Posts by kursk01

    Jetzt habe ich mich durch diesen Faden durchgekämpft. Ergebnis ist (leider) Enttäuschung. Von ein paar faden Witzen abgesehen, kaum etwas Neues und Informatives. Ausnahme eine Anmerkung auf Seite 18 (oder so) zu den Wagis. Allerdings kann ich selbst nichts inhaltliches einwerfen.


    Vielleicht diese Anekdote: Ein Freund und Einsteiger in die Schallplattenwelt fragt nach, wie er und ob er seine Stromversorgung verbessern soll. Klar, sage ich. "Diese IKEA-Stromleisten sind nicht gut und dann auch noch der Ein- (Aus-) schalter!" Er sagt: okay, dann kaufe ich mal Neues. Aber wo? Darauf hatte ich in der Tat keine Antwort. Im Kopf rauschten die unendlichen Diskussionen um dieses Thema, die endlosen Messevorführungen der üblichen Verdächtigten und eigen Erfahrungen, die zu teils astronomoischen Geldausgaben geführt haben. Ergo, ein weites Feld.


    Mein Vorschlag, es mit der Fisch-Referenz zu machen, hat zu schallendem Gelächter ob des Preises geführt. Das hat mich schon ein wenig gekränkt. Denn genau diesen Preis habe ich bezahlt. Und tatsächlich bin ich damit auch noch glücklich (ja, ich weiß. Jeder, der für etwas Geld ausgegeben hat, wird stets und überall verteidigen, dass es das Beste ist, was er hat ;)).


    Kopfschüttel ...

    Mir klingt das Kleos im Schick Arm zu gebremst. Mir fehlt die Explosivität, die es im 10,5" Reed Arm hat.

    Betreibe den 12" Schick TA mit Graphitheadshell und daran ein Lyra Titan i. Der Player ist ein Garrard 401. Vorher hatte ich einen Robert Fuchs 12" TA montiert. Das ist ein Ein-Punkt TA. An einen schlechteren/besseren Klangeindruck kann ich mich nicht mehr erinnern. Der Reed würde mich in der Tat interessieren. Er sieht einfach Klasse aus.


    Einen wesentlichen Unterschied habe ich zwischen verschiedenen Laufwerken erfahren. Bei einem Händler stand ein Nottingham Analog mit Schick TA. Dort wurde das Kleos montiert. Es klang ziemlich gebremst, leblos. Dann wurde das Kleos auf das Laufwerk von Thomas Schick (Prototyp) natürlich mit Schick TA gewechselt. - http://thomas-schick.com/de/pr…/plattenspieler-schick-14 Der Unterschied war derartig gnadenlos, dass der Nottingham in die rente geschickt wurde.


    In einem anderen Thread hatte ich von meinen Erfahrungen mit einem Rigid Float berichtet. Dieser war auf meinem Garrard 401 mit Lyra Titan i montiert. Von dieser Performance war ich sehr beeindruckt. In dem genannten Thread wurde ich für diese Schilderung von einem User übel gebasht, das war's dann.

    Zwischen "überbewertet" und "Aufbau überzeugt (mich) nicht" liegen Welten.


    Beides ist ziemlich pauschal, aber am Ende okay. Du bist nicht gezwungen diesen (oder jenen) Tonarm zu verwenden. Es gibt jede Menge Alternativen. (Wenn auch viele nicht so gut oder zumindest nicht besser sind).

    gibt es da noch einen Fortgang??

    Nein. Das ist vorbei, leider. Sehr traurige Sache.


    Thomas Schick ist ein bescheidener und sehr anständiger Mensch. Zudem ist dieser Tonarm wirklich toll, vielleicht weil er so simpel ist. Möglicherweise will er gerade nicht in das "Big Bussiness" einsteigen, wiw es kolportiert wurde. Auch mich würde es sehr stören, wenn mir jemand - ein Kunde - vorschreibt, wie viel ich "verdienen" darf. Vertriebe kosten sehr viel Geld. Gerade in der HiFi-Branche. Ein Vertrieb würde diesen wunderbaren Tonarm im Preis schlicht verdoppeln. Für mich ist es deshalb ein Glücksfall, dass dem nicht so ist. Für mein Hobby nehme ich auch mal (lange) Wartezeiten in Kauf. Ansonsten, also wenn man nicht warten (kann) will, bestellt man einfach bei den üblichen Verdächtigen mit entsprechendem Aufpreis. Für den, der das kann, ist die Diskussion damit (hoffentlich) am Ende.

    Quote

    ein Ripol - insbesondere der aktuellen Art - ein gute Figur.

    was kan ich mir darunter vorstellen?


    Im übrigen habe ich ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass die Treiberröhren sehr entscheidend den Klang beeinflussen. Hatte im 833er von Silvercore die EL 34 von TAD. Nach dem Wechsel auf Telefunken ergab sich der bereits erwähnte Aha-Effekt. Der Unterschied ist evident.

    Die Systeme MP30 und MP50 kenne ich nicht. Ich besitze ein MP!0,ein MP20 und ein MP500. Komischweise bin ich heute Morgen über das MP20 "gestolpert" Es ist an meinem R. Fuchs Tonarm, Länge 12 oder 13 " montiert und schon lange nicht mehr in betrieb gewesen. Um es offen zu sagen, inzwischen schätze ich MC-Systeme sehr. Bei MMs habe ich oft das Gefühl, dass es etwas zu muffig klingt.


    Beim MP500 ist das anders. Das geht sehr in Richtung MC mit allen Vorzügen des MM. Es st eben auch sehr gut gemacht. Bereits an Stelle der Alu-Nadel eine aus Bor.Der Diamant ist sehr fein. Ich weiß nicht, welche Schliff er hat. Ein wirklich schönes System.


    Deine Frage habe ich nicht ganz genau verstanden. Worum geht es genau?

    Das problem besteht bei mir seit August 2018. Zunächst habe ich den Cablestar versucht. Das funktioniert. Jedoch waren die übertragungen auf ca.185 Kbit begrenzt Aus diesemGrund habe ich ein MCAB von REVOX gekauft. Auch hier ist die Übertragungsrate begrenzt auf 2015 bis 207 kbit. Das ist keine vernünftige Qualität. Es gibt ein Forum bei Vodafone, auf dem man einiges dazu lesen kann. Jedenfalls drosselt Vodafone die Qualität auf die genannten Werte.


    Alles in allem ist das nicht schön. Meine Tuner kann ich kaum noch verwenden, da ich keine Antenne auf dem Dach habe. Meinen RevoxMcab könnte ich in einen Empfänger für Sat umrüsten lassen.Das kostet dann ca. 250 €.


    Das ist traurig. Einen schlauen Rat habe ich nicht zur Hand.

    Für mich eine klare Sache. Nach 6 Monaten tritt die Beweislastumkeht ein. D.h., Du musst den Vollbeweis führen, dass das System beschädigt aus der ersten Reparatur zurück gekommen ist. Das wird sehr schwierig und ist wahrscheinlich nicht mehr möglich.


    Jetzt hast Du zu entscheiden, ob Du 250 € nimmst und Du stehst ohne Sytem da oder Du zahlst die 500 €. Sicher ist beides ärgerlich. Doch wenn die Reparatur (für 500 €) das System wieder auf Vordermann bringt, ist das vielleicht keine schlechte Option. Gedanklich ist die "Ersparnis" beim Kauf dann geringer oder futsch. Tja ... :)

    W.Bauer liefert eine andere Topplatte gegen Bezahlung. Es dürfte nicht genügen, die obere Platte zu tauschen. Zumindest sind die unteren Platten aufzubohren.


    Der Tonarm von Bauer soll sehr gut sein. Ein Einpunktarm, aber auch das funktioniert.


    Aus meiner Sicht dürfte es am DPS3 mit dem Bauer Tonarm nichts zu meckern geben. Nur wenn man eine andere Optik sucht oder einen analogeren Sound, macht ein Wechsel Sinn.


    Vielleicht etwas probieren, ohne den Bauer zu verkaufen. Wenn es funzt kann man immer nocht an Verkauf denken.Einen TR dagegen ist sicher kein Gewinn. Na ja, Geschmäcker sind eben unterschiedlich.

    Optisch sicher ziemlich spektakulär. Als der Bauer-Player herauskam schrieb eine renomierte HiFi-zeitschrift (HiFi+Records), dass der Bauer der beste Kompromiss zwischen den Welten der Riementriebler und der Direktriebler ist. Er wurde mit der CD-Widergabe verglichen.


    Hatte jahrelang einen DPS2. Das war mir irgendwann zu wenig analog. Habe auch ein Colbri darauf gehabt.


    Jetzt bin ich total vom Garrard (401) angefixt. Der läuft seitdem. Schätze mal 4 Jahre.


    Zu den Riementrieblern möchte ich mich (lieber) nicht hier äußern. Da gibt es Prügel.;)

    Deshalb ist es hier so trostreich. Mitunter denke ich, dass meine Analaog-Meise ziemlich antiquiert und völlig von gestern ist. Obwohl ich auch außerghalb diese Forums eine Menge Leute kenne, die aus völlig verschiedenen Gründen Schallplatte oder Tape hören.


    Jedenfalls hatte ich mir vorgenommen endlich mal die Spitze der Entwicklung auszuprobieren. Grund war, dass mein Kabelanbieter UKW abgeschlatet hat. UKW, richtiger irgendein digitales Format davon wird jetzt angboten.


    Also habe ich meinen schönen Tuner weggestellt, mir ein Restek MCab (gebraucht) besorgt, einen D/A Wandler, jede Menge USB und Digitalkabel. Eine riesige Materialschlacht. Radio über Kabel klingt sehr bescheiden, es sind max. 205 kBit drin. Alo Internet. Das ist nicht pralle. O.k., es gibt Streamingdienste. Kosten eben extra Kohle. Und, man hat kein UKW-Radio. Es ist ein Redakteur, der irgendwelche Playlisten zusammenwürfelt.


    Das ist für mich großer Unfug.


    Deshalb liebe ich diese alten analogen Kisten.

    Ich zitiere den Satz aus dem genannten Beitrag, den ich ziemlich wichtig finde (für mein Verständnis) und eine zu meinem eigenen Verständnis, was am "Analogem" so toll ist beiträgt:


    "Und doch liegt in vor allem einer ihrer Unannehmlichkeiten der bedeutendste Grund für den zweiten Frühling: in der annähernd nonexistenten oder zumindest hinreichend komplizierten Möglichkeit zum Skippen. Hier treffen sich LP und MC. Ähnlich den in Kennerkreisen aktuell populären Listening-Partys in Plattenläden, wo ein Album durchläuft und man bei Bier und/oder Wein danebensitzt und „nur“ aufmerksam lauscht, kann man auch bei einer Kassette nicht schon nach dem ersten Refrain zum nächsten Lieblingslied weiterwischen. Stattdessen bewusstes Hören eines bewusst so konzipierten Kunstwerks. Eine Weigerungshaltung gegenüber der Willkürlichkeit von Radio und den unheimlich präzise berechneten Algorithmen von Streamingdiensten und Videoportalen." (

    Kassetten-Special

    Return To The Planet Of The Tapes


    )



    Das ist lustig. Der Firmensitz ist bei mir "um die Ecke". Na ja, zur Qualität der Kassetten kann ich nichts sagen.


    Mit "neuen" Ferritkassetten habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Die sind nicht von der oben genannten Firma.


    Manko ist, das diese beim Abspielen sehr laut sind, d. h. es gibt mechanische Geräusche. Das Band läuft im Betrieb nicht sauber. Habe sie ausgesondert und nehme Bänder von Sony mit guten Ergebnissen.