Posts by deimsch

    hallo ihr alle,


    zeit den thread mal wieder zu beleben ... :)


    nachdem ich trotz einiger rückschläge (der schlimmste war wohl der durchgebrannte scheu-motor ... X( ) endlich den 286er arm wieder am laufen habe, hier endlich die versprochenen bilder. sorry für die qualität, hab leider kein makro-objektiv. ich hoffe ich könnt trotzdem was sehen.


    [Blocked Image: http://www.Analog-Forum.de/bilder/SONY_PUA_286_komplett.jpg]


    der arm (beinahe) total zerlegt. oben links sind die "zutaten" des armlifts zu sehen, immer noch mein sorgen kind.


    [Blocked Image: http://www.Analog-Forum.de/bilder/SONY_PUA_286_Lagerschrauben.jpg]


    die lagerschrauben, 2 kurze für die 2 horizontalen lager, eine etwas längere für das obere vertikal lager.


    [Blocked Image: http://www.Analog-Forum.de/bilder/SONY_PUA_286_Lagerschrauben_Detail.jpg]


    die schraubenbolzen sind über eine überwurfmutter gekontert und im originalzustand mit schraubenlack versiegelt.
    war eine schweine arbeit die aufzubekommen ohne die schraubenköpfe ganz zu masakrieren ...


    [Blocked Image: http://www.Analog-Forum.de/bilder/SONY_PUA_286_Kugellager.jpg]


    die 4 lager des pua. das große ist das untere vertikal-lager, die unterlegscheibe liegt unter diesem lager und reduziert das vertikalspiel des armes auf bruchteile eines millimeters. die lager habe ich bei einem ortsansässigen optiker im ultraschallbad reinigen lassen und trocken wieder eingebaut.


    [Blocked Image: http://www.Analog-Forum.de/bilder/SONY_PUA_286_Tonarmmstecker.jpg]


    ein ehemaliges sorgenkind: der tonarmstecker, der die verbindung zur headshell herstellt. hier schon mit neuer (um 180 grad versetzter) bohrung für die befestigungsschraube.



    ebenfalls neu aber ohne bilder: die cardas innenverkabelung. war ganz schön aufgeregt, als ich den arm dann das erste mal wieder im einsatz hatte.
    das ergebnis war für meine ohren aber echt fantastisch.
    ob jetzt lagerreinigung, neu justage oder cardas den größeren anteil haben weis ich nicht, aber der arm kitzelte plötzlich ein ganz anderes klanggeschehen aus dem schwarzen gold. höhen und mitten viel sauberer, der bass schön tief, schwarz und sauber. die räumlichkeit hat auch enorm zugelegt. hat sich also wirklich gelohnt !


    wenn jetzt jemand auf den vergleich mit sme´s 30xx wartet, sorry, habe leider keinen und kann daher auch nichts zur qualität des armes im direkten vergleich sagen.


    gestern kam dann endlich meine LINDEMANN Phonostage an, leider auf MC high voreingestellt. trotzdem konnte ich nicht wiederstehen und hab den arm mit denon dl 103 einfach mal angeschlossen. zwar musste ich den verstärker relativ weit aufdrehen, aber der erste eindruck war echt fantastisch. noch mehr raum, mehr durchzeichnung ! ich bin echt überrascht, was dieses kleine kästchen noch zusätzlich rausholt.


    so, das soll fürs erste reichen, muß vinyl hören !!!


    schwelgende grüße,
    Jens

    hallo gerhard,


    ich hab für meinen sony tonarm auch noch nichts brauchbares in kleinen mengen gefunden. wäre also auch interessiert ... :)


    @ thomas:


    gerhard hat leider recht. an versuchen mit verschiedenen viskositäten kommt man (im falle mangelnder hersteller informationen) wohl kaum vorbei. für den lift meines sony 12" armes hab ich silikonöl mit 350.000 cst versucht, leider ohne jegliche dämpfende wirkung ...


    vinyle grüße,
    Jens

    hallo christoph,


    laut dem einzigen test des gerätes den ich auftreiben konnte (stereoplay 9/96) : "... für die anpassung der eingangsimpedanz an den abtaster trägt die platine mittlerweile auf wunsch eine klemmhalterung für winzige, direkt auf die platine gelötete smd-widerstände." auf wunsch wohl deshalb, da die alte, nicht ce-konforme version diese möglichkeit wohl noch nicht geboten hat ... was heißt das nun ? kann man die selber draufsetzen oder muß er doch in die werkstatt ?


    ehrlich gesagt ist es bei mir momentan ein wenig eng auf dem konto (toll wenn man endlich sein diplom, aber noch keinen job hat ... :) ), aber der lindemann reizt mich schon erheblich.


    wäre nur ärgerlich fest zu stellen, dass das denon nicht mit ihm harmoniert und eines der beiden geräte wieder "arbeitslos" wird ...


    gruß aus bielefeld,
    Jens

    hallo,


    erst mal danke allen für die hilfe. auf die schnelle habe ich folgende daten gefunden:


    eingangsimpedanz mc : variabel
    Verstärkung (1hz) : 64 db
    übersteuerungsgrenze : 5,1 mV
    Ausgangswiederstand : 320 ohm


    empfindlichkeut werksseitig auf MC low fest (!!) eingestellt, also nicht frei wählbar.


    die firma lindemann hat leider bis zum 14.06. betriebsferien und der verkäufer wartet (noch ... :) ) hilfe von da wird also leider auch schwierig ...


    gruß,
    Jens

    hallo ingo,


    verstehe ich das richtig ? außer einer geringeren verstärkung (=lautstärkepegel) hab ich nichts zu befürchten ?
    verstärkung liefert der pre laut datenblatt übrigens 64 db.


    danke und gruß,
    Jens

    wie jetzt, alle im biergarten ?


    seid doch so lieb ... :]


    der pre ist werksseitig fest auf "high" eingestellt.
    was passiert den nun wenn ich das dl-103 mit seinen "low" 0,3mV daran anschließe ? bzw. wie kann man das umgehen ?


    gruß,
    Jens

    hallo ihr alle,


    habe da ein kleines problem, bei dem ich nicht so genau weiß, wie ich es lösen soll. also ... :


    ich bin gerade dabei mir einen phonoverstärker zuzulegen. nun wurde mir ein gerät angeboten, dass werksseitig am eingang auf "mc high" eingestellt ist. die frage die sich mir auftut ist, wie krieg ich da mein denon dl-103 sauber dran ? wie macht sich die differenz in der spannung bemerkbar ? macht sie sich klanglich bemerkbar ? ach ja, dass teil ist von der firma lindemann und wird seit längerem nicht mehr gebaut. habe aber auch keine lust nochmal 100 € in den umbau zu investieren.


    vielleicht hat einer von euch tips oder ratschläge parat ?


    gruß aus bielefeld,
    Jens

    hallo taucher und jäger,


    besagter ebay-anbieter "mshhahn" sieht aus wie die von mir gepostete firma helmut hahn. sitzen zumindest beide in hamburg und heißen "hahn" ??? zufall ? wie gesagt bietet er auch bleifeinschrot 0,4-0,8mm für 3,90 euro das kilo an.
    feinschrot 0,1-0,8 scheint laut homepage standartware zu sein. der höhere preis für die von mir angefragte körnung resultiert wohl aus dem zusätzlichen aufwand einer weiteren siebung.


    stellt sich die frage, welche körnung den nun für eine bedämpfung ideal ist ? 1-8, 4-8 oder 1-5 mm ? wahrscheinlich die billigste ... :)


    grüße,
    Jens

    hallo ihr alle,


    neuester zwischenstand in sachen tonarmlift reparatur : silikones öl mit 350.000 cts hat so gut wie keine wirkung, der arm saust immer noch fast ungebremst nach unten.


    mal schauen ob ich noch zäheres silikon öl auftreiben kann ...
    übrigens eine riesige sauerei mit dem zeug ... :]


    dafür läuft dann alles (nur der lift nicht !) wie "geschmiert" 8)


    grüße,
    Jens

    nochmal hallo zusammen,
    da fällt mir doch glatt noch was ein, was mich seit tagen "nervt". der 286 war (ist) ja nun sowohl am headshell als auch am tonarmausgang mit einem 4poligen stecker versehen. war denn der arm dann nicht geerdet ? hat noch einer die originalverkabelung drin und kann mir sagen ob das wirklich so war ? ich habe den tonarmausgangsstecker weg gelassen und eine zusätzliche masse leitung an den tonkopfstecker gelötet. unten unter dem tonarmrohr, zwischen aufsetzhilfe und dem schwarzen kunststoffkranz in dem die lager sitzen, befindet sich eine kleine schraube, weiß einer wofür diese ist ? vielleicht war hier intern eine masse angelegt ?


    und abschließend eine frage die ich schon seit dem ich den arm besitze nicht klären konnte : was für eine effiktive masse hat der arm ?


    grüße.
    Jens

    hall ihr alle,


    respekt, wirklich eine beeindruckende daten-, bilder und infosammlung in so kurzer zeit. TT : eine mehr als gute idee, jetzt weiß ich wieder einiges mehr über meinen (ton)arm.


    wenn das lagerspiel (vertikal) wirklich normal ist, dann kann ich ja morgen meinen arm wieder zusammenbauen ... 8)8)8) ...


    manfred : ja, aceton war der beste tip, danke nochmals. nachdem ich die schrauben mit hitze ein wenig gefügiger gemacht und so auch abgeschraubt bekommen habe, habe ich sie mit aceton von den lackresten befreit. lassen sich jetzt wie am ersten tag schrauben ...
    das cardas kabel hab ich heute auch schon eingezogen (geht eh einfacher bei demontiertem tonarmrohr), so dass ich morgen wohl dazu komme den arm fertig zu montieren. silikonöl mit 3550.000 cts hab ich jetzt auch da, mal schauen ob das reicht. das zeug sieht doch verdammt flüssig aus, schaun mer ma ...


    schönes restwochenende euch allen,
    gruß,
    Jens

    hallo tt,


    toller bericht ! bis ende dieser woche sollte ich meinen 286´er wieder fertig haben, dann gibts auch detail-fotos, versprochen !
    apropos: der 286ér ist mit 4 kugellagern gelagert, 2 horizontal und 2 vertikal. vertikal ist hier auch ein wenig spiel festzustellen. hälst du das auch für normal ? vielleicht können die anderen 286´er besitzer (?) da ja auch mal was zu sagen. bin bisher davon ausgegangen, dass das als "fehler" zu betrachten sei...


    @ montcorbier:
    die lagerung deines 1500L sieht so ähnlich aud wie die meines 286´ers. kannst du vertikales spiel feststellen oder sitzen die lager horizontal und vertikel "perfekt" und ohne spiel ?


    grüße,
    Jens

    hallo manfred,


    mittlerweile hab ich auch das 4 lager rausbekommen. war mit einer ultra kleinen schraube gesichert, hab ich erst garnicht gesehen.


    bei den lagerschrauben gibts auch schon wieder fortschritte. hab zumindest bei einer schraube mit einem 1 stündigen isopropanol bad und ein wenig hitze die scheibe verdrehen können. nur leider sitzen die scheiben wohl schon auf "anschlag", sprich so krieg ich das spiel nicht weg. mal schauen ob ich noch eine ganz dünne unterlegscheibe finde, die ich einfach unter das lager packe. aber immerhin, es wird ... 8)


    der arm wird auf einem scheu basierenden diy-laufwerk "thronen" (die zarge baue ich gerade parallel zur tonarm reparatur) und führt (dann endlich wieder !) ein denon dl 103.
    bin mal gespannt was die ganze aktion bringt. wie ich schon erwähnte soll der arm ja noch mit cardaskabel verdrahtet werden, vorher hatte ich als provisorium ein ganz billiges aus nem alten uher-plattenspieler drin. ich freue mich jetzt schon, mal schauen welche platte als erstes drauf "darf". 8)


    gruß,
    Jens

    hallo ihr alle,


    heute habe ich endlich jemanden auftreiben können, der mir den tonarmstecker mit einer neuen bohrung versieht. für den spaß wollte er 5 euro :) , dafür durfte ich zuschauen ... und was soll ich sagen, passt genau. nur die sicherungsschraube muß ich noch ein bischen "tunen", da ich das original nicht mehr habe. naja, bewaffne ich mich heute abend mal mit einer feinen feile und nehme ein wenig gewinde weg.


    bevor ich mich nun endlich an die cardas verkabelung wagen kann, muß ich also nur noch die lagerschrauben zerlegen. die dritte (bis dato festsitzende) schraube habe ich heute gelöst bekommen und kann so nun zumindest 3 lager reinigen. das 4 ist im boden der tonarmhalterung eingelassen. da ist mir ein wenig zuviel kunststoff drum rum, das fette ich also einfach nur neu.


    allerdings ist es mir immer noch ein rätsel, wie ich die sicherungsscheiben von den gewindestiften herunter bekommen soll. der sicherungslack scheint jedenfalls auch in die gewinde gelaufen zu sein, hm. die gewindeschrauben (im unteren drittel ohne gewinde) sind so klein, dass man sie kaum fixieren kann, so krieg ich den lack natürlich nicht geknackt, auch nicht mit erhitzen. hat da vielleicht noch jemand ne idee ?


    schraubende grüße,
    Jens

    hi TT,


    ich hab mal ein paar fotos aus meinem archiv gekramt (sind nicht von meinem arm!). leider krieg ich es nicht hin sie hier zu laden. darum hier der link: http://de.f2.pg.briefcase.yahoo.com/deimsch


    die lage der lager (bzw. lagerschrauben)hab ich mal blau markiert. sie bestehen aus einem "dorn" mit aussengewinde und einer scheibe mit passendem innengewinde, so das die scheibe auf den dorn geschraubt werden kann und diesen kontert. nur ist die verbindung leider mit sicherungslack überzogen. isopropanol hilft leider nicht. die beiden schrauben von den vertikalen lagern lassen sich komplett lösen (also ohne das ich die scheibe vom dorn schrauben muß), nur die obere schraube sitzt derart fest, das ich bei meinen erfolgslosen versuchen sie zu öffnen die schraube schon einwenig "massakriert" habe. würde sie nur gerne öffnen, da zumindest die horizontalen lager spiel aufweisen.


    zum lift:
    wau, da scheint es echte unterschiede zu geben. jedebfalls habe ich nur einen kolben und der wird auch nur über eine (innenliegende nicht sichtbare) feder nach unten gezogen. daher mein verdacht, das das silikonöl schon sehr zäh sein muß um diesen druck zu kompensieren. der dichtungsring liegt bei mir zwischen dem oberen und dem unteren teil des lifts, im oberen ist auch eine kleine einlaßschraube zum befüllen.


    vielleicht schaffe ich es bis zum WE die fotos zu posten ? will try my very best ...
    :)


    grüße,
    Jens

    high TT,


    leider nein, ich warte noch auf das silikonöl. hoffe mal das es diese woche noch ankommt.
    aber wenigstens habe ich mittlerweile das prinzip des lifts durchschaut. sieht so weit alles heile aus. die dichtung müsste eigentlich auch noch mitmachen. wenn ich das öl da habe und der lift funktioniert geb ich nochmal nen erfahrungsbericht.


    montcorbier + TT :


    "bilderstory" würe toll ! ich habe mittlerweile vom pua 286 auch schon einige fotos gemacht die ich euch dann gerne mal präsentiere ... aber erst wenn er wieder läuft 8)


    ach ja, weiß jemand wie man am geschicktesten den schrauben lack von den tonarmlagerschrauben "auf" bekommt ? leider lassen sich die horizontalen lager nicht ausbauen weil die xy..xxx...-schrauben nicht aufgehen. erhitzen ?


    gruß aus bielefeld,
    Jens

    hallo ihr alle,
    hallo manfred,


    toll euer feedback, danke erst mal dafür !


    gestern bin ich (glaub ich jedenfalls) auf die wohl einfachste lösung meines problemes gestoßen. ich drehe den stecker einfach um 180 grad und lasse mir gegenüber der alten bohrung eine neue in den stecker schneiden. die headshell lässt sich jedenfalls auch um 180 grad verdreht anbringen. muß halt nur die innenverkabelung umlöten ....


    ich glaube dass dieses wirklich am einfachsten wäre, oder hab ich was übersehen ? fehlt mir nur noch jemand der mir das gewinde schneidet. muß wohl 1,6 - 2mm groß gewesen sein. mal schauen wie ich das rausfinde.


    mit beruhigten grüßen,
    Jens 8)