Moinsen,
wünsche allen ein frohes neues Jahr!
Gibt es schon einen neuen Termin 2024 für den Düsseldorfer Stammtisch?
Beste Grüße
Henning
Moinsen,
wünsche allen ein frohes neues Jahr!
Gibt es schon einen neuen Termin 2024 für den Düsseldorfer Stammtisch?
Beste Grüße
Henning
Hallo,
als alter Genesis-Fan war meine Vorfreude auch recht groß, als ich von dem Projekt erfuhr.
Da ich auch Hackett zur Genüge kenne, habe ich aber aus einer gewissen Skepsis heraus - oh Schande - zunächst die CD bestellt.
Und das war auch gut so, denn die ist mittlerweile bei dem Stapel der demnächst zu veräußernden CD's gelandet.
Leider hat mich das Ergebnis überhaupt nicht überzeugt, mal ganz abgesehen von dem völlig unterirdischen Sound. Die Drums klingen absolut fürchterlich und wurden von Roger King derart in den Hintergrund gemischt, dass da kaum was von zu hören ist. Teilweise noch schlimmer als die Originale aus den 70igern. Schlimmstes Beispiel: Camino Royale. Eine derartige Soundbrühe bekomme ich in meinem Kellerstudio selbst hin.
Aber das nur am Rande - ansonsten klingt das Werk wie von einer schlechten Coverband gespielt. Genesis Revisited 1 polarisierte ordentlich und brachte in einigen Teilen völlig neue Interpretationen, was hier überhaupt nicht zum Tragen kam. Künstlerisch betrachtet ist dieses Werk völlig belanglos, da es keinerlei neue Erkenntnisse bringt.
Mein Fazit: Der Mann braucht Geld. Ist ja auch OK - ich gönne es ihm. Und auch die vielen positiven Stimmen, die mangels Alternativen zu Recht auch diesem Aufguss noch was abgewinnen können. Ich halte mich lieber an die Originale, die es ja längst in ordentlicher Klangqualität gibt.
Es gibt bei aller Kritik aber auch 2 wirkliche Schätze zu heben: "The Lamia" und "Can Utility and the Coastliners". Von Nik Kershaw und Steven Wilson grandios und charismatisch gesungen. Aber die beiden reichen eben leider nicht . . .
Willkommen im Club der Brinkmänner!
Es gibt - meiner Meinung nach - in Sachen Klang, Haptik, Optik, Perfektion +Modellpflege nicht Vergleichbares.
Die Teile kosten - klar. Aber gut gepflegt halten sie ein Leben lang.
Meine Verstärker sind bald 20 Jahre alt und werden immer mal wieder zum Service eingeschickt.
Danach klingen sie besser als neu . . .
Gruß
Henning
Zwar wird von den Protagonisten meist gönnerhaft konzidiert, dass es auch billiger geht, im Sinne von "Wenn es für Dich befriedigend ist, dann ist das doch schön für Dich!" Natürlich blitzt aber dann zwischen den Zeilen immer mal wieder auf, dass man so den Gipfel des analogen Genusses wohl kaum erreichen kann.
Gruß Michael
Nun muss ich mich doch einmal äußern:
Mir geht diese Einschätzung doch ein wenig zu weit. Ich kann mich nicht daran erinnern, hier jemals ein „gönnerhaftes“ Verhalten bemerkt zu haben. Auch ich selbst pflege diesbzgl. eher Bescheidenheit an den Tag zu legen.
Dass aber gerne mal auf „hochpreisiges“ Material scharf geschossen wird, habe ich im Gegenzug schon öfter erlebt. Wie das zu bewerten ist, kann jeder für sich selbst entscheiden.
Ich würde das Thema gerne mal in eine andere Richtung lenken wollen: Ausgehend von Thorstens Überlegung, verbirgt sich für mich dahinter eine Kernfrage - nämlich: Wie bringe ich Hobby HiFi mit Familie und anstehendem Umzug / Hausbau oder Umbau unter einen Hut bzw. wieviel Zeit kann ich überhaupt für mein Hobby erübrigen und in welchem Verhältnis stehen hierzu eigentlich Kosten / Nutzen? Oder macht man diese Rechnung – weil Hobby – gar nicht erst auf?
Natürlich ist das eine sehr persönliche Frage, die jeder – abhängig von seiner Lebenssituation - nur für sich selbst entscheiden kann. Da ich auch ein junger Familienvater bin (Töchterchen ist 2,5 Jahre alt) und ein ganzes Jahr lang ein komplettes Haus umgebaut habe, kann ich vielleicht Thorstens Situation ein wenig nachempfinden. Derzeit komme ich leider nur recht selten zum Musikhören, da ich abends einfach total platt bin oder noch Restarbeiten am Haus erledigen muss. Ich frage mich dabei manchmal unweigerlich, ob sich eine so teure Investition dann überhaupt noch lohnt . . .
Mich würde die Erfahrung bzw. Ansicht anderer Familienväter an dieser Stelle interessieren.
Eigentlich wäre das ein Thema für einen neuen Thread – aber vielleicht auch nicht!?
Beste Grüße,
Henning
Was soll man eigentlich zum noch Thema sagen?
Soll ich als stolzer Besitzer eines LaGrange Werbung für Brinkmann machen?
Soll ich erzählen, wie irre gut das Teil gebaut ist?
Wie ehrlich und wuchtig er klingt?
Dass er genau das wiedergibt, was auf der Platte drauf ist – nicht mehr und nicht weniger?
Nö, mach’ ich nicht! ![]()
Mal ehrlich – wie einfach ist eine Entscheidung für ein neues Laufwerk zu fällen, wenn man kaum konstante Vergleichsmöglichkeiten hat? Da bleibt einem meist nichts anderes übrig, als Testberichten und dem eigenen Urteilsvermögen zu vertrauen. Ebenso spielen Auge und Geldbeutel eine nicht unerhebliche Rolle.
Ich hab’ es so gemacht, indem ich viele Jahre gesucht, überlegt und nebenbei gespart habe. Bei mir war allerdings recht früh klar, dass es ein Brinkmann werden würde. Aber das ist ja Geschmacksache . . .
Bzgl. meiner Erfahrungen zum LaGrange kann ich mitteilen, dass mir ein Brinkmann EMT-System zu analytisch klingt. Mit meinem Jan Allaerts MC1 ECO klingt er – für meine Ohren – schön weich, detailreich und hat untenrum ordentlich Punch.
Beste Grüße,
Henning
Hallo,
ich bin auch Fan der Truppe und erfreue mich auch speziell an deren Schaffen zu Zeiten, als Peter Gabriel noch dabei war.
Wir sollten uns aber hier nicht gegenseitig beschimpfen - eine jeder hat einen anderen Geschmack und eine andere Herangehensweise, diesen zu definieren.
Mir scheint, dass der Initiator nicht wirklich einen Zugang zu dieser Musik finden wird - sicher auch aufgrund von Kindheitserinnerungen. Wer mit Punk oder New Wave groß geworden ist, wird sich für Genesis schwerlich begeistern können - was aber doch völlig OK ist.
Da hilft es auch wenig, hier einen strikten zeitgerechten Abhörablauf zu verordnen. Wer einfach nicht auf Wagner-Opern steht, wird diese auch nach dem kompletten Anhören des geamten Ringes nicht besser finden.
Beste Grüße,
Henning
Ich würde - sofern es sich um die erste Generation des Xerxes handelt - die Finger davon lassen!
Ich hatte mit dem Teil nur Ärger und musste dauernd zum Händler, um das Board neu einstellen zu lassen.
Ein Player, der so heftig auf Raumklima reagiert, taugt nichts für den täglichen Gebrauch.
Die zweite Generation Xerxes.10 hatte das Problem nicht mehr und klang richtig klasse . . .
Mit den beschriebenen Macken und dem geschätzten Alter dürfte das Dir angebotene Teil nicht teurer als max. 350,- € sein.
Beste Grüße,
Henning
Hi Henning,
hier mal eine radikalere Idee:
Schmeiß den Brinkmann Arm weg (also verkauf ihn, da gibt es ja sicher noch gutes Geld für) nimm einen leichteren Arm (z.B. Schröder) und probier mal ein Soundsmith " The Voice".
MI System, aber ziemlich geil.....LG
Christian
Waaaas? Ich soll meinen Brinkmann-Arm wegschmeissen, häää?????
Nix da - der bleibt schön da!
Der ist lieb und tut einen hervorragenden Dienst.
Aber danke für den Tip.
Beste Grüße,
Henning
Alles anzeigenHallo Henning,
habe gelesen, dass du einen Netzsymmetrierer einsetzt!
Wie sind deine Erfahrungen?
Ich wohne in Belgien, dort haben wir ein symmetrisches Netz! 2*100V gegen Erde!
Hatte vor einigen Jahren den Homeservice von Stereo bei mir im Haus!
Keine Netzleiste, Stromkabel und auch nicht das Akkunetzteil von Schäfer und Rompf hat was gebracht.
Die Akkuversorgung für den Emitter hat das Klangbild sogar verschlechtert!
Der Bass hinkte hinter her!
![]()
Erklärung: Das symmetrische Netz!Gruß
Detlef
Hallo Detlef,
nun ja, nach technischen Dingen darfst Du mich nicht fragen - ich entscheide lediglich mit meinen Ohren.
Ich habe mich nach langen Hörsitzungen für den Netztsymetrierer entschieden,
da er die Mitten deutlich aufgewertet - um nicht zu sagen - fast aufgeblasen hat.
Klingt komisch, also: Nachdem ich das Teil wieder abgeklemmt hatte, klang alles etwas farbloser.
Mit Symetrierer ist mehr Gefühl - anders kann ich es nicht sagen - in der Musik.
Ob das in meiner neuen Behausung auch so funktioniert, kann ich nicht sagen . . .
Zumindest habe ich demnächst eine eigene Zuleitung von der Unterverteilung.
Da muss man erst mal sehen, wie sich das alles auswirkt . . .
Will sagen:
Alles ausprobieren - ein jeder entscheide für sich selbst, was geht bzw. Sinn macht . . .
Beste Grüße,
Henning
Vielleicht zu einem Brinkmann EMT Ti, Henning? Das würde ja in die Kette passen.
Nein - ein Brinkmann EMT ti wird es bestimmt nie werden.
Für meine Ohren ist es mir zu analytisch - ich bevorzuge etwas schmeichelndere Töne.
Beste Grüße,
Henning
Moin in die Runde,
bin noch nicht tot oder so -
nur einfach wahnsinnig beschäftigt. Da bleibt leider derzeit wenig Zeit für's Hobby . . .
Aber es ist Land in Sicht - übrigens bald in einer neuen Behausung mit neuem Hörraum und neuen Racks, etc. . . . werde berichten.
Bin derzeit noch recht zufrieden mit dem Allaerts MC1 ECO.
Es ist obenrum nicht ganz so seidig - das stimmt.
Macht aber untenrum ordentlich Groove und Spaß.
Aber wie das so ist - es geht ja immer etwas besser.
Irgendwann werde ich mal wechseln . . .
Beste Grüße,
Henning
Könnte sich evtl. um Cerabase handeln.
[Blockierte Grafik: http://tim3warp.pg-webdesign.de/hifi/gaertner/CONTENT/Bilder/cerabase_uebersicht.jpg]
Joker
Fast. Es sind die Ceraballs von Finite.
Gruß,
Henning
Da habe ich alle meine Schieferplatten her - Original Schiefer aus dem Sauerland.
Gibt es in verschiedenen Stärken - Plattengrößen nach Wunsch.
Vorteil ist, dass die Platten beidseitig plan gehobelt sind - das kann nicht jeder.
Ist aber wichtig beim ausrichten!!!!!
Preise sind OK, nur der Versand ist teuer, da nach Gewicht berechnet wird.
Selbstabholung lohnt sich also bei entsprechender Menge . . .
Kleiner Tip:
Mir hat die Ölerei von Naturschieferplatten sowohl in der Arbeit als auch im Ergebnis nie recht gefallen.
Ich habe daher meine Platten angeschliffen und mit Nextel-Lack lackiert.
Hält und sieht klasse aus!
... ich habe mich auf der Webseite von Brinkmann umgesehen ... unabhängig der Verarbeitung, die bei Brinkmann unbestritten topp ist, eine Höhenverstellbarkeit des Armes während des Abspielvorganges scheint möglich, ist aber scheinbar "nur" über eine Inbusschraube realisiert ... keine Skala wie z.B. beim Phantom ... eine Azimutheinstellung des Armrohres ist nicht erkennbar ... aber vielleicht kann Jazzman mal was dazu sagen ...
Ehrliche Antwort? Ich weiß es nicht! Bin leider in diesen Dingen nicht besonders - um nicht zu sagen gar nicht - fit. Hab' mich nie daran getraut, mal ein System oder gar einen Arm zu wechseln. Von daher fehlt mir diesbzgl. elementares Grundwissen. Ich sollte mich wohl schämen
, aber ich habe einen sehr guten Händler, der diese Dinge sehr professionell und zu meiner höchsten Zufriedenheit erledigt.
Und: Ich will dem Graham nichts - mit Sicherheit ein absolut genialer Arm! Ich wollte ihn ja eigentlich auch . . .
Hallo,
kurze Info zum Thema:
Nach langem Hin und Her habe ich mich doch für einen 10.5 Tonarm von Brinkmann entschieden – diesen Arm kann man hierzulande nämlich ganz problemlos und mit kurzer Lieferzeit (3 Tage!) kaufen.
Mag sein, dass der Graham ein wirklich guter Arm ist, aber diese Lieferzeiten sind – und da mag man an Service / Reparaturen schon gar nicht denken – für mich einfach nicht akzeptabel. Auch schienen mir die bisherigen Bezugsquellen (Außer TW natürlich!) nicht sonderlich vertrauenserweckend . . .
Ich bin mit meinem 10.5 sehr zufrieden – er verleiht dem MC 1 ECO von Allaerts eine gewisse Spritzigkeit, die ihm im Gesamtbild gut tut. Die Verarbeitung und Ausführung ist bei Brinkmann ohnehin konkurrenzlos.
Schön wär's . . .
Hallo Professor,
lange Geschichte. Und ärgerlich dazu.
Futterneid und Vertriebshoheit gibt es nicht nur in der HiFi-Branche - mir ist ein solches Verhalten auch aus meiner Branche bestens bekannt. Jeder ist der Größte und gönnt dem anderen nicht mal den Dreck unter den Fingernägeln! Weitere Geschichten führen hier aber zu weit . . .
Mein Händler - und das kann ich guten Gewissens behaupten - ist über jeden Zweifel erhaben. Darüber hinaus hätte er einen Ruf zu verlieren, würde er derartiges Geschäftsgebaren an den Tag legen. Ob er in der Lage ist, bei Bob Graham direkt zu beziehen, wird sich zeigen . . .
Gruß,
Henning
Hallo Herr Professor,
diese und ähnliche Informationen habe ich mittlerweile auch herausbekommen. Sehr traurige Geschichte!
Ich halte nicht viel, um nicht zu sagen, gar nichts von Billiganbietern - meistens ist da ein Haken an der Sache.
Durch Deine Anmerkungen fühle ich mich bestärkt, den Arm über einen ordentlichen Vertrieb/Händler zu beziehen. Das wird sicher bald möglich sein . . .
Gruß,
Henning
Dazu müsste die Sache ja erst mal enstprechend bekannt sein.
Angeblich ist Active Audio seit Ende 2007 nicht mehr beliefert worden. Schlußfolgernd gibt es also seit über einem Jahr gibt es keinen offiziellen Vertrieb für Graham in Deutschland.
Ich frage mich ernsthaft, wie so etwas sein kann? Vielleicht hilft ja dieser Thread, die Sache wieder ins Rollen zu bringen.
Habe auch Kontakt zu einem Vertrieb aus dem Ausland aufgenommen - die wollen aber keinen deutschen Händler beliefern, obwohl sie den Arm verfügbar haben. Man will das Problem mit einem deutschen Vetrieb aber mit Bob Graham direkt klären. Bin gespannt, was dabei herauskommt . . .
Gruß,
Henning
Jungs, nicht streiten - das ist die Sache nicht wert!
Ich stelle ja auch gewisse Vermutungen an . . .
Es gibt noch Möglichkeiten - darum bemühe ich mich gerade. Es muss doch wohl möglich sein, einen solchen Arm ordnungsgemäß über einen deutschen Händler zu bekommen und montieren zu lassen! Für mich kommt jedenfalls etwas anderes nicht in Frage. Punkt.
Kann ja nicht sein, dass Bob Graham keinen deutschen Vetrieb hat . . .
Es bleibt spannend . . .
Gruß,
Henning