Posts by Deff

    Als ca. 104 Euro für ein Messgerät finde ich angemessen.

    Wenn man ein Monatsgehalt von >3500 EUR hat... Für die Qualifikation, die der TO hier zum Besten gibt, ist der sog. China- oder AVR-Tester (im Schnitt 15 EUR) völlig ausreichend. Aber auch ein DY294 für 34 EUR wäre da zu nennen.

    Übrigens entsprechen die 111 britische Pfund aus Deinem Link ca. 126 EUR und nicht 104 EUR, was dem aktuellen Reichelt-EVP entspricht! Du gurkst also ziemlich rum.

    So und jetzt kannst Du Dir neue Rechtfertigungen ausdenken, aber ganz so ahnungslos wie vorher bist Du ja nun nicht mehr, dank meiner Vorschläge!

    Boah-eh! Mehr als 100 Pfund? Wie kann man nur ein derart teures Gerät weiterempfehlen, wo es deutlich preiswertere bei gleichen o. mehr Messmöglichkeiten gibt?

    Hier läuft gewaltig was schief, weil anscheinend nur die Ahnungslosen Mut haben!

    Also, Stefan, Du kannst eindeutig nicht lesen! Deine erneute Frage nach dem Matchen zeigt mir, dass Du meinen Beitrag nicht verstanden hast, und schlussendlich hat jokeramik mein Geschriebenes auch nur sinngemäß wiederholt!

    Wie kann man vom Matchen eigentlich überfordert werden? Wenn man kein Equipment dafür hat, doch sicher nicht! Und wenn man welches hat, dann wird jeder Transistor damit gemessen und zwar hfe und Uces. Die die beste Übereinstimmung haben, nimmt man dann! Wo liegt also das Problem, das Dich so überfordert?

    O.k., danke, aber dann bin ich einer optischen Täuschung aufgesessen! Ich war nämlich der Auffassung, das RM wäre deutlich kleiner als 22mm.

    Ich habe X2 SYM5_3-PCBs aus China, wo Si-Halter im RM14 drauf sind und genau dafür finde ich keine!

    Übrigens hatte meine Frage keinen Bezug zu Deinem Problem mit dem zu Gleichspannungsanteil am Ausgang! Oder hast Du mir das wirklich zugetraut, da einen zu sehen?

    Aber ich meine ungepaarte Transistoren im Differenzeingangsverstärker verbieten sich eigentlich genauso wie bei den Treiber- und den Endstufentransen.

    Wenn man den Kauf von einer größeren Anzahl von Transistoren zwecks besserer Matchresultate nicht tätigt, kommt eben sowas dabei raus. Klangliche Nachteile kann man auch nicht ausschliessen.


    Ingo

    Da ich auch gerade beim Endtransistorersatz bin nur eine Frage: Hast du das lästige Überprüfen der begleitenden passiven und aktiven Bauteile schon absolviert oder willst du einfach die defekten Transistoren tauschen?


    Es wird gewarnt, dass nach Durchgang der Leistungstransistoren hohe "vagabundierende" Ströme auch noch jede Menge weiteren Schaden angerichtet habe könnten. Schnell kann man so die neuen Ersatzteile nicht nur gleich wieder verlieren sondern weitere Schaltkreisdefekte verursachen - oder sehe ich das falsch?


    Beim genauen Lesen findet man eine Teilantwort dazu bereits in !

    Hallo Justus,
    2SA1943 werden in 2 hfe-Gruppierungen (O und R) gefertigt, das ist das Minimum, was man beim 1:1-Tausch berücksichtigen sollte. Beide Gruppen überlappen sich zwar, aber ohne Ausmessen, weiß man nichts über deren hfe.
    Da die Treibertransen die Gesamt-hfe des Zweiges mit beeinflussen und diese auch oft Ursache des Sterbens sind bzw. auch ausfallen, sollten diese nicht nur geprüft, sondern auch auf hfe ausgemessen werden.
    Grundsätzlich ist aufgrund der fehlenden Gerätebeschreibung nicht ersichtlich, ob die Treiber- und Endtransen überhaupt jemals selektiert und gemached wurden! Gerade bei Bastlerverstärkern wird leider oftmals auf diesen Vorgang des Matchens verzichtet...
    Folgende Lösung könnte man angehen: Man lötet beide heilen 2SA1943 ebenfalls aus und ermittelt deren hfe als Basis für die Selektion aus einer Handvoll neu beschaffter 2SA1943, die gemäß der Gruppierung der vorhandenen nachgekauft wurden.
    Sind ums Erbrechen unter den neugekauften Endtransen, obgleich die hfe-Gruppierung stimmt, keine Matchtypen zu finden, mußt Du über den Tausch der Treibertransen, wo dann welche mit höherem hfe zum Ausgleich genommen werden müssen, den Gesamt-hfe-Wert erzielen. Höhere hfe bei Treibern gleicht zu niedrige hfe der Endtransen aus und umgekehrt.


    Ingo

    Na ja, sehr traurig ist für mich, mit übertriebenem Equipmentaufwand einem Schüler was vorzugaukeln, was am Ende noch u.U. den Zweck verfolgt, Servicewerkstätten überteuerte Forderungen zuzuführen, bloss weil der TO hier verschreckt wird und sich das dann selbst nicht mehr zutraut.
    Bastler sollten Bastler bleiben und sich nicht allzusehr an selbstbeweihräuchernden Fachleuten orientieren, deren Pragmatismus mind. einen Hinkefuß hat!


    Deff

    Schonmal ins Servicemanual geschaut? Da ist auf der S.27 die Schaltung des Netzteiles dargestellt und der dortige Trafo hat deutlich Anzapfungen für einen 240V-Betrieb! Diese ist mit dem Wahlschalter F1 durch Drehen einzustellen. Auch sind Schiebeschalter SW2 und 3a von 60 -> 50Hz zu verstellen! Ein Blick in das Usermanual sollte alle notwendigen Umschaltmassnahmen aufzeigen. Ein notwendig werdender Wechsel der Sicherung ist nicht auszuschliessen, wie auch der Austausch des Netzkabels.


    Ingo

    Ich messe außerdem an allen Transistoren an E, B und C -32V, nur am Collector des 3281 sind es +32V


    Präzisiere mal "alle"! Und nochmal, dass am Kollektor von T3, dem MJL3281, +32V zu messen sind, ist anscheinend das einzig richtige von Dir Gemessene!
    Mache mal eine Wertetabelle mit allen Transen, wo alle Spannungswerte an B-E-C drin stehen! Wo endet eigentlich die 2 Messleitung, also die mit dem Clip und nicht der Spitze?


    Ingo

    Jap, auch Treibertransen werden gern mit in den Tod gerissen. Bloss was hat denn der Diodentest bei den ausgelöteten Transen ergeben? Das verschweigst Du!
    Übrigens sollte Dir klar sein, dass der Amp mit zwei symm. Ub betrieben wird, d.h. es gibt eine Plus- und eine Minusschiene. Und wenn eine Endtranse ausfällt, wird die andere deutlich überlastet.


    Ingo