Beiträge von hifi-oldtimer

    Mal wieder provokant - Gedanken zur Anzahl der Eingänge:


    2 x CD, MD kann man über einen externen oder notfalls internen DAC eines Vollverstärkers laufen lassen.


    Wozu 2xCD, CD auf Festplatte speichern und wie Streaming über USB Digital-Eingang externer DAC oder den internen des VV.

    Tape brauchst Du zum Abspielen aus nostalgischen Gründen? Dazu reicht ein Eingang.

    Tape-Aufnahmen sind klanglich gegenüber Streaming wie eine Soundbar gegenüber ordentlichen Lautsprechern.

    Und schon erweitert sich der Kreis der Geräte-Auswahl, so mancher Händler bietet Rückläufer an. z.B. https://www.justhifi.de/vollverstaerker/?p=4&o=3&n=12


    PS: Ich habe keinerlei Beziehung zum Händler - nur mal als Beispiel...

    Mein Kommentar zu den M3 präzisiere ich gerne: Emotionslos, hart, flach ohne breite Bühne und Tiefe. Haben vor vielen Jahren genau 2 Tage bei mir verbracht.


    Da ich seit vielen Jahren mit einer Röhrenendstufe Musik höre, habe ich nicht mehr viel ausprobiert. Im Heimkino ist da länger eine Primare A32 geblieben, die meinen Ansprüchen genügte.


    Bei der Lautsprecherklasse würde ich auch eher nach einem größeren Vollverstärker schauen, sowas wie Musical Fidelity , Cambridge Audio oder Audiolab (Vorstufe und Monoendstufen).


    Man muss tatsächlich versuchen verschiedenes zu testen, also günstig gebraucht einkaufen und dann ohne großen Verlust weiterverkaufen.

    Für 8k€ Liste? Bei der Preisgestaltung bieten sich doch wohl Vergleiche mit reinen DAC in der gleichen Preisklasse an, die möglicherweise durch Konzentration auf das Wesentliche ihrer Funktion besser sein könnten...


    PS: Ich habe den Ayon nicht gehört, meine Erfahrung sagt mir aber: Traue nur Deinem Ohr oder kaufe so günstig ein, dass kaum Verluste bei Wiederverkauf entstehen. Und da sehe ich in der Kombi CD und DAC das Problem der Nachfrage.

    Ich schliesse mich an, niemals mehr in einen teuren CD-Player investieren. Nach Rippen meiner CD vor 10 Jahren habe ich einen CD-Player nicht mehr genutzt.

    Einzige Ausnahme wäre noch aus nostalgischen Gründen ein Sonic Frontiers Transport 3 passend zum Rest der Anlage.


    Und ich höre im Streaming auch so gut wie nie mehr Standard CD-Auflösung. Nur noch bei nostaligischem Kram aus der Ü30-Zeit.

    Auch ich habe die Linton und an einer guten Anlage spielen sie angesichts der Preisklasse in einem hervorragenden Preis/Leistungsverhältnis, die Qualität einer Aufnahme ist klar heraushörbar.


    Von der Qualität einer Martin Logan Summit X oder Gauder Arcona 200 sind sie allerdings meilenweit entfernt, durch die andere Gewichtsklasse aber auch nicht wirklich damit vergleichbar.


    Fazit: Besser geht immer, kostet hier aber auch deutlich mehr.

    Ich hatte ein ähnliches Problem mit einer Rotel Mehrkanalendstufe. Der Trick mit der Kabeltrommel hat nicht geholfen, die Endstufe hat auch bei Umgehung der PS5 die Sicherung gerissen. Ebenso die anderen Sicherungen gleichen Typs/Alter.


    Wenn die Endstufe behalten werden soll, dann auf anderen Sicherungstyp ggf. "audiophile" Schmelzsicherung wechseln.
    Oder eine Audio-Werkstatt schaut sich das mal an.

    jokeramik:

    Ich habe so einige CD durch, am hochwertigsten waren Sony CDP-XA30ES, Marantz CD-94, Sonic Frontiers Transport 3.


    Seit der Erfahrung in der Überlegenheit des Rippens habe ich den Kauf eines hochwertigen CD-Spielers nicht mehr als sinnvoll erachtet.

    Warum klingt das Quellmaterial einer CD gerippt von Festplatte besser als abgespielt von einem CD-Player bei gleichem externen DAC? Auch DAT ist da besser, was ich nachvollziehen konnte früher mal.


    Warum klingt ein optischer Digital-Ausgang schlechter als ein Coaxialer?

    Warum klingt ein USB 3.0 Ausgang möglicherweise schlechter als ein USB 2.0?


    Ist doch alles Digital!


    Die Erfahrung lehrt: Traue nur Deinem Ohr!

    Mein Ohr sagt mir:

    Gerippte CD oder Streaming hochauflösend wenn möglich an einem PS Audio DirectStream DAC via USB 2.0 ist so mein aktuelles Optimum nach 35 Jahren Hören.
    Besser geht bestimmt immer, wird aber teuer.

    volkmar II:

    Mit schlechterer Technologie meine ich auch das Aufzeichnungsformat der Consumer DAT mit 16bit/44kHz bzw. 48kHz.

    Bei Analog-Aufzeichnung von Live-Musik kommt es auf die Qualität des AD-Wandlers an. Der sollte schon mindestens 24bit/96kHz können oder DSD. Was bei den Consumer-DAT nicht geht.


    Daher die Diskussion um Studiogeräte und Clocks hier...

    Ich habe früher gerne aufgenommen und hatte lange ein Akai GX-95 Tapedeck dazu. Dann kam DAT und hat ziemlich schnell zum Wachstum meines DAT-Bestandes geführt.

    Damit ging auch die Kette der Sony DAT durch , 57er, 59er, ZA5.


    Tape und DAT stehen seit Jahren durch Nutzung von FLAC-Files auf dem PC und Streaming rum und sind aufgrund der Gummialterung im Antrieb nicht mehr benutzbar.


    Bei Analogsignalen ist ein Festplattenrecording über einen guten AD-Wandler in hoher Auflösung heute doch Standard, warum also mit alter schlechterer Technologie arbeiten.