Posts by pebrom

    Hallo,

    heute zum ersten Mal gehört:




    Aufführungstechnisch und von den Darbietern her gibt es absolut nichts zu meckern. Der Stoff ist wesentlich übersichtlicher als beim Figaro, trotzdem enthält der Don Giovanni einige Längen. Wenn z.B. eine 8 zeilige Arie über fast sieben Minuten wiederholt wird, dann ist das für mich! eine Länge.

    Der Stoff jedoch ist für damalige Zeiten wohl als revolutionär zu bezeichnen.

    Hier wird mit dem verkommenem Adel abgerechnet, der sich gegenüber dem Bürger zu viel herausnimmt und dafür ordentlich (mit dem Tode) bestraft wird.

    Von daher findet die Oper einen versöhnlichen Abschluss.


    LG von

    Peter

    Hallo,

    aus Testberichten und Erfahrungen in den frühen 80ern weiß ich nur, dass der KT-1100 sehr hoch gelobt wurde und im damaligen Spitzenfeld anzusiedeln sei. Aufgrund des Preises konnte ich mir aber nie einen leisten.


    Hier mal ein Link, wie man selbst einen Tuner ganz grob neu abgleichen kann. Ich habe mit dieser Anleitung meinen Revox Tuner wieder zum spielen gebracht:


    http://www.good-old-hifi.de/category/diy-tipps/page/2/


    Bis zu "Tunerabgleich ohne Messequipment" scrollen und einfach versuchen. Am besten die jetzige Stellung der Potis markieren, so dass man sie im Bedarfsfalle wieder in die ursprüngliche Stellung zurückdrehen kann.


    Hoffe, ich konnte helfen,

    Gruß

    Peter

    Hallo,

    heute für mich zum ersten Mal:




    Die Oper gefällt mir sehr, sehr gut, meine erste Strauß Oper überhaupt.

    Eine weitere Entdeckung ist für mich der Tenor Gary Lakes in der Rolle des Bacchus. So eine wunderbare Stimme, kraftvoll aber weich erinnert sie mich manchmal an den jungen Kollo, an anderer Stelle wieder an Windgassen.


    Wer dieses Werk nicht kennen sollte, sei diese Einspielung empfohlen (auch als CD); ich wüsste nicht, was man besser machen könnte.


    LG von

    Peter

    Da stimme ich Dir im Prinzip zu, wenn denn die Musik ein Mindestmaß an Originalität beanspruchen würde.

    Das ist für meinen Geschmack bei der o.g. Darbietung für mich nicht der Fall.


    Da ich geradezu entsetzt war von dieser Belanglosigkeit, habe ich mich entschlossen, auch einmal über so eine Veröffentlichung zu schreiben.

    Hallo,


    eigentlich bin ich hier mit einer CD ja falsch, da es diese Platte aber auch als Vinyl gibt denke ich, kann man das mal wagen.


    Jóhann Jóhannsson ORPHÉE



    Habe mir aufgrund der guten Bewertungen auf AMAZON die CD Titel einmal angespielt und dachte, als Kostprobe ganz ordentlich, wagst Du Dich mal ran.

    Nach nur einem Tag traf die CD ein, habe sie sofort eingelegt, eine bequeme, halb liegende Position vor meinen Boxen eingenommen und auf Start gedrückt.


    Der erste Titel von über drei Minuten ist nichts weiter, als einfache Akkorde, die in Zeitlupentempo immer wiederholt auf dem Piano gespielt werden. Da kommt dann auch nichts weiter.


    Hm, die nächsten Titel sind kaum anders, mal streicht noch eine Violine ein paar Töne dazwischen oder darüber, mal ist es ein Cello, dann wieder nur Piano oder Orgel und mal mit Agentencode von der damaligen Kurzwelle aufgenommen.

    Alles in Zeitlupentempo, zum Einschlafen ganz gut geeignet, mehr aber auch nicht.


    Wer ein paar Griffe auf dem Piano beherrscht und einen Computer mit Komponierprogramm bedienen kann, der kann im Prinzip auch so eine CD produzieren. Es passiert eigentlich gar nichts weiter, als eine ganz simple Abfolge von Tönen. Nicht mal die "Qualität" von Ludowiko Einaudio als Maxisingle, -mit 33RpM abgespielt- wird hier erreicht.


    Musikalische Experimente sind immer irgendwie interessant und polarisieren auch. Aber bei dieser Einspielung kann ich nicht mal etwas "Interessantes" erkennen, pure Langeweile breitet sich aus und man fragt sich, was das ganze soll.

    Dass ein Label wie die Deutsche Grammophon so etwas auf dem Markt anbietet, wundert mich schon sehr.


    Wer wirklich experimentelle Musik hören möchte, dem empfehle ich z.B. die Platte "SILFRA" mit Hilary Hahn & Hauschka. Nur Piano und Violine mit verschiedenen Verfremdungen, ohne Probe in der Echtzeit aufgenommen, ohne Schnitt etc. Hier zeigt die Deutsche Grammophon, dass es auch anders geht. Man muss diese experimentelle Musik ja nicht mögen, aber die Einspielung ORPHÉE lässt einem kaum die Wahl der Annahme oder Ablehnung, weil man nach spätestens 10 Minuten eingeschlafen ist, oder gar nicht mehr hinhört.


    Das hier ist nur meine ganz persönliche, völlig unmaßgebliche Meinung, mit der ich Niemandem, dem die vorliegende Einspielung gefallen sollte, zu nahe treten möchte.

    Hallo,

    eine in jeder Hinsicht technisch wunderbare Aufnahme, alle Figuren sind mit passenden Stimmen besetzt:





    Habe die Oper das erste Mal gehört, so recht gefallen will sie mir (noch) nicht. Für meinen Geschmack ist die Handlung zu verworren und mit Wendungen und Überraschungen völlig überfrachtet. Das erinnert mich irgendwie an ein Boulevardtheater, wo alle Minute irgendwo eine Tür auf- oder zugeht und laufend die Schauspieler in schnell wechselnden Kostümen auf- und abgehen, um Spannung und Kurzweil zu erzeugen.


    Ja ich gebe zu, da bin ich halt Kunstbanause, nur kann ich mich den überschwänglichen Meinungen über dieses Werk (noch) nicht anschließen.

    Da gefällt mir die Zauberflöte wesentlich! besser, weil sich das Werk viel leichter erschließen lässt und man zu jeder Zeit den Überblick behält.


    Von der Darbietung her gibt es aber die volle Punktzahl.


    LG von

    Peter

    Hallo,

    diese hier habe ich zufällig für'n Appel &'n Ei erhalten. Was soll ich sagen? Ich glaube, es ist meine am besten klingende MC:




    Die Musik ist so schön (und auch schön gespielt), dass man nach 10 Minuten geschlossener Augen anfängt zu schweben. Klingt pathetisch, ging mir aber so.


    Egal auf welchem Datenträger, diese Musik ist eine tolle Erfahrung und ggf. eine Entdeckung wert.


    LG von

    Peter

    Hallo,

    ob der sehr langen Spieldauer habe ich immer einen Bogen drum gemacht, aber um es mit Richard Wagner zu sagen: "Jetzt gilt's der Kunst".




    Ich habe es nicht bereut: Was für eine schöne Oper. Ja, es gibt ein paar Längen, aber es sind ja auch 4 bespielte CD's, die trotzdem ein recht kurzweiliges Vergnügen bereiten.

    Die Orchesterleitung und die Darsteller sind aller erste Klasse; was hier dargeboten wird, Hut ab.

    Allen voran ein überragender Renè Kollo, aber auch Peter Schreier, Theo Adam etc. singen hervorragend.

    Die kurzen Passagen des Nachtwächters besetzt ebenfalls ein Schwergewicht, Karl Ridderbusch. Nix da, mit Sängern aus der zweiten Reihe.


    Jedem, der sich auch noch nicht an die Meistersinger gewagt hat kann ich nur sagen: "Auf, es lohnt sich, teilweise kann man sogar richtig lachen (Beckmessers Gesangsvortrag)".


    LG von

    Peter

    Hallo,

    gestern Akt 1+2, heute Akt 3:




    Eine ganz hervorragende Darbietung (für meinen Geschmack), vor allem ein sehr schönes Orchester.

    Einziger Kritikpunkt ist für mich Hans Hopf, dem man die Anstrengung beim Singen doch schon anmerkt, indem er einige Silben verwischt oder verschluckt.

    Aber Fischer - Dieskau, Fritz Wunderlich vor allem Elisabeth Grümmer sind ganz in ihrem Element.


    LG

    Peter

    Hallo,

    die hier vorliegende Aufnahme der Vier Jahreszeiten ist die beste, die ich jemals gehört habe, meine Referenz.




    Mann denkt ja, die Kombination Karajan und Barock ist nicht so glücklich, aber man muss diese Aufnahme -egal auf welchem Datenträger- hören.

    Zumal sich die jugendliche Anne – Sophie Mutter unter Karajan zur Trauminterpretin aufschwingt.

    In der Farbigkeit, Nuancierung des Soloviolinenspiels als auch des Orchesters ist das hier wohl einmalig.


    Der Klang der MC ist herausragend gut.

    Bin zwar mit den XDR Aufnahmen etwas auf Kriegsfuß, weil ich finde, dass man eine Cassette nicht fast bis Ende des roten Bereichs aussteuern sollte, wie ich das bislang von XDR Cassetten kannte. Hier wird wirklich nur bis zur Dolby Marke aufgenommen, in Spitzen werden auch mal ein bis max. zwei rote Segmente von insgesamt 8 ausgesteuert.


    Wer meint, er kenne alle Vier Jahreszeiten auf Konserve, der sollte hier wenigstens einmal reinhören.


    LG von

    Peter

    Ja, da kommt rechts noch ein Nakamichi CR-2e hinzu (ist zum Riemenwechsel in der Werkstatt), so sollten sie in etwa gleich hoch stehen.

    Passende Ständer habe ich aber auch noch im Keller, mal sehen...; sieht vielleicht doch besser aus.


    Downziseing war jetzt mal fällig.

    Wenn ich einmal einen Entschluss gefasst habe, gibt's kein zurück und keine Tränen mehr.

    Da ich zu 90% nur CD's, MC's und ein wenig DAB+ (Radio Gold) höre, war es für mich nur logisch, die Phonosektion aufzulösen.

    Und die großen Boxen, na ja, habe mich schon schwer getan, aber man muss nicht nur den Klang gut finden, sondern optisch sollte es auch irgendwie passen.

    Ich hatte ein Jahr lang große Freude mit den Klipschis und nun war es Zeit, aufzuräumen.

    Man weiß ja nie, wie es kommt, und dann steht die Familie mit dem "Kram" da und weiß nichts mit anzufangen. So bleibt nur die Basis, was ja auch noch genug ist8).


    So habe ich meinen inneren Frieden gemacht und freue mich trotzdem.


    LG von

    Peter