Beiträge von hifi-oldtimer

    Auch ich habe die Linton und an einer guten Anlage spielen sie angesichts der Preisklasse in einem hervorragenden Preis/Leistungsverhältnis, die Qualität einer Aufnahme ist klar heraushörbar.


    Von der Qualität einer Martin Logan Summit X oder Gauder Arcona 200 sind sie allerdings meilenweit entfernt, durch die andere Gewichtsklasse aber auch nicht wirklich damit vergleichbar.


    Fazit: Besser geht immer, kostet hier aber auch deutlich mehr.

    Ich hatte ein ähnliches Problem mit einer Rotel Mehrkanalendstufe. Der Trick mit der Kabeltrommel hat nicht geholfen, die Endstufe hat auch bei Umgehung der PS5 die Sicherung gerissen. Ebenso die anderen Sicherungen gleichen Typs/Alter.


    Wenn die Endstufe behalten werden soll, dann auf anderen Sicherungstyp ggf. "audiophile" Schmelzsicherung wechseln.
    Oder eine Audio-Werkstatt schaut sich das mal an.

    jokeramik:

    Ich habe so einige CD durch, am hochwertigsten waren Sony CDP-XA30ES, Marantz CD-94, Sonic Frontiers Transport 3.


    Seit der Erfahrung in der Überlegenheit des Rippens habe ich den Kauf eines hochwertigen CD-Spielers nicht mehr als sinnvoll erachtet.

    Warum klingt das Quellmaterial einer CD gerippt von Festplatte besser als abgespielt von einem CD-Player bei gleichem externen DAC? Auch DAT ist da besser, was ich nachvollziehen konnte früher mal.


    Warum klingt ein optischer Digital-Ausgang schlechter als ein Coaxialer?

    Warum klingt ein USB 3.0 Ausgang möglicherweise schlechter als ein USB 2.0?


    Ist doch alles Digital!


    Die Erfahrung lehrt: Traue nur Deinem Ohr!

    Mein Ohr sagt mir:

    Gerippte CD oder Streaming hochauflösend wenn möglich an einem PS Audio DirectStream DAC via USB 2.0 ist so mein aktuelles Optimum nach 35 Jahren Hören.
    Besser geht bestimmt immer, wird aber teuer.

    volkmar II:

    Mit schlechterer Technologie meine ich auch das Aufzeichnungsformat der Consumer DAT mit 16bit/44kHz bzw. 48kHz.

    Bei Analog-Aufzeichnung von Live-Musik kommt es auf die Qualität des AD-Wandlers an. Der sollte schon mindestens 24bit/96kHz können oder DSD. Was bei den Consumer-DAT nicht geht.


    Daher die Diskussion um Studiogeräte und Clocks hier...

    Ich habe früher gerne aufgenommen und hatte lange ein Akai GX-95 Tapedeck dazu. Dann kam DAT und hat ziemlich schnell zum Wachstum meines DAT-Bestandes geführt.

    Damit ging auch die Kette der Sony DAT durch , 57er, 59er, ZA5.


    Tape und DAT stehen seit Jahren durch Nutzung von FLAC-Files auf dem PC und Streaming rum und sind aufgrund der Gummialterung im Antrieb nicht mehr benutzbar.


    Bei Analogsignalen ist ein Festplattenrecording über einen guten AD-Wandler in hoher Auflösung heute doch Standard, warum also mit alter schlechterer Technologie arbeiten.

    Martin Logan Elektrostaten sind aufgrund ihres Abstrahlverhaltens unbedingt einen Test wert. Nicht ganz so kritisch wie man glauben könnte, man kann den Bass etwas regeln.

    Auflösung und Bühne perfekt.


    Aktuell gibt es eine ESL 11A im Netz, die mir selbst zu klein ist. Denn ich suche gerade eine 15a.

    Ich habe seit vielen Jahren die Line 2.


    Ersetze die Röhren und nimm 3 gematchte Paare, wobei eine Röhre auch in sich "Balanced" sein sollte, also kleine Abweichungen bei den Doppel-Gettern. Bei mir sind EH Gold im Einsatz, die TAD Premium sind auch eine Alternative. Bei Telefunken ist viel Dreck im Markt.

    Was hält Dich davon ab die KT88 mit der richtigen Schalterstellung erneut zu testen und die Entwicklung der Temperaturen zu beobachten?

    Der Amp ist ja dafür vorgesehen durch den Schalter.


    Wenn die Trafos auf der Vorderseite zu den Röhren hin heiß werden und auf der Rückseite erheblich weniger, hast Du Strahlungswärme. Bei gleicher Temperaturentwicklung auf Vorder/Rückseite klingt das nach Belastung durch die Strombereitstellung.


    Etwas mehr Temperatur als bei der EL34 ist plausibel.

    Ich würde Dir empfehlen die KT88 sofort auszuprobieren.


    Meine ehemaligen beiden Röhrenendstufen E.A.R. 534 und Marantz 8b Reissue mit EL34 kamen an meine aktuelle Endstufe mit KT88 bei weitem nicht ran. Mir fehlten damit Auflösung, Raum und die Musikalität der Stimme.


    PS: Vergiss die Transen

    Nach dem Hören von Air Tight Vor/Endstufe bei Holger Stein an Monitor Audio Gold Lautsprechern vor ganz langer Zeit kam die Hifi-Infektion richtig durch.


    Solche Teilchen habe ich zwar nie besessen, bin aber seitdem bei Röhren-Verstärkern alternativlos hängen geblieben.

    Ich habe jahrelang alte Marantz Receiver und einige Verstärker wie SC11/SM11 gesammelt. Ganz nett zum Hören nebenbei, aber mehr nicht.


    Vergiss einfach Transistor-Verstärker im erschwinglichen Preissegment, kaufe Dir z.B. einen Jadis Orchestra Vollverstärker oder ähnliche Röhrenverstärker.


    Dazu dann einen vernünftigen DAC extern, den du sukzessive nach oben hin austauschen kannst...

    Ich habe die Cremona M mit einer kräftigen Röhre betrieben, mir fehlte dann aber irgendwann etwas Auflösung und eine erwachsenere Bass-Wiedergabe.

    Schöner Lautsprecher, eher etwas für die Anlage im Fernsehzimmer statt Hörzimmer.


    Ersatz waren dann Gauder Arcona 200, hier stimmte dann alles.

    Aktuell suche ich aber wieder meine geliebten Martin Logan, es soll eine 15a dann werden.

    Glückwunsch, die Celestion 3 war mein erster "HighEnd" Lautsprecher an einer Meracus Vorstufe und Rotel Endstufe (getunt durch Holger Stein), so in meinem Alter rund um 21 Jahren. Danach hatte ich auch durch einen ganz tollen Testbericht zunächst die 3 verkauft und mir dann die 5 geholt, da ich doch etwas Bass vermisst habe. Ich war so enttäuscht, dass ich seit fast 30 Jahren keinem tollen Test mehr getraut habe. Die 5 war total unmusikalisch. Ich traue nur noch meinem eigenen Ohr.