Posts by PlattenEbi

    Heute möchte ich euch die RE eines legendären und sehr gesuchten Albums

    empfehlen, welche erst vor wenigen Tagen erschienen ist.



    Someones Band


    Sunbeam UK 2021






    Dies ist die erste RE auf Vinyl, seit dem Erscheinen des Albums

    im Jahr 1970 auf DERAM UK.


    Ich selbst besitze seit 20 Jahren ein Original des Albums,

    aber angesichts der Preisentwicklung für ein gut erhaltenes Original-Exemplar,

    die im Moment so bei rund € 1 000,00 liegt,

    hab ich mir das immer dreimal überlegt, das gute Stück abzuspielen.






    Es hat mich daher sehr gefreut,

    dass es von diesem Album nun eine Wiederveröffentlichung gibt.

    Und die ist zudem auch noch sehr gelungen.


    Die 180g Pressung ist nahezu plan, sie steckt in einer gefütterten Innenhülle

    und diese wiederum in einem Klapp-Cover (das Original hat nur ein Einfach-Cover).

    Auf der Innenseite des Covers gibt es endlich ausführliche Infos zur Band zu lesen,

    die bis dahin nur Mangelware waren.

    Und das Beste an der RE, ist die sehr gute und ausgewogene Sound-Qualität.

    Man kann das Album richtig schön laut geniessen,

    ohne das nervige Höhenverzerrungen oder Bassbrummen auftreten.


    Im Vergleich zu meinem Original hört sich die RE zwar etwas anders an,

    was da im Detail anders ist, spielt allerdings (für mich) überhaupt keine Rolle,

    da die RE klanglich nichts vermissen lässt und ich nicht sagen kann,

    was sich nun besser oder schlechter anhört.


    Für mich ist diese RE eine klare Empfehlung,

    zumal es dazu keine wirkliche Vinyl-Alternative gibt.



    Gruss

    Eberhard




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    Meine Empfehlung zum Wochenende:


    Heavy Jelly


    Die erste offizielle RE des Albums seit der Aufnahme in 1970

    von DOL, UK 2019.

    Die 180g Pressung ist bei mir nur ganz leicht wellig,

    die Sound-Qualität dafür aber erstaunlich gut.





    Sehr schönes BluesRock-Album.

    Wird im Moment für 12,99 bei JPC angeboten.


    Etwas mehr zur Band, kann man dem Aufkleber entnehmen.


    1708




    Gruss

    Eberhard





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    Vor vier Jahren hab ich hier schon mal was über die Band Hard Meat

    geschrieben und ihr zweites Album vorgestellt:



    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------








    In der Folgezeit hab ich immer mal wieder nach ihrem ersten Album geschaut,

    allerdings war mir ein sehr gut erhaltenes Original immer zu teuer.

    Vor ca. zwei Wochen hab ich dann gesehen,

    dass es von diesem Album nun auch eine offizielle RE von "Long Hair"

    zu einem überschaubaren Preis gibt, die ich mir dann natürlich sofort gekauft habe.




    Hard Meat - S.T.


    Long Hair DE 2020 (im Original auf WB 1970)






    Die 140g Pressung meines Exemplars ist fehlerfrei

    und dem Album liegt ein zweiseitiges Blatt mit detaillierten Infos

    über das kurze Bandleben bei (eine Seite auf deutsch, die andere auf englisch).

    Ausserdem kann man dort ein paar Worte darüber lesen,

    wieso die Sound-Qualität dieser RE besonders gut sein soll.



    1702



    Wenn ich sowas lese, gebe ich da eigentlich nicht viel drauf,

    im vorliegenden Fall ist dass aber genau zutreffend.

    Die Sound-Qualität dieser RE ist nämlich wirklich sehr gut.


    Ganz abgesehen von der sehr guten Sound-Qualität,

    bietet das Album auch einen sehr guten musikalischen Inhalt,

    der vom Stil her ihrem zweiten Album gleicht.

    Ich freue mich jedenfalls, dass ich dieses Album nun auch von Vinyl geniessen kann.



    Gruss

    Eberhard




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    Ein kurzer Nachtrag:


    Die New Orleans Collection ist mittlerweile bei mir eingezogen.

    Die anderen drei Alben der Sammlung sehen wie folgt aus:



    Ellis Marsalis with Jason Marsalis - For All We Know





    1687




    Little Freddie King - Going Upstairs






    1690




    IrmaThomas - Love Is The Foundation






    1693




    Bis jetzt hab ich es nur geschafft, mir davon Irma Thomas

    ausführlich und in aller Ruhe anzuhören.


    Was diese ältere Dame, die für mich zu den ganz Grossen

    des amerikanischen Blues und Soul gehört,

    mit ihrem Team hier für ein Album geschaffen hat,

    ist für mich schlicht und ergreifend ein kleines Meisterwerk,

    was sowohl den musikalischen Inhalt, wie auch die Klang-Qualität betrifft.

    Sie singt mit ihren 80 Jahren sämtliche Pieps-Mäuse, die man im Radio

    so vorgesetzt bekommt, locker in Grund und Boden.


    Nicht umsonst hat sie schon seit vielen Jahren bei uns im Wohnzimmer

    ein dauerhaftes Wohnrecht in Form des offiziellen Festival Posters

    vom New Orleans Jazz & Heritage Festival 2008.



    1694



    1695





    Gruss

    Eberhard

    Oh, Oh Olli,


    man merkt, dass Du hier neu bist

    und offensichtlich keine Ahnung davon hast, worüber Du schreibst.

    Aber sofort blöde Witze darüber machen. :thumbdown:


    Gruss

    Eberhard

    Neulich war mal wieder ein Skat-Abend angesagt,

    der diesmal bei einem sehr guten Freund stattfand,

    der (wie ich auch) Blues - und Analog-Fan ist.

    Natürlich wird dabei auch die eine oder andere Platte abgespielt,

    allerdings mehr zur Hintergrund-Berieselung

    und nicht, um sich genau mit dem entsprechenden Album

    auseinander zu setzen (schließlich muß man sich ja angestrengt auf das

    Bierflaschen - und Kartenhalten konzentrieren).

    In der Regel geht die gespielte Musik in diesem ganzen Stress

    von essen, trinken und Karten spielen unter.

    Diesmal ließ mich aber ein Album plötzlich aufhorchen und danach nicht mehr los.

    Nicht nur der musikalische Inhalt, sondern ganz besonders

    die Klang-Qualität dieses Albums, stach aus aus den ganzen anderen gespielten Alben heraus.


    Wie sich herausstellte, war es ein Album aus dem Jahr 2020,

    was jetzt nicht so ganz zu meinen selbst gesteckten Regeln

    für diesen Thread passt.

    Ich stelle das Album wegen seiner außerordentlich guten musikalischen

    und klanglichen Eigenschaften hier aber trotzdem vor.



    Jon Cleary - So Swell


    Newvelle Records US 2020







    Jon Cleary (Sänger, Pianist, Songwriter, geb. 1962 in UK

    und seit 1980 in New Orleans beheimatet) hat zwar schon eine ganze Reihe

    von Alben veröffentlicht, bis zu diesem Abend und diesem Album

    war er mir allerdings noch völlig unbekannt.


    Auf diesem Album spielt er klassischen New Orleans Rhythm & Blues,

    bei dem traditionell immer eine Prise Boogie, Funk und Jazz mit dabei ist.

    Begleitet wird John Cleary dabei von akustischem Bass, Schlagzeug und Saxofon,

    wobei der Bassist und der Drummer zwei New Orleans Musiker sind, die ich bereits

    von James Bookers letztem Studio-Album "Classified" kenne,

    welches ich hier auch schon mal vorgestellt habe.




    1682




    Aufgenommen wurde das Album in den Esplanade Studios in New Orleans,

    welches das grösste Aufnahmestudio von Louisiana sein soll.

    Das allein ist aber noch nichts Besonderes.

    Die Besonderheit des Studios ergibt sich durch die Räumlichkeiten

    und dem Gebäude an sich.

    Das Gebäude aus dem 19. Jh. wurde nämlich von 1920 bis 2005

    als Kirche genutzt und danach vom Studio-Eigentümer erworben

    und bis zur Eröffnung im Jahr 2013 von Grund auf renoviert

    und auf den neuesten technischen Stand gebracht.


    Schaut man sich die Bilder vom Studio und der Aufnahme-Session an,

    kann man sich gut vorstellen, dass sich diese einmalige Atmosphäre

    des Studios auch in der Stimmung der Musiker und den Songs wiederfindet.



    1683





    1684




    Ein Blick auf die Webseite des Studios, mit der Einrichtung und der

    Auflistung der technischen Gerätschaften, lohnt sich:



    http://esplanadestudios.com




    Natürlich hab ich mir das Album am Tag nach unserem Skatabend sofort

    bei einem Anbieter aus Deutschland bestellt und einige Tage später auch erhalten.

    Da mich das Album so begeistert hat, wie schon lange keins mehr

    und es Teil der New Orleans Collection von Newvelle Records ist,

    wollte ich mir die anderen drei Alben der Collection auch mal eben besorgen.



    https://www.newvelle-records.c…ucts/newvelle-new-orleans




    So einfach ist das aber nicht, wie ich dann feststellen musste.

    Man kann die Alben nämlich nur direkt bei Newvelle Records in New Orleans ordern,

    entweder einzeln zu je $ 60,00 oder alle vier zusammen für $ 200,00,

    zuzügl. Versand und Zoll.

    Woanders hab ich kein Verkaufsangebot der anderen drei Alben gefunden,

    bei der Jon Cleary war das anscheinend ein großer Zufall,

    dass zu diesem Zeitpunkt in DE das Album angeboten wurde,


    Ich hab mich dann dazu entschlossen, die ganze Collection zu bestellen

    und heute bekam ich die Mitteilung von DHL, ich könne mein Paket

    morgen im zuständigen Lotto-Laden auslösen,

    was ich natürlich auch sofort machen werde.


    Wenn morgen alle vier Alben dabei sind, hab ich John Cleary dann doppelt.

    Sollte von euch jemand an diesem Album Interesse haben,

    kann er das neue und eingeschweisste Exemplar gerne von mir bekommen.

    Den genauen Preis kann ich allerdings erst morgen sagen,

    wenn ich die Zoll - und DHL-Gebühren bezahlt habe.


    Kontakt dazu bitte per PN.


    Songbeispiele des Albums gibt es übrigens nicht.



    Gruss

    Eberhard

    Auch wenn es manchmal etwas nach Deep Purple/Uriah Heep/Atomic Rooster & Co

    klingen mag, ist mir das völlig wurscht, nur das Gesamtergebnis zählt.

    Und das ist für mich einfach nur guter alter Rock, von dieser Ende der 60er Jahre

    gegründeten, kanadischen Band, die leider nur dieses eine Album

    veröffentlicht hat.

    Wann das Album aufgenommen und zum ersten Mal veröffentlicht wurde,

    ist anscheinend nicht so ganz klar.

    Die Angaben schwanken da zwischen 1970 und 1972.

    Sicher ist allerdings, dass dieses Album, neben guter Musik,

    auch noch eine weitere Besonderheit zu bieten hat.

    Es wurde über die Jahre nämlich mit drei verschiedenen

    Cover-Versionen veröffentlicht.


    Einmal die Erstveröffentlichung auf dem kleinen, kanadischen Independent-Label

    namens "Fonthill Records",

    dann die Wiederveröffentlichung 1973 von "London Records",

    nachdem dieses Label das Material von "Fonthill" abgekauft hatte

    und dann noch die RE des Albums von "Kreation Records" aus dem Jahr 2009,

    welche die erste offizielle Vinyl-RE des Albums seit 1973 sein soll.


    Die RE von "Kreation Records" aus dem Jahr 2009, gibt es wiederum

    in drei verschiedenen Farbvarianten des Vinyls.

    Damit aber nicht genug, denn "Kreation Records" hat das Album 2013

    noch einmal rausgebracht, diesmal mit zwei Farbvarianten des Vinyls

    und einem zweiseitigen Beiblatt/Infoblatt.

    Und genau von dieser RE mit schwarzem Vinyl hab ich ein Exemplar.



    Warpig


    Kreation Records/Lion Productions US 2013








    Um das Thema Warpig abzurunden, möchte ich nicht unerwähnt lassen,

    dass es von dem Album noch eine inoffizielle RE

    von einem mysteriösen Label namens "HF" in drei verschiedenen Versionen gibt.

    Zwei Versionen davon sollen die ursprüngliche Cover-Art zeigen

    und davon wiederum hat eine Variante ein Klapp-Cover,

    welches ich natürlich auch haben musste.






    Beide Pressungen sind völlig OK (schwarz 160g, rot 180g),

    der Klang, der jeweils in der Rille steckt, ist allerdings schon recht unterschiedlich.

    Offenbart der Sound vom roten Vinyl beim kurzen Anhören mehr Dynamik und Details,

    erscheint beim Wechsel zum schwarzen Vinyl (RE von Kreation) der Sound deutlich

    bedämpfter und verhangener zu sein.

    Bei meinem Hörgeschmack, ziehe ich mir allerdings genau diesen Sound vor,

    da er für mich deutlich entspannter und angenehmer (auch mit hoher Lautstärke)

    über längere Zeit anhörbar ist.


    Egal mit welcher Version man sich das Album auch reinziehen mag,

    es ist und bleibt für mich ein sehr nettes Rock-Werk.


    Gruss

    Eberhard




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    Der texanische Gitarrist, Sänger und Songwriter Ray Sharpe (geb. 1938 und bis

    heute aktiv) hatte seine musikalische Hochphase von Ende der 50er bis Anfang der 70er.

    In dieser Zeit veröffentlichte er eine ganze Reihe von Singles,

    von denen zumindest ein Song vermutlich jedem von euch

    in der einen oder anderen Version bekannt sein dürfte,

    nämlich "Linda Lu" aus dem Jahr 1959.

    Dieser Song wurde über die Jahre von einer ganzen Reihe von bekannten Musikern

    gecovert, so u.a. von Mike Bloomfield, J.B. Hutto oder Tom Jones.

    Selbst die Rolling Stones haben sich an dem Song versucht,

    heraus gekommen ist dabei allerdings, einer der für mich schlechtesten Songs,

    den die Stones je aufgenommen haben.




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    Sein erstes Album erschien im Jahr 1965 mit dem Titel "Welcome Back, Linda Lou",

    bei dem ich mir allerdings nicht sicher bin,

    ob es eine Zusammenstellung von bis dahin veröffentlichten oder unveröffentlichten

    Songs ist, oder tatsächlich ein richtiges Studio-Album.

    Auf jeden Fall ist es recht selten anzutreffen und wenn,

    dann wird es ziemlich hochpreisig gehandelt, weshalb ich es (noch) nicht habe.




    Das zweite Album von Ray Sharpe ist auf jeden Fall ein richtiges Studio-Album,

    welches allerdings erst 15 Jahre später eingespielt und veröffentlicht wurde.



    Ray Sharpe - Texas Boogie & Blues


    Flying High Records US 1980







    Begleitet wird Sharpe von einer ganzen Reihe von Musikern,

    unter denen sich auch ein gewisser Delbert McClinton mit seiner Harp befindet,

    außerdem wird er von einer Horn-Section unterstützt.

    Natürlich ist auch sein alter Hit "Linda Lu" mit dabei,

    super aufgemöbelt mit Bläsern.


    Musikalisch erwartet den Hörer ansonsten feiner Texas Boogie & Blues.



    Gruss

    Eberhard





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    Die beiden Alben von Creepy John Thomas

    hab ich mir bereits vor über acht Jahren als RE vom deutschen

    Label "Soundvision" zugelegt.

    Da mir das erste Album damals nicht so besonders gefiel,

    hab ich mir das Zweite auch nur ganz oberflächlich angehört

    und anschliessend in die Kiste mit den nicht besonders

    anhörenswerten Platten aussortiert.


    Wie mir das in der letzten Zeit mit einer Reihe anderer Platten

    auch schon so gegangen ist, musste ich erst im Webradio einen Song hören,

    der wieder mein Interesse an diesen Alben und in diesem Fall

    an Creepy John Thomas weckte, wobei mir das zweite Album deutlich besser gefällt,

    da es dort richtig guten Rock/BluesRock zu hören gibt.



    Creepy John Thomas


    Soundvision DE 2011 (im Original 1969 erschienen)








    Creepy John Thomas - Brother Bat Bone


    Soundvision DE 2011 (im Original 1970 erschienen)







    Die 180g Pressung beider REs sind bei mir fehlerfrei

    und jeweils auf 1000 Exemplare limitiert.

    Die Klang-Qualität ist völlig OK

    und zumindest die RE des zweiten Albums soll bei Pallas gepresst worden sein.


    Ein interessantes Interview mit John Thomas aus dem Jahr 2020,

    mit einer Übersicht über sein musikalisches Schaffen

    und einer Aufklärung, warum das zweite Album

    "Brother Bat Bone" und nicht wie von Thomas geplant "Brother Bad Bone"

    betitelt wurde, kann man nachfolgend hier lesen:



    https://www.psychedelicbabymag…ohn-thomas-interview.html




    Gruss

    Eberhard






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    Vor sechs Jahren hatte ich hier schon mal was zu Wild Child Butler geschrieben.

    Heute möchte ich nochmal auf diesen großartigen Harp-Blueser zurück kommen

    und eine recht preiswerte Compilation von ihm empfehlen.



    George Butler - Wild Child


    Carnival Gold Standard UK 1972






    Das Song-Material ist eine Zusammenstellung von Aufnahmen für das

    US-Label "Jewel Records" aus den 60ern, bei denen Willie Dixon

    teilweise der Produzent war.

    Acht der vierzehn Songs wurden von Jewel auf Singles veröffentlicht,

    der Rest ist bis dahin unveröffentlichtes Material.


    Dieses Album von Wild Child Butler kann ich euch nur wärmstens

    ans Herz legen, weil es da einfach nur super gute Songs zu hören gibt,

    meilenweit abseits des heute leider viel zu oft produzierten Mainstream/Einheits-Blues.

    Zudem ist die Press- und Klang-Qualität sehr gut und das Album recht preiswert zu bekommen.




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    Meine Worte von Mainstream/Einheits-Blues sollen jetzt nicht bedeuten,

    dass ich mich musikalisch nur in längst vergangenen Uralt-Zeiten aufhalte.

    Natürlich gibt es auch heute sehr gute Musiker und Bands,

    deren Output mir sehr gut gefällt.

    Dazu werde ich meine selbstgesteckte Vorgabe heute mal verlassen

    und hier eine Blues-Band aus der Neuzeit in den höchsten Tönen anpreisen,

    die es mir blues-musikalisch sehr angetan hat.




    Arnaud Fradin & His Roots Combo - Steady Rollin' Man


    Blues Production / Mojo Hand Records FR 2017







    Ein französischer Sänger und Gitarrist mit seiner Combo,

    schafft es mit diesem Album einen derart authentischen, stimmungsvollen und melancholischen Blues in die Rille zu zaubern,

    dass man meinen möchte, die Songs wären tief in den Sümpfen des Mississippi-Deltas

    oder auf irgendeiner verstaubten Veranda mitten in den Staaten aufgenommen worden

    und nicht in einem Studio in Frankreich.


    Die Pressung ist übrigens fehlerfrei und die Klang-Qualität ganz hervorragend.



    Gruss

    Eberhard




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    Die Band bzw. das Musikprojekt von heute,

    hatte nur ein kurzes Leben, von Anfang 1970 bis Mitte/Ende 1971.

    Deshalb gibt es darüber auch nicht viel zu schreiben.

    Die Band/das Projekt bestand aus 12 bis 13 erfahrenen Musiker-Profis aus UK,

    ins Leben gerufen vom Gitarristen Ray Russel (mir ansonsten nicht bekannt)

    und dem Sänger Alex Harvey (mir natürlich sehr wohl bekannt),

    die musikalisch gleichgesinnte Musiker zusammen brachten,

    um ihren damaligen, persönlichen Musikgeschmack zu verwirklichen.


    Es entstanden in der kurzen Zeit ihres Bestehens zwei Alben,

    welche auf der einen Seite umwerfend-fesselnd gut sind,

    auf der anderen Seite teilweise recht schwer verdauliche musikalische

    Kost enthalten.

    Eine geniale Mischung aus Rock/BrassRock und JazzRock,

    mit einer fantastischen Bläser - und Rhythmus-Section,

    einigen sehr langen Songs, die Freiräume für Improvisationen lassen

    und sehr guten Gesangspart dazwischen.


    Ich vermute mal, dass dieses Konzept damals nicht besonders

    kommerziell erfolgreich war und das Projekt deshalb recht schnell

    wieder beendet wurde.

    Vom musikalischen Inhalt her,

    sind für mich beide Alben gleichwertig aller erste Sahne.


    Hört euch mal an,

    was die aus dem Klassiker "Wade In The Water" gemacht haben

    oder den genial-schrägen Song "Hole In Her Stocking",

    der auch auf dem 72er Debüt-Album "Framed"

    von Alex Harveys SAHB zu finden ist, allerdings in einer deutlich zahmeren Version.





    Rock Workshop


    CBS 1970







    Rock Workshop - The Very Last Time


    CBS 1971








    Gruss

    Eberhard





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    Hallo lieber Rockfan d. K.,


    dies hier ist meine Rezension einer Platte von 42 Decibel.


    Wenn Dir die Musik nicht gefällt oder Du gerne was anderes

    lesen oder hören möchtest, kannst Du gerne einen eigenen

    Faden dazu aufmachen.

    Was Du hier machst, empfinde ich als sehr unhöflich.


    Gruss

    Eberhard

    Erst kürzlich schrieb ich in meiner Rezension über das Album von Los Espiritus,

    dass es meine Entdeckung des Jahres 2021 ist und nur schwer zu toppen sein dürfte.

    Gerade mal drei Wochen später,

    muss ich nun diese Phrase ein weiteres Mal bemühen.

    Das Album ist zwar schon acht Jahre alt, hat aber erst vor wenigen Tagen

    seinen Weg auf meinen Dreher gefunden.

    Und wie es der Zufall so will, kommt die Band ebenfalls aus Buenos Aires

    und wurde dort ebenso im Jahr 2010 gegründet.


    Auf ihrem ersten Album spielt die Band allerdings eine völlig andere Musik als Los Espiritus.

    Ich bin fast von meinem roten Sofa gefallen, als ich mir Album das erste Mal anhörte.


    Was da aus den Lautsprechern kam,

    war wie AC/DC zu ihren besten Bon Scott-Zeiten.


    Da wird gnadenlos abgerockt, vom ersten bis zum letzten Ton,

    immer mit Vollgas und das Ganze dann auch noch mit dieser unglaublichen Stimme,

    dass man meinen möchte, Bon Scott wäre wieder auferstanden.


    Die Songs sind alles Eigenkompositionen der Band, die ihr Album

    auch selbst produziert haben, aufgenommen wurde das Album in Argentinien,

    gemastert in San Francisco und veröffentlicht vom deutschen Steamhammer/SPV-Label.



    42 Decibel - Hard Rock 'N' Roll


    Steamhammer/SPV DE 2013







    Meine beiden 180g Pressungen sind nahezu plan

    und die Sound-Qualität ist ebenfalls völlig OK.


    Besser als der Titel des Albums es macht,

    kann man den Musik-Stil nicht beschreiben.

    Hier ist der Titel wirklich Programm.


    Hard Rock 'N' Roll !!!



    Gruss

    Eberhard





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    Mike Henderson, künstlerisches Multitalent aus San Francisco

    (Bluesmusiker, Filmemacher, Maler, Songwriter, Produzent,

    Gitarrist und Sänger mit einer unverschämt lässigen Stimme)

    mit seinem zweiten Album aus dem Jahr 1992.

    Über die Hälfte der Songs sind von ihm, er hat das Album auch produziert

    und auf seinem eigenen Label veröffentlicht.



    Mike Henderson Blues Band - Cosmic Strut


    Pathway Records US 1992






    Nachfolgend ein kurzer Bericht über Mike Henderson:



    http://digital.livingblues.com…=articleBrowser&ver=html5




    Ein Song-Beispiel vom Album zu finden ist schwierig.

    Die folgenden zwei Songs sind zwar auch auf dem Album,

    aber wahrscheinlich eine spätere Einspielung, da zumindest beim

    zweiten Song "Destiny", die Harmonica durch eine Orgel ersetzt wurde.

    Gefällt mir auch gut, das Original von 1992 mit Harp, finde ich aber deutlich besser.



    Gruss

    Eberhard







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    Short Cross als Kurzgeschichte:


    Durch Vermittlung der Eltern kommen zwei Schüler aus Virginia

    Mitte der 60er in einer Band zusammen, verlieren sich wieder aus den Augen,

    kommen wieder zusammen, gründen mit unterschiedlichen Leuten

    verschiedene Bands mit wechselnder musikalischer Ausrichtung,

    bis man schließlich bei Short Cross hängen bleibt,

    Jede Menge Live-Auftritte und im Dezember 1971 dann die Chance,

    ihre eigenen Songs in einem neuen Studio, noch vor dessen offizieller

    Eröffnung, aufzunehmen.

    1972 wurden 1000 Exemplare des Albums für ihr eigenes Label "Grizly Records"

    hergestellt, von denen dann allerdings nur 300 Stück verkauft wurden.

    1973 war dann Schluss mit Short Cross.


    Geblieben ist ein, für meinen Geschmack, sehr gutes BluesRock/HardRock-Album,

    dem man heute zwar anhört, aus welcher Zeit es stammt,

    was es für mich aber umso interessanter macht, da ich genau auf diesen Sound stehe.

    Sämtliche Songs sind Eigenkompositionen, manche mit Bläser-Unterstützung,

    manche in Richtung Allman Brothers tendierend.

    Deutlich ausführlicher kann man die Geschichte von Short Cross,

    erzählt vom Gitarristen, Sänger und Songwriter der Band, auf dem 2-seitigen

    Beiblatt der RE des Albums von "Out-Sider" aus dem Jahr 2014 nachlesen.



    Short Cross - Arising


    Out-Sider Spain 2014






    Die 160g Pressung ist leicht wellig, die Klang-Qualität aber OK.




    Eine andere Wiederveröffentlichung dieses Albums

    stammt von Akarma aus dem Jahr 1998.

    Der Vorteil dieser RE, ist seine äussere Erscheinung,

    durch eine sehr wertig erscheinende, feine Oberflächenstruktur des Covers,

    dass es ein Do-Album mit fünf zusätzlichen Songs ist

    und den sehr detaillierten Angaben,

    wann, wo und mit wem die Songs eingespielt wurden.

    Die 180g Pressung ist leicht wellig und die Klang-Qualität ebenfalls OK,

    grosse klangliche Unterschiede zur Out-Sider-RE kann ich nicht feststellen.








    Zusätzlich zu diesen beiden REs, gibt es dann noch eine

    von einem österreichischen Label namens "Breeder" aus dem Jahr 1988.







    Das Cover sieht halt deutlich anders aus,

    das Label soll dem des Originals entsprechen

    und die 120g Pressung ist ebenfalls leicht wellig.

    Klanglich unterscheidet sich diese RE allerdings recht deutlich von den beiden anderen.

    Heller, klarer, mehr Details sind erhörbar und dennoch nicht verzerrend.

    Die beiden anderen REs erscheinen dagegen verhangener und gedämpfter.

    Ist natürlich alles eine Frage des persönlichen Geschmacks,

    mir gefällt der Sound der "Breeder" (trotz des schlechtesten Covers)

    im Moment aber am besten.



    Gruss

    Eberhard





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    Hallo Franz,


    ich bin doch nur dem Aufruf der Krankenkassen

    zur Unterstützung des neuen Rentner-Bewegung-Programms gefolgt:


    Fit im Alter - Finde das Album


    Gruss

    Eberhard

    Die Johnny Nocturne Band wurde 1989 in Kalifornien

    vom Saxophonisten und Bandleader, John Firming, gegründet

    und spielt mit ihren neun Musikern einen mitreissenden

    Rhythm&Blues/Swing/Boogie Woogie/JumpBlues der 40er und 50er,

    mit einer sehr guten Sängerin, die auf den ersten beiden Alben der Band, welche ich habe,

    immer mal wieder von Instrumentalstücken abgelöst wird.

    Sehr gute Songs, sehr gute CD-Klang-Qualität.



    The Johnny Nocturne Band - Wailin' Daddy


    Rounder/Bullseye US 1992








    The Johnny Nocturne Band - Shake 'Em Up


    Bullseye 1994








    Gruss

    Eberhard





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