Posts by Banix

    Bilder...tja..

    ..die Phonostufe war "weg", bevor ich Bilder gemacht hatte. :)


    Sieht aber nicht spektakulär aus: ein schwarzes Gehäuse mit 2HE von Modu-Shop, 10mm Alufront, schwarz, Ein-Aus Schalter, amberfarbige LED, das ist es schon.

    So baue ich "neue" Sachen immer auf, wenn's nicht gefällt, hole ich Teile aus dem Gehäuse wieder raus und verwende das Gehäuse ein zweites Mal.


    die "nächste" bau ich so, wie ich Geräte für mich selber baue, sieht dann in etwa so aus:


    die beiden in der Mitte, unten stehen nicht genutzte Geräte

    IMG_1615.jpg


    VG

    Hanno

    moin moin,

    Betriebstemperatur..hmmm...schwer zu sagen, die ganze Anlage arbeitet mit Röhren.

    ich schalte immer alles ein, leg' eine CD in den Player (der arbeitet nicht mit Röhren)

    und versorge Hund und Katze etc., hole mir einen Kaffee..

    Wenn ICH dann "hörbereit" bin, ist die Anlage "wiedergabebereit".. :)


    Kosten: der Kit ohne Trafo, aber inkl. ALLEM, (auch die Röhren) kostet 600€.

    Dazu must Du noch den Trafo und ein (auf Wunsch auch zwei) Gehäuse und Schalter, Buchsen etc. nach eigener Wahl rechnen.

    Allerdings sind alle Bauteile sorgfälltig gematcht, die Widerstände sind die roten RPR,

    die Spulen stammen von Sowther und sind im einstrahlungsdichten Becher mit Schraubanschluß.

    Das ist wahrscheinlich kein "Schnäppchen", aber alles ist sehr sauber gefertigt und gut dokumentiert.

    Sehr schön auch: die Röhren sind keine Exoten, man kann sehr schön mit der Bestückung spielen.

    VG

    Hanno

    moin moin,

    zum Thema Phonostufe mit pasiver LCR Entzerrung kann ich inzwischen eine praktische Erfahrung beisteuern.

    Im DIY-Audio Forum habe ich über eine Entwicklung aus Italien gelesen, auf der Site von


    "Millenium-Audio" bin ich dann fündig geworden.

    https://milleniumaudiolab.blogspot.com/p/lcr-fono.html


    Ich habe mir dort einen Kit bestellt, die Bestellung und die notwendige Konversation erfolgte auf English, Antworten, Tipps und Tricks kamen sehr schnell, das war schon mal ein sehr guter Service.

    Im Kit enthalten sind drei Platinen, 2x Phono (Mono) 1x Netzteil, alle Bauteile inkl. der Spulen und eine sehr ausführliche techn. Beschreibung.

    Die 4 erforderlichen Röhren, ECC81 und ECC88 gehöhren ebenfalls zum Kit, auf Wunsch wird auch ein passender Trafo angeboten, hier habe ich aber auf einen Trafo aus meinem Fundus zurück gegriffen.



    Eingebaut habe ich diese Phonostufe in ein Gehäuse aus Metall, ebenfalls aus Italien.


    Die Signal-Verdrahtung habe ich mit Silberdraht aus mil. Beständen durchgeführt.

    Dabei habe ich auf eine ordentliche Verdrillung der Drähte für die Strom- und Heizungsversorgung geachtet und die Platinen so angeordnet, das ich einen möglichst


    großen Abstand zwischen den signalführenden und den stromführenden Drähten erreichen konnte.


    Als Röhren habe erst einmal die mitgelieferten Röhren (Neuware) eingesetzt.


    Nach Fertigstellung und kurzen Probelauf habe ich diese Phonostufe erst einmal drei Tage


    mit einer Inversen RIAA-Stufe am Radiosender betrieben,


    "Burn In" wie der Brite so sagt.. :)


    Für mich ist immer erst mal wichtig, wie sich ein neues Gerät an meiner Anlage mit den Hornlautsprechern macht, ich kann mit Rauschen und Brummen nichts anfangen.

    Hier verhält sich die LCR-Phono mustergültig, es herscht ohne anliegendes Signal Stille,

    so hatte ich das erhofft.


    Der erste Durchgang erfolgte mit einem Ortofon SPU mit Übertrager T 30,


    hier zeigte sich ein erster Unterschied zu meiner "anderen" Phonostufe (C3g, passive RC Entzerrung), der Mittenbereich hatte etwas mehr "Luft" um sich, die räumliche Wiedergabe war minimal besser.

    Das blieb auch so, nachdem ich den zweiten Plattenspieler mit einem Breuer-EMT Tonabnehmer angeschlossen hatte.

    Die Raumabildung speziell im Mitten-Stimmbereich legte zu.

    Die C3g konnte aber weiterhin im Bereich Bass/Tiefbass punkten, hier kam etwas mehr an Durchzeichnung und Druck.


    Nach einigen Tagen an beiden Tonabnehmern erweiterte sich der Eindruck der räumlicheren Wiedergabe noch mehr, inzwischen ist auch die Wiedergabe im Hochtonbereich sehr schön transparent geworden, der Bassbereich hat auch noch etwas zugelegt, kommt aber noch nicht ganz an die C3g heran.


    Diese LCR-Phonostufe wurde leider inzwischen durch einen nahen Verwandten "entführt", es besteht auch leider keine Chance auf Wiederkehr :wacko: , ich musste also nochmal mit "Millenium-Audio" Kontakt aufnehmen und... das Ganze also nochmal.. ;)


    VG

    Hanno

    @ Thargor:

    was machst Du mit den verhärteten Bässen ?

    Ich versuche gerade, so etwas wieder instand zu setzen.

    Bei Bedarf oder wenn Du die Bässe nicht mehr brauchst, bitte zu mir.


    VG

    Hanno

    Moin Moin,

    die Luxkit Geräte wurden als Antwort auf die Einführung einer Art MwSt in Japan auf den Markt gebracht.

    Für Bausätze wurde diese Steuer nicht erhoben, ähnliches gab es in GB.

    Die A 505 ist die vereinfachte Version der Top-Vorstufe Luxman CL 36, die Schaltung ist identisch,

    was es nicht gibt, ist der parametrische EQ und die gesteckten MC-Übertrager.

    Es gab eine Version mit einem hochohmigen Übertrager fest eingebaut, die andere Version hatte einen niederohmigen ÜT.

    Bei der A 505 ist das Klangregelwerk abschaltbar, nur der Balance-Regler bleibt im Signalweg.

    Sehr clever durchdacht ist die Mute-Schaltung, die springt direkt beim Einschalten des Gerätes ein und gibt den Signalweg erst nach ca. 80 sec frei, zudem kann man die Mute-Funktion im Betrieb schalten.


    Es gab aus der Luxkit Serie mehrere Vorverstärker, Endstufen und Vollverstärker mit Röhren und Transistoren, alle Geräte basierten auf den Luxman Fertig-Geräten.

    Es gab sogar einen Plattenspieler, der war aber ein Rega-Import.

    Alle Geräte waren nur für den Japanischen Markt gedacht und hatten nur 100V Trafos, eine 220/230V Version gab es nicht.


    Auch von anderen Herstellern gab es Kits verschiedener Geräte, Sansui hatte auch einige Röhrengeräte als Kit im Program.


    Diese Angebote in Kit-Form gab es sogar bei Tonabnehmern, z.B. gabe es div. Coral-MM Systeme als Bausatz.


    VG

    Hanno

    Hi,

    Info für DP 80 und DP70 und die anderen Denon DR Dreher mit DD.

    Ganz wichtig:

    niemals den Innenrand des Plattentellers anfassen, berühren oder versuchen, den mit Spiritus oder anderen Mitteln zu reinigen.

    Dort ist eine Magnetschicht aufgebracht, die zur Drehzahlkontrolle von einem "Tonkopf" (ähnlich wie bei einem Cassettenrecorder) abgetastet wird und zur Regelung der Drehtzahl benötigt wird.

    Magnetschicht defekt > nix mehr mit Drehzahl Regelung.


    Bevor der Plattenteller abgenommen werden soll, erst die Gummimatte abnehmen, den Teller soweit drehen, bis der Tonkopf (bei ca. 03 Uhr) durch einen der Durchbrüche im Teller sichtbar wird, die kleine Schraube am Tonkopf lösen und den Kopf etwas weiter von Teller wegschwenken.

    So wird vermieden, das beim Abnehmen oder Aufsetzen des Tellers der Kopf an der Magnetschicht schabt oder sonst wie Macken verursacht.

    Nach dem Wiedraufsetzen des Tellers den Kopf wieder Richtung Tellerrand schwenken und die Schraube wieder anziehen, der Abstand Kopf-Teller-Innenrand sollte ca. 1mm betragen.

    Kann man mit einer dickeren Visitenkarte einstellen.


    VG

    Hanno

    Hallo, es gibt davon einmal einen MC und einen MM Preamp.

    Beide kosten ca. 82 - 90 € in nettem Gehäuse inkl. sehr schlechtem Steckernetzteil.

    Mit einer besseren Stromversorgung waren beide brauchbar, aber nicht überragend.

    In Anbetracht des günstigen Preises aber durchaus ok.

    Der MC-Amp hat keine sonderlich hohe Verstärkung, für sehr "leise" MC-Tonabnehmer

    ist der nicht geeignet, das Signal "ersäuft" im Rauschen.


    VG

    Hanno

    Hallo,

    es gibt einen simpelen Weg, um auf das Poti im Signalweg zu verzichten.

    Du ermittelst erst einmal, in welcher Position das Poti in Deiner Anlage stehen muß um optimal mit dem folgenden Verstärker zu harmonieren.

    Dann mißt Du den eingestellten Wert des Potis und ersetzt es mit zwei hochwertigen Widerständen.

    Das Poti kannst Du im Gerät eingebaut lassen, so lässt sich alles problemlos wieder zurück rüsten.


    VG

    Hanno

    Hallo,

    es hat sich ein User gefunden, der mir den Artikel vollständig eingescannt und geschickt hat.

    An dieser Stelle vielen Dank dafür.


    Ich überlege sogar, ob ich diesen kleinen Amp noch einmal bauen werde.

    Nach einem ersten, noch provisorisch verdrahtetem Test, bin ich sehr positiv angetan von dem kleinen Ding.


    Jetzt geht es wieder mal auf die Jagd nach den exotischen Bauteilen..MAT 03 ..oder ich nehme direkt den moderneren Nachfolger.. :)


    VG

    Hanno

    Hi,

    ich habe einen Hinweis auf Heft 3/1991 bekommen.     

    Der Artikel heißt wohl :

    MC-Vorverstärker:Audiophiler "State of the Art"-Entwurf , Seite 22


    Ist hier zufällig jemand im Besitz dieses Heftes oder des Artikels und kann mir den irgendwie zukommen lassen ?

    VG

    Hanno

    Hallo,

    ich habe in meinem Fundus eine alte Phonostufe mit symmetrischem Eingang gefunden.

    Diese Schaltung stammt, soweit ich mich erinnern kann, aus der Elektor, irgendwann in den 80er oder 90er Jahren.

    Im Eingang sitzt ein einzelner MAT 03, dann folgt eine Schaltung mit zwei Stück OPA27 und der RIAA Entzerrung.

    Das ganze passt auf eine kleine Platine , Spannungsversorgung +-15V DC ist extern.


    Kennt hier jemand diese Schaltung und hat evtl. jemand diesen Artikel aus der Elektor für mich ?


    VG

    Hanno

    Hallo,

    da ich auch gerade an der NF-Platine eines EMT 938 "rum bastel" habe ich eine Frage:

    Wer kann mir sagen wie die Steckverbinder der EMT-Platinen genannt werden und wo ich die bekommen kann ?

    VG

    Hanno

    Hallo, der Umbau der NF-Platine ist fertig.

    Ich habe alle Elkos und Tantals gegen frische Ware getauscht (alles 105° Typen), die OP-Amps µA741 habe ich gegen LT1007 getauscht.

    Hoch- und Tiefpass sind aus dem Singnalweg entfernt, dort sind auch die OP-Amps aus den Sockeln genommen, die beiden Pässe sind durch je ein Stück Silberdraht gebrückt. Im Rundfunk sind die beiden Pässe notwendig, für HiFi empfinde ich die als limitierend.


    Im MC-PrePre-Amp (Steckplatine) habe ich meine letzten 4 Black-Gate Elkos eingesetzt, in der folgenden MM-Stufe ist die RIAA mit 1% Bauteilen neu aufgebaut, auch die Koppel-Cs sind durch hochwertige Typen ersetzt.

    Einen zusätzlichen asymetrischen Line-Ausgang habe ich vor den Symetrie-Übertragern abgegriffen und auf zwei zusätzliche Chich-Buchsen an der Rückwand geführt.


    Das Ergebnis ist besser wie erwartet, die doch deutliche Bass-Schwäche ist verschwunden, auch im Hochtonbereich gibt es keine Begrenzung mehr.

    Den Kopfhörerausgang an der Front finde ich inzwischen sehr praktisch, vielleicht baue ich hier noch ein von aussen regelbares Poti ein und setze hier eine andere technische Lösung ein, die Schaltung mit nur zwei OP-Amps ist doch nicht so hochwertig, zum Vorhören reicht es aber immer.


    Mittels der beiden Trimm-Potis in der Frontblende kann man den Line-Ausgang an andere Quellen lautstärkemässig angleichen, tolle Lösung.


    Ein Empfehlung noch an alle EMT 938/948 Nutzer: auf der halbrunden Platine, die am Motor angebraucht ist, befinden sich auch noch 4 Elkos, die werden wahrscheinlich bei einer Überarbeitung des Gerätes öfter mal vergessen.


    Ich verwende bei meinem 938 noch eine Plattenklemme, kein Gewicht.


    Alles in allem bin ich inzwischen sehr zufrieden mit meinem EMT.. :)


    VG

    Hanno

    Hi, hier bin ich auch weiter gekommen.

    Ich habe mir mal die Schaltung der NF-Platine aus dem Netz geladen und etwas größer dargestellt.

    (jaja..ich weiß..'ne Brille würde auch helfen.. ;) )


    So kann man (zumindest ich) sehr schön erkennen, wie der Hoch- und Tiefpass realisiert wurden.

    Das kann man sehr leicht und problemlos ändern.

    Bauteile sind zum großen Teil schon im Haus, Rest habe ich eben bestellt.

    Nach Fertigstellung werde ich weiter darüber berichten.

    VG

    Hanno

    Hallo,, bevor ich hier was "Neues" aufmache, reaktiviere ich mal diesen alten Beitrag.

    Ich bin inzwischen Besitzer eines EMT 938 mit EMT TSD 15 SFL.

    Für den Tonarm habe ich mir ein Kabel zum Anschluß an eine extrene Phonostufe angefertigt, klappt wunderbar.

    So weit, so gut.

    Ich möchte aber trotzdem auch die eingebaute NF-Platine in Betrieb nehmen, bzw. habe ich das gemacht.

    Das Ergebnis ist ok aber nicht überwältigend.

    Daher möchte ich die Platine überarbeiten und mit moderneren Bauteilen bestücken.

    Die verwendeten µA 741 werde ich durch NE5534 (evtl. auch OP27) ersetzen, alle alten Elkos, Tantals etc durch frische Ware ebenfalls.


    Wo ich mir noch unsicher bin, ist die Art der Hoch- und Tiefpass-Schaltung der originalen Platine.

    Wenn der Hochpass 30Hz/20dB-Oktave auf ca. 10Hz abgesenkt wird, beinflusst das die RIAA Entzerrung ?

    Oder kann ich den Tief-Hoch-Pass als separaten Teil der Schaltung ansehen ?


    Hat hier schon mal jemand in dieser Art die NF-Platine überarbeitet und kann mir ein paar Tipps geben ?

    VG

    Hanno

    Die Kits von André Buscher sind gut, einfach aufzubauen und klanglich top.

    Etwas Vorsicht ist auch hier geboten, kurzschlußfest sind die nicht, ich würde da immer eine Schutzschaltung separat verwenden. Die Relaisschaltung auf den neuen Modulen ist eher eine Einschaltverzögerung als eine wirkliche Schutzschaltung.. habe zufällig zwei Module hier liegen und war darüber ein wenig verblüfft.


    Ansonsten..hast Du Dich schon mal über Kits von Nelson Pass informiert ?

    Die erfreuen sich gerade hier und im DIY-Forum großer Beliebtheit und taugen auch was.


    VG

    Hanno