Posts by Chenz

    Hi,


    um hier nochmal auf das Grace F8 zurückzukommen. Es gibt für diese Systeme leider keine Ersatznadeln aus aktueller Produktion mehr. Da kannst Du höchstens mit Retipps etwas erreichen. Oder du suchst geduldig bis Du eine Nadel oder ein neuwertiges System findest. Wie schon weiter oben angemerkt hängt der Klang Maßgeblich von der Nadel(schliff) nebst Aufhängung und dem Generator ab. Die Grace Palette war sehr breit aufgestellt. Die Systeme profitieren ungemein von Ersatznadeln mit besseren Schliffen. Leider sind die Preise sowohl für Retipps als auch für gute Retrosysteme sowas von durch die Decke gegangen aber das ist ein (leidiges) anderes Thema.


    Beste Grüße, Jens

    Ich kenne und mag Hamburg sehr. War gerne im Golden Pudel Club. Ein Kurzurlaub mit der Familie steht nächstes Jahr fest auf dem Programm. Auch die neue Oper interessiert mich sehr. Ich würde mich freuen wenn du von deinem Treffen mit dem Röhren Kenner und seinen Empfehlungen berichtest.


    Beste Grüße Jens.

    Moin,

    leider (für dich) wohne ich in Hessen. Falls Du aber mal in der Nähe bist, bist Du herzlich eingeladen.

    Ich habe recht viel mit verschiedenen Röhren herum gespielt. Auch Herr Cornils hat mich da sehr gut beraten.

    Am Besten haben mir folgende Kombinationen gefallen:


    1.:

    Brimar 12BH7 (schwarze Anodenbleche) statt ECC99

    Philips Miniwatt CV492 statt ECC802s


    2.:

    Brimar 12BH7 (schwarze Anodenbleche) statt ECC99

    Valvo ECC82, 17 mm Anodenbleche, 30° angewinkelter Ringgetter statt ECC802s


    Die letztere Kombi spielt so seit ca. 2 Jahren. Das passte vom Sound besser zu meinen Grace MM's. Die Erste Kombi spielt knackiger und etwas direkter mit minimal etwas weniger Räumlichkeit als die 2. Kombi. Da sind wiederum die Klangfarben (Mittelton), Räumlichkeit und die Frequenzenden besser. Ist aber meckern auf hohem Niveau und liegt eher an meinen klanglichen Vorlieben. Fakt ist mit Brimar, Valvo und Miniwatt Röhren kannst Du in der Valvet einiges anstellen.


    Beste Grüße Jens.

    Hi,


    auch ich bin ein Valvet Jünger. Ich höre seit ungefähr 7 Jahren mit einer Soulshine Vorstufe und A3.5 Endstufen an einer ursprünglichen Klipsch RF7. Dazu kommt noch ein MJ Acoustics Reference 200 MKII

    als Sub Unterstützung.

    Klanglich vermisse ich nichts. Die Valvet Geräte sorgen nachhaltig für Langzeitzufriedenheit. Ich finde es schön, dass hier mal ein Valvet Thread eröffnet wurde. Ich hoffe natürlich auf rege Beteiligung aber nach meiner Erfahrung sind Valvet-Hörer eher vom Typ stille, zufriedene Hörer. Seit dem ich die Geräte habe stecke ich jedenfalls das Geld in meinen Plattenspieler, Tonabnehmer und natürlich vorrangig in Platten.


    Beste Grüße Jens.

    Hallo Frank,

    ja die Soundsmiths klingen deutlich anders. Sind etwas leiser, machen mehr Nebengeräusche und der Schmelz ist zugunsten einer nüchterneren Wiedergabe zurück gesetzt. Wer sich ein Grace im Original anhören will kommt um Originalnadeln nicht herum. Wer einfach ein sehr gutes MM möchte holt sich die Soundsmith Nadeln. Ach so, ich habe eine OCL Ruby Nadel von ihm.

    Ich hatte mir vor Jahren mal eine F9l Nadel vom Axel Schürholz retippen lassen (Sihibata auf Carboncantilever). Das ging schon deutlich in Richtung der Originalnadeln. Klang sogar noch etwas wärmer.


    Beste Grüße Jens.

    Hi,

    hatten wir das Thema nicht schon mal irgendwo?

    Ich höre sehr zufrieden mit den ursprünglichen Klipsch RF7. OK, muss aber eh alles zusammen passen. Von den großen IQ Systemen habe ich bisher nur positives gehört.


    Beste Grüße Jens.

    Hallo Frank,

    Gratulation zum tollen Grace! Keine Sorge, der Bass kommt noch, wenn es wirklich neu war dann gehen auch die anfänglichen leichten Nebengeräusche weg. Ich empfehle dir auch möglichst nicht deutlich schwerer abzutasten als die empfohlen 1,2 g. Bei mir klingt es am Besten mit leicht "hängendem" Tonarm. An mittelschweren und leichten Tonarmen scheint es am Besten zu gehen. Falls du die Möglichkeit hast deinen Abschlusswiderstand zu ändern probiere das ruhig. Eine Erhöhung bringt mehr Schmelz eine Verringerung mehr Auflösung und Spritzigkeit. Das F8 und das F9 sind die Eintrittskarten in die Welt der Grace Systeme. Ich wünsche dir viel Spaß damit. Da die Systeme lange halten und recht unkompliziert sind wirst du sicher lange Freude daran haben. Bei mir ist die Reise weiter gegangen und ich bin bei diversen F14 und Level II Tonabnehmern gelandet. Mehr geht da nicht. Es ist wirklich verblüffend wie weit man mit MM/MI Tonabnehmern kommen kann.




    Beste Grüße, Jens.

    Hi,

    hast Du mal die Geräte von Herrn Otto ins Auge gefasst. Die liegen preislich unter Deinem Limit und klingen ganz hervorragend. Sein Top Modell ist der Aikido Tube Phono.


    https://www.radiomuseum.org/r/…ul_aikido_tube_phono.html


    Er betreibt leider nur Direktvermarktung über einen Ebayshop


    http://stores.ebay.de/Der-Technik-Shop


    oder nach "Aikido" suchen. Die große Röhrenstufe baut er zur Zeit wohl nur auf Nachfrage.

    Ich hab meine seit über 4 Jahren und kenne nix besseres. Über einen Bypass kannst die MMs auch anpassen bzw. richtig anschließen was gerade bei diesen Systemen bauartbedingt den Unterschied zwischen gut und überirdisch macht.


    Beste Grüße, Jens

    Das weiß ich doch. Ich wollte damit nur sagen, dass ich nichts dergleichen benutze und es auch nicht für nötig halte. Wie geschrieben ist mir nichts aufgefallen.


    Beste Grüße Jens.

    Hi,


    sowas hier reicht völlig aus:

    http://www.laborhandel24.de/pr…filterpapiere/dp598110-de


    Zur Not tun es auch zwei ineinander gelegte Kaffefilter.


    Das Ganze kommt in einen Trichter der im Ausguss eines Kanisters steht. Dort wird die gefilterte Reinigungs Lösung dann bis zum nächsten Einsatz aufbewahrt. Hab mit einer Mischung jetzt schon über 350 Platten gereinigt und kann keine Verschlechterung der Reinigungsleistung feststellen. Irgendwie scheint es sogar so zu sein, dass die gefilterte Lösung besser ist. Speziell bei frischer Lösung hab ich immer noch viel Schaum und Blasen durch die noch im Wasser befindlichen Gase. Bei "eingespielter" Lösung gibt es das nicht mehr. Ich gebe nur ab und zu etwas Isopropanol und dest. Wasser dazu um die Verluste durch Verdunstung auszugleichen.


    Brste Grüße Jens.

    Jens, dann sind wir aber wieder bei einer Meßplatte, also glatt wie eine CD.

    Nun hieß es doch anfangs das auch die Modulation in der Rille Einfluß auf

    die Skating-Kräfte haben.

    Das paßt jetzt aber nicht mehr. Was nun? Wo ist der Fehler?

    Ist doch ganz einfach. Die Rille gibt der Nadel die Richtung vor. Die Modulation in der Rille erhöht den Reibungswert zwischen Nadel und den Rillenflanken (unsere Musik). Die Skating Kraft "zieht" bei der wirkenden Rotation alles nach innen. Ziel ist es jetzt eine möglichst gleichmäßige Belastung der linken und rechten Nadelseite zu erreichen. Das ist mathematisch aber nur an einem Punkt auf der Platte möglich, nämlich dort, wo die Summe des Vektors der Skating Kraft und der Vektor der entgegenwirkenden Kraft (deine AS Einstellung-Antiskating) null ergeben. Gleichzeitig wirkt auf das System noch der Beschleunigungsvektor der rotierenden Rille der dem Skating-Antiskating-System eine unnatürliche Position aufzwingt, nämlich die langsame Bewegung von außen nach innen. Ziel ist es jetzt den Punkt des Skating-Antiskating-Kräftegleichgewichts so zu legen, dass die unnatürlichen Kräfte die jetzt auf das Nadel/Rillensystem wirken gleichmäßig und niedrig sind, da es sonst zu einseitigen Abnutzungserscheinungen kommt.

    Wenn ich diesen Wert (Skating-Antiskating) jetzt mit einer hochmodulierten Testschallplatte bestimme, besteht die Gefahr der Überkompensation, da der Reibungswert in der Rille zu hoch ist. Wenn das System auf einer unbepressten Plattenseite eingestellt wird, besteht nur das Risiko einer geringen Unterkompensation, da die Reibung und die aufgezwungene Richtung der Rille unberücksichtigt bleibt. Schröder und Ledermann stellen daher die Antiskatingkraft auf einer unbespielten Platte (oder der Rillen freien Innenseite) etwas zu hoch ein (die Nadel läuft langsam nach fast ganz innen) und erreichen so einen guten Wert für eine bespielte LP. Das sind aber alles nur Näherungswerte die sich bei jedem Vinyl verschieben, da spielt dann die Wölbung der LP und die Modulation des Musiksignals eine Rolle. Wenn jetzt oft vom musikalischen "einrasten" gesprochen wird ist damit mathematisch nicht der optimale Skating/Antiskating Wert gemeint, sondern der Punkt an dem die Kanalabweichung des jeweiligen Tonabnehmers durch mannigfaltige Einstellungen kompensiert wird. Das ist dann nur für Deine Ohren optimal aber nicht unbedingt für deinen Tonabnehmer oder das Vinyl. Was jetzt besser ist muss jeder selbst entscheiden.

    Ich stelle den Wert ausschließlich auf unbepressten Plattenseiten ein und bin sogar noch vorsichtiger als Schröder und Ledermann. Wenn sich die Nadel langsam bis ins letzte Plattendrittel bewegt und dort zu Ruhe kommt ist es für mich perfekt. Ich höre mit MM Tonabnehmern die eine relativ hohe Compliance und niedrige Kanalungleicheiten haben. Da ist weniger mehr.


    Beste Grüße Jens.