Posts by Rekord66

    Hi, Dietmar

    Diesen Unterschied in der Darstellung würde ich nicht an den Funktionsprinzipien festmachen.

    Mein FIR-gefiltertes System stellt gerade in dem Punkt die Unterschiede der Einspielungen deutlichst dar.


    Also Heiners und meins waren, was die Raumtiefenwirkung angeht, fast gleich.

    Auch die drei D Effekte mancher Scheiben, amused to the death, z. B., stellten sie auf gleiche Weise in den Raum.

    Aber mit den Hörnern ist der Effekt von “Anwesenheit“ der Instrumente, größer.

    Ich vermute da den Zusammenhang mit der auf große Abstrahlfläche transformierenden Physik der Trichter.

    L.G.

    Detlef

    Hi Thomas:)

    Also nicht bedämpft ist ja eigentlich kaum ein Hörraum, es stehen meist doch einige Möbel darin.

    Das ist natürlich auch wieder eine Frage der ganz persönlichen Zielsetzung.

    Mein Hörraum ist z.B. ein reiner Hörraum, da habe ich Narrenfreiheit.

    Ich hatte die Möglichkeit Absorbtion, gegen Diffusion im Vergleich zu hören. Und das auch noch bei einer absolut aussergewöhnlichen Linearität im Nachhall von 0,4 sec. über den gesammten Bereich. Doppelt so lang, wie bei mir oberhalb der 100 Hz.

    Das wirkte kein wenig hallig, ich konnte den Raum nicht warhnehmen.

    Im Vergleich war das diffuse eine Bereicherung. Es hat sogar das Klangbild unterstützt. Es wurde präziser, selbstverständlicher, oder noch anders beschrieben, natürlicher.

    Solche Beschreibungen sind immer doof, daher mein Vergleich mit dem Fernseher.

    Es war mehr Raum um die einzelnen Schallquellen und gleichzeitig waren sie im Bild kleiner, Die Täuschung des Gehörs gelingt besser.

    Für mich auch ein deutliches Zeichen, ich habe mich vor eine fremde Anlage gesetzt und die sonst immer nötige Einhörzeit, Gewöhnungszeit ist extrem kurz geworden.

    Nach wenigen Minuten war die Technik verschwunden.

    Das hat mir deutlich eine Richtung vorgegeben, wie mein Raum irgendwann mitspielen sollte.

    Dezent, aber er sollte mitspielen.

    L.G.

    Detlef

    Hi Andre'

    Wie so oft, macht die Dosis das Gift.

    Ich habe früher auch versucht, den Raum auszuschalten. Mir fehlte aber immer erwas.

    Das beste Beispiel ist das so genannte ambilight bei Fernsehern.

    Es verbreitert das Bild mit farblich passend reagierenden LED Reihen, schaden dem Bild aber nicht im geringsten, es wird fürs Auge nur angenehmer, entspannter.

    Das lässt sich auf ein Klangbild gut übertragen.

    L.G.

    Detlef.

    @ Uli, analognicht

    Hi, du darfst dabei nicht an meine Hörner denken. Die runden Trichter nach Le'clich bündeln zwar auch nicht zu stark, aber ich habe die Mittelachsen aller Treiber ausgerichtet auf den Hörplatz. Und die Hörplatzkorrektur funktioniert natürlich auch genau da, am besten. Dafür habe ich eine zweite Reihe. Sitzt man da, haben sich die Mittelachsen schon gekreuzt, der Raum spielt dort anders mit und schon kann man problemlos nebeneinander sitzen.

    Aber ca. 98% der Zeit, die die Anlage in Betrieb ist, sitze ich allein davor.

    Daher......

    L.G.

    Detlef

    Hallo Andre

    "schnell" ...............gehört, oder gemessen?

    Natürlich kann man sich Luftpumpen bauen, die schneller einschwingen, nur ist es immer die Frage, was bleibt davon am Hörplatz übrig, wenn der Lautsprecher sich allein nur an der Raumrückwand "abstützt"?

    l.G.

    Detlef

    Der schelle Bass.

    Ich wurde schon oft gefragt, wie es möglich ist, daß meine Hifischwabbelbasstreiber gar nicht warhnehmbar sind.

    Uuund auch noch Bassreflex.

    Geht ja gar nicht.:D

    Ja nun, die brechen erst bei 1500 Hz in Partialschwingungen auf. Mal den Taschenrechner in die Hand, Anstiegszeiten rechnen. Wie “schnell“ sollen die denn noch sein. Auch bei hohen Pegeln durch die große Gesammtfläche nie aus dem linearen Bereich des Antreibs. Keine Weichenbauteile vor den Treibern.

    Digatal vorentzerrt, Endstufe mit kleiner Ausgangsimpedanz und damit ordentlichem Dämpfungsfaktor.


    Läuft.


    Das wichtigste, Raumanbindung muß passen.

    So einfach ist das eigentlich.

    L.G.

    Detlef

    Dietmar :thumbup:


    Hallo analog junkie

    Also ganz wichtig ist deine persönliche Zielsetzung.

    Auf den kleinsten Nenner gebracht, haben Hörner die Fähigkeit hohe Pegel mit geringsten Verzerrungen wiederzugeben.

    Du kannst mit ihnen eben ein sehr großes Stereodreieck aufstellen.


    Ich habe eine ewig lange Reise hinter mir, die aus try and error und einem langen Lernprozess bestand.

    Es ist möglich ein Horn zu bauen, welches man klanglich nicht als solches erkennen kann. Aber wie viele schon angedeutet haben, dann wird es groß.

    Es ist sogar möglich es so sauber hinzubekommen, daß der Schritt zurück auf einen Studiomonitor erfolgen kann, ohne daß man wirklich etwas dabei verliert.

    Bis auf Hörabstand.

    Das ist in der Großhorn- scene, außerhalb der Öffentlichkeit so auch schon geschehen.

    Spass können die ganzen Zwischenstufen, auch die unechten backloaded Geschichten z.B. machen, klar. Aber es ist wichtig, um Frust zu vermeiden, sich die jeweiligen technischen Unzulänglichkeiten vor Augen zu führen.

    Auf meiner Fehlersuche über viel Jahre (fast drei Jahrzehnte) ist dann das rausgekommen.

    https://abload.de/image.php?img=dsc009323ajj6.jpg

    Wie du siehst, immer noch im Bau.

    Die netteste Beschreibung eines Besuchers war mal highest end, mit 110% Spassfaktor.

    Und das mit nur drei Wegen.

    Das blaue Horn, wird noch durch die beiden weißen ersetzt.

    Dann ist das fertig, dann habe ich nur noch Druckkammertreiber an Trichtern ab 250 Hz.

    Und dann ist es auch technisch so sinnvoll, wie ich es mir wünsche.

    l.G.

    Detlef

    Hallo Michael

    Genau das ist mein Beweggrund für den schon überzogenen Aufwand, den ich trotz meiner Begeisterung für die digitale Technik in meiner Anlage, mit meinem Phonozweig betreibe.

    :merci:

    Hei und das ist neben dem Bastelspaß und der Nostalgie, ein Grund für mich die analoge Fahne hochzuhalten.

    L.G.

    Detlef

    Hi

    Ah, ich habe den eigentlichen Zankapfel gar nicht wirklich erkannt.

    Also, ich bin da völlig Schmerzfrei.

    Wenn mir eine Einspielung nicht gefällt, wenn ich sie mit neutralem Zeug abhöre und ich habe die Möglichkeit daran zu drehen, dann tue ich das.

    Das geht mit der software die ich nutze problemlos und ich muß mir keinen Kopf machen daß ich etwas anderes verändere außer dem Frequenzgang.

    Allerdings bin ich sehr tolerant was das angeht. Klingt eine LP nicht so wie ich es gern hätte, also rein tonal, kann ich damit leben.;)

    FG und Raumdarstellung haben selbstverständlich etwas miteinander zu tun.

    Nicht nur Phase und Abstrahlverhalten sind dafür zu beachten.


    Blauertsche Bänder ist das Stichwort.


    Gerade wenn man einen LS digital von den Problemen im Zeitverhalten befreit hat und den FG am Hörplatz frei einstellen kann, kann man damit ganz prima herumspielen, mit kleinsten Änderungen hat man erstaunlich große Effekte. Und mit der Zeit stellt man fest, daß ein natürlicher FG Verlauf, also passend zur Entfernung zum LS, leicht zu den Höhen abfallend, der FG ist, der sich am meisten aus dem von der Einspielung vorgegebenen Raumeindruck raushält. (die Unterschiede zwischen den Einspielungen werden deutlicher)

    Die Raumakustik sollte dafür auch schon stimmig sein, die überdeckt sonst viel von dem Effekt. Aber wie gesagt, die Blauertschen Bänder werden oft nur am Rand erwähnt, aber gerade im Direktschall, sind sie sehr wichtig.


    Dieter, was ist denn los mit dir?


    l.G.

    Detlef

    Hallo Otto

    Schön gemacht!

    Waren die Lager der Umlenkrollen nicht zu laut? Hast du dir spezielle Lager dafür ausgesucht? Auch das Schwungrad selbst, das war doch sicher nicht so einfach.

    L.G.

    Detlef

    Ich beschäftige mich ja mit dem Trinnov Amethyst. Seltsam finde ich dabei, daß einige Leute das Ding ca.2-3 Jahre nach der Anschaffung wieder verkauft haben. Der Endpunkt scheint es auch nicht zu sein, macht mich irgendwie mißtrauisch.

    Cool bleiben, sage ich dazu.

    Ich mache die Korrektur über einen Rechner mit acourate.

    Der erst Eindruck, als das zum ersten mal lief, war grausam.

    Ich saß davor und dachte das darf doch nicht von deiner Anlage übrig bleiben, wenn sie endlich mal richtig läuft. So war das auch nicht.

    Ganz klar, es lag nicht an der Technik, dem Funktionsprinzip, sondern der Depp, (ich) am Rechner, der hat es in der Hand. Lange Übung, tausend Versuche an Filtern.

    Inzwischen bin ich völlig zufrieden und habe schon seit Jahren nichts anderes mehr gehört, was mir besser gefällt, obwohl ich die hardware noch gar nicht auf den letzten Wunsch-stand gebracht habe. (vollaktiv mit 8 Endstufen, u.ä.)