Posts by Eiserner Walti

    Hier nun mein nun endgültig fertiger T-9009 nach dem Filtermod (80 + ~130kHz) und dem ReMod (110 + ~180kHz) von Herrn Martens und dem Kondensatormod durch Herrn Matej aka als hoerohr :

    IMG_8230.JPG

    Die Sonderanschlüsse von re nach li:

    1. MiniDin mit dem MPX- und dem 12V-Spannungsausgang für das Lenco RDS-Modul (dank an Hr.Martens)
    2. 2,5mm Monoklinke mit dem MPX-Ausgang alternativ zum dem RDS-Datenausgang für die RDSspy-Software (dank an Hr.Walti)
    3. 3,5mm Stereoklinke mit RDS-Data und Clock-Ausgang (dank an Hr.Martens)
    4. Extern geführte Lithiumbatterie (Walti)
    5. Drehregler mit NEG-Log-2,2k-Poti (ebenfalls durch Walti)

    IMG_8232.JPG

    Die Innenansicht...


    Vielleicht bastle ich noch einen Schalter, um das Display ausschalten zu können :/


    Viele Grüße,

    Walter

    Bzgl.

    Der Schwellwert ist nach SM S.22 Abgleich des Stereodecoders einstellbar: R286 ist so einzustellen, daß die Umschaltung bei 12dBuV erfolgt. Hilfsweise ohne Generator den ER so einstellen, bei Stereo vertretbar wenig Rauschen zu hören ist.

    Aber 10dBuV ist die vorprogrammierte aber nicht gleitende Mutingschwelle. Bei 12dBuV geht erst einmal das Stereo Lämpchen an, von "echtem" Stereoempfang kann auch bei einem auf Anschlag gedrehten R286 bei weitem noch nicht die Rede sein.

    Grundig hätte diesen Regler auf der Frontplatte anbringen sollen (anstatt Search Level, nutze ich nie).

    Das mache ich zwar nicht, aber dafür verlege ich ein Log 2k2-Poti (habe ich grad im Sortiment :D ) auf die Rückseite, leicht erreichbar im Eck oberhalb des Antenneneingangs. Original ist ein Lin 2k2 verbaut, da ich aber hauptsächlich unter 1kOhm brauche passt ein Log Poti recht gut.


    Den habe ich in Serie zu dem eingebauten Poti verlegt. So habe ich mehr Feineinstellung:

    IMG_8228.JPG


    Viele Grüße,

    Walter

    Bzgl.

    Der Schwellwert ist nach SM S.22 Abgleich des Stereodecoders einstellbar: R286 ist so einzustellen, daß die Umschaltung bei 12dBuV erfolgt. Hilfsweise ohne Generator den ER so einstellen, bei Stereo vertretbar wenig Rauschen zu hören ist.

    Aber 10dBuV ist die vorprogrammierte aber nicht gleitende Mutingschwelle. Bei 12dBuV geht erst einmal das Stereo Lämpchen an, von "echtem" Stereoempfang kann auch bei einem auf Anschlag gedrehten R286 bei weitem noch nicht die Rede sein.

    Grundig hätte diesen Regler auf der Frontplatte anbringen sollen (anstatt Search Level, nutze ich nie).

    Das mache ich zwar nicht, aber dafür verlege ich ein Log 2k2-Poti (habe ich grad im Sortiment :D ) auf die Rückseite, leicht erreichbar im Eck oberhalb des Antenneneingangs. Original ist ein Lin 2k2 verbaut, da ich aber hauptsächlich unter 1kOhm brauche passt ein Log Poti recht gut.


    Viele Grüße,

    Walter

    Ja. Der Schaltplan ist leider nicht von bester Qualität,

    Ja, ich weiß! Aber ich hatte das große Glück, dass ich den Tuner nicht nur super günstig ergattern konnte, sondern es waren sogar zusätzlich die original Schaltpläne (ohne Abgleichpläne) Im Lieferumfang :)


    Gerne würde ich diese veröffentlichen. Leider ist mein Scanner max für Seiten DIN-A4 geeignet. Der Schatlplan ist aber eine mordsmäßige Plätschn. :/


    Viele Grüße,

    Walter

    Hallo liebe Forianer,


    kann mir bitte jemand helfen herauszufinden, wo ich bei einem Grundig ST-6000 ein sauberes MPX-Signal abgreifen kann. Hier das Service Manual: https://www.vintageshifi.com/r…T-6000-Service-Manual.pdf


    Beim R1134 Widerstand, gleich nach dem PLL Decoder, habe ich ein "gutes" Audio-Signal gefunden. Trotz, dass ich einen Vorwiderstand verwendet habe, hat aber sowohl den Lenco-RDS-Decoder als auch RDSspy mit recht schwankender Decodierqualität reagiert. Der eine mit schwankender Balkenanzeige der andere mit einer BER die von 0% bis no sync reicht.


    Kann mir bitte jemand weiterhelfen :)


    Viele Grüße,

    walter

    Hallo Matej,

    mir gefällt der T-5000 optisch am besten.

    bist Du Dir sicher, oder meintest Du nicht doch den ST-6000? Dachte immer das Slim-line-Format gefällt Dir am Besten!? :heul:

    Das er nicht so gut ist wie seine Nachfolger ist irgendwie verständlich...

    das ist nicht gesagt. Beide Tuner sind nicht abgeglichen. Daher kann man auch keine sinnvollen Empfangsvergleiche anstellen. Eher kurios, dass der beinahe 40 Jahre alte ST-6000 derart gut funktioniert...


    Noch zur Info bzgl. der Netto Gerätehöhe (Frontplatte ohne Beine)

    T-5000: 102mm

    ST-6000: 50mm

    T-7500: 67mm

    T-900X: 80mm


    Viele Grüße,

    Walter

    ...obwohl ich eher schwarze Geräte vorziehe. Aber das ist ja alles Geschmacksache.

    Mir gefiele schwarz wahrscheinlich auch besser. Aber zur weiteren Auswahl steht leider nicht schwarz, sondern nur metallfinish-braun. Und da ist mGn silber, genauer gesagt Alu die bessere Wahl. Für welche Farbe würdest Du Dich entscheiden, Tomfritz?


    Zudem wäre mir der T-5000 allerdings, als Stand-alone-Tuner etwas zu voluminös, da ist innen zu viel Luft nach oben. Das schaut mEn nur mit mehren Komponenten und in einem eigenen Rack gut aus: http://www.hifi-archiv.info/Grundig/1980-Revue-HiFi/39.jpg


    Von den 4 Grundig-Tunern gefällt mir der braune ST-6000 (Slimline) am besten, gleich danach kommt der T-9009, dann der schwarze T-7500 und zu guter Letzt der T-5000. Die 4 Empfänger erzählen aber einen Designgeschichte - jeder hat für sich gesehen seinen Reiz.


    Vom Empfang her kam ich beim Test - trotz, dass die beiden ältesten Geräte nicht abgeglichen wurden - zu einem interessantes Ergebnis:

    Mir fiel schon beim ersten einschalten des ST-6000 auf, dass er sowohl vom Empfang, als auch vom Klang hervorragen war. Das war mir sogar Wert beim Verkäufer bzgl. des letzten Abgleichs des Gerätes anzufragen. Lt. seiner Auskunft war der Empfänger, den er 1990 in Regensburg, gekauft hat...

    Quote

    ...nie beim Service, und wurde nie abgeglichen.

    Im Lieferumfang war sogar die, in die BA geklammerte, original Rechnung vom 30.07.1981 inkl. 13 (!) % MwSt. satte 954,62 DM.


    Trotz seines Alters und der recht breiten Filter konnte der ST-6000 meinen schwach empfangbaren Wunschsender zw. zwei Ortssendern, (zudem recht verständlich) empfangen.


    89,4Mhz Ö3 (48 dBµV)

    89,6MHz Rock Max (Wunschsender 34dBµV)

    89,9MHz Radio Wien (80+ dBµV)


    Der T-5000 konnte das bei weiten nicht so schön auflösen.


    Viele Grüße,

    Walter

    Files

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    Ehrlich gesagt, und ohne Klugscheißen zu wollen... ich brauche niemals ein einziges Din1 DAB-Autoradio bessesen zu haben, um zu wissen wo der "Hund begraben" ist. Das hat weder mit der Geschwindigkeit, noch mit der Softwareprogrammierung etwas zu tun, das ist ein strukturelles Problem.


    Überleg mal wie weit die Augen der lenkenden Person vom Autoradio entfernt sind und wie groß das Radio ansich selber ist. Sicher, man kann wenige Zeichen Groß darstellen, oder viele Zeichen entsprechend klein anzeigen, lassen. Viele Spaß z.B. bei der Auswahl eines dieser Sender hier:

    analog-forum.de/wbboard/cms/index.php?attachment/108015/

    Bei wenigen Buchstaben scrollt der Text ewig, bei vielen Buchstaben kann man den Text kaum entziffern. Lediglich eine Sprachsteuerung kann da Abhilfe schaffen, aber welches Nachrüst-Autoradio besitzt so etwas schon...


    Bzgl. Fleckerlteppich: Schau Dir doch mal die https://de.wikipedia.org/wiki/…DAB-Sender_in_Deutschland an.


    Viel Spaß, wenn das Radio nicht konzequent alle nicht mehr empfangbaren Sender von selber aus der Liste entfernt.


    Viele Grüße,

    Walter

    In diesem Thread geht es um die Zukunft des Radios. Ich halte Autoradios im Din1-Format für DAB- Empfänger sogar in mehrfacher Hinsicht, ungeachtet der Programmierung und Prozessorgeschwindigkeit, für ungeeignet.

    Zumal auch die Struktur der deutschen Radiolandschaft - damit meine ich den Fleckerlteppich aus lokalen und regionalen Muxes - nicht gerade sonderlich hilfreich bei einer Bedienung der Geräte ist.


    Mir fehlt auch nicht die Diskussion über DAB+, sondern ich wollte nur meinen Erfahrungsbericht, im Bezug auf die Aussagen die ich vor einer Weile tätigte, einbringen.


    Viele Grüße,

    Walter

    Möglich ist alles, die Knöpfe sind's definitiv nicht. Dieser Effekt tritt lediglich bei nicht mehr, oder gerade noch, empfangbaren Sendern (Services) auf. Schlimmer sind da die gerade noch empfangbaren Sender, sie legen das Gerät besonders lahm. Dies lässt auf einen langsamen Prozessor und/oder auf eine schlecht Programmierung schließen.


    Aber es ist vollkommen egal welche der beiden zuletzt genannten Ursachen für die schlechte Performance des Radios verantwortlich ist. Fakt ist, dass das Wohl und Wehe eines guten Empfangs im Endeffekt vom Programmieraufwand des Geräteherstellers abhängt - was sich wiederum letztendlich im Geldbeutel des Käufers niederschlägt.


    Obwohl, mit 199 Euro UVP sooo billig war das 2014 hergestellte Blaupunkt Stochkholm 230 DAB: https://www.konstant.de/presse…upunkt/stockholm-230-dab/


    Zu dieser Zeit war DAB schon 3 Jahre mit einem + dahinter in Betrieb: https://de.wikipedia.org/wiki/…Deutschland#Neustart_2011


    Ein analoges UKW-Radio ist mit all seinen Wehwehchen in dieser Hinsicht wesentlich pflegeleichter.


    Viele Grüße,

    Walter

    Der Vierte im Bunde :) Zu guter Letzt ist noch der Vorgänger vom ST-6000 dazugekommen. Den Grundig T-5000 (zweiter Link Bj.1980) hatte ich mir bewusst in unlackiertem Alufinish zugelegt. Nun kann ich alle Top-Tuner von Grundig der 1980er-Jahre mein eigen nennen:

    IMG_0017.JPG


    Eigentlich hatte ich mir einen Grundig ST-6000 (zweiter Link Bj.1981) nur aus sammeltechnischen Gründen gekauft. Resp. auch aus Neugier wie er sich so im Vergleich mit dem Vorvorgänger dem T-9000 (Bj.1987) und dem Vorgänger dem T-7500 (Bj.1983, baugleich mit dem ST-6500 + zweiter Link Bj.1982), so macht.

    Und eigentlich - die zweite - hatte ich nach diesen Tuner nur in schwarzer Farbe gesucht. Silber hatte mir so überhaupt nicht gefallen. In schwarzer Farbe wurde dieses Modell allerdings nie hergestellt. deshalb entschied ich mich für die Farbe braun/bronze.


    MMn ist diese Farbe, sofern man nicht die restlichen Bausteine der Anlage dazu besitzt kaum, resp. gerade im Slimline-Format, erträglich. Der T-5000 wurde im 100mm-Format (mit viel Luft nach oben) hergestellt Deswegen hatte ich mir dieses Modell in Alufinish zugelegt.


    Viele Grüße,

    Walter