Posts by Derainer

    Hi Steff,


    nur die Sicken allein zu wechseln, ist eine Möglichkeit.

    Besser noch ist der Wechsel des gesamten Konus mit Zentrierspinne.

    Also das komplette Reconing.


    Das habe ich vor Jahren bei meinen Devon machen lassen - sie danach

    einige Tage eingespielt - und dann nur noch gefreut.


    Ebenso habe ich es bei meinen Canterbury gemacht, da auch hier,

    nach gut 17 Jahren die Sicken Risse bekamen. Das Ergebnis erste Sahne.


    Triplex hat da ganze Arbeit gemacht - ich habe es nie bereut.

    Versand hin und zurück wird sehr teuer

    Hast Du keinen Bekannten auf der Deutschen Seite,

    der Dir helfen könnte?


    Es gibt doch sicher User hier im Forum, nahe an der Schweizer Grenze.


    Liebe Grüße,

    Rainer

    Kleiner Nachtrag


    Hier ist noch einmal die neue Motor-Basis DMB-01 im Detail.

    Die Befestigung erfolgt mittels einer Schraube in der Mitte.

    So kann die DAE-01 CL beliebig gedreht und dann verschaubt werden.


    Die vorhandenen Dämpfungsfüße am Boden der Motor-Einheit

    werden an ihrem Platz belassen.

    P1190323 - Kopie-komp.JPG


    LG Rainer

    Stillstand bedeutet Rückstand.


    Unsere Dereneville Antriebseinheit DAE-01 CL ist in einer weiteren Ausführung erhältlich.

    Dieses neue Design erfolgte auf Wunsch unseres Vertriebspartners in Japan.

    Sein Wunsch war es auch die DAE-01 CL mit einer Signatur zu versehen.


    Zusätzlich haben wir eine neue Unterbau-Basis - DMB-01 - mit verstellbaren Dämpfungsfüßen

    entwickelt. Diese neue Motorbasis kann optional geliefert werden.


    Die große Antriebseinheit - DAE-01 SP - ist in Kürze ebenfalls in Schwarz/Silber erhältlich.


    P1190318 - Kopie-komp.JPG


    LG Rainer

    In meinem Interview für die Analog meinte Hr. Pauler, dass der Schneidstichel alle 100Std. getauscht wird.

    Tom, das ist ganz sicher richtig - da bin ich bei Dir.

    Aber,... der Abtastdiamant schneidet ja nicht, er gleitet nur durch die Rille.

    Während der Schneidstichel richtig viel mechanische Arbeit leistet.


    LG Rainer

    Versuche das zu erklären,


    Keine LP ist wie die andere. Genormt ist nur die Einlaufrille - und selbst

    hierbei gibt es naturgemäß Toleranzen.

    Auch die Spieldauer ist immer unterschiedlich. Und damit auch der Abstand

    der Rillen untereinander.

    Nur zwei Beispiele: "Gütersloher Nachtsanggeläut - A-Seite" ist 32 Min. lang.

    "Weihnachtsoratorium" von Bach - Ausg. Philips (1973) ist fast 30 Min. lang.


    Das sind dann Passagen, die sind sehr leise und haben kaum Rillenvorschub.

    Die bisherige Software hat das als "Stillstand" erkannt - quasi wie defekte LP.

    Sie hat den Tonarm abgehoben und in die Home-Position gefahren.


    Das Erkennen einer defekten LP ist gewollt und macht ja auch Sinn. Nur eben

    bei oben beschriebenem Vorfall soll das ja nicht sein.


    Auslaufrillen sind in der Länge und in der Geschwindigkeit auch unterschiedlich.

    Ist die Auslaufrille zu kurz, wurde sie als Leerrille erkannt. Und die Elektronik

    war wiederum "irritiert". Diese beiden Beispiele haben uns veranlasst, eine

    erweiterte, neue Regelelektronik zu "bauen"

    Wobei "bauen" in diesem Fall reine Regel-Software-Entwicklung ist.

    Da wird nichts geschaubt oder gelötet.


    Dabei entstehen so viele Parameter, die eingestellt werden können/müssen,

    das wir eben auf empierischem Weg (viele unterschiedliche LPs gespielt)

    vorgegangen sind. Es gibt nicht DIE EINE LP


    Noch ein schönes Beispiel: Eine Maxi-LP von Celine Dion.

    Rillenabstand im Schnitt 0,5 bis 1 mm dazu noch 45,00 Umdrehungen

    Spielzeit = 3:20 min. auf einer kompletten Seite verteilt.

    Hierbei ging es ins andere Extrem. Nun ja, ihr könnt euch schon denken...


    Zugegeben diese drei genannten LPs sind sehr extrem, kommen aber vor,

    und ggf. gibt es noch andere dieser Art. Dann wird sich zeigen, ob wir

    wirklich alles bedacht und sauber gelöst haben.


    Das alles sicher zu eliminieren war unser Ziel - und das haben wir geschafft.


    @ Frank: Einfach Musik hören kann man damit aber auch, oder?

    Nette Frage, die ich mit einem einfachen -JA- beantworte. Das Smilie

    habe ich natürlich gesehen. ;)


    @ Mario: Mein Kollege Hannes hat solche Protokolle auf dem Rechner.

    Ich werde ihn um ein paar Screenshots bitten. Dauert aber sicher bis

    zum Wochenende.


    Liebe Grüße,

    Rainer

    Die Zeit der Quarantäne hat er nun genutzt, Das Ergebnis seht ihr hier. Montiert ist ein Soundsmith Hyperion II. Das klingt jetzt schon alles „recht ordentlich“...

    Excellent, lieber Rainer!

    So, inzwischen sind gut vier Wochen ins Land gezogen.

    Es zeigte sich noch das eine oder andere kleine Zipperlein,

    welches zur Diskussion anregte. Hierfür möchte ich Ingo im

    Besondern danken.


    Ein so kompetentes Feedback vom Kunden ist nicht alltäglich.


    Die Steuer-und Regelsoftware war prinzipiell sehr gut, aber

    neue Ideen für neue Features einzubauen war unser Ziel.


    So realisierten wir eine neue, erweiterte Regel-Software mit einem

    aufwendigen PID-Regler, der diese neuen Features ermöglicht.

    Nach mehrtägigen Testläufen und Feintuning ist auch das geschafft.


    Mit einer weiteren, neuen Visualisierungs-Software kann man sogar

    den Rillenverlauf, die Dynamik der Musik und die Exzentrizität

    (sofern vorhanden) auf einem Laptop oder Tablet darstellen.


    Zum Schluss wünsche ich Ingo weiterhin viel Freude mit diesem

    schönen High Tech Tonarm.


    Liebe Grüße,

    Rainer

    Da ist Feinmechanik gefragt.


    Ich würde mal beim Uhrmacher des Vertrauens anfragen.

    Die haben die feinsten Techniken und ruhige Hände.


    Bohrer 2mm mit Linkslauf, dann löst sich der Kern ggf.

    schon sehr früh und wird vom Bohrer herausgedreht.


    LG Rainer