Posts by n-tupel

    Hallo Frank,

    optisch ist das schon mal ein sehr ansprechendes Ergebnis! Was die Klangverbesserung angeht, würde ich einen Großteil davon auf das Herauswerfen der Tantalkondensatoren zurückführen. Hast Du die ausgelöteten Elkos gemessen? Meiner Erfahrung nach sind in den japanischen Geräten der siebziger Jahre oft noch gute Elkos drin, in Bezug auf Kapazität und ESR - da muss man sich manchmal strecken, um einen gleich guten neuen mit demselben Nennwert zu erhalten. Trotzdem - wenn der alte schon mal draußen ist - kommt natürlich ein qualtitativ guter neuer rein, ggfs. mit dem nächst höheren Nennwert.

    Zur Kanalungleichheit der MC-Stufe: Sind die Widerstände Metallfilm oder Kohletypen? Bei letzteren kann über die Jahre eine große Drift auftreten, da lohnt es sich ggfs. die Widerstände der Kanäle mal zu vergleichen.

    Dann weiter viel Spaß mit dem TAE!

    - Peter

    Moin,

    als Alternative zu den 6 Endlos Tracks von Clearaudio bieten sich evtl. auch ganz "normale" Endlos-Track Platten an. In der Elektro-Sparte gibt es einige davon, einfach mal nach "locked groove" oder "vinyl locked loop" suchen. Neben den Platten mit echten Endlos-Tracks tauchen dann auch viele auf, die in der Auslaufrille noch mit aufgenommenen Klängen aufwarten, und von denen hat jeder Vinylhörer mit Wahrscheinlichkeit einige in der Sammlung - nur vielleicht bisher nicht wahrgenommen falls zu Beginn der Auslaufrille eine automatische Endabschaltung eingreift. Wg. des Spurwinkels würde ich zum Einspielen eine LP mit echten Endlos-Tracks bevorzugen.

    Bei mir steht diese Platte von Jeff Mills mit Endlos-Loops, "Cycle 30". Zum Systemeinspielen habe ich die allerdings noch nicht benutzt. Hier eine Liste mit weiteren Platten die mit Endlosrillen konzipiert wurden.

    - Peter

    Hallo Walter,

    Dein Ernst? 8o


    Es könnte eine Frage des Alters und des Hörempfindens sein, da "Planet Radio" die Maxime vertreten, "wenn uns jemand hört der älter ist als 30 machen wir was verkehrt" ... und nicht zuletzt aus der Anfangszeit (Plakatwerbung) "Deine Eltern werden kotzen".

    Tja, so etwas vergisst man nicht, auch wenn man schon älter ist als 30! Der Sound ist vermutlich maximal "optimiert" und auf "moderne" zielgruppengerechte Musik abgestimmt. Trotzdem höre ich seit ich zwei Sony ST-S730ES bearbeite öfter bei Planet Radio rein und bin fasziniert, wie die Sonys das umsetzen, beste Durchzeichnung vom Bass bis in die obersten Register. Einen entsprechenden Vergleich mit anderen Empfängern habe ich noch nicht angestellt - da steht erst noch etwas Arbeit bevor.

    These zu den Empfangsmöglichkeiten: Du lebst in einem "Bum-Bum-Radio-Schutzreservat" - die Bewohner des Reservats werden vor solchen Radiosendern besonders geschützt!

    Grüße

    Peter

    Moin Walter,

    ich weiß nicht ob es hier schon erwähnt wurde:

    Zumindest beim T-9000 ist es praktikabel, die Timer-Funktion zu nutzen. Dann kommt auch ohne Batterie beim Einschalten einer von vier festlegbaren Sendern. Wenn alle 4 Timer-Speicher auf den gleichen Sender gestellt werden, kommt halt immer "Planet-Radio" ;-)

    Gruß

    Peter

    Hallo Walter,

    ich hab`s noch nicht ganz verstanden.

    Den Vitalizer kann man m.E. weg lassen - das hochton-betonte Rauschen finde ich unangenehmer als das Rauschen ohne den Prozessor. Was genau pegelst Du ein? Worauf soll ich bei dem Mono-Sprechsignal hören? Am Ende gibt es weniger Störungen. Aber was genau war das Ziel? Störungen vs. Kanaltrennung - das wäre hier die Frage. Aber trotzdem: Hut ab, tolle Idee mit dem Hörbeispiel.

    viele Grüße

    Peter

    Hallo Frank,

    hast Du schon etwas versucht?

    Das RK 40 scheint zerlegbar und da der Preis bei eBay 50€ beträgt lohnt sich die Mühe. Reinigen musst Du wohl nur den inneren Metall-Schleifkontakt - besser nichts an der Widerstandsbahn und dessen Kontaktstift machen. Ich nehme zufällig gern Ballistol (bitte keine Wiederholung der Diskussion, aber ich nehme es halt) oder Kontakt Gold 2000 - auch wenn das eher für Steckkontakte gedacht ist. Man sollte es vorsichtig anwenden und nicht wild ins Potentiometer sprühen, sonst wird das Fett vom Achslager ausgewaschen und das Drehgefühl ist nicht mehr so toll.

    Gruß

    Peter

    Hallo Walter,

    ja im Gegensatz zu einer toggelnden stereo-mono Umschaltung ist eine gleitende Regelung schon weniger störend. Allerdings setzt diese für mein Empfinden etwas zu früh ein, wohl, um das Rauschen niedrig zu halten. Hast Du schon mit dem Verstellen von R286 mehr Kanaltrennung erzeugen können? Da der T9000 bei mir die Küche und den Essbereich versorgt, und zwar mit kleinen LS, die im Regal gerade mal 80cm auseinanderstehen, habe ich aktuell keinen Anlass für die Aktion. Außerdem würde die Baustelle dann doch wieder größer, da man ja noch Dieses und Jenes verbessern könnte...

    viele Grüße

    Peter

    Moin, ein Nachtrag zur geringeren wahrgenommenen Kanaltrennung der Grundig T-900x gegenüber anderen hochwertigen Tunern. Bei meinem T-9000 ist mir das auch mal aufgefallen - ich habe es damals auf eine Art "schleichendes High-Blend" bei schlechter werdenden Empfangspegel zurückgeführt. Keine Ahnung, woher diese Information kam - im Service-Manual kann ich nichts entsprechendes sehen, d.h. es müsste direkt im MPX-Dekoder implementiert sein. Im Datenblatt des TDA1578A steht dazu auch nichts. Aber es gibt eine interessante Grafik, die die Abhängigkeit der Kanaltrennung von der Kapazität des Eingangskondensators zeigt, dargestellt für 1µF und für 10µF. Unterhalb von 1KHz sind die Unterschiede deutlich. Grundig hat einen 10µF Elko verbaut (es liegen 6V DC an, also alles ok). Nun könnte man diesen (C145) überprüfen, bzw. gleich ersetzen. Die andere, ggfs. näher liegende Möglichkeit, ist der Abgleich der Kanaltrennung mit R278 und R294. Die maximale Kanaltrennung wird mit R278 eingestellt; mit R294 die Symmetrie - die Ungleichheit soll maximal +/- 2dB betragen.

    Halt, im Datenblatt des Stereo-Dekoders gibt es eine Grafik (Fig. 12), die darauf hinweist, dass die Stereo/Mono-Umschaltung keineswegs nur digital erfolgen kann. Dargestellt ist die Kanaltrennung über der Spannung zwischen den Pins 4 und 5 des TDA1578A. Gespeist wird diese u.A. vom Level-Detektor im FM-Dekoder und dem Gleichstromverstärker für Signalstärkemessung. Das bedeutet, es gibt keine schleichende High-Blend einrichtung sondern eine schleichende mono-stereo Umschaltung.

    Noch eine nette Ergänzung aus dem Abschnitt zum TDA1578 im Service-Manual: "... Für den T9000 wird er jedoch speziell auf niedrigen Klirrfaktor selektiert. Dies ist im Service-Fall zu beachten. Die selektierte Version hat eine andere Sachnummer." Laut der Bauteile-Liste: "8305-302-235 TDA1578A V5/S3".


    Schönen Abend

    Peter

    Hallo Dietmar,

    aus der Entfernung ist das schwer zu beantworten. Dass das Gerät regelmäßig in Betrieb war ist von Vorteil - die Elkos leiden mehr, wenn der Verstärker jahrelang nicht benutzt wurde. Aus den Erfahrungen mit anderen Geräten kann ich vermuten, dass 20 Jahre Heimgebrauch für den E211 kein Problem darstellen - mein E203 ist da schon eher mal dran (wird allerdings auch nicht mehr benutzt).

    Wenn Du sicher gehen willst kommt zuerst eine optische Überprüfung (Deckel von Elkos gewölbt? Irgendwo Anzeichen hoher thermischer Belastung?) und wenn nichts zu sehen ist, eine messtechnische. Aufschrauben und ggfs. Staub entfernen sollte man nach 20 Jahren schon mal, dabei kann die Sichtprüfung auch gleich erfolgen. Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß mit dem Accuphase!

    Gruß

    Peter

    Ergänzung zur LP:

    Was im eingeschweißten Zustand wie eine dieser lieblos gefertigten Veröffentlichungs-Reihen anmutet - mit dem Hinweis auf 79 weitere Werke auf der Rückseite - erweist sich nach dem Auspacken als Klappcover mit viel Text auf den 2 Innenseiten. Leider alles im für mich wenig verständlichen Italienisch. Im LP-Fach befindet sich außer der LP bei meiner Ausgabe noch ein Rätsel, ein knapp DIN-A4 großes Heft. Ein Auszug aus einem italienischen Musik-Lexikon, von "Gilson, Paul" bis "Gluck, Christoph Willibald", Seiten 529 bis 544. Die verwendete Schrift scheint identisch mit der des Plattencovers. Der Zusammenhang zu Il Pirata erschließt sich mir nicht. Immerhin ist auf Seite 538 Maria Callas in "Giulia della Vestale" abgebildet. Im Text findet sich allerdings zu keinem der an Il Pirata genannten beteiligten Protagonisten ein Hinweis. Vermutlich ist das Heft irrtümlich beigefügt worden.

    Hallo Reinhard,

    hätte ich etwas mehr investiert hätte auch eine LP-Rezension daraus werden können - die vielen Kategorien im Forum sind wohl Vor- und Nachteil zugleich. Z.Zt. schaffe ich es nicht so oft hierher und wollte einfach mal eine aus meiner Sicht Überraschung schildern. Mit einem anderen Thema wie "Empfehlt mir bitte ... bis 3K€" kann man sicherlich einen längeren Faden spinnen, aber darum ging es mir nicht.


    Grüße an M., ich hoffe es geht Euch gut!

    Peter

    Moin,

    vor ein paar Tagen habe ich beim Trödler meines Vertrauens eine LP der Reihe "I Gioielli Della Lirica", Nr. 34 erworben - noch original verschweißt.

    Inhalt ist eine Aufnahme von 1959 aus der Carnegie Hall: Bellinis "Il Pirata" unter der Leitung von Nicola Rescigno. "Pagine scelte" heißt so viel wie "Auswahl" oder "Auszug". Produziert wurde die LP wohl 1981. Da Frau C.S.A.M. Kalogeropoulos mit von der Partie war zögerte ich nicht und so kam diese Platte und noch eine von Ray Anthony mit nach Hause.

    Von der Oper hatte ich hatte ich noch nie gehört und in Otto Schumanns großem Opern- und Operettenführer fand ich unter Bellini gerade mal "Norma". Auch Wolfgang Körner hat weder einen 'Tipp für Pausengespräche' noch einen 'Kurztext für sehr Nervöse'. Im Musikbrockhaus dann immerhin ein Hinweis auf die Existenz von "Il Pirata". Bellini hat diese Oper 1827 veröffentlicht. Hm, bevor ich nun im Internet die Handlung rechèrchiere erst mal anhören, dann sehen wir weiter.

    Erster Gedanke: Klingt ja nicht so transparent wie die Studioaufnahmen von Maria Callas, doch bei der zweiten Seite war es dann passiert; ergriffen war ich in die Musik abgetaucht. Keine Ahnung worum es in dieser Oper geht - doch ist das entscheidend oder entscheidet das Gefühl? Für mich wohl Letzteres. Und worum geht schaue ich gleich morgen im Internet ;).

    - Peter

    tomfritz

    Richtig. Diese Information ging verloren als ich das erste Bild (nur links) durch das Doppelbild ausgetauscht habe.

    Laut Wikipedia wurde ARI in Deutschland noch bis in die 2000er Jahre ausgestrahlt, erstaunlich. Viele erinnern sich sicher noch an den unharmonischen Ton der das Autoradio auf die Verkehrsinformation hinwies (welches dann lauter stellte oder von Cassette auf Radio umschaltete), den Hinz-Triller.

    Ein Zitat zum Übergang von ARI zu RDS aus dem Wikipedia-Artikel:

    "Parallel zum Betrieb von ARI wurde das von der Europäischen Rundfunkunion konzipierte, modernere Radio Data System (RDS) von den Rundfunksendern offiziell zum 1. April 1988 eingeführt. Darin werden die ARI-Funktionen Senderkennung und Durchsagekennung als TP- bzw. TA-Signal integriert. Auf Grund der einfacheren Signalisierung kommt ARI jedoch im Gegensatz zu RDS mit geringeren Signalpegeln aus und kann auch bei verrauschtem Empfang noch eine zuverlässige Anzeige von Senderkennung, Bereichs- und Durchsagekennung bieten.

    Ab Mitte der 1990er-Jahre waren dann Autoradios ohne RDS-Technik kaum noch erhältlich. Deshalb konnte nach einer Übergangszeit ARI in der Schweiz am 1. September 2003 und in Deutschland am 1. März 2005 abgeschaltet werden."

    Das mit dem geringeren Pegel für ARI kann man an den Bildern ablesen. Geschätzt hat ARI dort 4% des Maximalpegels während RDS bei -20dB liegt, also 10%.

    - Peter

    Moin ?.

    das ist bei Deinem Setup schwer zu sagen. Die Behringer haben Netzanschlüsse mit Schutzleiter, sind weitere solche Geräte am Onkyo angeschlossen? Es hängt von der Verkabelung ab. Bei nichtsymmetrischen Leitungen (die wg. des Verstärkers hier vermutlich als XLR-Cinch-Adapter zum Einsatz kommen) könnte das Brummen durch eine Masseschleife induziert werden. Gibt es Ground-Lift-Schalter? (Meist auf der Rückseite von Studiogeräten - auf die Schnelle sehe ich bei den Behringern keine auf den Bildern im Netz.) Dann könnte es vielleicht helfen, die Netzkabel nahe beieinander zu verlegen und an dieselbe Netzleiste anzuschließen. Sollte das schon der Fall sein, wird`s schwierig ...

    Gruß,

    Peter

    N`Abend Alexander et al.,

    schönes Beispiel! Selbst-Werkeln hat sich so richtig nur bei Lautsprecher-Schraubern und Funkamateuren gehalten, jedenfalls so, dass es in diesen Bereichen noch jede Menge Bauanleitungen gibt.

    Alles war sicher nicht besser aber in Bezug auf Veröffentlichungen fällt mir da ein:

    - Grundig Technische Informationen (dürfte so um 1987 eingestellt worden sein, da hatte Philips wohl schon das Sagen)

    - HP Journal

    Ach ja, damals hatten die Firmen noch etwas zu erzählen ... und so berichteten sie stolz über neue Entwicklungen bis ..., ja bis? (Jetzt kommt mir nicht mit den ...)


    Gruß,

    Peter

    Hallo zusammen,

    Modifikationen an Hifi- und sonstigen Geräten sehe ich nicht so kritisch, wenn es denn vernünftig ausgeführt wird. Ich denke bei so etwas nicht daran, was mir das Gerät im Wiederverkauf bringen würde - schließlich will ich es benutzen und es soll für mich seinen Zweck bestmöglich erfüllen. Ich betreibe kein Museum. Ganz seltene Geräte lasse ich auch im Wesentlichen unverändert - funktionieren sollen sie aber trotzdem, d.h. ganz original geht halt oft nicht.

    Das mit der Kaltgerätebuchse ist schon sehr praktisch. Mir wäre es vermutlich den Aufwand nicht Wert gewesen, aber mein Freund der Vorbesitzer hat das sehr gut gemacht. Er ist so etwas wie ein gelernter Gerätebauer und orientiert sich in erster Linie an Ergonomie und Haptik. Die Drehko-Abstimmung seines ST-9030 hat er mit Kugellagern versehen. Bei seinen SU-9070 Vorstufen hat er der besseren Sichtbarkeit wg. eine kleine Beleuchtung aus LED und Plexiglas im Potiknopf untergebracht. Diese wird über Schleifkontakte versorgt. Solche Arbeiten sind für mich kein "Verbasteln" sondern unmittelbar nachvollziehbare Aufwertungen. Gelegentlich entstehen auch komplette Geräte - das Ergebnis kann sich in jedem Fall sehen lassen.

    Letztlich soll jeder so wie er will und kann, nur vielleicht nicht gerade so (ein immer wieder gern zitierter Link).

    - Peter


    Nachtrag: Was an der SE-9060 wirklich modifizierungswürdig ist, sind die Lautsprecherklemmen. Polklemmen die 4mm-Stecker und Kabelschuhe aufnehmen können wären angebracht.

    Bitte solche Gedanken nicht zu ernst nehmen...

    Hm, so manche auf den ersten Blick abwegige Idee verdient eine nähere Betrachtung! Und wenn sich schon jemand die Mühe macht zu antworten ... :-)

    Deine Abschätzung der Leistungsaufnahme hat es gut getroffen! Ich habe 0,23A im Ruhezustand gemessen; +/- 10mA, je nachdem welche Relais geschaltet waren.

    Das ergibt bei einer Netzspannung von gestern Abend 236,3V amtliche 54W. Und ich dachte immer, nur die ganz kleinen Trafos hätten prozentual so hohe Verluste.


    Hier einige Details überarbeiteten Geräts:

    Eine ausführliche Erklärung hängt am Bild, hier nur so viel:

    - Block zur Spannungswahl 220V - 240V

    - Symmetrierung der +/-55V durch zusätzlichen Trimmer

    - Detail Spannungsverstärker-Platine

    - Temperaturmessung: Nach 3 Stunden im Leerlauf schwankt die Temperatur leicht um ca. 40°c; bei Beginn waren es 22,8°c.


    - Peter