Beiträge von skeptiker

    Die Konsole wurde bei EMI in Köln von Peter Burkowitz, dem leitenden Toningenieur in den 60er Jahren zusammengestellt. Daher die ganzen V72er Einschübe und Tuchelbuchsen. Ich kannte Peter persönlich und er beschrieb mir seine Konstruktion. Ein Pult, transportabel in mehreren Koffern.

    Uli, Du warst dabei. Sehr cool. :thumbup:


    Gruß

    Michael

    Hallo,

    In manchen bislang verfassen Kommentaren oder Befindlichkeiten zur Bewertung dieses "neuen" Formates, was zusammengefasst in "nörgel, nörgel, nörgeln" endet, kann ich gar nichts abgewinnen.


    Es ist neu. Es muss sich finden,

    Gruß Uli

    Uli, genau so hab ich es auch verstanden.


    Eine Veranstaltung, in der es um die Aufnahme Produktion und die dabei entstehende Musik geht. 1te Etage, Vorführungen mit Musikbeispielen und Rezensenten Kommentar.


    Ich war längst nicht bei allen Vorführungen, kann also nur einen kleinen Ausschnitt beschreiben. Der Vorführraum war seeehr!!! groß, eben der typische Hotelsaal. Beim Betreten des Raumes mußte jedem klar sein, der auch nur ein wenig über einen Raum und seinen zu erwartenden Klang reflektiert. Hier klingts wie es in so einen Raum nun mal klingt


    Das kann, ohne drastische akustische Aufbereitung des Raumes plus Soundtuning, kein Highend Ansprüchen genügendes Klangerlebnis werden.


    Sowas lässt sich in kleinen Hotelzimmern, mit entsprechendem Aufwand viel besser realisieren. Da sind wir am Springenden Punkt.


    Es war, wie explizit immer wieder beschrieben und endlos darauf hingewiesen. Dies wird keine!!!!! Hifi Messe mit Anlagenvorführungen von Herstellern, so wie es in Krefeld oder in Hotels traditionell Messe genannt wird. Es wird ein Symposion!!!! Lest bitte was euch erwartet.


    Im Keller ein Raum mit Geräteständen, die Möglichkeit, den Hersteller direkt zu sprechen und Plattenstände mit den entsprechenden Musikproduzenten. Aber auch ein großer Tisch mit LP Verkauf.

    So war es angekündigt, so war es anzutreffen.


    Nichts desto trotz, freue ich mich auf die nächste Hifi Messe!!! der AAA. So richtig mit kleinen und feinen Vorführungen in vielen Hotelzimmern.


    Da Van der Valk als zukünftige Location hat mich schon mal überzeugt. Gegen das Hotel Krefeld/Traar ist das schon eine andere Liga.


    Gruß

    skeptiker

    Endlich einmal die Produzenten von Vinylaufnahmen persönlich kennen zu lernen war für mich ein großer Gewinn.


    Jazz on Vinyl, Flavoredtune, Nabel Records, Dirk Sommer mit Ehefrau ( ein tolles Produktionsteam), wo gibt es das sonst? Dirk Sommer machte eine Vorführung von Livemitschnitten die unter widrigsten Bedingungen entstanden. Das erklärt auch auch dem Normal User , der die Produktionsbedingungen vor der Vinylpresse nicht kennt , warum eine Aufnahme so und nicht anders klingt. Das ist Basis Verständnis Arbeit im besten Sinne. Das war hier endlich mal in dieser Dichte zu erleben. Klasse.

    Michael Vorbau hatte im Lounch- Gespräch auch noch Interviews geführt die dann zusätzlich viele Fragen klärten. Dirk Sommers Frau hatte tolle Einblicke in die schwierige Aufnahmearbeit unter Livebedingungen mit Publikum gegeben. Da hört man das Ergebnis auf Vinyl auch nochmal anders.


    Gruß

    Michael

    Ich mag ja auch den Elipson. Sieht in der Realität wesentlich besser aus, als auf den Fotos. Hat inzwischen auch einen Lift und Antiskating.

    Ich kann ihn nur nach den Fotos einschätzen. Klasse Design!!!! Die Ausstattung ist genau auf die Zielgruppe "Einsteiger" zu geschnitten. Wenn er Lauftechnisch das Niveau eines Project hat ist das für eine Preis von 449 EUR aufwärts ein Klasse gerät.


    Die ganze Elipse Firmengeschichte ist erstklassige Agenturarbeit. Super :thumbup:

    Gruß

    Skeptiker

    Eine tolle Frau hast Du. :thumbup:


    Kann es sein, dass sie kürzlich noch den Wunsch nach dem Ein oder Anderen geäußert hat, dem Du zögerlich gegenüber stehst?


    Gruß

    skeptiker

    Da sagst Du was.

    Aber warum trotzdem Vinyl nutzen?


    Der Medientheoretiker Marshall MCLuhan hatte bereits 1967 in seinem Buch " The medium is the Message" u.a. die Wirkung von TV Sendungen auf den Zuschauer beschrieben.


    Die Attraktivität und damit der Stellenwert des Mediums TV überstieg oft den Stellenwert der Nachtricht/Information als solches.


    Das ist beim Medium Vinyl als Musikträger sehr sehr ähnlich.


    Dazu kommt bei Vinyl noch eine ungemein attraktive Komponente, genannt Plattenspieler, hinzu.


    Diese mechanischen, sich selbst erklärenden, faszinierenden Musikwiedergabe Maschinen, bergründen das eigentliche Revival.


    Stellt euch mal vor.

    Heutige Plattenspieler wären eine moderne Kiste mit Schlitz, in den man die Platte einfach reinschiebt wie in einen CD Player.

    Zwei Knöpfe. Play, stop. Das wars.

    Das Thema Vinyl wäre töter als Tot, also gar nicht exisstent.


    Dieses Forum wäre bereits kurz nach Gründung wegen Relevanzverlust in der Versenkung verschwunden und die Welt wäre um eine kleine, aber umso charmantere Facette ärmer.


    Gruß

    Michael

    Erst als ich wissen wollte wo Plattenspieler und Lautsprecher stehen konnte der mir die Abteilung zeigen.


    Den Begriff Hifi kennt die Jugend gar nicht mehr. Musik wird nur noch vom Smartphone über Kopfhörer gehört.

    Solange die Verkäufer wissen wo Vinyl und die passenden Player stehen ist die Welt in Ordnung.

    Sollte nicht vorkommen, kann aber. Gibt zwei Möglichkeiten, wo das herkommt. Entweder ein durchmagnetisiertes Masterband, das zu lange nicht durchgespielt wurde. Oder ein zu harter Schnitt/Impuls im Folienschnitt der Lackfolie, der sich auf die benachbarte Rillenflanke durchdrückt.

    Entsteht im Lackfolienschnitt auf der Schneidemaschine, durch den heissen Saphier, der ausser dem Rillenschnitt auch eine Rillenverformung vornimmt, die sich aber nur etwas zurückzieht beim Erkalten.


    Passiert nicht!!! beim DMM Verfahren.Weder Vor- noch Nachechos.


    Gruß

    Michael

    Bestreitet ja keiner, nur ist das Band in Wahrnehmung und im Heimgebrauch auf wenige Nutzer beschränkt. Wer nur Schallplatte hört, den interessieren die Artikel doch kaum.

    Sicherlich. Die Analog besteht aber nun mal aus Berichten, welche Autoren aus freien Stücken Honorarfrei liefern. Wer tut so etwas? Natürlich all diejenigen die so etwas mit Sachverstand und ganz viel Leidenschaft machen.


    Wenn ich mir meinen Artikel zu -John Cremer- in Zeitaufwand darstelle, lässt sich das letztlich auch nur durch Leidenschaft erklären.


    Da kann Thomas Senft nur an diese Eigenschaften appelieren, um überhaupt ein Heft von dieser Qualität zu diesem Preis auf die Beine zu stellen.


    Darum an alle potentielle Autoren, meldet euch zu Hauf, Themen vorschlagen die man dann auch gern beschreiben würde, ist hochwillkommen.


    Gruß

    Michael


    Gruß

    Michael

    Danke an Uli und Michael. Ich weiss euer Lob zu schätzen.


    Was mich bei John Cremer besonders angesprochen hat, war seine ungemein offene und allürenfreie Mitteilsamkeit zu jeder meiner Fragen.


    Der Artikel ist letztlich das Ergebnis aus drei Stunden Liveinterview, aufgenommen mit einem Flashrecorder.

    Die Schwierigkeit war, die vielen Episoden aus fast 50Jahren Aufnahme- und Vinylschnitterfahrung in einen kurzen Text zusammen zu schmelzen.


    Mit vielen Anekdoten die zeigen wie menschlich es mit den Stars der Branche hinter den Kulissen in den Siebzigern bis neunzigern bei der EMI zuging. Ein fantastischer Musikverlag mit eigenen Studios und dem modernsten Presswerk Deutschlands. Das Eintaschen wurde gleich in einem Vorgang mit erledigt. Die konnten in drei Tagen auch mal 300000 Lps von Grönemeier Pressen und zur Neuvorstellung bis in die Läden bringen. Die meisten waren schon vorbestellt.


    Das waren zwei intensive interview Termine, nach denen zum Schluß 2 Stunden 56 auf dem Zählwerk stand. Ein Besuch der ungemein Freude gemacht hat. Angegliedert ist auch noch ein großer Saal für Liveaufnahmen in einem ehemeligen Bahnhof. Tolle Location in der auch schon Direct to Disc Aufnahmen, natürlich in DMM gemacht wurden. Den Saal kann man mieten, mit Technik, Technikern und vollem Service. Super Liveatmosphäre garantiert. Sein Team führt auch in Zukunft diese Berufung zum Thema Vinyl weiter zumal er sie schon länger ausbildet im Vinylschnitt. Bandmaschinen der Studer Edelklasse stehen dort in Reih und Glied. Ein Paradies. Der Kenner erkennt sicher den Typ der Studer rechts imBild.


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    Gruß

    Michael

    Mir gefällt es meist besser wenn ich vom Stream auf das Tonband aufnehme und abspiele, da die analoge Signatur oft gefälliger für mich klingt.


    Grüße Chris

    Letztlich auf den SDHT hat mir jemand genau von diesem Umweg begeistert berichtet. Er überspielt seine Platten auf Tonband und der Klang wäre erst dann richtig gut. :wacko:


    Na ja.

    Hobby Fotografen rate ich, ruhig mal Nen Scherben vor die Kamera zu schrauben. Da sieht man vieles nicht mehr, was man nicht wirklich wissen will. ;)


    Gruß

    Michael

    Genial!

    Wenn die Leute doch nur einfach zugeben wollten, daß sie ein bestimmtes Gerät gekauft haben, weil es ihnen gefallen hat, weil ihnen Optik, Haptik oder sonst was zusagt. Oder weil sie sich es einfach gegönnt haben, da die Knete dafür vorhanden war.


    Gruß

    Andreas

    Der deutsche tut sich zuweilen recht schwer , Spaß und Lust als Kaufgrund zu akzeptieren.


    Wir Kölner sind da längst weiter. Wir feiern auch den "Spaß an der Freud".


    Neeee, wie herrrlich. :love: <3 :saint:


    Gruß

    Michael

    Morgen,

    ich glaub der WDR hat noch Laufwerke im "kleinen" Sendestudio und Götz privat sicher auch...

    viele Grüße und eine gute Zeit Tobias.

    Was ist das "kleine Sendestudio"?


    Der WDR hat noch wenige EMT 948 in Reserve. Zum Bespiel um die LPs direkt ab zu spielen. Nich jeder Moderator will, kann das.


    Die 948er werden einfach ins WDR 3 Studio gerollt.


    Sonst wird das Programm vorproduziert und per Umschnitt im Archiv die Platten als Digital File produziert. Das lässt sich natürlich besser in den Programmablauf einfügen.


    Gruß

    Michael