Posts by Deff

    Hallo,
    ich bin im Besitz zweier TB-Geräte TB-2407 bzw. 2408 von HGS. Eigentlicher Produzent ist UNITRA aus Polen.
    Bei diesen Geräten werden die im Foto zu sehenden Spannbänder eingesetzt, die ich als Ersatzteile dringend benötige. Nicht ausschliesslich wegen des fehlendem Andruckfilzes, sondern weil auch das Band selbst fast durchgeschliffen ist, weil der Vorbesitzer es ohne Filz nutzte.
    Bitte nennt mir also eventuelle Bezugsquellen oder bietet mir das Gesuchte, falls bei Euch vorrätig, direkt an!


    Gruß
    Ingo
    [Blocked Image: http://www.bilder-upload.eu/thumb/6fbc1c-1432113882.jpg]
    [Blocked Image: http://www.bilder-upload.eu/thumb/5d3513-1432117105.jpg]

    Meine, auf dem DY294 ausgemessenen 2x12 Exemplare 2SA968/2SC2238 bestätigen Rolfs Aussagen. Während der AVR-Transistortester durchaus brauchbare hfe-Messungen bei den 2SCs liefert, sind die der 2SAs nahezu ausnahmslos neben der Spur. Damit war es mir schlussendlich unverhofft und -erwartet doch noch möglich gematchte Paar in ausreichender Zahl, dank Rolf, zu ermitteln!

    Ah ja, der NEC und des ISC zeigen identisches Meßverhalten - interessant, denn damit würde ich dem Hersteller Unrecht tun. :love:
    Meine Risikobereitschaft ließ heute jedenfalls bei Reichelt je ein Dutzend der Rudischen Empfehlung zu ordern. Wir sehen dann mal weiter, wenn die eingetrudelt sind, obwohl die Kloßbrühe mittlerweile klar sein sollte.

    Schon klar, bei etwas Theoriekenntnis weiß man das auch! Aber wieso man bei Komplementärtypen mit identischen Daten, nur die eine Hälfte brauchbar ausmessen kann, die andere Hälfte im Kennlinienknick liegt, ist doch kein gutes Zeugnis für den Hersteller - womit wir wieder beim Thema sind!

    Danke, Rolf, für die Mühe mit der Vergleichsmessung! Das sind Ergebnisse, die man so nicht erwarten konnte und meine Überraschung ist dementsprechend. Ich werde also auch mal, Deinem Beispiel folgend, das Meßgerät (vom AVR-Transistortester zum DY294) wechseln und eine erneute Testreihe aufnehmen. Parallel zu den Japanern im Beispiel habe ich nie Matchprobleme bei BD139/140/238/239 und MJEs gehabt, aber irgendwann ist alles das 1. Mal.
    Übrigens, der Hersteller PMC sollte mit ISC vergleichbar sein, ist entweder eine Art Vorläufer oder Tochtermanufaktur.

    Lt. DB ist die hfe-Gruppierung Y identisch im Bereich von 120...240! Habe ich auch in der Wertetabelle so geschrieben. Das Ergebnis ist insofern doch irgendwie repräsentativ, da 2 verschiedene Lieferanten dahinterstecken, die auch Beide es vermeiden, die hfe-Gruppierung im Shop mit anzuführen. Was im Gegensatz zu z.B. BC- o. BD-Transistoren steht, wo immer A, B o. C bzw. -16, -25 o. -40 angegeben werden. Die japan. Gruppierungen Y, GR und BL werden einfach ignoriert, aus nicht offengelegten Gründen/Verkaufsargumenten.
    Deine angebliche Nicht-Notwendigkeit des Matchens von Endstufentransistoren mag ich hier jetzt mal nicht diskutieren, da es sich bei meinem Beispiel um Treibertransistoren handelt, von denen Du vermutlich Gleiches sagen wirst. Ich habe dazu eine gegenteilige Auffassung, will meine Endstufen auch nicht übertrieben gegenkoppeln, bloss um irgendwelche Endtransen ohne auszumessen willkürlich einsetzen zu können. Das widerstrebt mir deutlich, weil es in Richtung einer 08/15-Lösung geht... Auch Hersteller gehen da i.d.R. anders vor.
    Das ein DCA55 kein sonderlich geeignetes hfe-Messmittel für leistungsstärkere Transistoren ist, weiß ich sehrwohl, aber diese 1,5A-Treiber sollten doch wohl einigermassen hinreichend genau auszumessen gehen.

    Womit hast du das gemessen?


    Solange alle Transen unter den selben Messbedingungen gecheckt wurden, sollte das "Womit" sekundär sein! Schrott wird dadurch auch nicht besser, nur weil ich ihn auf die Goldwaage lege. ;(


    Ingo

    Hm, da bin ich jetzt doch geneigt, mal je eine Handvoll dieser Transen zu kaufen! Aber, Schande über Euch, wenn die genauso explodieren wie ihre zahlreichen Vorgänger.


    Ingo


    edit:
    Fällt mir doch der letzte aktuelle Fauxpas von ISC ein! Diesen Monat jeweils 12 Stk. 2SA968 und 2SC2238 bei Reichelt und Kessler gekauft! Von beiden Lieferanten wurden mir ausschliesslich Y-Typen geliefert, d.h. die geringste hfe-Gruppierung - eine Wahl hatte ich nicht!
    Fazit des Ausmessens: per Zufall kam ein müdes Paar zustande
    Die Daten im Details:
    2SC2238-Y ISC
    NPN 160V/1,5A Y: 120…240
    hfe Anz.
    40 1
    43 1
    46 4
    48 4
    54 1
    58 1
    61 1
    69 1
    73 4
    75 1
    78 1
    80 2
    83 2
    24

    2SA968-Y ISC
    PNP 160V/1.5A Y: 120…240
    hfe Anz.
    58 1
    107 1
    118 1
    141 2
    143 2
    146 3
    149 1
    151 2
    154 3
    156 5
    160 2
    163 1
    24
    Schaut mal wie weit die beiden Typenreihen hfe-mässig auseinanderliegen und das hfe-Verhalten völlig konträr zu den üblichen NPNern und PNPern ist! :cursing:

    Exklusiv für Katerle:
    1. Wurde von mir primär eine Richtigstellung von SANKEN- -> ISC-Transistoren vorgenommen! Die ISC-Kritik sollte nur allzu Gutgläubige davon abhalten, Reichelt noch mehr Gewinne mit CDIL, ISC o.ä. zu verschaffen. Rudis Empfehlung sollte also nicht in die falsche Richtung gehen!
    2. Sind meine Erfahrungswerte mit diversen ISC-Produkten durchgängig identisch mit einer Vielzahl ernsthafter, auch Audio-, Bastler! Diverse Forenbeiträge, z.B. HiFi-Forum, DIY-Forum, DUAL-Forum, Mikrocontrollernet etc. lesen oder einfach mal googlen.
    3. Muss ich doch aufgrund dieser Tatsache Deine Erfahrungen stark in Zweifel ziehen. Entweder kennst Du o. hast Du keine ISC-Typen im Einsatz. Die Bondungen auf eine viel zu kleine DIE sind mangelhaft und mit zu dünnen Drähten ausgeführt. Wie der Materialeinsatz generell untermaßig ausfällt - sparen halt eben, was das Zeug (nicht) hält.
    Vielleicht solltest Du Deine Projekte mit ISC-Zeugs mal in Bildern zeigen!? Das gewünschte Innere von ISC-Transen findet Dir Google...
    Wärst Du mal lieber bei KD503 geblieben, Katerle! :D


    Ingo

    Sorry, Rudi, die von Dir genannten "Sanken" sind deshalb so billig, weil es keine sind! Sie stammen aus ISC-Produktion und sind so gar nicht eine Empfehlung wert! Öffne mal die Gehäuse dieser alsbald defekten Transen und Du weißt dann Bescheid...


    Ingo

    Hallo Torsten,
    nun, dann sei es eben Dein Wille, einen China-AVR erworben zu haben. Immerhin ist der DIL extern programmierbar, da kannst Du einfacher neue Firmware aufspielen. Allerdings ist der Selbstbaueffekt, der mit den breiten Schultern hinterher, nicht zu verachten, und was gerade z.Z. im µC-AVR-Transistor-Thread abgeht (User Moritz) ist schon super!


    Gruß
    Ingo

    Du sollst ja auch nicht den China-Tester kaufen, dessen Firmware sich an der aus dem µC-Forum orientiert und der nur wegen des SMD-AVRs über eine ISP-Schnitte aufzuspielen geht, sondern eine PCB erwerben und selbst bestücken!

    Ich verstehe nicht, auf was du hinaus willst. Soll er nun in der GK nachsehen oder nicht?
    Deine Meinung?


    Also mal ganz fasslich für Newbies:
    Basierend auf dem Stromlaufplan sind die dort angegeben Spannungswerte messtechnisch nachzuweisen und zwischen dem funktionierenden und anderen Kanal zu vergleichen. Dort wo signifikante Abweichungen bestehen, sollte die Pegelabweichung wohl verursacht werden.
    Speise ich in den Kanal ein definiertes Sinussignal von z.B. 1kHz ein, kann mittels Oszi nicht nur die Kurvenform, sondern auch dessen Amplitude von Stufe zu Stufe erfasst und wiederum mit dem abweichenden Kanal verglichen werden. Natürlich ist da die Gegenkopplung nicht ex-, sondern inklusive mit dabei und das ohne Wenn und Aber.
    Alles das sog. Einmaleins der Fehlersuche in elektron. Geräten und Schaltungen und zwar völlig unabhängig, ob eine Gegenkopplung enthalten ist oder nicht!
    So habe ich's gelernt und so steht's auch heute noch in den einschlägigen Fachbüchern - insofern keine Erfindung von mir...

    Das bringt in einer gegengekoppelten Schaltung nicht viel.
    Spannungteiler der Gegenkopplung prüfen.


    Ich nenne sowas nur in die Infragestellung der Grundlagen der Fehlersuche in elektron. Schaltungen und Geräten! ;(

    Hallo Markus,
    da 2 eigentlich identische Kanäle vorhanden sind, sollte es recht einfach sein, durch z.B. Spannungsmessungen an markanten Punkten grobe Abweichungen herauszufinden! Auch ein Oszi ist da sehr nützlich, wenn man beiden Eingängen ein identischen z.B. 1kHz-Sinussignal einspeist und die Signalform und -größe an gleichfalls markanten Punkten abnimmt und vergleicht. So tastet man sich an die Stelle vor, wo deutliche Abweichungen im Pegel auftreten!


    Gruß


    Ingo