    Grüße von Wolfgang

    Heute habe ich mich mal mit dem China Tonarm beschäftigt

    Passt der in eine SME-Bohrung?


    Welche Tonarme kann man in SME-Boards einsetzen? Hörte SAEC. Die gibt's nicht mehr.


    Welche aktuellen Hersteller würden passen?


    Grüße von Wolfgang

    Bien sur.


    Der TT1 (hat irgendwie etwas von Systemdek) ist so ein typischer Brite. Mit Vor- und Nachteilen.


    Mit der Erzeugnisse der "Insel" kann man Spaß haben. Für die die mögen. Oder unvoreingenommen sind. Die Briten nennen das auch "Open minded". Mir ist's zB egal ob aus Deutschland, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten, Japan oder China. Wenn's mir gefällt, der Preis/Gegenwert stimmt, alles gut.


    Grüße von Wolfgang

    Der LP12 ist erst Ende Januar zurück, leider klappt vorher bei mir nicht.


    Bin gespannt wie sich der mit dem SA250ST plus Lingo 4 gibt, drei Upgrades sind es nun. Trampolin II von Anfang an, das Lingo 4 und ein Hana SL Low Output.


    Das MM Adikt geht wohl auf dem TD160 Super mit SME3009R. Dessen Motor ist repariert, nun Einbau.


    Grüße von Wolfgang

    So, der Thorens TD160 Motor ist repariert und der SME3009 bleibt auf dem TD160. Ebenso der Jelco JA250ST Linn-Edition auf dem Linn LP12.


    Habe einen Jelco SA750D in Griffweite und ein dazu passendes Board von Clearlight-Audio.

    Denke ich gehe vom TP90S rüber zum JA750. Der TP90S ist gerade im Bietebereich gelandet, das erleichtert vielleicht meine Entscheidung.


    Denke beide Tonarme sind recht gut. Der Jelco bietet SME-Shell und Bedämpfung, wird mit ca. 20gr eff. Masse angegeben, ideal für ein MC.


    Grüße von Wolfgang