Posts by Rekord66

    Analog hat endlich die Qualität digitaler Musikmedien erreicht. :)

    Das klingt zwar leicht provokant, aber so kann man es umschreiben.

    Ich höre selbst mit einem Luftlager Arm und es ist schon so, wenn ich eine LP auflege, deren Master rein digital ist und die davon nur im Formatmastering veränderte LP zum Vergleich nehme, kann ich mir die LP meist sparen. Lege ich ein altes Original auf, oder eine gut gemachte Wiederauflage einer alten Einspielung, dann weiß ich wieder, wofür ich dem Analogzweig so viel Aufwand und Herzblut gönne. ;)

    Hi Josef, die zwei kann man aber nicht wirklich in einen Topf werfen.

    Nur allein wegen der Geometrie.

    Am RF erzeugt der TA Verzerrungen, K2 klingt schön fürs Ohr.

    Am well tempered nicht, trotzdem gefällt er vielen.


    Also, an der Dämfung allein, wird es nicht liegen.

    Hi

    Zu dem Schröder habe ich dort einiges geschrieben.

    Ich Schroeder mir einen

    Der war über lange Zeit “der letzte“ Tonarm für mich.

    Nur habe ich als Rundnadelhörer irgendwann den Wunsch gehabt, keinen Fehlwinkel mehr zuzulassen, damit auch die runde Nadel am Ende einer Klassik LP sauber klingt.

    Ich habe mir dazu ein Pflichten “gebastelt“ in dem ich für mich alles aufgezählt habe, was theoretisch einen Fehler darstellt, ganz unabhängig von der Größenordnung der Auswirkung auf den Klang.

    Ganz pragmatisch.

    Solche Arme wie der Rigid fallen z.B. dadurch einfach durch.

    Jeder unter 10,5 Zoll auch, für mich sogar inzwischen jeder Drehtonarm.

    Welche Kompromisse jeder eingehen will, ist natürlich auch jedem überlassen.

    Auf der schon verlinkten Seite kann man schön herauslesen, was Materialien, Geometrie, Gewichtsverteilung im Zusammenspiel mit der Anregung durch den TA ausmachen.

    Schön zu sehen, wie es z.B. beim Morch Tonarm kein Rolle spielt, wie weit das Gegengewicht vom Lager entfernt ist.

    Ein Folge von einfacher Geometrie.

    Nadel, Lager, Schwerpunkt auf einer Ebene.

    Für mich auch eine “Grundregel“. Als Beispiel.

    Wie, welcher Tonarm klingt, eine endlose Spielwiese in Verbindung mit dem gesammten Umfeld und damit mit tausenden Stellschrauben.

    Zwischen kaum hörbaren Nuencen und komplettem dismatch kann sich das alles abspielen.

    Tolles Hobby, kein Ende in Sicht.

    l.G.

    Detlef

    Überschnitten....@ Frank

    Nein.

    Das hat nichts mit individuellen Fähigkeiten zu tun. Ich habe mir z. B. in vielen Jahren auch viele private Anlagen angehört, praktisch nie habe ich scheinbar die gleiche Sprache genutzt und auch fast nie haben sich meine Hörempfindungen mit anderen gedeckt. Eine Außnahme, mein Bastelpartner, wir haben über mehr als 20 Jahre zusammen gehört, Messergebnisse mit Höreindrücken in Verbindung gebracht.

    Da klappt das, sonst höchstens mal annähernd.

    Anfeindungen deswegen, sind mir aber fremd, weil völlig sinnfrei.

    Hallo Truesound

    Die 16 Hz “ braucht“ eigentlich niemand, bei mir liegt diese Frequenz genau bei der halben Wellenlänge der Hauptresonanz meines Hörraumes. Das füllt den Pegel da unten auf das volle Maß auf. Die CD mit der Orgel ist die einzige, die ich habe und höre, wo da unten überhaupt etwas passiert.

    Zu hören, ist da eigentlich nichts. Es sind nur noch fühlbare Druckschwankungen im Raum.

    Ist da was zu hören, sind es eher Undichtigkeiten der Basskisten, oder Luftgeräusche an/in den Bassreflexrohren.

    Oder sogar Luftgeräusche der Spulenbelüftung der Treiber, im Bereich der Polkernbohrungen.

    Auch deswegen habe ich den subsonic- filter ab 20 Hz mit 60dB/Oktave immer in Betrieb.

    Wirklich wichtig ist der Bereich ab ca 35 bis 40 Hz aufwärtz und da dann, wenn möglich, mit gleichmäßigem Nachhall und gerne korrektem Phasenverlauf bis ca.1000 Hz.


    Uli, wie du weißt, ist bei unserem gemeinsamen Freund die 420er eine Art Schlußstrich nach jahrzehntelanger Suche über High end, dann diy, dann Raumakustik und digitales management oben drauf.

    Und in den letzten Jahren immer messtechnisch begleitet.

    Die Geschichte wäre Abendfüllend, ich habe sie parallel erlebt und praktisch nachgeahmt.

    Dazu passt, was Otto so schön beschrieben hat, die Konditionierung der Hörgewohnheiten.

    Ist jemand auf der Suche nach einer technisch einwandfreien Wiedergabe, will er sich vom Geräteporne verabschieden und endlich ankommen, kann er mit diesem Lautsprecher an sein Ziel kommen.

    L.G.

    Detlef

    Hi Christian,

    danke für deine Eindrücke. Ich erkenne darin meine eigenen auch etwas wieder.

    Und übrigens, natürlich kann man sich eine technisch schön passende Röhrenvorstufe aussuchen, die ganz dezent das Ganze etwas “würzt“. Ich bin sogar der Meinung das genau das die sinnvollste Vorgehensweise ist, wenn jemandem etwas, ich nenne es mal “kuscheliges“, in der Darstellung fehlt.

    Ein psychakustischer Effekt, eben.

    Ich selbst habe lange mit Röhren gehört, auch beim früheren halbaktiven set up, mit einer 211SE für den Hochmittelton-Teil, die konnte ich aber für vollaktiv, also ohne Weiche an einem Horn mit 116 dB bei einem Watt, wegen ihrer Nebengeräusche nicht mehr nutzen. Ich habe sie verkauft und von diesem Geld die Trichter für den vierten Weg gekauft.

    Also damit will ich nur erklären, warum ich etwas an Röhrenzauber als Wunsch gut verstehen kann.

    Besonders, wenn man es mit dem Bewusstsein der technisch wichtigen Zusammenhänge (Quelle/Last) macht, wie du und man sich damit kein groben Fehler/Effekte einfängt.

    Gruß, Detlef