Posts by martin k

    Ich bin der Meinung, dass es den Bastlern nur ums Basteln geht.

    ..., dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass die meisten Basteleien hier überhaupt hörbar sind. ...

    Ob es einen praktischen Nutzen hat, muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Hallo Steffen,


    also erstmal stimmt es, es macht mir Spass zu basteln.

    Dann ist es so, dass ich sowieso das Netzteil für den Motor hatte, insofern stand beim Kauf des Rega Planar 3 schon fest, dass dies angegangen wird.

    Damit habe ich z.B. keinen etwas teureren Rega genommen, oder einen Goldnote, da ich mir das Geld sparen wollte.


    Und dann kam eins nach dem anderen, was bei dem Zubehör-Markt für Rega nunmal schnell passieren kann.

    Rega ist in dieser Hinsicht sehr speziell. Es gibt eben total viel Zubehör / Tuningmittel.

    Teilweise machen sie Sinn, teilweise nicht.


    Insofern hast Du Recht, dass vieles davon einfach nur Spass macht, auszuprobieren.


    Dass soviel Tuning-Zubehör vorhanden ist, heisst ja nicht, dass die Regas im Auslieferzustand schlecht sind.


    Ich für meinen Teil kann sagen, dass das Netzteil, der neue Subteller sowie die SRM Tech Silent Base wirklich hörbar waren.


    Grüße,


    Martin

    Letztlich noch zur SRM Tech Silent Base:

    Sie ist nicht wirklich für den Planar 3 ab 2016 konstruiert.

    Denn dieser hat ein anderes Motorgehäuse.

    Das passt nach der Modifizierung nicht mehr über den Motor, hält aber die Platine.

    Deswegen hängt die Platine irgendwo in der Luft oder muss festgeklebt werden.


    Ich habe dafür folgende Lösung konstruiert und mit dem 3D Drucker gedruckt:

    Gehäuse aus dem 3D Drucker

    Gehäuse mit Platine

    Gehäuse in der Silent Base


    Die Platine wird, genau wie bei dem Originalgehäuse, per Schnapphaken in Position gehalten.

    Dann kann man das Gehäuse über Führungen links und rechts in den Ausschnitt der Silent Base einschieben.

    Der Deckel sitzt noch nicht richtig, aber für die letzten 10% bin ich gerade zu faul.


    Es ist nicht 100%, aber dicht dran an einer professionellen Lösung.

    Wenn jemand die braucht, falls er selber die Silent Base erworben hat und den neuen Planar 3 besitzt, gerne eine PN an mich.

    Könnte das nochmal ausdrucken.


    Grüße

    Martin

    Hallo Tzascha,


    stimmt, die Entkopplung gab es mal.

    Die SRM Tech Silent Base entkoppelt aber zweifach: Den Motor von der Zarge und die Zarge von der Standfläche. Das ist sehr effektiv und hat deutlich nachvollziehbare Klangverbesserungen.


    Damals hatte ich auch über Dr. Fuß nachgedacht, bin aber bei Daniels Selbstbauprojekt (Roehren mit Hoeren) hängengeblieben. Ist wirklich eine super Motorsteuerung, wirklich!


    Grüße

    Martin

    Ganz wichtig....Doppelriemenpulley...meine Regas...vier an der Zahl sind alle damit ausgerüstet.

    Vier Stück für einen Kasten Bier in unserer Dreherei! ;)

    Stimmt! Ich vergass!

    Den habe ich auch, von Tangospinner mit seinen beiden halbtransparenten Riemen.

    Tango Spinner twin belt pulley


    Hätte ich das Gewusst mit Eurer Dreherei...


    Macht Ihr auch Plattenteller?

    Hätte vielleicht Interesse....


    Aber absolut empfehlenswert ist wirklich die Silent Base.

    Und sieht dabei gar nicht so schlecht aus!

    Rega Planar 3 (2017) SRM Tech silent base


    Übrigens brummt das Rega Exact, wenn es näher an die Tellerachse rankommt. Einstreuung aus dem Motor.

    Da dachte ich, dass man mit Mu-Metall über dem Motor das Ganze in den Griff bekommt...

    Pustekuchen.

    Rega Planar 3 (2017) Motor Mod


    Muss wohl auf einen anderen Tonabnehmer wechseln, der das Problem weniger hat...


    Grüße,

    Martin

    Hallo,


    also ich habe einen 2017er Rega Planar 3, den ich dann doch in einigen Punkten modifiziert habe:


    Als erstes wäre da eine spezielle DIY TTPSU von Daniel Meldano (2 Phasen, Phasenwinkel, Geschwindigkeit, genaue Spannung, Anfahrrampe etc. alles einstellbar) - die besass ich bereits und u.a. deshalb habe ich auch den Planar 3 genommen (24V Motor), wobei aufgrund der recht primitiven Rega-TTPSU-Steuerung und entsprechender Platine erstmal nur eine Phase des Netzteils genommen wurde (die zweite Phase wird auf der Platine am Motor mit Kondensator erzeugt).

    Dann kam das mitgelieferte Elys dran, wurde erstmal durch ein günstig in UK erstandenes Rega Exact ersetzt.

    Des Weiteren kam dann ein Groovetracer Subplatter (Deluxe oder so glaube ich).

    Und ein weisser Riemen von Rega.

    Das zusammen war schon eine ordentliche Verbesserung.


    Jetzt vor kurzem kam noch das Michell Technoweight Gewicht am Tonarm und von SRM Tech die Silent base sowie thrust bearing am Motor.

    Dann auch die Modifikation der Rega-Platine soweit, dass nur noch die beiden Phasen des Meldano-Netzteils zum Motor durchgeschleift werden.


    Von diesen Modifikationen muss ich sagen, dass die SRM Tech Silent Base bei weitem die effektvollste ist. Sie entkoppelt den Motor und das "Brett" sehr effektiv, sowie das "Brett" von allem anderen.


    Hierfür muss man den Motor vom Brett trennen und auf der Silent Base unterbringen, und dann musste ich ein Gehäuse entwerfen und mit dem 3D Drucker ausdrucken, um die Motor-Platine unterzubringen. Diese wäre nämlich sonst heimatlos, da die Silent Base nicht wirklich für den neuen Planar 3 ausgelegt ist.


    Insgesamt bin ich jetzt fast komplett durch, es fehlt nur noch die Neuverkabelung des Tonarms (liebäugele mit Audio Origami) und ein neues System (Goldnote Vasari oder Nagaoka MP-200 schwirren da im Geiste rum).


    Soweit so gut - der Rega Planar 3 (2016) ist wirklich eine gute Basis für Modifikationen :-)


    Grüße

    Martin

    Dann berichte mal, wenn das tecnoweight da ist.

    Hallo Rainer,


    das tecnoweight ist da.

    Den Originalstummel konnte ich recht leicht lösen.

    Nicht von Hand, aber nur mit geringer Kraft mit einer Pumpenzange., nachdem ich mehrere Lagen Malerband drumrumgewickelt habe.


    Es ist schwierig zu sagen, was sich denn nun am Klangbild getan haben soll, da zwischen beiden Hörproben Rumgefummel etc. war.


    Ich würde sagen, dass der Raumeindruck etwas präziser und breiter ist.

    Aber wie gesagt, wenn man zwischendurch bastelt, geht der Vergleich bei mir flöten.

    Vorteilhaft ist und bleibt die Präzision und (wahrscheinlich) die Möglichkeit, aber bei Höherem Arm wegen VTA Verstellung trotzdem noch die Haube zu geht.


    Grüße

    Martin

    Hallo,


    tut mir leid, ich sehe diesen Faden leider erst sehr spät.

    Mir sieht das nach einem bereits eingebauten Mod - und eben nicht Originalzustand - aus. Kann es sein, dass da schon der Stummel des Origin Live drin war?

    Bitte mal nachprüfen. Wenn ja, dann kannst Du vielleicht bei Origin Live nachfragen, ob es da intelligente Optionen zum Ausbau gibt.


    Deren Befestigung ist nämlich exakt so wie von Dir beschrieben bzw. auf den Fotos zu sehen.

    Originalstummel sind meines Wissens einteilig reingeschraubt.


    Grüße

    Martin

    Hallo,


    da ich vor einigen Jahren aus dem Röhren-und-Hören Forum Daniels Luxusnetzteil gebaut habe, für meinen Rational Audio Schallplattenspieler G1 (ich weiss, Overkill), würde ich dieses nun auch gerne für meinen neuen Rega Planar 3 benutzen. Sein Steckernetzteil ist nicht so dolle.
    Da gibt es ja einen eigenen Mini-DIN-Eingang für die Rega TT-PSU. Ich möchte aber nicht die Garantie ruinieren, durch eigenhändiges Aufschrauben - kennt jemand die Pinbelegung der Eingangsbuchse für die TT-PSU?


    Wäre da für Tipps sehr dankbar!


    Grüße und einen schönen Abend,


    Martin


    Hallo Nano1


    wie ich sehe, hast Du den Schaltplan, das ist gut!
    Da kann man die Lautstärkeregelung erkennen.
    Alle Bauteile bis auf den Poti dienen nur einer dynamischen Loudness-Regelung.
    Das heisst, je leiser desto mehr Anhebung der Höhen und Bässe.
    Das ist super für kleine Regellautsprecher aber meist nicht so gut für grosse Standboxen.
    Als ich von meinen Linn Kan auf Amphion 3L umgestiegen bin, habe ich alle entsprechenden Leiterbahnen durchgefräst.
    Das sollte dann NUR das Loudness beseitigen (genauso wie beim Auslöten).
    Check doch mal, ob nicht ein halber kurzer dabei entstanden ist!?


    Bei mir hat der Z1 mal gebruzzelt, und da waren Elkos einfach hinüber.
    In der Endstufe oder dem Vorverstärker.
    Das kann bei Dir natürlich auch im Phonoteil der Fall sein.
    Kannst Du die mal durchmessen?


    Dummerweise bedeutet Löten beim Z1 oft, dass die Leiterbahnen flöten gehen (extrem schlechte Qualität, lösen sich extrem leicht von der Platine).


    Grüße
    Martin, nach EWIGKEITEN das erste Mal wieder hier...

    Dafür bleibt er hier!


    Hab übrigens das Problem mit den Motorgeräuschen glöst und möchte kurz berichten wie, falls mal jemand bei einem ähnlichen Problem hier im Forum nach Antworten sucht. Ich hoffe was jetzt kommt ist am Ende auch noch halbwegs verständlich.


    Hallo Fafarello,


    ansonsten hätte ich Dich auf meinen Thread hier verwiesen:
    http://analog-forum.de/wbboard…&highlight=rational+audio


    Der Rational Audio ist auch ein Minimalplayer und er nutzt fast dieselben Motoren.
    Bei Synchronmotoren, die mit Netzstrom + Kondensator gesteuert werden (zwei versetzte Sinuswellen), kann die lokale Stromqualität teilweise sehr bedeutsam sein.
    Hätte ich vorher nie gedacht, aber mein Spieler hatte erst nach dem Umzug Probleme.


    Insofern kann da ein Motornetzteil höherer Qualität noch mehr bringen.


    Aber wenn Du mechanisch das Problem gelöst hast - um so besser!


    Grüße


    Martin

    Hallo Jan,


    nachdem ich letztes Jahr viel Aktivität in Richtung HiFi an den Tag gelegt habe, war ich in letzter Zeit nicht mehr hier unterwegs.
    Insofern schaue ich erst jetzt rein...
    Super Sache!
    Schön zu hören, dass Dein Projekt geklappt hat und dass es gut klingt!



    Ich bin immer noch mit meinem Z1 zufrieden, obwohl ich weiss, dass es nicht der Weisheit letzter Schluss ist.
    Aber trennen kann ich mich von meiner Kombi Z1/G1 einfach nicht.


    Ich werde wohl aufgrund neuer Boxen den Verstärker wieder anpassen müssen (Loudness muss aus der Volumenregelung raus), vielleicht mache ich auch schnelle Dioden ins Netzteil.
    Die Kondensatoren sind einmal komplett durchgetauscht.
    Aber vor allem die Loudness-Schaltung ist sehr hinderlich, wenn man größere Boxen als meine aktuellen Linn Kan hat...
    Bei den Kans fiel das kaum auf, aber ich habe nun Standboxen mit deutlich mehr Bass, und dann ist die Loudness-Schaltung sehr hinderlich.


    In der Phonosektion habe ich auch schon den ein oder anderen Widerstand und Kondensator ausgetauscht (Elko gegen Folie, wenn möglich)
    Einer der Widerstände regelt den Ausgangspegel / die Verstärkung der Phonosektion, und standardmässig war die Verstärkung zu niedrig (im Vergleich zu den anderen Quellen)
    Den habe ich schon verändert, der könnte aber noch eine Schippe drauf vertragen.


    Wie vergleicht sich der neue Vorverstärker mit dem alten Z1?
    Hast Du mal Vergleich gehört?



    Grüße


    Martin

    Hallo zusammen,


    Sehr interessante Infos und Diskussionen hier!


    Also, nachdem ich über Jahre Radio nur über kleine Tivoli Audio Geräte gehört habe, habe ich mir jetzt einen NAD C 425 in Neuzustand aus der Bucht gefischt.
    Ich bin sehr zufrieden mit dem Klang und hoffe, dass weit über 2013 noch auf UKW gesendet wird.


    Da ich einer der ersten in Deutschland mit einem grossen iPod (20GB) war ;-) und seit Jahren unterwegs mp3 bzw AAC komprimierte Musik höre, habe ich mit digital komprimierter Musik einige Jahre Erfahrung.
    Inzwischen ist es so, dass ich das Gefühl habe, dass ich dauerhaft digital komprimierte Klänge nicht als angenehm empfinde.
    Ich kann es nicht gut ausdrücken, aber es scheint so, als ob ich, auch ohne Kompressionsartefakte direkt zu hören, komprimierte Musik dauerhaft als nervig empfinde.
    Bei schlechter Komprimierung mit niedriger Bitrate kann man ja die Artefakte sofort und selbst in schlechten Anlagen hören.


    Aktuell hat mich das iPod-Hören wieder zurück zu Vinyl gebracht. :-)
    Mein Plattenspieler wurde wieder reaktiviert etc.


    Ich hoffe also, dass man beim terrestrischen Radio auf gute digitale Übertragung/Bitraten setzen wird, was ich allerdings aktuell nicht sehe.
    Womit ich mich nicht so gerne dauerhaft beschallen lassen würde wäre eben so eine digitale Artefakte Freakshow.
    Die würde keiner dauerhaft aushalten. Vielleicht beweist in 10 Jahren ein Forscher, dass digital komprimierte Musik Gehirntumor erzeugt ;-)



    Grüße,


    Martin

    Hallo Frank,

    Wenn Du schon so einen Aufwand betreibst, könntest Du auch gesehen haben, dass ich als 2ten Tangentialarm einen Souther Linear ähnlich Clearaudio modifiziert (also einen höhenverstellbaren Sockel selbst baute) und mit Kupferlackdraht verkabelt habe ...


    ... da kannst Du Dir vielleicht auch einige Anregungen holen => HIER


    Und zum Deckel habe ich schon mal vorgeschlagen, einen massiven Glasdeckel fertigen zu lassen (war im thread zum Brummen) und unbedingt Dämpfer zwischen Zarge und Acryldeckel zu kleben.



    ist ja richtig, dass Du mich immer auf den Boden zurückholst!
    Ich schaue einfach nur, was ich mit bescheidenen Mitteln verbessern kann, ohne den G1 zu verschandeln oder das doppelte seines Wertes reinzustecken.
    Der Glasdeckel z.B. ist für mich eine Verschandelung (das Bild aus dem Brumm-Thread), aber eine dämpfende Verbindung zwischen Arm und Acryldeckel nicht.
    Des weiteren werde ich mir einen Rahmen basteln, den ich auf den Deckel legen kann zur Dämpfung, falls ich das brauche (bei "wichtigen" Hörsessions).


    Wenn z.B. ein "besserer" Innenteller und Plattenteller irgendwas bewirken würden, dann würde ich das auch machen.


    Die Motorsteuerung mache ich sowieso, da ich den Effekt gehört habe. Damit wäre der G1 in dem Rahmen verbessert, den ich brauche.
    Vorher war das Brummen unerträglich, jetzt kann ich mit Dämpfen des Deckels kaum weiter reduzieren (iPod Touch als Motorsteuerung).
    Ich werde wohl das Netzteil aus dem roehren-forum nachbauen.


    Wie gesagt, Dein Einwand mit den Porsches war gut.


    Du musst bedenken, dass der G1 mein erster HiFi Plattenspieler ist, und bisher mein einziger.
    Insofern habe ich auch keinen Vergleich, vor allem keinen direkten.


    Danke für Deine Anregungen hier und in anderen Threads.


    Grüße


    Martin


    P.S. meine AU/RA Z2M Endstufen sind übrigens eingetroffen... wenn ich Zeit habe die anzugehen, kann ich ja mal Bilder schicken :)

    Hallo Christian,


    ich habe eines der Nachfolgemodelle, den AU/RA G6N. Interessantes Teil, es sollte aber nicht verschwiegen werden, daß das Laufwerk penibelst ausgerichtet werden muss. Der Tangentialarm hat keinen Antrieb wie bei den bekannten aufwendigeren Lösungen sondern der Tonarm wird sozusagen über die Rille nach innen gezogen. Jede Art von Widerstand hat somit eine negative Auswirkung.


    Bei meinem Modell ist die Verkabelung komplett ausgetauscht. Das flexible Leiterplattenkabel ist durch klassische 0.05mm Kupferlackdrähte ersetzt, die über einer Art Galgen über dem Tornarm schweben. Das Kabel zur Auflage der Rollen habe ich durch eine polierte Fahrradspeiche ersetzt. Damit läuft der Tonarmschlitten mit recht geringem Widerstand.


    Viele Grüsse, Christian


    Den G6n kenne ich auch, aber einige Modifikationen lassen sich so beim G1 nicht vornehmen, weil der Deckel in den Tonarm integriert ist.
    Also z.B. Kabelführung obenrum läuft nicht.


    Die meisten Details der Ausrichtung kenn ich.
    Wie hast Du die Einstellung des VTAs gelöst?
    Und konntest Du da Unterschiede feststellen?


    Welchen TA hast Du auf dem G6?


    Nach dem ursprünglichen Linn K5 habe ich auf Goldring GX 1006 und nun 1012 gewechselt, weiss aber nicht genau, ob ich damit glücklich bin.
    Mir fehlt die Erinnerung an das Ursprungssystem, vielleicht sind da meine Erinnerungen auch zu rosig verklärt?


    Grüße


    Martin