Posts by Derainer

    Als ich in den Jahren 2009 bis 2011 mein erstes, großes Laufwerk

    - mit einem Tellergewicht von 28 kg baute -

    habe ich mich mit zwei Firmen unterhalten, die sich mit Auswuchten

    aller Art beschäftigen und damit (viel) Geld verdienen.


    Als ich meine Aufgabenstellung nannte, 33,33 rpm auszuwuchten,

    entgegnete man mir mit einem bescheidenen, freundlichem Lächeln:

    "33,33 rpm ? das ist für uns Stillstand."


    Später habe ich selber mal Versuche angestellt und mithilfe meiner

    speziellen Antriebsmotore die Teller Drehzahl auf ca. 350 rpm

    hochgeschraubt. Und? was ist passiert? nichts, gar nichts.

    Null Unwucht, null Lagergeräusche, also keine Veränderung.


    LG Rainer

    Ich verstehe es nicht. (siehe Beitrag #3)


    Der Mitteldorn hat i. d. R. = 7,2 mm

    Das Zentrierloch in Schallplatten hat = 7,25 bis 7,3 mm

    bis auf die Ausnahmen, wo man das Loch sogar aufreiben muss.


    Wie soll denn da die Platte verschoben werden - egal ob drehender,

    oder stehender Teller? :/


    Das muss mir mal einer erklären - denn das geht über meinen Horizont.

    Vielleicht bin ich ja zu dumm. :(


    LG Rainer

    Hallo Horst,


    das ist ja mal ein sehr schönes aber auch anspruchsvolles Thema.

    Ich hoffe, dass die Beiträge auch mit Respekt geschrieben werden.


    Joh. Seb. Bach hat mich fasziniert und begleitet, seit ich dreißig war.

    So finden sich auf meinen Weihnachtlichen Schallplattenproduktionen

    in den 80ger Jahren etliche anspruchsvolle Stücke von ihm.


    Beispiel "Wie schön leuchtet der Morgenstern" auf Orgel - aber

    die Melodie gespielt im Pedal mit 16tel Noten und die Noten des

    Pedals auf den Manualen. Total irre und schwer, aber faszinierend.


    Seine Orgelwerke habe ich (fast) alle, meist noch auf CD gesammelt.

    Aber auch auf Vinyl gibt es viele schöne Kompositionen. Zu einem

    der bekannten Interpreten gehört Virgil Fox. Ich habe noch zwei

    Direktschnittplatten aus den 80gern = Toccata und Fuge u. andere.


    Für mich eines der schönsten Werke ist das Weihnachtsoratorium.

    Gefolgt von den Goldberg Variationen, gespielt von Lang Lang.

    So könnte ich noch einige Dinge nennen - ich will aber den anderen

    Usern nicht zu sehr vorgreifen.


    Liebe Grüße,

    Rainer

    5 Tonabnehmer = alle Japan

    Laufwerk I = Deutschland

    Laufwerk II = Deutschland

    Antriebe I = Deutschland

    Antriebe II = Deutschland

    2 Netzteile = Deutschland

    Tonarm I = Deutschland

    Tonarm II = Deutschland

    Tonarm III = Deutschland

    Phono-Pre I = Deutschland

    Phono-Pre II = Deutschland

    Vorverstärker = Deutschland

    3 Endstufen = Deutschland

    Kabel auch = Deutschland

    Lautsprecher = Schottland

    zwei Racks = Deutschland

    Entkopplung = Deutschland

    Chinaböller, nicht vorhanden


    LG Rainer

    Das ist zwar eine ganz andere "Hausnummer", aber wer weiss, vielleicht hätte Rainer Lust hier ein bisschen als Berater mitzuwirken ?


    Sozusagen für eine "ultralight Version" ;)

    Das ist sehr nett gemeint.

    Danke für die Einladung. Aber als gewerblicher hier im Forum

    ist das eine ziemliche Gratwanderung. Auch fehlt mir die Zeit,

    mich darin zu verstricken.


    Ausserdem hatten wir das alles schon einmal. Hier.

    Den Verlauf kennen viele vielleicht noch.


    Liebe "Blau-Gelbe" Grüße

    Roland,


    Die Dämpfer sind wirklich gut. Ich verwende sie schon seit Mitte 2015

    in allen meinen Laufwerken, die bisher gebaut und ausgeliefert wurden.

    Und auch in den Füßen meiner Nachbau-Micro-Seiki Motoreinheiten.


    Allerdings, das gebe ich zu, mit einer kleinen "Zugabe" einem Spezial-GEL.

    Das aber ist mein USP. 8) Nachfragen hilft nicht. ;)

    Das GEL kommt aus Asien und ist sehr teuer. Es kostet fast 1,00 €/cm²


    LG Rainer

    Ich weiß ja nicht ob mein Post hilfreich sein kann...


    Ich hatte folgenden Fall:

    Der Antriebsmotor schaltete nach der ersten LP-Seite ab.


    Nach erneutem Einschalten lief er aber nur noch 10 Min.

    danach nur ca. 5 Min. und dann nur noch 2 Min.

    Am nächsten Tag dasselbe Spiel von vorne.


    Wir haben alles Mögliche versucht, getauscht und in der Theotie

    durchgespielt. Nichts brachte uns weiter.


    Bis wir drauf kamen, dass eine Motor-Teller Kombination

    sich im weitesten Sinn wie ein Van de Graaff-Generator verhält.


    Die statische Aufladung hatte sich in der Elektronik entladen

    und selbige veschluckte sich quasi.


    Wir haben den Kunststoffriemen gegen einen Gummiriemen

    getauscht, zus. den Teller geerdet und der Spuk hatte ein Ende.


    Vielleicht ein Versuch wert?


    Viel Gück,

    Rainer

    An dieser Stelle - frohes fest und guten Rutsch. Mach weiter so!

    Danke, lieber Uli. Weitermachen - das werde ich, fest versprochen. ;)

    Und da ist noch einiges in der Pipeline. 8)


    Dir und allen anderen: ein besinnliches Fest - und bleibt negativ.

    Rainer