Posts by Karl 64

    Ich höre seit 30 Jahren an Silvester die Liveübertragung der 9. aus Leipzig und habe sie auch mehrere Mal live gehört. Man entwickelt so ein gewisses Gefühl und dewegen habe das hier gepostet. Ich kann leider nicht Beethovens 9. Symphonie in 2 Sätzen beschreiben, aber was die Dramatik betrifft gebe ich dir recht. Ich meinte mit festlich, eine dem großen Sinn dieses Werkes angepasste Interpretation und nicht wie Karajan und auch Andere, die versuchen ein neues Werk daraus zu machen


    O Freunde, nicht diese Töne!
    Sondern laßt uns angenehmere

    anstimmen und freudenvollere.


    Froh, wie seine Sonnen fliegen

    Durch des Himmels prächt’gen Plan,

    Laufet, Brüder, eure Bahn,


    Das geht mir zu Herzen!!

    Ich möchte unbedingt noch einen Tip zur 9. Symphonie machen.

    Ich finde Herbert Blomstedt mit der Staatskapelle Dresden live auf Eterna eine Version die man unbedingt hören sollte. Hier hört man einen Spannungsbogen der meiner Meinung nach, bestimmt die Zustimmung von Beethoven bekommen hätte. Hier ist nichts gekünstelt sondern nur eine wunderbare festliche Stimmung.


    beste Grüße Karl

    Hallo Jo


    ich habe den Beitrag geschrieben weil es mir ein Anliegen war andere Musikliebhaber von diesen Erfahrungen zu berichten.

    Meine Erfahrung ist: je ruhiger der PL läuft umso besser wird die Musik. Es ist genau wie Karl es beschrieben hat und es ist völlig egal wieviel dB Signalrauschabstand eine Schallplatte hat. Schlechte Pressungen und Aufnahmen hört man deutlich heraus aber auch hier verbessert sich die Musikwiedergabe weil der absolute Nullpunkt nach unten geschoben wird. Das gleiche gilt auch für Netzkabel, Sicherungen und Racks bei unseren Anlagen. Je ruhiger desto besser.


    Beste Grüße Karl

    Hallo Jo

    ich wollte niemand provozieren, aber wenn man mit einem Stethoskop etwas hört, muss der Plattenspieler schon recht schlecht laufen.

    Habe mir selber ein hochwertiges gekauft, liegt jetzt im Schubfach. Ich wollte damit zu Ausdruck bringen, wenn man schon den Plattenspieler genau justiert, sollte man auch schon über die Geräusche des Antriebsriemens bescheid wissen.

    Ich habe mir hier viel Mühe gemacht, aber mit eine Piezomikrofon konnte ich die Laufgeräusche hören, auch den Knoten im Antriebsriemen.

    Ansonsten hatte ich mit meinem Freund Horst gerade eine Hörsession, Mahler-Lied der Erde, Bruckners 8. und Strawinsky den Sacre und noch die vier Jahreszeiten. Es hat richtig Spass gemacht wenn die Anlage richtig läuft.


    einen schönen Abend miteinander

    Karl64

    Es ist schon lustig!

    wieviel Aufregung man auslöst wenn mann zwei Blatt Papier unter den Plattenspieler legt.

    Es ist richtig und ich lebe in einem Steinhaus aus massiven Bruchsteinen, Baujahr 1925 die Mauern sind 40 cm dick, Ich habe auch Holzbalken als Decke. Darauf habe ich eine 50 mm starke schichtweise verleimte Holzplatte geschraubt, Sicherlich arbeitet das Material, deswegen habe ich ja den Plattenspieler wieder in die Waage gebracht. Meine Verdier steht aber wie bereits beschrieben auf vier 50 mm hohen massiven Kupferfüßen.

    Ja und die Papierstärke von 2 Blatt war geschätzt.

    Aber trotzden danke für den Hinweis auf diese Präzisonswasserwaage hier kann ich mich eindeutig noch verbessern.

    Übrigens: Es gibt hier einige Besserwisser die mit einem Stethoskop die Laufgeräusche hören wollen! es funktioniert nicht man braucht hier einen Verstärker.

    Beste Grüße Karl 64

    Ich habe letzte Woche auch ein Finetuning, in Punkto waagerechte Aufstellung gemacht.

    Obwohl hinten rechts unter dem Tonarm nur etwa 0,1-0,2 mm gefehlt haben war das Ergebnis mehr als erstaunlich, deine Aussage "wesentlich aufgeräumter/akzentuierter und dazu noch dynamischer/räumlicher. Verzerrungen werden minimiert" kann ich nur bestätigen

    Beste Grüße Karl64

    Hallo Andreas

    du hast einen wunderbarn Beitrag geschrieben. Ich muß zugeben, dass ich mit den von dir genannten LS noch keine Erfahrung habe, deswegen kann ich auch kein resümierendes Urteil abgeben.

    Ich schildere eimal kurz meine Erfahrung. Ich kam 1990 auf Empfehlung meines HIFI Händlers in Würzburg zu A23 nach Frankfurt um mir eine Verdier anzuhören. Das erste was ich warnahm war diese wunderbare natürliche Wiedergabe von Stimmen. Meine erste LP die ich hören durfte war die schöne Müllerin ich glaube mit Dieskau. Die Schönheit der Musik und die Emphase die ich hörte, haben mich weggeschossen. Der Händler mußte nicht mehr viel erklären, ich wußte was ich nun wollte und später auch kaufte.

    Es ist mir eigentlich völlig egal gewesen mit welcher Endstufe und mit welchem Lautsprecher das Ergebniss erzielt wurde, es war die traumhaft, emotionale Musikwiedergabe. Inzwischen sind einige, nämlich 30 Jahre vorbei und ich habe auch einige Lautsprecher gehabt und gehört, Ein Freund von mir hörte mit einem Breitbänder, ich hatte ein Horn mit 38er Altec-Bass. Stück für Stück verstand ich wie reizvoll ein Lautsprecher ohne Weiche spielt. Ich kenne auch große Hornsysteme die überragend Musik machen aber die Ganzheitlichkeit im Musikgeschehen kommt oft zu kurz. Wenn man an die gleiche Kette nun einen Breitbänder mit ca. 94 dB Wirkungsgrad hängt, kommen Emotionen, die mit dem großen Hornsystem nicht oder nur teilweise möglich sind. Gleichzeitig weiß man aber welche Vorteile und Energien mit einem hochauflösendem Hornsstem möglich sind, vor allem bei Klaviermusik.

    Deshalb mein Beitrag zu diesem Thema. Mein Lowther breidbändig geschaltet ist irgendwo ein Zwitter zwischen Horn und einem etwas gemächlicheren aber wundervoll spielenden, etwas weniger auflösenden Breitbandlautsprecher. In diesem Dilema bin ich und das wollte ich dazu beitragen.


    Beste Grüße Karl

    Hallo Rüdiger vielleicht braucht man erst einen entsprechenden VV und Plattenspieler um das zu hören. Ich weiß schon genau was ich schreibe. Ich möchte halt gerne die Warheit bei den Konzertaufnahmen hören und nicht ein unterbelichtetes Abbild. Es geht mir auch nicht um Recht haben. Ich höre seit 30 Jahren klassische Musik und ich wollte eigentlich nur meine Hörerfahrungen mitteilen.


    Beste Grüße Karl

    Quote

    Deine seltsamen Ansichten hinterlassen bei mir mittlerweile nur noch Kopfschütteln.

    Danke für eure Hilfe was die Lautstärke betrifft.

    Ich wollte niemanden zu nahe treten. Ich will es noch einmal neu beschreiben was ich meinte. Je empfinlicher ein Lautsprecher ist, umso kleinere Eingangsspannungen benötigt er um eine Auslenkung zu machen. Daraus läßt sich folgern dass Tonsequenzen in feinerer Abstufung wiedergegeben werden. Das meinte ich mit Schattierungen in den Stimmen.

    Ansonsten sehe ich das inzwischen gelassen, wenn man manchmal bewußt oder unbewußt falsch verstanden wird.

    Es macht trotzdem Spass immerwieder mit Einigen zu kommunizieren und eure Hilfsbereitschaft weiß ich zu würdigen.


    Bste Grüße Karl

    Das mit dem Wirkungsgrad ist ja nett aber es hat sich nunmal der Schalldruck gemessen in dB bei einem Watt Verstärkerleistung und einem Meter Messabstand etabliert. Heute wird leider auch mit Messwerten von 1,5 m Abstand pupliziert.


    Ich bin der Meinung dass ab 96dB 1W/1m die Musik so richtig anfängt und dass man Lautsprecher unter 92 dB nur in bestimmten Situationen akzeptieren kann. Die Ausformulierung der Schattierungen in den Stimmen und die Differenzierung der Klavieranschläge, ist bei höher auflösenden Lautsprechern einfach interessanter.


    Beste Grüße Karl

    Ihr seid ja richtig nett


    habe zeitweise mit diesem Horn gehört, hatte allerdings Probleme mit der Bassankopplung. Zu dieser Zeit hatte ich noch keine Klagfilmtreiber.

    Ich habe einmal eine Abbildung einer Schallwand von einer HI-End gesehen und hier hatten sie ein ähnliches Horn plus einen Basslautsprecher verwendet. Ja dieser Horntreiber geht mit Sicherheit über mein Lowtherchassis hinaus20151204_103819 komp..jpg


    beste GrüßeKarl