Posts by Rullit

    Rolf, Danke für deine Antwort!


    Vieles spricht dafür, daß Musik ein eigenes Leben besitzt. Ihr Wesen,
    mit dem sie auf uns wirkt, entzieht sich dem
    wissenschaftlich-analytischen Zugriff. Noch kein Ingenieur konnte
    (womöglich mithilfe von Meßwerten) erklären, warum eine Melodie in Moll
    uns melancholischer anmutet als eine Melodie in Dur; warum die Tonart
    D-dur hell und strahlend wirkt, Es-dur hingegen dunkel; oder warum E-dur
    uns kräftiger erscheint als G-dur oder A-dur.


    Rullit/Tannert

    Wer meint, daß ein Bildchen ohne substantielle Information und ohne das Vorlegen eines Meßschriebes und ohne auf die Konstruktion sowie die Auswirkung der gewählten Konstruktionsdetails näher einzugehen, dazu geeignet ist, uns ein Auge zudrücken zu lassen, befindet sich eindeutig auf dem Holzweg!

    Guten Morgen, Moderator!


    Um hier posten zu können soll ich mir die Mess-Equipment besorgen??????? Oder doch so ist auch OK?


    So, der Umbau: 0,5 mm Hartpapier "spiders" sorgen für die extreme axiale Stabilität, Membranaufhängungen aus fast substanzlosen Vlies ermöglichen "zero feedback" mit dem Korb bzw. Schallwand. Schwingspulen-Hülse aus meinem eigenen Langfaserigen Zellstoff sorgen für die verdammt gute Durchlässigkeit und optimale Tonalität. Der "whizzer" ist zu der Hülse quasi geschweisst und bildet mit der SS ein Körper.


    Aus welchen Grund ist ein anderer Weg nicht erlaubt? Sei bitte ehrlich mit deiner Antwort. Danke und Grüße, Oleg Rullit

    lles Kindergarten (okay, bis auf die Eckmillers, die sind sensationell, das hat Gerd aber sowas von Recht). Meine neuen Breitbänder kommen aus Leipzig und sind nicht so'n Spielkram, sondern Sechzehnzöller :D. Der Hersteller (RFT) traut(e) sich eine obere Grenzfrequenz von 5,5 kHz anzugeben - mal sehen, eigene Messungen kommen die Tage. Laut ist das Zeug jedenfalls wie der Teufel, und einen brachialen Bass (extrem tiefe Lagen mal außen vor) können die Dinger auch:

    RFT 3702/3701 - ich habe dutzende davon umgebaut - sehr gute Basis, aber PA halt.

    Danke, Jürgen!

    Wie beispielsweise beim koaxialen System des O15 von Eckmiller. Um die Resonanzen loszuwerden oder zumindest abzumildern, wurde allerdings ein hoher Zusatzaufwand notwendig. An die Spinnenarme wurden kleine Stifte angebaut, welche in Fettpackungen zur Dämpfung liefen. Das Fett hatte bei der Betriebstemperatur, welche Hauptsächlich über die Verluste des Elektromagneten entsteht, genau die richtige Viskosität. Kalt betrieben klingt der Lautsprecher überhaupt nicht, weil die Spinne zu stark gedämpft wird.

    Wie intelligent oder vielleicht PC-gesteuert sollen diese Dämpfer sein um die bösartige Resonanzen von gutartigen Modulationen zu unterscheiden????????


    Grüße,


    Oleg

    hallo,
    und nicht nur das. Sie sorgen auch für häßliche Resonanzen, weshalb man sie beizeiten versucht hat, durch anderes zu ersetzen. Nur wo es auf peinlich genaue Einhaltung der Lage der Schwingspulen ankommt, wurden diese noch verwendet. Wie beispielsweise beim koaxialen System des O15 von Eckmiller. Um die Resonanzen loszuwerden oder zumindest abzumildern, wurde allerdings ein hoher Zusatzaufwand notwendig. An die Spinnenarme wurden kleine Stifte angebaut, welche in Fettpackungen zur Dämpfung liefen. Das Fett hatte bei der Betriebstemperatur, welche Hauptsächlich über die Verluste des Elektromagneten entsteht, genau die richtige Viskosität. Kalt betrieben klingt der Lautsprecher überhaupt nicht, weil die Spinne zu stark gedämpft wird.
    Was tust Du gegen die Resonanzen?
    Gruß Gerd

    Gerd, meine persönliche Empfehlung: den Eckmiller mitnehmen und up nach Hof zum Rainer, in einer Schallwand auf den Onken drauf und los, testen, verleichen, kämpfen - egal wie es heisst. Nur so funktioniert es, ich kenne keine andere Methode für die Beurteilung.


    Grüße,


    Oleg

    So, der Umbau: 0,5 mm Hartpapier "spiders" sorgen für die extreme axiale Stabilität, Membranaufhängungen aus fast substanzlosen Vlies ermöglichen "zero feedback" mit dem Korb bzw. Schallwand. Schwingspulen-Hülse aus meinem eigenen Langfaserigen Zellstoff sorgen für die verdammt gute Durchlässigkeit und optimale Tonalität. Der "whizzer" ist zu der Hülse quasi geschweisst und bildet mit der SS ein Körper.
    Solche Saba's, 8 1/2" TFK, Loewe und einige Siemens Radiolautsprecher lassen sich umbauen und nach dem OP und künstlichen Koma überspringen in die ganz andere Klasse.
    Rainer, bitte keine Messungen von meinen Sachen. Wie ich bereits in anderen thread geschrieben habe - es ist nichts anderes als eine Funktionstüchtigkeit-Prüfung, die nichts mit der Musik zu tun hat.


    Grüße,


    Oleg

    Ich weiß nicht genau, was der Ka damit hört, aber dieses Horn ein "Allesfresser" ist. Bei der Testphase habe ich alles mögliche ausprobiert: von full sized und chamber orchester's, über alte Rock-Platten, Jazz, dann auch die Laurie Anderson, NOVA "Blink" soweit ich mich erinnern kann habe ich auch gedreht.