Posts by Deff

    Soweit ich das verstehe sind RM10 ( Rastermass 10mm) und T-Network zwei verschiedene Kondensator Varianten die sich auf die Brückenbelegung auswirken.

    Nun, auf meiner PCB stehen beide Angaben, also "T-Network+RM10mm"... 8o
    Aber, weshalb hast Du uns eigentlich die Lötseite Deines Projektes vorenthalten? Kann man dort u.U. keine Fehler finden?


    Ingo

    Ist im Bestückungsplan nicht die Rede davon, dass die beiden Lötaugen unterhalb der 2 Anschlussklemmen nur mit Lötzinn ausgefüllt werden, aber keine Brücke bekommen? In meinem Ausdruck kann ich sowas schemenhaft herauslesen! Ergo, liegt die Brücke auf der Lötseite! Ob das allerdings Sinn macht...


    Ingo


    P.S.
    RM10 ist keine Version, sondern heißt Rastermass 10mm! Die Version nennt sich T-Network. :thumbsup:

    Hallo,
    welche SymAsym-Version meinst Du genau, die T-Network? Weiterhin erachte ich es als sinnvoll, nicht mit Bauelementewerten zu operieren, sondern mit den Bauelementebezeichnungen, d.h. R1, C12, D4 u.s.w. Falls Du R19 und R20 mit den 47 Ohm-Widerständen meinst, dann liegen die in den Ub-Zuführungen und sind beim T-Network auf 22 Ohm geändert worden. Wenn die abgeraucht sind, hat ein überhöhter Strom der Baugruppe, lt. Plan linksseitig gelegen, verursacht - ein vermutlicher Defekt/Schaltfehler o.ä. Die Absicherung in Form der beiden Feinsicherungen war doch vorhanden? Die sind heil geblieben?
    Weiterhin ist es i.d.R. sinnvoll hochauflösende Fotos der Leiter- und Bestückungsseite des Delinquenten anzubieten!


    Ingo


    edit:
    Ach ja, ausgelötete Widerstände hinterlassen zwei Stellen... Also, wo genau hast Du die ca. 8V gemessen?

    Hallo, bei zwei identischen Endstufen verfügst Du doch über den sog. Idealfall! So kannst Du immer an identischen Messpunkten, die dort anliegenden Spannungswerte messen und jeweils vergleichen. Auch die Stromaufnahme zählt dazu, denn nach Deiner Beschreibung schlussfolgere ich, das die defekte Endstufe weit weniger Strom aus dem Netzteil entnimmt als die funktionsfähige, was man eben am langsameren Verlöschen der LEDs merkt. Vermutlich sind ein Transistor oder gleich mehrere davon in den Halbleiterhimmel abgewandert. Das ist aber durch oben erwähnte Vergleichsmessung leicht feststellbar. Andernfalls ist prophylaktisches Auslöten mit anschliessendem Ausmessen (im Minimum mit der Diodentestfkt. des DMM) angesagt.


    Ingo

    Die Lötaugen sehen wirklich zum teil durch Schatten so schlecht aus.


    Dann wird es aber Zeit, ein ordentliches Foto einzustellen! :)


    Quote

    "Ist es nicht sinnvoll die Drosselenden an den Widerstandsanschlüsse zu verdrillen und anzulöten, anstatt separat"


    versteh ich nicht.


    Was gibt es da nicht zu verstehen? Du lötest eben nur ein Kombibauteil, anstelle zweier Einzelner ein...

    Das blau Eingekreiste ist offensichtlich die Steckzunge, wo das mittlere Lötauge frei bleibt. In diesem Fall also ohne Folgen, aber der Rest...


    Gut, Lötanfänge sehe i.d.R. nicht optimal aus, bloss die mache ich auf LR-Platinenabschnitten und nicht auf teuren PCBs. Was ich immer wieder feststellen muß, Hektik ist kein guter Wegbegleiter eines Bastlers und die dadurch "gewonnene" Zeit wird um ein Mehrfaches wieder reingesteckt, wenn es so wie hier, dann zu Problemen kommt.
    Leider verlassen sich auch viele Einsteiger auf das im Kolodraht vorhandene Flussmittel und nutzen keine Löttinktur, die man selbst pippileicht herstellen kann.
    (s. http://www.mikrocontroller.net/topic/193166#new)


    Ingo

    Hi Boris,
    sollten wirklich Reflektionen dahinterstecken? Ich melde meine Zweifel an dieser Version an. :)
    Die von Dir bezifferte Lötung ist mir jedenfalls beim Scrollen anscheinend durch die Lappen gegangen, denn die ist auch echt kritikwürdig (die mittlere von den Dreien!) und vorallem sehr auffällig, wenn man die PCB direkt vor der Nase hat.


    Hier die korrigierte Lötseite:
    [Blocked Image: http://www.bilder-upload.eu/thumb/DPpVSmv7o4PZLGM.JPG]


    Revidiere meine obige Meinung zur BS!


    [Blocked Image: http://www.bilder-upload.eu/thumb/AjXuXbxdaZmNHQs.JPG]


    Die schwarz eingekreisten Stellen (abgehobene Cu-Bahn mit u.U. Abriß von Lötstift) und die Drossel/Widerstandskombination sind mir im Nachhinein doch aufgefallen.
    Ist es nicht sinnvoll die Drosselenden an den Widerstandsanschlüsse zu verdrillen und anzulöten, anstatt separat. Die zusätzlichen Bohrungen sind doch u.G. für die möglichen RMs gedacht...


    Ingo

    Hi,
    habe gerade diese never ending story der Fehlersuche gelesen und auch beide Fotos zum Amp betrachtet. Das erste Foto ist ja noch o.k., aber das zweite, welches die Lötseite zeigt, hat mich doch arg durchgeschüttelt! Dort sind doch auf Anhieb dutzende von miesen/fiesen Lötungen dabei, die definitiv mit als Fehlerquellen in Frage kommen.
    Daher sollten alle verdächtigen Lötungen, insbesondere die mit den Löchern drin, wo man noch den Anschlußdraht sieht etc. mit Flußmittel benetzt und bei richtiger Löttemperatur nachgelötet werden.


    [Blocked Image: http://www.bilder-upload.eu/thumb/BOfq6UuU3AH41wv.JPG]


    Dann den Amp neu in Betrieb nehmen und ggf. abgleichen.


    Ingo