Posts by skeptiker

    Robert, eine sehr schöne Feickert/Schroeder Kombi!


    Auf einem Eichen Rack ist es nicht unkritisch Plattenspieler mit Holzoptik zu stellen. Oft ist es nur ein schmaler Grad zwischen sich ergänzenden Holzoberflächen und völliger Kollision. Mit der schwarzen Laufwerk/Tonarm Kombi und der Eichenmaserung des Beaudioful Räcks hat er eine klare, gut kontrastierende Entscheidung gefällt.


    Wie der Zufall es will, ist auf diesem Foto ebenfalls ein Feickert Laufwerk auf einem Beaudioful Räck zu sehen. Das ist eigentlich schon zu viel Holzmix, aber manchmal geht es nicht anders.

    Für das Loch hinter dem Basisschlitten, auch hier ein 9 Zöller, hat Chris Feickert übrigens Abdeckungen im Programm.


    Gruß

    skeptiker

    _DSC8592 Kopie.jpg

    Rudolf,da bin ich bei dir. Für Sichtbeton wirklich gut gemacht.

    Im Gegensatz zum Dom von Neviges. Da muß Böhm unbewusst der Westwall erschienen sein.

    Gotteshäuser haben eine nach oben, himmelwärts gerichtete Architektur. Der Neviges Dom ist für Sünder, die sich dem Bannstrahl im Bunker entziehen wollen.


    Gruß

    skeptiker

    Genau:thumbup:

    Letztlich ist diese Methode so einfach wie umfassend. Damit hat man die Entzerrung, die Aufnahmeabmischung, den individuellen Charakter seiner Wiedergabekette als auch den persönlichen Geschmack in einem Aufwasch abgeglichen und erledigt.

    Im Alltagsberieb des Monohörers setzt sich letztlich die schlankste Lösung mit dem besten Ergebnis durch.


    Gruß

    skeptiker

    Hallo Joachim,

    siehst Du, das mit der Entzerrung ist mir unbekannt. Steht auch nicht hinten drauf.

    Also die klingt sehr involvierend, nur etwas abgedunkelt, sie hat nicht das strahlen einer guten Mercury MG.

    Bernie

    Bernie,

    gut beschrieben.

    DGG hatte die CCIR Entzerrung mit -10dB bei 10 KHZ. Da schwiegen die sich leider aus. Das ist in später erstellten, sehr umfangreichen Listen dokumentiert. Einen standardmäßigen, gängigen Entzerrungshinweis machte man aber erst ab 1955 nach aufkommen der RIAA Empfehlung.


    DGG hat mit RIAA wiedergegeben fast -4 dB Höhenabsenkung bzw. Abdunkelung.


    Gruß

    skeptiker

    Wie so oft lässt sich die Frage nicht pauschal beantworten. Die aktuellen Mastering-Consolen arbeiten digital, weil damit das Mastering insbesondere das von Vinyl wesentlich leichter von der Hand geht. Zudem lassen sich auf digitaler Ebene die Limitationen die ein Magnetband nun mal hat recht einfach weitestgehend eliminieren. Letztendlich ist es weniger eine Frage über welche Konsole das Mastering gemacht wird sondern viel mehr wer die Console bedient.

    Hallo Thomas,

    damit hast Du die wichtigsten Parameter beschrieben. Wer mastert, von welchem Tonträger, mit welcher Zielsetzung.


    Ich wage mal die These, dass ein sehr gut gemachtes Remastering, vom besten Masterband das zu bekommen ist, 1te Kopie vom analogen Muttermaster, auf einem heutigen digitalen Misch/Masterpult im Zweifelsfall sogar mehr Dynamik haben kann als eines auf einem alten analogen Neve Pult. Die Dinger hatten nämlich Eigenrauschen.


    Die heutigen DAWS sind so dermaßen ausgefeilt, dass mit echten Könnern am Pult das bessere Ergebnis zu bekommen ist.


    Was wir unter besser verstehen, darüber lässt sich natürlich diskutieren.

    Möglichst dicht an der alten Erstausgabe. Oder nach heutigen Kriterien so audiophil wie möglich.


    Das alte original Bänder mit 50-60 Jahren auf dem Buckel Verluste haben ist unstrittig. Nicht umsonst wurde in großen Rundfunkanstalten und Tonarchiven der Major Companies das alte Archivmaterial immer mal wieder umkopiert, wie ich aus eigener Erfahrung weiss.


    Gruß

    skeptiker

    Nun ja Michael,

    soviel sei verraten.


    Es wird eine "echte" Monophono werden. Einmalig auf dem Weltmarkt. Soll heissen.

    Keine "Stereo Phonostufe" die zusätzliche Mono-Entzerrkennlinien, in einem Display dargestellt an Bord hat, aber letztlich doch im zweikanal Betrieb arbeitet.


    Sie wird rein Einkanalig. Da hat Übersprechen zwischen den Kanälen, geschweige denn Phasenverschiebung, keine Chance. Eine "Monoblase" durch Phasenungenauigkeiten ist so unmöglich. Also Mono auf den Punkt gebracht.


    Gruß

    skeptiker

    Nicht die Geräte sind ein Kompromiss - sondern die RIAA Kennlinie , so fast ein "Durchschnitt" der damals vorhanden anderen EQ's


    Urs

    Ja sicherlich.

    Wobei ich im Fall der RIAA schon Kurve glaube, dass die Entscheidung für die New Orthophonic Entzerrung wirklich technisch praktische Erwägungen ausschlaggebend waren. RCA Victor hatte sie halt im Programm, warum nicht auf bewärtes zurückgreifen und unter RIAA Curve dem Markt anempfehlen.


    Gruß

    skeptiker


    P.S. Ist deine AMR PH-77 eine Stereo Phonostufe mit EQ Optionen oder eine MonoPhonostufe?

    Wenn man obige - übrigens schöne & interessante – Fotos betrachtet, fällt mir auf, dass die RIAA Kennlinie irgendwo in der "Mitte" der Wahlknöpfe erscheint: Hinweis auf einen sinnvollen „Technischen Kompromiss“ ??


    Gruss


    Urs

    Kein Kopromiss. Das weisst daraufhin, dass dort kein Zugeständnis an die Optik gemacht wurde.


    Die TURNOVER Frequenzen, also die Tiefenentzerrung, reicht von der Übergangsfrequenz 250HZ (Schellack) bis 800HZ ( z.B frühe RCA Vinyl).

    Die RIAA Übergangsfrequenz ist 500HZ. Liegt damit fast genau mittig. Das passt.


    Sämtliche Tiefenentzerrungen des Weltmarktes inklusive Schellack befinden sich innerhalb dieses Bereiches.


    Gruß

    skeptiker

    Hallo Joachim,


    genau meine Philosophie die Du da beschreibst.

    Darum wird mein zukünftiges Set Up deutlich verschlankt werden bei maximaler Flexibilität.


    Vorstufe -

    3er Kombi Phono Stereo, -PSU-, Phono Mono

    Plattenspieler Stereo, /Plattenspieler Mono, Vintage Reibrad mit altem System 25er Nadel.

    Den Stereoplattenspieler nutze ich dann in Doppelfunktion mit Stereotonarm und Monotonarm für "moderne" Monoabtaster.

    Damit lässt sich eigentlich alles versorgen. Selbst Schellack wäre mit Headshellwechsel am Vintage Player möglich. Bin aber hauptsächlich Mono Vinyl interessiert.


    Gruß

    skeptiker

    Hallo Joachim,

    Sentec EQ10. Das nenn ich Nägel mit Köpfen machen für die Monowiedergabe.

    Aktuell höre ich noch mit meinem Liebling SCOTT 121 C. Das Maß der Highend Monoentzerrung von 1957.


    Mittels zweier stufenloser Drehregler TURNOVER/ROLLOFF (links oben) ließ sich praktisch alles entzerren was auf dem internationalen Markt an unterschiedlichsten Entzerrungen anzutreffen war.Scott_121C_2.JPG


    Etwas neues, aktuelles nach vergleichbarem Prinzip sehe ich perspektivisch bereits.


    Gruß

    skeptiker


    Aber wenn sich ungewollt der Stereo-Kopf beim Schneiden der Lackfolie für eine Mono-LP leicht vertikal bewegt hat, dann macht man beim Abspielen mit einem rein lateral abtastenden Mono-TA die LP nicht kaputt.


    -- Joachim

    Joachim,

    gut dargelegt, das möchte ich komplett genauso unterschreiben.


    Einen anderen Umstand halte ich für wichtig. Rein lateral bewegliche Abtaster sind ja Modelle, die speziell für die "Microgroove" Monorillenbreite 60 Micron hergestellt werden/wurden. Also eine 25er Nadelverrundung aufweisen.

    Wenn diese 25er Nadel in einer modernen Monorille mit 40 Micron, also das Maß für die 15er Stereoabtaster liegt, tut sie das am oberen Rillenrand. Das kann schon auf die Präzision der Nadelführung durchschlagen. Auch ein Grund warum ich die modernen 18er Monosysteme schätze.


    Gruß

    skeptiker


    Ich habe selber drei Moppeds, das erste, eine Trigon Advance, einen Phonomax und dann die C 27 und zwei AD 50 im E470. Ich muß hier auch lesen mit Accuphase kann man nicht Musik hören . Das geht mir am Allerwertesten vorbei. Meine Ohren sind für mich entscheidend , sonst nix.

    thorupp .

    ACCUPHASE Verstärker und TRANSROTOR Plattenspieler haber ich so viele in Top Ketten gehört . Das sind Geräte, die man als herausragende Konstanten im sich ständig wandelnden Markt bezeichnen kann . Da müssen andere erst mal hinkommen. Die meisten bleiben langfristig auf der Strecke. Qualität bleibt.

    Gruß

    skeptiker

    Tja Urs,


    Stereoanteile zugemischt kenne ich nur "Enhanced Stereophonie" diese fürchterlichen pseudo Stereoplatten mit Phasenverdrehungen. In der Regel steht es drauf, zumal das ja als Werbeargument gemeint war.


    Mit Stereokopf schneidet heut der Cutting Ingeneer in Ermangelung von Monoschneidköpfen. Die sind sauteuer, extrem gesucht und selten. In der Regel wird heute eine Monoaufnahme mit Schneidstichel für die Stereo Rillenbreite 40 Micron geschnitten, damit auch mit Stereotonabnehmer (15er Nadelverrundung abgetastet ) werden kann. Seltene Ausnahme: Beatles Monobox. Die wurde mit Stereoschneidkopf und Monostichel für Monorille 60 Micron geschnitten. Der Abtaster zur Beatles Monobox von Ortofon hat interessanterweise eine 18er Verrundung.


    Stereo "reinrutschen" kann ich mir nicht vorstellen wie das gehen soll. Dann müsste eine Stereoaufnahme irrtümlich als Monoaufnahme interpretiert werden. Das wäre wiederum auf dem Überspielpult vor dem Schneidekopf, heute natürlich auf dem Monitor, sofort sichtbar werden, da dort zwei unterschiedliche Spuren abgebildet werden.


    Um solcherlei Irritationen im Vorhinein auszuschließen bin ich seit je her Fan der modernen Monoabtaster mit der 18er Verrundung. Sind für die moderne Monorillenbreite ( 40 Micron) perfekt und können niemals die Rille beschädigen.

    Die 25er Nadeln, altes Maß, liegen auch zu weit oben in der Rille was die präzise Führung beeinträchtigt. Nebenbei. Alle mir bekannten 18er modernen Nadeln über AT, Denon, Lyra, Dynavector , Ortofon etc. fand ich im Vergleich zu 25er Nadeln wie SPU, Miayima etc. feinauflösender, was mir persönlich besser gefällt.


    Gruß

    skeptiker

    Hallo Urs, eine oft gestellte Frage. Das lässt sich einfach beantworten.


    Ist dein Mono Pick up eines mit nur lateral beweglicher Nadel? Welche Nadelverrrundung hat er? Klingt nach 25 Micron sphärisch für Microgroove.


    Gruß

    skeptiker