Posts by skeptiker

    Hi,


    Oft spielt der geneigte Hörer gerne mit dem Lastwiderstand, weil er damit den Klang beeinflussen kann. Das ginge ohne kleinen Umbau der Phonostufe aber nur in Richtung kleinerer Lastwiderstand.


    Hilft dir das ein wenig weiter?

    Die Variabilität der MC Eingänge mit ihren vielen Abschlußimpedsanzen ist bei den gängigen MM Phonostufen mit den ausschließlichen 47K nun mal nicht vorhanden.


    Frank, mustergültig auf den Punkt gebracht. :thumbup:


    Gruß

    skeptiker

    Gruß

    Volker


    P.S. @

    Aha. Man lernt nie aus. Die große SPU Fangemeinde benutzt also einen Übertrager um einen ganz bestimmten Klangcharakter zu erzeugen. Danke dafür an den Fachmann. :D

    Da kenne ich den einen oder anderen der sein SPU gern mit Übertrager betreibt.

    Andere gehen direkt an den MC Eingang, je nach Gusto.


    Tja, so geht Hifi. Mal so, mal so. "Wie es euch gefällt"., frei nach Shakespear.


    Gruß

    skeptiker

    .... ist halt wieder ein Bauteil, welches nicht gerade zur Linearität beiträgt.

    Peter

    Ja, ja, so ist das mit den Übertragern.


    Aaaaber!

    So manch einer betreibt sein MC ja ganz bewusst am MM Eingang plus Übertrager um damit ein "individuelles Sounding" zu erreichen. Ich denke da an die große SPU Fangemeinde, die gern zum Übertrager greift um einen ganz bestimmten Klangcharacter zu erzeugen. Aber auch einige andere, eher niederohmige Vertreter

    Das eröffnet natürlich ein weiteres Feld des "Sounding" durch die unterschiedlichsten Cartridge/Übertrager Kombis.


    Durch die fixen 47K des MM Einganges und das fixe Übersetzungsverhältnis des Übertragers ergeben sich allerdings auch Fixwerte der Eingansimpedanz. Das ist wie es ist.


    Die variable Anpassung der Eingangsimpedanz, wie man sie vom MC Eingang kennt, ist hiermit leider nicht möglich.


    Gruß

    skeptiker

    Hallo Horst,

    so einfach das auch klingt, so selten ist eine Monoanlage mit nur einem Lautsprecher zu finden.

    Siehst Du irgendwelche Vorteile bei Betrieb mit 1nem LS.?


    Gruß

    skeptiker

    Ich sehe das ganz pragmatisch.


    Mal ganz ohne jede Gefühlsduselei, das sage ich als Vintagefan, habe ich meinem 124er MKI erstmal den Schnellstart Ring abgebaut, Aluteller/Haube weg. Klapperatismus, aus der Not gebohren, um ihn Rundfunk /Studio tauglich zu bekommen.

    Der Geschwindigkeitsdrift, nach 10 Minuten endlich Soll ereicht, nach weiteren 5 Minuten zu schnell, pitchen zurück. Steht!!


    Die Rumpelabstande sind so liebenswert, wie ein deutlich längerer Bremsweg eines Porsche 911 aus Hochzeit der Trommelbremse. Sie gehören einfach dazu.


    Fazit 124 MKI. Liebenswerter Oldtimer mit viel Charme und Geschichte. Wie gesagt, Geschichte und mit heutigen modernen Direktdrives in technischer Hinsicht überhaupt nicht zu vergleichen. Die Daten des Antriebes sprechen für sich. Mehr braucht es pragmatisch betrachtet nicht, würde den Preis nur höher treiben.


    Grüße

    skeptiker

    Hallo Gunther!


    Gratulation zum TD124DD, einen tollen Plattenspieler habt Ihr hier gebaut.


    Gruß Stephan

    Die Diskussion, inwieweit der neue 124er DD eine Bereicherung des Marktes darstellt ist für mich als Besitzer eines originalen, revidierten124 MKI, nicht die geringste Überlegung wert.


    Das Re-Design ist extrem gut gelungen und die Laufwerkseigenschaften sind echt Top.


    Der lässt mich schon sehr unruhig werden und ich weiss nicht wie lange ich noch standhalten kann. Eigentlich könnte ich mein altes schätzchen direkt verschuppern.

    Wenn dieser 124 DD Thorens demnächst in einer Version mit einem Armboard mit Bohrung für andere Tonarme, oder noch schöner, sogar mit dem großen 12 Inch Brett auf den Markt käme, würde ich glatt noch etwas warten.


    Gruß

    skeptiker

    Hallo zusammen,


    werde mich kümmern.


    Ich werde es exakt hier im Forum in dieser Rubrik jeweils wieder aktuell ankündigen, sodaß jeder kommen kann und nichts verpasst. Dem Himmel sei Dank, hat unsere Lokation "Das Metronom" , Weyerstraße 59, Nähe Barbarossaplatz, die Coronazeit überlebt. :)


    Viele Grüße

    Michael

    Gibt es seit gestern wieder. Das "Metronom" hat überlebt und es gilt die 2 G Regel. Konnte gestern leider nicht dabe sein, es haben sich aber wieder viele aus der alten Mannschaft dort eingetroffen. Alle durchgehend nett und kompetent und auch den Dingen ausser Hifi zugetan. :thumbup::thumbup:

    Der Gedanke rührte halt daher, dass die Stecker schon sehr alt sind. Wenn sie aber qualitativ mit heutigen hochwertigen Steckern "mithalten" können, macht es keinen Sinn.

    Die original Stecker, fest mit dem Kabel verbunden, sind ausgezeichnet.


    Mit einem Q-Tip, T6 Tuner Spray von tesnlanol die Kontakte reinigen und gut ist. Alles wie neu.

    Dann stellt sich aber die Frage was war der Klang bei der Aufnahme? Die einzelnen Instrumente auf kurze Distanz aufgenommen oder das gesamte Orchester mit größerem Abstand. Es ist im Grunde genommen vollkommen egal. Ein Aufnahme ist immer ein Kunstprodukt.

    Vollkommen korrekt!!!

    Eine Aufnahme ist immer ein Kunstprodukt!!!!! :thumbup::thumbup::thumbup:


    Nebenbei. Das Beispiel meiner Clubaufnahmen bezog sich übrigens auf Jazzkonzerte in kleineren Locations. Hatte ich vergessen extra zu erwähnen.


    Aber davon ab.

    Durch die unterschiedlichsten Auffassungen, Aufnahmegestaltungen der Tontechniker, Künstler und Produzenten wird die Aufnahme zum Kunstprodukt.


    Eine Aufnahme ist ein kreativer Prozess. Sie spiegelt die Meinung aller Beteiligten wider.


    Das ist großartig.


    Das Mischpult wird nicht umsonst als das Instrument des Tontechnikers bezeichnet.

    Für diese Leistungen werden jährlich Grammies, der OSCAR der Tonproduzenten, in den verschiedenen Sparten vergeben.


    Gruß

    Michael

    Beides hat seine Berechtigung. Für die Zuhörer des jeweiligen Konzertes kann das ein starkes Dejavú Erlebnis sein ( ganz starker Faktor!!!!) und die Musiker können so gut ihre Auftritte beurteilen. Die schätzen das sehr für ihre Interne Manöverkritik.

    Die kommerzielle Liveaufnahme wird ja von den Mikros abgenommen und in den Mixer geschickt. Das würde ich bei kommerziellen Aufnahmen für den Markt immmer so machen. Das ist nicht perse glattgebügelt und lagweilig. Die Mikrophonierung, der Mann am Mixer und das spätere Mastering entscheiden über langweilig oder grandios.

    Das ist natürlich bei den Profis durchaus wichtig.


    Sinfonieorchester kenne ich nur so bis etwa 70 Musiker. Da funktioniert das "One-Point-Recording" noch sehr gut.

    Macht durchaus Sinn.

    Liverecording mit zwei Mikros in ORTF Anordnung, Rode NT-5 oder Neumann 172, habe ich jahrelang in Jazzclubs vom Zuhörerplatz, Reihe 2 Mitte, für mich und die Mmusiker gemacht.


    Der Liveeindruck war frappierend gut. Exact so wie es der Besucher dort auf seinem Platz in der Mitte erlebte. Mit sämtlichen Handycaps eines Livekonzwertes, wie es das Publikum nun bekommt. Raum, schlechte PA, der Mixer war schlecht drauf etc.. Einfach alles, was die Stärken und Schwächen eines Clubkonzertes ausmacht.


    Der Liveeindruck des Vorabends war am nächsten Morgen beim Abhören sofort präsent und faszinierend.


    Gruß

    Michael

    In manchen Klassikproduktionen sehe ich auch zig Mikros, fast für jedes Instrument eines. Da sollte tunlichst der Mixer von „Sound“ befreit sein.

    In Klassikproduktionen mit Sinfonieorchester voller Besetzung, sprechen wir von rund 122 Musiker/innen. So etwas unter Produktionsdruck, also Zeit/Geld, Raumbelegungsplan, Dienstzeiten mit präzisem Zeitfenster muß man auf Nummer sicher produzieren. Beim, WDR Sinfonieorchester wird im Schnitt mit 30 Micros gearbeitet. Ganz großes Besteck bis zu 50 Micros.


    Dann kann in der Abhöre zur beurteilung der Tagesproduktion mit Dirigent und Tonmeister auch im Nachhinein noch austariert werden. Die Oboe oder Harfe mal mehr Stütze bekommen, oder das Blech zurückgenommen werden.


    Der "Raum" wird sowieso individuell draufgelegt. Das lässt sehr viel Spielraum den man im Ganzheitlichen aufnehmen, nicht hat.

    Die Techniker sind im Umbau, (Vorstellung Vorabend) morgens in rund zwei Stunden startklar mit neuer Mikrofonierung. Das sind Spitzenleistungen. :thumbup:


    Gruß

    Michael