Posts by RaceDoc


    Ist die Abbildung denn Konsens? Ich habe jetzt eine Stunde lang Tante googelhupf

    gequält und „beide“ widersprüchlichen Versionen gefunden.


    Wo gibt s denn einen gesicherten Verweis? Selbst Wikipedia ist missverständlich.

    :/

    Hallo Forianer,


    auch ich habe in den letzten Tagen den Vergleich zwischen ZYX Ultimate 100 H

    und Ortofon SPU Synergy GM vorgenommen.


    Zum Einsatz kamen zwei Tonarme (Jelco 12" durchverkabelt und ViV Rigid Float Alu 9")

    zwei Phonostufen (Trichord Dino Mk3 mit Dino+ Netzteil sowie meine Tidal Referenz).

    Spaßeshalber habe ich bei beiden dann auch noch zum Test jeweils mal einen

    Welter 1:5 Übertrager eingeschleift.


    Die Impedanzabschlüsse lagen letztlich beim ZYX Ultimate 100 H zwischen 320 und 470 Ohm

    und beim Ortofon SPU Synergy GM zwischen 33 und 47 Ohm.


    Fakt ist, dass der Vergleich ein Gefecht auf sehr hohem Niveau ist und ich komme

    (wie Forianer Costa) ebenfalls zu dem Schluss, dass die beiden Tonabnehmer mehr

    Gemeinsamkeiten als Trennendes aufweisen.


    Beide Tonabnehmer vermitteln ein sehr angenehmes, stimmiges, detailliertes und räumlich

    herausragendes Klangbild.

    Das ZYX sehe ich (entgegen meiner Erwartungshaltung in Sachen Modernität und Schliff)

    nur marginal in der Hochtonauflösung vorne. Im Mittelton schlägt sicher die Stunde des

    SPU Synergy, aber auch hier ist der Unterschied eher klein (zur Größe der Unterschiede

    äußere ich mich noch). Im Bass verhalten sich beide eher leicht "anders" denn besser oder

    schlechter. Das "Basspfund" des Synergy GM mag leicht schwerer sein und die Basspräzision

    des ZYX Ultimate minimal genauer, aber das sind allesamt sehr kleine Unterschiede auf

    beiderseits hohem oder gar höchstem Niveau.


    Fakt ist, dass meine Spielereien in Sachen Phonostufe, Tonarm und Übertrager (ja/nein)

    durchweg meist größeren (und dennoch keinen (kauf)entscheidenden) Einfluss auf die

    klanglichen Ergebnisse hatten, als der Wechsel zwischen diesen beiden extrem "preis-

    werten" Tonabnehmern, die ich nunmehr beide als echte "best buys" ansehe.


    @ZYX

    Leider kann ich Aussagen zum Vergleich mit meinen früheren ZYXsen (Airy 3 LS und 4D XH)

    nur noch aus Quervergleichen und aus der Erinnerung heraus anstellen.

    Geblieben ist die ZYX-Vorliebe für einen mittelschweren oder schweren Tonarm. An einer

    Schick Grafit headshell mit 16,5g blüht das ZYX Ultimate 100 H hörbar auf. Trotz der

    Hierachie, die das Ultimate 100 H ja klar hinter den "alten" ZYXsen sieht, vereint das

    moderne ZYX den analogen Charme des Airy 3 LS (mit den sanfteren! Silberwicklungen!)

    mit der Dynamik des 4D XH. Für meinen Geschmack ist somit die Ultimate Serie ein gelungener

    Schritt nach vorne für ZYX.


    @Übertrager/SPU

    Die Wechselorgie hat mir mal wieder aufgezeigt, dass speziell das Ortofon SPU Synergy GM

    keinen Übertrager braucht um so zu singen, wie es soll und kann, obwohl die Eckdaten durch

    den idealen Welter Übertrager (2,5mV an 55dB Verstärkung und 40 Ohm Impedanzlast) ja

    bestens waren. Ein Quercheck mit einem "normalen" SPU ergab dann auch, dass dieses

    durchaus von dem Übertrager klanglich deutlich profitierte. Am Übertrager lag es also nicht.

    Wie Ortofon auch schreibt, ist das Synergy halt für "normale" Phonostufen gedacht.


    @Synergy und Synergie

    Da ich für eine Woche Zugriff auf gleich zwei eingespielte SPUs Synergy GM hatte, lag

    natürlich auch nahe, die Spielereien noch etwas auszudehnen und somit Vergleiche

    zwischen den o.g. Phonostufen und Tonarmen anzustellen.

    Interessanterweise war die klangliche Qualität der Kombinationen (Jelco/Tidal und Rigid Float/Dino)

    auf einem Niveau. Das heißt, dass der ViV Rigid Float den Nachteil durch den schlechteren

    PhonoPre ausgleichen konnte bzw. der interne Tidal PhonoPre den Nachteil des schlechteren

    Tonarmes egalisierte.

    Da wir bei der Tidal Phonostufe und dem Rigid Float aber (aus meiner persönlichen Sicht)

    so ziemlich an der Spitze des HighEnd angekommen sind und die Unterschiede nicht krass

    waren, wie die Preisschilder es suggerieren, heißt das aber auch, dass sowohl

    der Wingender-durchverkabelte Jelco, als auch der netzteilgepimpte Trichord Dino einen

    wahrhaft excellenten Job machen. Beide sind nämlich in der Lage auch diese kleinen

    Unterschiede klanglich aufzuzeigen, die für den einen Forianer unhörbar sind und für den anderen

    HighEnder "Welten" bedeuten.


    Sooo... und nun isser wieder ruhig! 8)

    Das zumindest kann ich bestätigen:


    Mein Ortofon MC 25 FL läuft im Rigid Float (wie eigentlich alle anderen

    Tonabnehmer auch) zur absoluten Höchstform auf.


    Auch ein echter Tipp für den Rigid Float sind SPUs. :love:

    Danke für Euren input. Ich bin jetzt bei einem netten Forianer fündig geworden

    und ein Welter-Übertrager hat einen neuen Platz bei mir gefunden :)

    Bei den Low Varianten ist die Abschlussimpedanz sehr wichtig. Scheint am MI Konzept zu liegen. Ist bei meinen Soundsmith Systemen aehnlich.

    Gruss

    Juergen

    Welche Impedanzeinstellung ist bei den Grados denn richtig? Man hört

    ja immer mal was zwischen 1kOhm und 47kOhm.

    Nun macht mal halblang!


    Es ist doch schön, in einem deutschsprachigen Forum einen Austausch

    über Geräte zu lesen, die eher exotischer Natur sind.


    Auch wenn mir persönlich die klangliche Signatur von DS Audio deutlich

    besser als die des strain gauge gefallen hat, so heißt das ja nicht, dass

    ich nicht mit Interesse hier mitlese.

    Auch wenn die Verstärkertechnik meiner Hauptanlage den Preis meiner

    Lautsprecher deutlich übersteigt, so harmoniert das doch ganz prächtig.


    Das wichtigste sind wohl die Symbiose von Raum-Lautsprecher und

    Verstärker-Lautsprecher.


    Dann sind auch die Quellgeräte, Phonostufen etc. gut heraushörbar.


    Die Stromversorgung kann Unterschiede ausmachen. Bei mir war das

    immer sehr abhängig vom Wohnort.


    Die Kabel betrachte ich als Feintuning für den letzten Schliff.


    Mit "swarm-subwoofern" habe ich keine Erfahrung.

    Meine "besten" Tuningmaßnahmen:


    a) stimmige Auswahl der zusammenspielenden Komponenten (mit dem Raum)


    b) Sylomer


    c) Messungen plus Stellungs- und Raumoptimierungen

    Hallo Carsten, hallo Gerold,


    von meiner Seite nochmals herzlichen Dank für Euren symphathischen

    Besuch bei mir. Ich finde es immer sehr interessant, andere Anlagenkonzepte

    kennenzulernen.


    Auch wenn mein Musikgeschmack nicht 100% kompatibel zu Gerolds ist,

    hat das dem Spaß hoffentlich keinen Abbruch geleistet.


    Viele Grüße,


    Peer