Posts by Rekord66

    Hallo Gerhard

    Also 0,8 bis in den Frequenzkeller?

    Unbearbeitet?

    Das ist schon ein guter Wert. Das dürfte an der Deckenhöhe und der Galerie liegen.

    Und 0,5 ist für einen Wohnraum eigentlich schon toll.

    Ich habe da in meinem Keller ganz andere Extreme. Ab 150 Hz aufwärtz 0,2 ohne viel Aufwand, eigentlich schon zu trocken.

    Das werde ich von nur Absorbtion noch auf Diffusion “umgestalten“, weil ab 150 Hz abwärtz habe ich in dem flachen Betonbunker einen Mount Everest mit der Spitze bei 30 Hz und da, zwei Sekunden, mit einer Überhöhung von fast 20 dB gegenüber den tiesten Punkten im Rest des FG.

    Das ist sehr unausgewogen und ohne die FIR Filterung, unerträglich.

    Also, du hast da schon recht gute Grunvorraussetzungen die ich mir nur wünschen kann.

    l.G.

    Detlef

    Heiner, daß du dich hier einbringen und Gerhard unterstützen möchtest, freut mich sehr!

    Ich möchte deinen Hinweis noch mal unterstreichen, es macht natürlich Sinn die Raumanbindung noch vor der möglichen digitalen Aktivierung, so gut es möglich ist, anzugehen. Ich habe das Anfangs falsch gemacht und so Korrekturen vorgenommen, die eigentlich nicht nötig waren.

    Es ist von großem Vorteil im Direktschall so wenig Raum wie möglich zu korregieren.

    Also die “schönste“ oder günstigste digitale Korrektur wäre eine, die sich möglichst nur auf den Frequenzgang und das Zeitverhalten der Lautsprecher selbst bezieht.

    Arbeitet man im Vorfeld die mechanische Raumanbindung ab, wird es später noch leichter zu erkennen, wo welche Grenzen liegen und wie man am besten eingreift.

    l.G.

    Detlef

    Ich frage mich immer, wie man ein so großes Holztrumm daran hindert, quasi zum Rundumstrahler zu mutieren, wenn man Musik spielt, die zufällig eine der vielen Resonanzfrequenzen anregt. Dämpfen ist ja auch schwierig, weil man die Resos ja nur irgendwoanders hin verschiebt.

    Oder macht das den Charme dieser Konstruktionen aus?

    Lg

    Sascha

    Da wollte ich doch noch mal einhaken.

    Bei der Bedämpfung der Trichter geht es nur darum, deren Eigenleben so weit zu zähmen, daß es das Nutzsignal nicht mehr stört.

    Durch hohes Gewicht verschieben oder die Bewegungen weitgehend unterdrücken/bremsen. Die gebogene Form allein, ist da schon hilfreich

    Was die Trichter an ihrer Oberfläche nach außen abgeben, ist im Verhältnis zu dem was vorne rauskommt, nur ein................... Fliegenschiss.

    Ich habe vor, meinen "großen" Trichtern (ein Meter) zu der Bitumenschicht auch noch Verstrebungen von außen anzubringen. Wie die Rippen eines Schiffsrumpfes, nur von außen.

    Meine Trichter sind allerdings rund und aus Glasfaser.

    Der Mitteltontrichter ist doppelwandig und ausgeschäumt, der kleiner Hochtontrichter ist aus dem Vollen gedreht.

    l.G.

    Uli

    "Jehova"

    Hihi, ja nun, ich habe ja praktisch alle möglichen Variationen durch.

    Von komplett passiv an Transistoren mit Kalotten als Treiber.

    Analog halb aktiv, Transistor/Röhre (211er) gemischt dann mit Druckkammern.

    Digital halbaktiv mit Impuls/Hörplatz-korrektur zurück auf nur Transistoren (alles drei Wege)

    Und als Ziellinie nun noch vier Wege vollaktiv mit digitalem Weichenmanagment Treiberkorrektur und Hörplatzkorrektur, mit 8 Transistorendstufen, wie ich es bei Heiner08 kennen gelernt habe.

    (da habe ich die Trichter für "unten rum" geerbt)

    Sobald ich wieder Zeit fürs Hobby habe, geht es dahin weiter.

    Das war nun eben mein Weg über die Jahre, für mich.

    Wie du weißt, im Freundeskreis läuft auch ein Trichtersystem mit fremderregten Treibern, passiv an Röhren, also in richtig nostalgischer Machart.

    Auch das hat seinen ganz eigenen Reiz, es ist genau so, wie es der Besitzer haben will.

    Und ja, da höre ich auch sehr sehr gerne Musik.

    Ich bin da ganz offen für alles, kann aber die technischen Unterschiede zwischen all diesen Richtungen beschreiben und so evt. Endscheidungshilfe anbieten.

    l.G.

    Detlef



    Hallo Gerhard

    Ich bin sehr neugierig, wie du sie betreiben willst.

    Da du ja schon bei Dietmar warst, hat er dir sicher schon den “Aktiv-Floh“ ins Ohr gesetzt. Oder möchtest du das Ganze passiv betreiben?

    Mich hat erst das “böse“ digitale Zeug so richtig glücklich gemacht.

    l.G.

    Detlef

    Da meine Anlage zu meiner Zufriedenheit spielt, mich das Hobby aber total interessiert, bleibt wohl ein gewisses Mitteilungsbedürfnis übrig .


    VG

    Dietmar

    Zum Glück!

    Das hat mir auch mitgeholfen, zur völligen Zufriedenheit zu gelangen.


    Und wie Uli schon geschrieben hat, man hat eine andere Beziehung zu den Eigenbauten und man beißt sich eher fest das zu Ende zu bringen, als ständig herumzuprobieren.

    Obwohl, ich habe über viele Jahre immer wieder etwas verändert, aber es waren immer nur Schritte, die technisch sinnvoller ware. Und immer an diesem einen Konzept. Und seit einigen Jahren habe ich nichts anderes mehr gehört, was mir besser gefiel.

    Also, solche Projekte machen mir beim Zusehen schon Spass.

    Gruß, Detlef

    Hi Wolfgang

    Die Frage ist nicht dumm.

    Bei den rein analogen Gerätschaften wird das Musiksignal ja aus der Netzteilspannung geformt. Da sollte die schon sauber sein.


    Bei den rein digitalen Geräten, also nur Datenverarbeitung, findet das weniger Beachtung. Da ist Betriebssicherheit das wichtigste.


    Bei gemischten Geräten, z.B. dem CD Player, macht es Sinn dem analogen Teil, ein eigenes Netzteil (auch Trafo) zu spendieren.

    Das wird auch bei etwas wertigeren Geräten so gemacht.

    L.G.

    Detlef


    P.S.

    Das Netzteil meiner Wunschvorstufe, ist ein gutes Beispiel für eine richtig gute Spannungsversorgung.

    https://www.rstaudio.de/vv6-hf-line-preamp/

    Hi, schönes Projekt.!

    Mir wurde Leinölfirnis mal von jemandem empfohlen, der ein Stahlmotorboot restauriert hat, nachdem ich ihn gefragt habe, wie er die Stellen behandelt, die er schlecht erreichen kann.

    Ich als Autoschrauber bin begeistert von dem Öl, es dringt tief in den Rost ein und härtet dann aus.

    Selbst ein Lackaufbau mit zwei Komponentenlacken ist darauf möglich.

    Es sollte halt Zeit zum trocknen haben.

    Je nach Schichtdicke ist es nach ca zwei Wochen hart.

    Also die Klebefähigkeit für Bitumenmatten, oder ähnlichem, wird kein Problem sein.

    l.G.

    Detlef.

    Hi Michael

    Den Faden oben und unten einzuspannen ist nicht das Problem, den Arm am Faden zu befestigen, da ist der Haken.

    Er sollte ja in alle Richtungen frei beweglich bleiben, als müsste er an einem sehr sehr kleinen Punkt am Faden befestigt werden.

    Man könnte ihn klemmen, aber wie, wäre die nächste Frage. Auf einen Knoten auflegen wird sicher nicht klappen.


    Und ja, wenn man den Tonabnehmer nach hinten versetzt, um den Kröpfungsdrehpunkt über die Nadel zu bekommen, muß der Arm wieder nach vorne rücken, um den Überhang wieder auf das richtige Maß zu bekommen.

    Thomas kann dazu einfach seinen Sockel etwas drehen, um das auszugleichen.

    l.G.

    Detlef

    P.S.

    Thomas,

    man kann sich den Kopf zerbrechen wie man will. Das originale Lagerprinzip des Schroeder Reference in seiner Kompaktheit und simpel anmutenden Technik ist nicht wirklich zu verbessern.

    Man kann es anders gestalten, klar, aber es ist komplett zuende gedacht.

    Es gab danach sicher auch aus diesem Grund keine neue Version.

    8o

    Hi Thomas, ja richtig

    Aber es geht beim Tonarmlager ja auch um das Losbrechmoment des Lagers, und freie Beweglichkeit in alle Richtungen, darum eine harte Nadel auf sehr kleiner Auflagefläche.


    Bei einem gespanntem Faden, müsste man den Tonarm ja an ihm festklemmen. Und das auf engstem Raum in der Höhe, damit er sich in alle Richtungen frei bewegen kann, ohne die Fadenspannung zu ändern.

    Oder,

    man kann ihn ja schlecht auf einen Knoten auflegen, auf dem er sich dreht und bewegt.

    Wie soll man das gestalten mit kleinsten Berührungsflächen und reibungslos?


    L.G.

    Detlef

    Hi Uli,

    stimmt, die zentrale Schraube von oben sollte genau über der Nadel sein. Also der runde Teller müsste länger sein, bzw. die Befestigungslöcher für den Tonabnehmer sollten so viel Abstand zur zentralen Schraube haben, daß die Nadel genau darunter sitzt als Mittel- und Drehpunkt für die Kröpfung.


    Thomas, ohne Magnet liegt der Tonarm nur noch mit seinem Eigengewicht auf dem Knoten. Die Vorspannung durch den Magneten ist es, die den Knoten hart an den Arm koppelt und die Bewegungen dem Faden aufzwingt. Du hättest einen Arm der sich auf dem Knoten bewegt und das antiskating durch die Torsion des Fadens wäre auch nicht mehr möglich. Das ist der Kern der Erfindung.😉

    l.G.

    Detlef

    Uli, jepp

    Ich nenne es ein theoretisches Ziel, Auflagepunkt der Nadel, Schwerpunkt des Tonarmes lateral, Wirkebene des antiskating sollte auf einer Ebene sein.


    Schaut man sich z.B. (mit dem habe ich schon viel herumgespielt) mal Bilder des mayware Formula 5 an, erkennt man das er das annähernd erfüllt.

    Der wackelt zwar erheblich, wenn man ihn von Hand bewegt, aber, und das ist das Wichtigste, im Betrieb wirken alle Kräfte auf dieser Ebene und im Betrieb wackelt der gar nicht. Und das, obwohl bei ihm der laterale Schwerpunkt nur knapp unter dem Lager liegt. Die im Betrieb interessanteste Kraft, sind die sich ständig ändernden Zugkräfte durch unterschiedliche Auslenkungen/ Pegel auf der LP.

    Damit ein Einpunkter dabei nicht zum Ausweichen durch Drehbewegungen über die Längsachse angeregt werden kann, ist diese Kräfteebene so interessant.


    l.G.

    Detlef

    Hi Thomas

    nö, einen Zielkonflikt sehe ich da nicht.

    Man nähert sich halt einem echten Einpunkter, der ist nun mal "wackeliger".

    Ich habe bei den ersten Versuchen den Tonarm mit dem exentrischen Gegengewicht natürlich erst mal gerade vor-eingestellt.

    Sobald ich mit der Tonarmwaage die Auflage eingestellt habe, kippte er nach außen. Klar, weil der Auflagepunkt der Nadel neben dem Tonarm lag.

    Das ist ja erst mal nicht weiter schlimm, man stellt dann eben nach.

    Man kann das auch so lassen, dann stellt man eben ,wie üblich, den Azimuth ganz zuletzt ein.

    Ich fand es aber auch schön, die Aufrichtekraft des Fadenlagers aus dem Geschehen ganz rauszuhalten. Auch ohne unteren Magneten, bleibt der Tonarm so, gerade. So bin ich auf die Idee gekommen, die Nadel genau unter den Tonarm zu bringen. Nur um beim Testen nicht zu viel Einstellarbeit zu haben.

    Das würde ich bei einem Nadel-Einpunkter auch so machen.



    Zu der Nord-Süd-Ausrichtung von Ringmagneten habe ich etwas gefunden.

    Es scheint ein bekanntes, nicht lösbares Problem zu sein, ich habe ein Patent gefunden, in dem für ein Rotationslager mit mehreren Ringen die Ausrichtungen gegeneinander, ausgleichend, verteilt werden, damit das Lager funktioniert.

    http://wwwlehre.dhbw-stuttgart…er/daten/DE10321925A1.pdf

    l.G.

    Detlef