Posts by PlattenEbi

    Das Angebot umfasst die folgenden CDs:


    1. 5 x Diggin Deeper

    Roots of Acid-Jazz







    2. 7 x Mod-Jazz





    3. Mojo-Club 1 - 12





    Die Versandkosten übernehme ich.



    Eine Spenden-Quittung brauche ich nicht.



    Auktions - Ende: 08.12.2019 22.00 Uhr



    Startpreis: € 15,00



    Gruss

    Eberhard

    Das Angebot umfasst folgende CDs von der Bear Family:


    1. Plug It In: Teil 3, 1960 - 1969 + Teil 4, 1970 - 2005

    Tolle Blues-Compilation aus dem Jahr 2011, jeweils mit 3 CDs und 150-seitigem Booklet






    2. Blowing The Fuse: Jahrgänge 1957 + 1958 + 1959 + 1960

    Rhythm & Blues Classics, jeweils 1 CD mit 80-seitigem Booklet






    3. Sweet Soul Music:

    Jahrgänge 1956 + 1961 + 1962 + 1963 + 1964 + 1965 + 1968

    Soul-Compilation aus den entsprechenden Jahren, jeweils 1 CD mit 70-seitigem Booklet






    Die Versandkosten übernehme ich.


    Spenden-Quittung brauche ich keine.



    Auktions-Ende: 08.12.2019 - 22.00 Uhr



    Startpreis: € 15,00



    Gruss

    Eberhard

    Das heutige Album möchte ich mal als "Plätscher-Album" bezeichnen.

    Ein Album, welches die Rock-Welt mit Sicherheit nicht auf den Kopf gestellt hat.

    Nicht, dass es zum Einschlafen langweilig wäre, ganz im Gegenteil.

    Es kommt aber ohne besondere Höhen und Tiefen aus,

    die Songs spazieren einfach so an meinen Ohren vorbei,

    ohne, dass ich dabei an irgendeiner Stelle vor Verzücken durchdrehen würde.

    Dafür gibt es aber auch keinen Song, der in meinen Ohren richtig schlecht ist.


    Einfach ein schönes Rock-Album, welches man einfach mal so nebenbei anhören kann

    und mir im Moment wieder richtig viel Spass macht.



    Champion


    Epic/CBS US 1978






    Gekauft habe ich das Album damals im Erscheinungsjahr, also vor über 40 Jahren,

    weil ich damals gerade in einer Humble Pie - Phase war.

    Champion wurde nämlich vom ehemaligen Humble Pie Gitarristen, Clem Clempson,

    mitbegründet und schaffte es nur zur Produktion dieses einen Albums,

    bevor sich die Band wieder auflöste.


    Da ist was zum Mitsummen drauf, auch etwas Härteres und auch ein Song,

    der von Status Quo sein könnte.


    Ein sehr kurzweiliges Album, mit einer guten Klang-Qualität,

    die es erlaubt, das Album auch mal richtig schön laut abzuspielen.

    Und das Ganze ist dann auch noch zu einem sehr günstigen Preis,

    gebraucht zu erwerben.



    Gruss

    Eberhard






    Absolut cooles Stück.


    Ich bin mir sicher, daß dem Gitarristen nach der Aufnahme-Session die Finger abgefallen sind.

    Jetzt kann er nur noch Bongo. :)


    Gruss

    Eberhard

    Hallo Jürgen,


    jetzt muß ich mich aber auch mal bei Dir bedanken,

    dass Dir meine Beiträge hier gefallen.


    Deshalb: Danke Jürgen :thumbup::thumbup::thumbup: (und das meine ich ernst)


    Gruss

    Eberhard

    Lange Zeit habe ich um Delbert McClinton einen großen musikalischen Bogen gemacht,

    da er für mich immer der Inbegriff der von mir nicht besonders geliebten

    Country-Musik war.

    Ich kann noch nicht mal genau sagen, woher ich diese Abneigung gegenüber McClinton habe.

    Wahrscheinlich einfach nur zur falschen Zeit, ein paar falsche Songs von ihm gehört.


    Irgendwann hörte ich im Web-Radio dann mal einen Blues-Song,

    der mich sofort begeisterte und ich war überrascht,

    daß dieser Song von McClinton war.

    Natürlich musste ich sofort nach dem Album suchen, auf dem der Song drauf war

    und wurde auch schnell fündig.

    Zu finden ist der Song (C.O.D.) auf dem ersten Album von McClinton.

    Allerdings ist dies kein Solo-Album von ihm, sondern ein

    Gemeinschaftswerk mit seinem Kumpel, dem Sänger und Tasten-Mann Glen Clark

    und deswegen läuft dieses Musik-Projekt auch unter dem Namen Delbert & Glen.



    Delbert & Glen


    Clean Records (ein Unter-Label von Atlantic) US 1972










    Das ist jetzt kein reinrassiges Blues-Album,

    da sich hier und dort auch schon mal ein CountryRock-Song eingeschlichen hat.

    Im vorliegenden Fall stört mich das aber überhaupt nicht,

    da es dem Album dadurch zu einer besonderen musikalischen Note verhilft

    und mit den Blues-Songs sehr gut harmoniert.


    Immer schön locker bis heiter und sehr unterhaltsam.


    Der für mich beste Song des Albums (C.O.D.), den ich auch im Radio gehört hatte,

    ist zu meinem Erstaunen, nicht im Netz verfügbar.

    Deshalb nachfolgend ein anderer, auch guter, Blues-Song des Albums,

    der später von den Blues Brothers gecovert wurde:






    Ein weiteres Album von Delbert & Glen folgte ein Jahr später:


    Delbert & Glen - Subject To Change


    Clean Records US 1973





    Auf diesem Album sind auch eine Reihe guter Blues-Songs zu finden,

    die musikalische Tendenz geht mir dann aber ein wenig zu sehr

    in Richtung CountryPop.


    Erst 40 Jahre nach diesem Album erschien das nächste

    gemeinsame Werk:


    Delbert & Glen


    New West Records US 2013





    Das Besondere an diesem Do-Album mit Klapp-Cover ist,

    daß es nur drei bespielte Plattenseiten gibt.

    Ansonsten ist da richtig guter BluesRock drauf.



    Gruss

    Eberhard

    In meinem BluesFaden habe ich kürzlich

    die Band Pulse mit ihrem einzigen Album aus dem Jahr 1968 vorgestellt.

    Wie dort schon geschrieben, kamen die Musiker von Pulse

    von anderen Bands aus Connecticut, USA,

    u.a. auch von einer Band, die sich The Shags nannte

    und im Zeitraum con 1963 bis 1967 existierte.

    Am Anfang dachte ich, dass es genau diese Band war,

    die das nachfolgende Album eingespielt hat:



    Shag - 1969


    OutSider Spain 2014






    Irgendwie passte aber die Bandgeschichte der Shags aus Connecticut

    nicht zu den Shags, welche dieses Album eingespielt haben.


    Und das ist auch kein Wunder, beim flüchtigen drüberschauen aber doch

    schon etwas verwirrend.

    Denn es gab zu der Zeit damals Mitte der 60er zwei Bands,

    die sich The Shags nannten.

    Die eine aus Connecticut und die andere aus Milwaukee, Wisconsin.

    Und genau diese Shags aus Milwaukee waren es,

    welche das "s" ihres Bandnamens wegließen, um Verwechslungen zu vermeiden.

    The Shag nahmen zwei Singles auf, es gab Musikerwechsel

    und 1968 zog die Band nach San Francisco, wo sie sich wohl schnell

    einen guten Ruf als Live-Band erspielten.

    1969 wurde das Song-Material für ein ganzes Album eingespielt,

    welches jedoch damals nicht veröffentlicht wurde,

    sondern erst 2005 auf CD und 2014 auch auf Vinyl.

    Die Band löste sich 1971 auf.


    Meine 150g Pressung des Albums ist nahezu fehlerfrei (nur minimale Wellen)

    und hat eine gute Klang-Qualität.

    Dem Album liegt eine 4-seitige Beilage bei und es wird u.a. damit beworben,

    dass es Master-Tape-Sound-Qualität haben soll.

    Das sagt mir allerdings überhaupt nichts, denn ich weiß ja nicht,

    wie sich die Qualität der Master-Tapes anhört.

    Aber wie schon geschrieben, geht für mich die Klang-Qualität voll in Ordnung.


    Die Songs stammen alle von der Band und da die vier Musiker eine ganze Reihe

    von verschiedenen Instrumenten einsetzen, sind ihre Songs

    sehr abwechslungsreich und gut anzuhören.


    Einfach nur richtig gute, alte Rockmusik.



    Gruss

    Eberhard







    Ram John Holder habe ich bereits am 23.12.2014

    mit dem ersten Beitrag in diesem Thread vorgestellt:


    Ram John Holder - Black London Blues (Beacon UK 1969)






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    Der 1934 in Guyana geborene John Holder (Cousin von Jazz-Sänger Frank Holder)

    zog 1962 nach einer FolkSinger-Zeit in New York nach London, wo er als Musiker und Schauspieler arbeitete

    und 1969 dieses Album aufnahm.

    Weitere Infos, wer auf dem Album noch alles mitgewirkt hat, sind mir unbekannt.




    Nach seinem Debüt-Album "Blues + Gospel + Soul" aus dem Jahr 1963

    (sehr selten und noch viel teurer), bestand (neben seinem schauspielerischen Engagement)

    seine musikalische Aktivität u.a. in der Zugehörigkeit zur damals in UK

    sehr angesagten Soul-Band "Geno Washington & The Ram Jam Band".





    Auf welchem Album er dabei war, lässt sich nicht sagen,

    da dort nie die beteiligten Musiker gelistet sind.


    Nur so nebenbei: Ram John Holder war bei ein paar Folgen

    der brit. TY-Serie "Death in Paradise" mit dabei.


    Das zweite Album von Ram John Holder (Black London Blues)

    erschien im selben Jahr, in dem auch die Ram Jam Band auseinander ging.


    Für einen farbigen Einwanderer im UK der 60er Jahre,

    war es sicherlich nicht ganz einfach, sich beruflich, wirtschaftlich und sozial zu etablieren.

    Es ist deshalb auch nicht verwunderlich,dass seine Songs auf "Black London Blues"

    recht aggressiv rüber kommen.


    Sämtliche 10 Songs des Albums enden übrigens mit dem Wort "Blues".


    1971 erschien dann das nächste Album von ihm:



    Ram John Holder - Bootleg Blues


    Beacon Records UK 1971







    Sämtliche Songs der beiden Alben sind von Holder,

    der die Alben auch arrangiert und produziert hat.


    Meine Exemplare der beiden Alben haben jeweils eine fehlerfreie 145g Pressung

    mit einer recht guten Klang-Qualität.


    Die Besonderheit bei "Bootleg Blues" ist das Klapp-Cover mit Einschub von oben

    und dem beiliegenden, sehr großen Poster.

    Diesmal sind auch die anderen beteiligten Musiker namentlich aufgeführt,

    was mich allerdings auch nicht viel weiter bringt, da mir davon keiner bekannt ist.


    Gegenüber dem Vorgänger-Album, kommt die musikalische Grundstimmung

    deutlich entspannter und freundlicher rüber, was sicherlich an dem

    weicheren Gesangsstil und dem Einstreuen einiger sehr guter Akustik-Stücke liegen mag.

    Aus diesem Grund gefällt mir dieses Album auch deutlich besser.


    Richtet euren Blick und eure Ohren mal auf dieses Album,

    es lohnt sich.



    Gruss

    Eberhard









    Hallo Ronny,


    schön zu lesen, dass Du gut zu Hause angekommen bist.


    Nach dem zu urteilen, was ich bei Dir gehört habe,

    bin ich mir sicher, dass Du mit der Anlage super zufrieden Musik hören wirst. :thumbup:


    Aber wie ich Dich kenne, hast Du bestimmt schon neue Ideen

    für andere Lautsprecher im Kopf, diesmal dann in Kleiderschrank-Größe.


    Dann bist Du nächstes Jahr nicht mehr der Waschmaschinen-Ronny,

    sondern der Kleiderschrank-Ronny. :):):)


    Alles Gute wünsch ich Dir.


    Gruss

    Eberhard

    Achtung, Achtung Eilmeldung !!!



    Das Programm ist um ein weiteres Großereignis ergänzt worden.


    Unser Ronny präsentiert im Raum 130

    seine singende HighEnd Waschmaschine. :)





    Also liebe Jungs,

    bringt alle eure Frauen mit, die werden begeistert sein.


    Und Bitte benehmt euch gut und anständig,

    die Rauswerfer haben sich nämlich schon mal warm gemacht:





    Bis gleich aufm Forum

    Eberhard

    Heute komme ich nochmal kurz auf Sammy zurück.

    Denn neben den dort bereits erwähnten Musikern,

    gab es natürlich auch einen Bassisten, Paul Simmons.

    Und dieser Paul Simmons war zuvor Bassist bei der Roy Young Band,

    womit ich zur heutigen Band-Vorstellung komme:



    Roy Young bzw. The Roy Young Band



    Den musikalischen Werdegang des brit. Sängers, Pianisten, Keyboarders und

    Komponisten Roy Young (1937 - 2018) aufzuzeigen, wäre an dieser Stelle

    etwas zu aufwendig, so extrem umtriebig war er während seiner Schaffenszeit (Cliff Richard,

    Beatles, Chuck Berry, David Bowie u.a.).


    Nur kurz dazu so viel:

    seit 1964 bis zur Auflösung 1969, war Young Mitglied der brit. Band

    Cliff Bennett & The Rebel Rousers.

    Nach deren Ende, gründete er seine eigene Band,

    die mit wechselnder Besetzung bis 1974 Bestand hatte.

    In dieser Zeit wurden zwei Alben und ein paar Singles veröffentlicht.

    Ein drittes Album wurde zwar 1972 komplett eingespielt, dann aber nie veröffentlicht.

    Gitarrist der Band war zu dieser Zeit Mick Clarke (nicht zu verwechseln mit dem

    Mick Clarke von Killing Floor), der von der Band Hunter/Orang-Utan kam,

    die ich vor einiger Zeit kurz in meinem Blues-Thread vorgestellt habe.





    Nach dem Ende der Roy Young Band, gingen Young und Clarke

    für ein paar Jahre zur Band von Long John Baldry.


    Zurück zu Roy Young und den beiden Alben:



    The Roy Young Band


    RCA UK 1970







    Roy Young - Mr. Funky


    MCA 1971







    Die Band bestand aus sieben Musikern, einschl. drei Bläsern (plus ein paar Gästen)

    und produzierte auf den Alben druckvollen und fetzigen Rock 'n' Roll/BluesRock,

    immer schön mit fetten Bläsern, mal mit etwas Funk, dann mal mehr in die Prog-Richtung.

    Bis auf einen Song, gefallen mir alle anderen super gut

    und dieser Song ist "Lovely Rita", der mir schon als Beatles-Original nicht besonders gefällt

    und durch die Interpretation von Roy Young auch nicht besser wird.

    Aber was solls, er geht im Rest der guten Songs einfach unter.


    Das ist Gute-Laune-Musik, die am Besten wirkt, wenn sie richtig schön laut abgespielt wird.








    Und so hat sich Roy Young 1959 angehört:






    Gruss

    Eberhard

    Neben der von mir hier bereits vorgestellten Band Charge und ihrem

    einzigen, gleichnamigen Album, gibt es dieses Jahr auch eine

    Sommor-RE von Vox Dei.


    Vielleicht habe ich bisher ja hinter dem musikalischen Mond gelebt,

    denn ich muss gestehen, dass ich diese Band vorher noch nicht kannte,

    obwohl die 1967 in Argentinien gegründete Band dort wohl eine richtige Nummer

    gewesen sein muss, bzw sie ist es (nach Auflösung, Wiederbelebung, Personalwechsel)

    heute immer noch, mit einer ganzen Reihe veröffentlichter Alben.

    Erst nach einem Blick auf die Veröffentlichungsliste 2019 von Sommor,

    begann ich, mich mit der Band mal genauer zu beschäftigen

    und war nach zwei, drei Songs so begeistert, dass ich mir das Album sofort gekauft habe.



    Vox Dei - Jeremias, Pies De Plomo


    Original erschienen 1972 in Argentinien


    RE von Sommor, Spain, 2019






    Mein Exemplar der RE hat eine fehlerfrei 140g Pressung,

    ein Einfach-Cover, ein beiliegendes Poster und eine gute Klang-Qualität.


    Dieses Album war ihre dritte Veröffentlichung und soll ihr kommerziell

    erfolgreichstes gewesen sein.

    Ich kann das sehr gut nachvollziehen, denn zu hören gibt es klasse Rock-Songs,

    mal hart, mal soft, mal mit Blues und da alles Eigenkompositionen sind,

    auch mit ihrem ganz eigenen Stil, den die auf Spanisch gesungenen Texte,

    noch besonders verstärken.


    Von dem Album bin ich mittlerweile so angetan,

    dass ich es hiermit zu meinem Rock-Album des Jahres 2019 erkläre,

    obwohl es (oder vielleicht auch genau deswegen) bereits schon 47 Jahre alt ist.










    Da mir die Band und ihr Album so gut gefallen haben,

    musste ich mir natürlich noch ein weiteres Album der Band zulegen,

    nämlich das Vorgänger-Album aus dem Jahr 1971,

    allerdings auch wieder nur als RE.



    Vox Dei - La Biblia


    RE von Fat Beats US 2013








    Das Do-Album hat ein sehr wertiges und festes Klapp-Cover (der Cover-Rücken ist 12 mm breit),

    zwei 145g Pressungen, die bei meinem Exemplar leicht wellig sind, eine gute Klang-Qualität

    und soll weltweit auf 1000 Exemplare limitiert sein.


    Da ich das Album erst vor Kurzem bekommen habe,

    konnte ich mich damit noch nicht besonders intensiv damit beschäftigen.

    Beim schnellen Durchhören ist mir allerdings sofort der deutlich andere Musik-Stil aufgefallen.

    Ob sich das für meinen Musikgeschmack positiv oder negativ auswirkt,

    kann ich noch nicht sagen, muss ich noch ein paar mal auf mich wirken lassen.


    Auf jeden Fall soll es das erste argentinische Konzept-Album gewesen sein,

    was mir aber erstmal nicht viel sagt.


    Gruss

    Eberhard