Posts by analogetontraeger

    Hallo Rainer,

    das zeugt von einer vernünftigen, weitsichtigen und für das Vereinswohl guten und richtigen Entscheidung und damit auch ganz generell von der guten und verantwortungsvollen Arbeit des Vorstandes.


    Mit Masken und Abstand wäre es einfach nicht dasselbe gewesen. Für die Plattenhändler wäre es ohnehin schwierig gewesen: "Fassen Sie bitte nur an, was Sie auch kaufen wollen" geht bei uns eben nicht.


    Dann eben auf eine gutes Forum in 2021!


    Grüße

    Alex

    Es werden immer nur 10 Preise gelistet (habe aber auch schon öfters 11 gezählt, mehr jedoch noch nicht).

    Bin gespannt, was bei Deiner Überprüfung rauskommt, ich muss mich jetzt ums Abendessen kümmern. ;)

    Also, ich kann Dir zwar nicht beweisen, dass Du Recht hast, aber es spricht alles dafür. Mit anderen Worten: Ich habe es für einige Platten überprüft und Chapeau: Es waren immer die letzen (max.) 10 Werte. Das heißt, discogs bildet, wenn auch verzögert, mit dem Verlauf des Medians auch Wertverläufe der einzelnen Platten mit ab. Leider lässt sich das nicht über eine Zeitkurve anzeigen. Das wäre doch hoch interessant.

    Grüße

    Alex

    Ok, aber das sind ja nur die 10 letzten konkreten Preise, die erzielt wurden. Die werden ja auch entsprechend aufgelistet. Aber das sagt ja noch nicht, dass nur diese letzten 10 Preise zur Berechnung des Medians genutzt werden. Werde das heute Abend mal mit einer kleinen Stichprobe überprüfen.

    Ausserdem finden bei discogs nur die letzten 10 Verkäufe eines Tonträgers in der Statistik eine Berücksichtigung.

    Das wiederum wusste ich nicht. Das ist eine wichtige Information. Dank Dir!


    Kannst Du mir sagen, wo Du diese Information gefunden hast. Womöglich stehen da ja noch andere Informationen, die man kennen sollte? Schreibt nämlich einer, der discogs gerne zur Recherche der allgemeinen Preise nutzt.


    Grüße

    Alex

    Wenn eine Platte z.B. 5x in "good" für je 10 EUR verkauft worden ist und 2x in mint für je 50 EUR dann haben wir einen Median von knapp über 21 EUR.

    Das allerdings ist nicht korrekt. Bei 5 Exemplaren für 10€ und 2 Exemplaren für 50€ ist der Median exakt 10€.


    Der Sinn des statistischen Mittels Median ist es ja gerade, Extremwerte auszublenden.


    Man muss den Median also vom Durchschnittspreis unterscheiden.


    Grüße

    Alex

    Guten Morgen,

    ein kurzer Bericht über unseren ersten Tag im Laden unter den neuen Bedingungen.


    Zunächt stellten wir fest, dass immer 2 Kunden gleichzeitig im Laden sein dürfen (hierfür gibt es vorgegebene Berechnungsregeln). Da es in unserem Laden relativ eng ist (wie wohl in den meisten Läden), entschieden wir uns kurzfristig dafür, umzuräumen. Also die Sessel zum Hören raus (seufz), die Theke vor das HiFi-Rack und alle Regale, die vorher "im Raum standen" an die nun freigewordene Wand. Dann einige 1,5m- Markierungen zur Orientierung für die Kunden. Das war schon mal ein guter Schritt, um die Abstandsregeln auch einhalten zu können.


    Dann die große Frage, wie wir damit umgehen wollen, wenn Leute vor dem Laden warten. Einerseits will man beim Plattenkaufen ja seine Ruhe und Zeit haben, andererseits sollte natürlich auch jeder die Gelegenheit haben, unseren Laden zu besuchen. Hinzu kam dann noch der Aspekt, dass wir viele Kunden haben, die weiter weg von Frankfurt wohnen und für die der Besuch bei uns eine kleine Reise ist. Wenn dann eine Schlange vorm Laden ist und man auch nicht irgendwo noch einen Kaffee trinken kann, ist das schon schwierig.


    Schlussendlich haben wir uns dafür entschieden, dass bei wartenden Leuten die Zeit im Laden auf eine halbe Stunde begrenzt werden kann. Ferner kann man vorab feste Termine vereinbaren (es ist aber sichergestellt, dass auch immer jemand spontan vorbeikommen kann).


    Das genaue Prozedere kann man unserer homepage entnehmen: http://www.analogetontraeger.de


    Und dann war es ein sehr schöner Tag im Laden. Sobald es eine(n) Wartende(n) vor dem Laden gab, wurde von drinnen signalisiert, dass man die Schlange bemerkt habe. Und wirklich lange warten musste dann auch niemand.


    Ein sehr solidarischer Umgang miteinander.


    Der Verkäufer ist jetzt übrigens gleichzeitig auch DJ. Selber Auflegen geht für Kunden momentan halt leider nicht.


    Insgesamt kann man festhalten, dass es möglich ist, den Laden auch unter den vorgegebenen Regeln zu betreiben, ungewohnt ist es aber in jedem Fall.


    Anbei noch ein Foto, wie es momentan bei uns aussieht.


    Ich hoffe, allen Kollegen ist der erste Tag ähnlich gut gelungen.


    Bleibt gesund, viele Grüße

    Alex


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    Hallo Alexander,

    bisschen umständlich das ganze.


    Wer die ihn zur verfügung stehente Werkzeug nicht nutz und flexibel und schnell auf die Krise reagien will / kann hat echt ein Problem.

    Hallo Bruddler,

    alle lokalen Händler haben derzeit ein Problem, daher ja der Thread.


    Und man weiß ja nicht, was der Kollege derzeit sonst noch so alles um die Ohren hat. Vielleicht gehört er ja selbst zur Risikogruppe oder kümmert sich um jemand oder oder oder.


    Abgesehen davon, ist es auch so nicht einfach, als gewerblicher Händler ad hoc online einzusteigen. Alleine die Erstellung abmahnsicherer AGB, Widerrufserklärungen, Datenschutzerklärungen ist eine kleine Herkules- Aufgabe. Machen wir selbst gerade durch.


    Grüße

    Alex

    Guten Tag,

    folgende Idee, um mehr, auch unbekanntere, Plattenläden mit einzubinden:


    Jeder postet den oder die Plattenladen/ -läden, dem oder denen er Unterstützung wünscht.


    Auf einer weiteren Liste "spenden" Forumsteilnehmer eine bestimmte Platte, die sie abgeben möchten und die andere User kaufen können. Am besten mit Preisangabe.


    Wenn einem User eine Platte gefällt und er sie kaufen möchte, schreibt er das dem Spender. Der Spender verschickt die Platte (auf eigene Kosten) an den entsprechenden Käufer. Wenn die Platte dann angekommen ist, kümmert sich der Käufer darum, dass der Plattenladen, den er sich von der Liste ausgesucht hat, das Geld bekommt.


    Dann könnten auch Läden, die vielleicht nicht so internetaffin sind, von diesem Solidaritätsthread profitieren. Und es ist vielleicht leichter, eine Platte, die man vielleicht eh nicht mehr oft hört oder bei der man sich "verkauft hat" oder die man geschenkt bekommen hat, aber eigentlich gar nicht hört, oder, oder, oder zu spenden als eine Geldzuwendung in die Wege zu leiten. Denn seien wir mal ehrlich, wir haben doch alle eh viel zu viele Platten zu Hause. Da fällt eine mehr oder weniger meist nicht ins Gewicht.


    Da wir die Idee einbringen, möchten wir nicht auf die Liste der Läden, die unterstützt werden sollen.


    Damit das Ganze datenschutzrechtlich in Ordnung ist, schlage ich vor, das Ganze alles als "privat" zu kennzeichnen.


    Ich fange mal an und würde folgende Platte aus meiner Privatsammlung zur Verfügung stellen:


    MPS BASF 21 21295-2, New Jazz Trio + Streichquintett, Page Two, Zustand: NM/NM- (sowohl Cover als auch Vinyl) - 25,00 Euro


    (vgl.: https://www.discogs.com/de/New…-Page-Two/release/3382529)


    Läden, die Unterstützung gebrauchen können:


    (hier brauchen wir jetzt Vorschläge)


    Bin auf Rückmeldungen gespannt!


    P.S.: Vielleicht könnte man dafür, wenn die Idee Zustimmung findet, auch einen eigenen Thread eröffnen.

    Guten Tag,

    mittlerweile haben fast alle Bundesländer Programme für nicht rückzuzahlende Soforthilfen auf den (Gesetzes-) Weg gebracht. Das ist ein wichtiger Schritt.


    Für Hessen liest man:

    "[...] die Antragsdetails für Hessen befinden sich in der Finalisierung." (https://www.wibank.de/wibank/corona).


    Wenn das jetzt einigermaßen unbürokratisch und schnell über die Bühne geht, dann bedeutet das schon mal ein kleines Licht am Ende des Tunnels. Auch wenn man nicht genau weiß, wie lange der Tunnel eigentlich ist/sein wird. Aber immerhin gewinnt man erst einmal Zeit, um sich umzuorganisieren, mit Vermietern zu sprechen, etc..


    Auch die Bundesagentur für Arbeit macht einen guten Job. Man wird gut zum Kurzarbeitergeld beraten; zudem wird einem eine hohe Flexibilität bei einer späteren Anpassung der Arbeitsstunden der Mitarbeiter eingeräumt.


    Das wollte ich einfach einmal kurz berichten; man wird also nicht vom Staat allein gelassen. Im Gegenteil: In all den Telefonaten (Arbeitsagentur, Finanzamt, ...) habe ich gespürt, dass die Leute dort genau wissen, welches Ausmaß diese Krise hat (oder noch haben könnte). Die waren alle sehr nett und hilfsbereit.


    Grüße

    Alex

    Ok, ihr habt grundlegend Recht mit Eurer Kritik an meiner harschen Ausdrucksweise.


    Das hätte ich sachlicher und freundlicher ausdrücken müssen. Ferner wären einige Erklärungen in meiner Antwort sicherlich hilfreich gewesen. Das habe ich nun in einer zweiten Antwort an den Kunden inzwischen korrigiert, mich für den harten Ton entschuldigt und ihm angeboten, darüber noch einmal in Ruhe zu diskutieren. Ausserdem habe ich "Kriegsgewinnler" zurückgenommen. Dieses Wort gewählt zu haben, tut mir leid. Punktum.


    Und ich will im Thread auch nicht weiter vom eigentlichen Thema ablenken.

    Hallo Martin,

    und es nicht nur dem Altruismus zu überlassen

    klingt für mich nicht unbedingt unreflektiert (also der Kunde).


    Meine, zugegebenermaßen etwas rauhe, Antwort verteidige ich inhaltlich vollumfänglich.


    Man muss doch auch sehen, dass es sich bei einem Gutschein um eine Vorabzahlung eines Betrages handelt, der einem dann später auch in der gleichen Höhe in der Kasse "fehlt, wenn der Gutschein eingelöst wird.


    Der Vorschlag ist nichts anderes als das Angebot eines Wucherkredits. Und dann muss man eine solche Antwort auch aushalten.


    Zu Deinem Vorschlag, lieber ohne Vorwurf geantwortet zu haben und die Sache stattdessen zu erklären: Da ist was dran. Aber das ist ja nicht ausgeschlossen. Wenn der Kunde uns antwortet, treten wir gerne in diesselbe Diskussion ein, wie sie hier gerade läuft.


    Aber Du hast schon recht:

    Manchesmal wäre es vielleicht besser, ersteinmal duchzuschnaufen. Das gilt besonders für mcih. Aber dafür bin ich niemand, der wirklich nachtragend ist. Oder anders ausgedrückt: "Mit mir kann man ganz gut streiten (und nebenbei auch Bier trinken - siehe Vorschlag oben)".


    So, ich bin dann mal kurz weg - Bin nämlich auch noch im örtlichen Gewerbeverein aktiv und versuche gerade, eine Solidaritätsgutscheinkette für die Geschäfte zu organisieren. Und dann ist da ja noch unser Laden und und und.


    Leute, Leute, was freu ich mich, wenn das alles überstanden ist. Mit offenem Laden war es weniger streßig.


    Bleibt gesund!

    Grüße

    Alex

    Lieber Alexander, ich halte es für keine so gute Idee, dies hier zu veröffentlichen.

    Lieber (leider weiß ich Deinen Vornamen nicht),


    gerade solche Vorschläge muss man m.E. öffentlich machen. Warum?


    Weil es nicht die Schuld der Geschäfte ist, das die Dinge aktuell so sind, wie sie sind. Nennen wir es "unverschuldet in eine Zwangslage geraten".


    Und weil mit dem Vorschlag diese Zwangslage faktisch ausgenutzt werden würde.


    Der "Kunde" schreibt ja ausdrücklich, dass er gerne in unserem Laden einkauft. Und das würde für uns bedeuten, dass nach der Wiederöffnung genau dieser Kunde einfach einen Vorteil ausnutzt, den er jetzt in der Zwangslage freundlich als "Angebot" darstellt. Also im Prinzip nichts anderes als ein Kredit mit 20% Zinsen in 3-4 Monaten (je nachdem, wie lange die Geschäfte zu sind).


    Und gerade deshalb muss man die anderen, in der Krise vielleicht auch nicht so aktiven Händler, vor solchen Machenschaften schützen. Denn, es wird ohnehin schwierig genug werden. Wenn dann sogar die Stammkunden das ausnutzen und statt 120 Euro eben "nur" 100 euro ausgeben, dann ist das kein gutes Vorbild. Und wenn eine solche Masche Schule macht, dann kommen gerade die Händler, die mit dem Rücken Wand stehen, in eine Verteidígungsposition, aus der sie ganz schlecht wieder rauskommen.


    Ich gehe sogar so weit, von einer subtilen "Erpressung" zu sprechen:

    "Ich habe es bei anderen Läden auch so erfahren" bedeutet doch nichts anderes als "überlegt es Euch, ich kann mein Geld auch in andere Läden stecken." Soll er machen.


    Mit anderen Worten: Wenn er gerne bei uns kauft, warum bestellt er sich dann nicht ganz einfach einen normalen Gutschein? Nein, es muss was dabei rausspringen. Das ist Egoismus pur. Und die vermeintliche Projektion auf andere ist nichts anderes als eine unbewusste Rationalisierung seines Egoismus.


    Die Idee mit der Stofftasche ist gut.


    Viele Grüße

    Alex

    Guten Morgen Leute,


    also, es gibt Dinge, von denen man denkt, ...


    Da schreibt uns gestern doch tatsächlich jemand:


    "Hallo, fühle mich durch euren Text angesprochen, da ich gerne Gast in eurem Plattenladen bin. Wäre es nicht auch gut „Anreize „ zu schaffen und es nicht nur dem Altruismus zu überlassen? Bsp: Ich kaufe einen 100€ Gutschein und bei Wiedereröffnung kann ich mir dann Platten im Wert von 120€ kaufen. das kann man auf verschieden Beträge dann anwenden. Ich habe dies bei anderen Plattenläden auch so erfahren.

    Bleibt stark und gesund,..."


    Ok, da hilft dann wohl nur eine ganz klare Antwort, welche sich so gestaltete:


    "Guten Tag Herr [Name],

    wir erfahren derzeit eine Welle der Solidarität; viele unserer Kunden kaufen Gutscheine für Platten, die sie später ohnehin bei uns gekauft hätten. Es kaufen aber auch völlig fremde Menschen Gutscheine bei uns. Das Ganze, wesentlich durch einen Artikel in der FAZ angestoßen, in dem über unsere Lage berichtet wird; dass wir also verzinste Hilfskredite in der derzeitigen Lage als "zynisch" empfinden.

    Aber von Ihnen können die Banken scheinbar noch etwas lernen! Think big!


    Wir schlagen Ihnen vor, doch in Zukunft einfach in den anderen Läden zu kaufen.


    Wir brauchen keine Kriegsgewinnler.


    Machen Sie es gut und bleiben Sie gesund

    Alex Timme"



    Leute gibt`s, das denkt man kaum.


    Nun gut, immerhin eine Story mehr zum Erzählen.


    Bleibt gesund!


    Alex Timme

    Guten Abend,

    ich denke, hier muß jetzt kein Richtungsstreit über das ausbrechen, was wirklich wichtig ist oder wie wichtig jetzt das Überleben von Plattenläden gegenüber den aktuell wirklich wichtigen Dingen ist.


    Natürlich ist es wichtiger, dass wir jetzt das machen, was fast alle führenden Wissenschaftler und Ärzte raten: Soziale Kontakte vermeiden, wo es nur geht. Und da gehört ein Laden, der nicht unmittelbar Lebenswichtiges anbietet, eben geschlossen. Das würde, davon bin ich überzeugt, mittlerweile auch kein Ladeninhaber mehr anders sehen. Ich jedenfalls nicht. Unser Laden ist zu und das ist zur Zeit auch gut so. Jetzt muss halt jeder seinen Teil für die Gemeinschaft beitragen.


    Die Diskussion ist insofern etwas unglücklich, als dass der Beginn der Diskussion zu einem Zeitpunkt gestartet wurde, als die gesundheitliche Lage noch bei Weitem nicht so drastisch war und eben auch noch nicht klar war, dass der Staat die Läden finanziell auch anderweitig als durch Kredite unterstützt. Das hat am Anfang zu einer großen Verunsicherung geführt; mittlerweile ist aber klar, dass es gar nicht anders geht als durch flächendeckende finanzielle Hilfen. Und auch wenn diese nicht ausreichen, um alle Kosten zu decken; wichtig ist doch, dass es am Ende reicht, damit es nach der Krise irgendwie weitergeht. Es trifft ja im Übrigen nicht nur die Ladenbesitzer und Selbstständigen, sondern wahrscheinlich ohnehin alle von uns irgendwie (außer vielleicht das 1% ganz oben). Dann sollten wir das auch alle solidarisch aushalten. Und genau dewegen schrieb ich, dass wir uns über den ganzen Zuspruch und die Hilfsangebote freuen. Und da gibt es in einem analog-forum eben einen ganz konkreten Bezug zur gemeinsamen Sache. Das heißt im Umkehrschluss ja aber nicht, dass diejenigen, die uns schreiben, sich nicht auch allen anderen Betroffenen verbunden fühlen.


    Gute Nacht!

    Liebe Freunde,

    ein kleines Update aus Frankfurt:


    Zunächst einmal kann ich berichten, dass sich die Welt innerhalb der Plattenszene ganz wunderbar dreht. Uns haben viele Nachrichten erreicht, in denen uns bis dato unbekannte Menschen Gutscheine für unseren Laden ordern und schreiben, dass sie sich darauf freuen, nach der Krise bei uns einzukaufen. Und das sind auch Leute, die weit weit weg von Frankfurt wohnen. Einer hat Lautsprecher aus unserem HiFi- Abverkauf geordet, andere bieten an, unentgeltlich Platten für uns zu waschen, damit wir unsere Zeit für die jetzt wirklichen Dinge verwenden können. Ein anderer fragt an, ob uns Hilfe bei der Programmierung eines Webshops etwas brächte. Donnerwetter!


    Auch wenn die jetzt (endlich) angekündigten Soforthilfen (die dann hoffentlich nicht zurückgezahlt werden müssen) uns wieder etwas optimistischer in die Zukunft blicken lassen und die Anspannung etwas senken, möchte ich doch einmal dankbar zum Ausdruck bringen, wie uns jede dieser Nachrichten positiv nach vorne "pusht". Das gibt jedesmal einen richtigen Motivationsschub. Und das unabhängig davon, ob dabei "Bares" hängenbleibt oder uns einfach nur mitgeteilt wird, dass wir nicht aufgeben sollen.


    Vielen Dank also allen, die an uns denken!


    Wir berichten weiter.


    Guten Morgen in die Runde!


    Vielen Dank für diesen Thread. Wir wissen das zu schätzen!


    Da wir selber keinen Online-Handel betreiben, trifft uns die Allgemeinverfügung recht hart. Zudem muss man die bereitgestellten "Soforthilfen" harsch kritisieren. Das sind alles keine direkten Mittel, sondern (zumindest bis jetzt) zu 100% Kredite, Bürgschaften und Stundungen. Wir haben uns gestern einmal informiert: Je nach Bonität(!) liegt der Zinssatz hier bei 1-7%. Das ist schon zynisch.


    Meine beiden festangestellten Kollegen werden (wenn der Antrag positiv beschieden wird) ab dem 1.4. zu 100% in Kurzarbeit sein. Das ist faktisch gleichbedeutend mit arbeitslos.


    Wir haben unser Schaufenster entsprechend gestaltet und haben es damit gestern sogar auf die erste Seite von faz.net geschafft (ist inzwischen nach hinten/unten gerückt). Hier der Direktlink:


    https://www.faz.net/aktuell/wi…gaengerzone-16685170.html


    Discogs ist natürlich einen Überlegung, wir selbst haben früher bei ebay angeboten (und sind eigentlich stolz darauf, zu 100% analog zu handeln). Wir fürchten nur, dass man mittlerweile ersteinmal ein Grundstudium der Widerrufs- und Datenschutzrechte absolvieren muss. Nicht, dass man überstürzt startet und dann auch noch abgemahnt wird.


    Womit ihr uns aber aktiv unterstützen könnt: Wenn ihr irgendwo einen Link zu unserer neuen homepage http://www.analogetontraeger.de setzt: Das hilft uns zwar nicht unmittelbar, aber ganz bestimmt nach der Krise (denn wir haben fest vor, zu überleben). Und nichts gegen recordsXXe aus Berlin; aber die müssen ja nicht unbedingt noch größer werden.


    Solidarische Grüße

    Alex

    Wir reinigen in unserem Plattenladen täglich viele LPs, meist gleichzeitig an mehreren Maschinen. Anfang des Jahres haben wir unseren Maschinenpark erneuert und verkaufen nun eine gebrauchte Hannl Maschine. Diese ist im Dezember 2019 bei Hannl Systems revidiert worden. Scan der (anonymisierten) Rechnung kann gerne versendet werden. Auf unserer Homepage finden sich auch Originalbilder der zu verkaufenden Maschine (Link s.u.).

    (Auszug aus unserer homepage:)

    Hannl Mera Elb Plattenwaschmaschine

    gebraucht, schwarz, wurde durch Hannl-Systems im Dezember 2019 für 219 € gewartet/revidiert und danach nicht mehr erneut in Betrieb genommen. Maschine mit leichten oberflächlichen Gebrauchsspuren, technisch einwandfrei.
    (Auszug aus der Hannl-Rechnung: „Große Inspektion Limited/Mera/Aragon, komplette Durchsicht und Instandsetzung aller Teile, sowie Einstellung der Maschine, Antistatikeinrichtung instandgesetzt“).

    Maschine lief bei uns im Laden und wurde gegen eine neue Maschine ersetzt.


    Mehr Informationen unter: http://www.analogetontraeger.de/meraelb/


    Neupreis: 3.199,00 € Angebotspreis: 1.200,00 € (12 Monate Gewährleistung).


    Bitte nur Selbstabholung in 60385 Frankfurt am Main (Achtung: Plattenladen - Schallplattensammeln kann süchtig machen!)


    Viele Grüße

    Alex Timme