Posts by solong

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    Original von Miles
    eine ungespielte Julian Priester LP "Love, love" (ECM 1044, von 1974)


    Julian Priester gehörte zu verschiedenen Ensembles von Sun Ra - und hat hier Großartiges musiziert! Vor und nach 1974.
    Die Scheibe auf ECM ist meines Erachtens eine totale Verirrung. Aber mit Überflüssigem sind meines Geschmacks nach viele ECM-Scheiben gefüllt. Wenn die Frage nach den Platten, die die Welt nicht braucht, steht, würde ich viele ECM-Produktionen nennen.


    Pink Floyd - irgendwie habe ich nie verstanden, was an dieser Gruppe so toll sein soll. Vieles von denen finde ich nur albern und aufgesetzt. Unpopulär vielleicht, aber meine Meinung.


    Viele Grüsse,
    Mario

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    Original von MartinR
    Aber Vorsicht! Sparsam beim einölen. Wenn du zuviel beim ersten mal aufträgst dauert es ewig bis es eingezogen ist.


    Hallo Martin,


    danke für den Tipp! Ich öle hin und wieder einen Holztisch ein, Schneidebretter und hölzerne Messergriffe. Da ist's genau das gleiche. Für alle Anwendungen gibt es übrigens teure Spezialpflegemittel, aber meist reicht hier wirklich simples Sonnenblumenöl. Das mit dem Leinöl werde ich auch bei dem Tisch ausprobieren.


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    Original von krishu
    Macht dann eine breitere Bühne und so.


    Hallo krishu,


    ich habe am Wochenende den Tonabnehmer mit der Tonarmmesslehre und der Schablone von Stadthaus neu justiert. Das System sitzt jetzt ganz anderes am Headshell, als mit einer Einstellung via Schön und anderen. Das Handling ist sehr einfach.


    Effekt: deutlich weniger Verzerrungen, dadurch insgesamt sauberes Klangbild, was, wie ich annehme, durch die Schieferbasis noch unterstützt wird. Hatte ich vorher das Klangbild für "lebendiger" gehalten, so vielleicht wegen bestimmter Verzerrungen, was letztlich nur für kurze Zeit schmeichelte. Jetzt ist der Klang "unspektakulärer", aber ich mag länger zuhören. Ich habe auch den Eindruck, dass der Unterschied zwischen den Plattenaufnahmen besser herauskommt.


    Die berühmte "Bühnenbreite" hat sich auch wieder eingestellt, aber anders.


    Insgesamt waren die Änderungen nicht auf Anhieb exorbitant besser oder schlechter. Ich musste mich einhören. Was sich am deutlichsten geändert hat, war die tonale Stimmung, etwas dunkler, um es so zu sagen. Da lässt sich noch was verbessern. Aber der Weg scheint mir der richtigere zu sein.


    Es steht jetzt noch aus, das Subchassis des Oracle noch mal sauber einzustellen. Ob ich die Spikes gegen Gummifüsse etc. mal tausche, erwäge ich bei Gelegenheit.


    Viele Grüsse,
    Mario

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    Original von krishu
    Einen Tropfen C37 hinein und ab geht er ...


    Hey! Um gleich allen expliziten Diskursen vorzubeugen: es geht nur um die Pflege des Steins. Die Ästhetik ist frei erfunden und jede Ähnlichkeit mit lebenden Klangbildern wäre rein zufällig. ;)


    Viele Grüsse,
    Mario

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    Original von Markus Berzborn
    Große Klangunterschiede kann ich auch nicht feststellen, aber bei den alten Ausgaben liegt oft ein Begleitheft mit ausführlichen Erläuterungen bei, das man bei späteren Pressungen dann leider eingespart hat.


    Einsparungen, wie immer, leider. Haut den Vogel aber nicht aus den Federn, denn ich habe dies:
    [Blocked Image: http://www.longinonet.de/pics/divers/stockhausen.jpg]


    Band 1 ist auch noch irgendwo. Da steht alles drin :]


    Viele Grüsse,
    Mario

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    Original von Markus Berzborn
    Welche Ausgabe hast Du denn, die alte weiße zum Aufklappen, die mit dem Schwarz-Weiß-Muster oder die spätere mit dem Farb-Muster?


    Hallo Markus,


    ich habe etliche Wergos - einst gekauft als der Saturn in Köln sein Vinyl auf die Strassen warf ;( - aber alle die neueren mit farbigen Covern. Daneben noch ein paar aus den Siebzigern aus anderen Quellen.


    Ich habe mir immer gedacht, dass es auch ältere Pressungen der Kontakte geben müsste, aber leider habe ich nie eine gesehen, geschweige denn gehört.
    War ja ursprünglich ein Vierkanal-Stück. Die Kontakte nicht, aber eine andere elektronische Komposition von Stockhausen (kann mich nicht mehr erinnern, welche) habe ich vor vielen Jahren in Bremen auf den Tagen der Neuen Musik als Vierkanalinstallation von Band gehört: Wahnsinn!


    Im ZVAB gab's mal eine ältere Pressung der Kontakte für 30 EUR zu kaufen. Lies sich aber nich näher identifizieren und nu isse wech.


    Ich bin aber dennoch ziemlich zufrieden mit meinen Pressungen.


    Viele Grüsse,
    Mario

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    Original von MartinR
    Der Schiefer wird natürlich sehr dunkel, was mir aber persönlich besser gefällt.


    Dunkel würde mir auch besser gefallen. Ich glaube, ich schleife die Kanten mir Schleifpapier und reibe dann alles mit Leinöl ein. Wo gibt's das?


    Viele Grüsse,
    Mario

    Nach fleißiger Installationsarbeit am TA mal wieder rausgekramt:


    Karlheinz Stockhausen: Kontakte (Wergo)


    Für mich eines der schönsten Stücke der elektronischen Musik überhaupt. Und ein Plattenspielertest ohnegleichen (da sind die dhfi-Scheiben kleine Gurken gegen...)


    Und eben jetzt, wo ich den morgigen Arbeitstag noch vorbereite, via CD und Headphones ein toller LiveMix von Michael Kerkmann & Justus Köhncke (den ich sonst fast komplett auf Vinyl habe!)


    Viele Grüsse,
    Mario

    Moin!


    So, ich habe die Schieferplatte unter meinem Dreher liegen. Mordsschwer das Teil, obwohl "nur" 3 cm dick. Kommt gut auf den Spikes des Audio Magic Racks zu liegen (was kann man hier noch anders machen?).


    Klangliche Veränderungen gegenüber dem Holzbrett: mehr Bass, mehr Punch, deutlich mehr Ruhe im Klangbild und konturierter. Aber auch: weniger Höhen, kleinere Bühne. Letzteres hat vielleicht mit der noch nicht so glücklichen Neueinstellung des Oracle zu tun. Heute werde ich mich an die Federn machen und die Stadthaus-Schablone (endlich) anwenden.


    Die Kanten der Platte sind zwar geschliffen und leicht gefast, aber nicht poliert, d.h. es sind teilweise noch Spuren der Steinsäge zu sehen. Wie kriege ich das weg? So wie ich auch Holz bearbeiten würde? Mit Schleifpapier und Stahlwolle?
    Wie kann ich die Oberfläche pflegen. Im Moment sieht's wirklich nicht so schön schieferhellgrau aus. Fasse ich die Platte an, ist der Fingertipp zu sehen, weil der Schiefer den geringsten Schweiß sofort aufsaugt. Kann man das versiegeln? Mit welchem Mittel. Olivenöl, so wie für Holztische z.B.? Der Schiefer würde dann dunkler werden?


    Für Tipps und Erfahrungen wäre ich dankbar.


    Viele Grüsse,
    Mario

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    Original von krishu
    Eine Platte vom Steinmatz zurechtgeschnitten und geschliffen sollte zweistellig kosten.


    Ja, die Platte habe ich, zwischen all den Grabsteinen, beim Steinmetz geordert. Sieht "roh" ja eher grob aus. Aber die Kanten geschliffen und die Oberfläche behandelt (irgendwer schrieb hier: mit Olivenöl eingerieben) sollte es sehr gut aussehen. Preis für eine 480x640x30 mm Platte inkl. Schliff beim Fachmann: 70 EUR.


    Das Teil kommt oben auf das Rack. Dann kann ich noch ausprobieren, ob ich die Spikes stehenlassen oder die Platte direkt auf das Gestell lege usw.


    Dann werde ich wieder einmal versuchen, den Oracle richtig einzufedern (ja, das ist mir bis jetzt auch noch nie so ganz perfekt gelungen...) und auch endlich die Stadthaus-Schablone verwenden, die nun schon seit fast 2 Monaten auf ihren Einsatz wartet.


    Viele Grüsse,
    Mario

    Hallo,


    vielen Dank für die Tipps!


    Den Höhenunterschied habe ich vorerst mit einem Kunststoff-Spacer zwischen Tonabnehmer und Headshell geregelt.
    Mit einer neuen Basis warte ich noch. Evtl. schaffe ich mir mittelfristig einen neuen Tonarm an und brauche dann sowieso ein neues "Brett".


    Ich habe aber vorhin eine 30 mm starke Schieferplatte bestellt. Diese werde ich gegen die Holzplatte austauschen. Ich bin sehr gespannt darauf, ob und was das klanglich (etwas) bringt.


    Viele Grüsse,
    Mario

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    Original von Lechno
    na ja aber bei sooooooo teuren Teilen, die Du Dir ja wohl leisten kannst..grins???????.. :D


    Generation Erbschaft


    Viele Grüsse,
    Mario

    Hallo,


    nachdem die Sammelbestellung für ein Koetsu (siehe entsprechenden Thread) leider, leider vorerst geplatzt ist und mir daher immer noch die Moneten zwischen den Fingern hupfen (ja, dat gibbet :D ), möchte ich nun, da es sowieso Zeit ist, anderweitig ein neues System kaufen. So ungefähr weiss ich, was ich will.


    Ich habe mal im Netz bei Phonophono vorbeigeschaut. Allein schon der Vergleich der Koetsu-Preise (z. B. das Rosewood bei Phonophono: 2914 EUR - anvisierter Preis in der Sammelbestellung: 1350 EUR) lies mich erschaudern. Nee, das Zeug muss es doch billiger geben als beim "offiziellen" Händler. Wie kommen diese Unterschiede zustande? Alles Marge? Die Ware aus Außerdeutschland etwa kritisch grau?


    Weiters Fragen:


    Gehört Phonophono zu den teuren? Was ist vom Service von Phonophono zu halten?


    Wo gibt es sonst günstige und probate Möglichkeiten, übers Netz TAs sicher einzukaufen?


    Ich habe leider nicht viel Zeit, die Republik nach Händlern abzuklappern (80 km min bis zur nächsten brauchbaren Metropole, von da wo, ich wohn).


    Viele Grüsse,
    Mario

    Hallo,


    eigentlich komme ich seit geraumer Weile kaum zum durchgängigen, entspannenden Hören - mangels Zeit und innerer Hippeligkeit. So höre ich mal dies, mal das Stück, und so hin und her.


    Aber seit dem Feiertag/Wochenende habe ich folgende Scheiben "zusammengehört":



      Neil Young, Harvest
      Genesis, Invisible Touch
      Deutsch Amerikanische Freundschaft, Für immer
      Herbie Hancock, Head Hunter
      Haruomi Hosono, S.F.X
      Jim O'Rouke, Eureka
      Jon Hassel, Dream Theory in Malaya
      Holger Hiller, Oben im Eck
      Laurindo Almeida, Virtuoso Guitar
      David Sylvian, Brilliant Trees
      Caetano Veloso, Same
      Björk, Homogenic
      Michael White, Father Music, Mother Dance


    und, eine meiner absoluten Lieblingsscheiben:


      Dan Hicks And His Hot Licks, Striking It Rich


    In diesem Sinne,
    viele Grüsse,
    Mario

    Hallo,


    das obere Vollholz-Board meines Audio Magic-Racks, auf dem mein Dreher Oracle Alexandria Mk II steht, hat sich so verzogen, dass mindestens ein Fuß des Oracle immer zu weit rausgedreht werden muss, um das Laufwerk waagerecht zu kriegen.

    Aus rein ästhetischen Gründen würde ich das Brett gerne gegen eine Schieferplatte austauschen. Allerdings weiß ich nicht, welche klanglichen Veränderungen das bewirken würde. Hat jemand Erfahrungen damit, wie sich eine Schieferbasis im Allgemeinen auf Subchassis-Spieler auswirkt, oder weiß vielleicht sogar jemand, wie es sich im Besonderen mit dem Oracle verhält?


    In einer früheren Wohnung (Altbau) hatte ich das Laufwerk auf Wandträgern zuerst auf einer 18 mm Marmorplatte stehen: machte den Klang ziemlich schlapp. Bin dann auf eine 20 mm Multiplexplatte gewechselt, was viel besser gewesen ist. Wie unterscheidet sich Schiefer von Marmor, Wandträger von Rack?


    Ich brauche auch eine neue Tonarmbasis, da ich mit der aktuellen den Rega RB 300 nicht so tief runterkriege, so dass der Arm parallel eingestellt werden kann (behelfe mir im Moment mit einer zusätzlichen Platte, die ich unter die abzuspielende lege - ist nicht optimal, da damit die Wirkung des Groove Isolators, so heißt die originale Oracle-Matte, aufgehoben wird).
    Bei Oracle bzw. Sun Audio gibt es keine Basen für den Mk II mehr. Die jetzige ist eine Mk IV-Basis, die ich extra bei einem Tischler für den Mk II anpassen lassen musste (trotzdem war diese kleine Platte sauteuer). Ich kann mir mittlerweile eine neue, passende für lau machen lassen. Doch welches Holz ist am besten dafür geeignet? Ich könnte auch eine Basis aus Aluminium bekommen.


    Viele Grüsse,
    Mario

    Hallo,


    ich habe einen DUAL CS 607 geeerbt. Den wollte ich wohl behalten, weil ich das gleiche Modell Mitte der 80er selber schon mal hatte (bevor ein Thorens ihn ablöste).
    Nachdem ich das gute Stück nun sauber gemacht habe, stelle ich folgende Probleme fest:


    1. Die Scheibe für die Antiscating-Einstellung läßt sich beliebig drehen, ohne dass das einen Effekt auf den Tonarm hat. Was könnte hier kaputt sein?


    2. Das Gegengewicht scheint, wenn ich die Bedienungsanleitung richtig verstehe, fest auf eine Achse geschraubt werden zu müssen. Diese Achse wird dann in den Tonarm geschoben und mit einer kleinen Schraube fixiert. Durch Verschieben ließe sich so das Gewicht einstellen.
    Nun läßt sich mein Gewicht nicht richtig auf die Achse schrauben, als wäre das Gewinde zerdreht. Es steckt eher lose auf der Achse. Ist das möglich?


    3. Die Auflagekraft wird mit einer Stellschraube - ähnlich wie bei den Regas - eingestellt. Wäre es hier nicht auch besser, diese Einstellkung auf 0 zu stellen und die Auflagekraft - ähnlich wie für Regas empfohlen - über das Gegengewicht einzustellen?


    4. Gibt es irgendwelche Tuningmöglichkeiten für den Dreher (z.B. Austausch des ULM-Headshells)?


    Viele Grüsse,
    Mario

    Hallo,


    ich erwarb gestern auf dem Flohmarkt zwei von dem dhfi (Deutsches High-Fidelity Institut) herausgegebene "Test"-Schallplatten. Da beide noch eingeschweißt waren, habe ich für 1,25 EUR das Stück mal zugeschlagen.


    Es sind:


    Nr. 5 - Was ist eine gute Stereo-Aufnahme?
    Nr. 7 - Direktschnitt 1: Testgeräusche - Barockmusik


    Vielleicht kann jemand meine folgenden Fragen beantworten:


    1. Wieviele hat es von diesen Platten eigentlch gegeben (auf Nr. 7. wird eine Nr. 8 mit Jazz-Aufnahmen angekündigt)?


    2. Taugen die Tests auf den Platten (scheint als Mischung aus Anlagentests und Gehörschulung bzw. Schulung der Aufnahmebeurteilung angelegt zu sein)?


    3. Gibt es das dhfi noch? Und was macht das heute?


    4. Hatte/hat das dhfi irgendeine Relevanz?


    Viele Grüsse,
    Mario

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    Original von hb
    Kann sein, meine (einzige) Begegnung mit Herrn Stadthaus war leider nur als ausgesprochen unerfreulich zu bezeichnen,


    OK, ich habe das Gespräch mit ihm auch nicht gerade genossen: er ist ein geradezu exhibitionistischer Polemiker. Dagegen sind die Texte zur Schablone sachlich und für mich nachvollziehbar.

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    aber die Schön-Schablone ist in jedem Falle ein absolut geeignetes Werkzeug zur Tonabnehmerjustage.


    Ich habe noch keine befriedigenden Ergebnisse mit der Schön-Schablone erzielen können. Sogar eine aus dem Internet gesaugte "Primitiv-Schablone" hat mir besser geholfen, meinen TA so einzustellen, dass die Sibilanten nicht unangenehm klingen.
    Ich verstehe bei Schön das Layout nicht: ich weiss nicht, wie man mit den Strichen Parallelität des TA hinkriegen soll. Aber vielleicht bin ich da zu blöd und ungeschickt zugleich. Da ich noch nicht mit der Stadthaus hantiert habe, weiß ich noch nicht, ob sie wirklich besser ist (ich hoffe es allerdings sehr!).

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    Ich habe sicherlich 15 verschiedene Typen hier liegen, letztlich lande ich immer wieder bei der Schön.


    Welche Typen?


    Viele Grüsse,
    Mario

    Hallo Christoph,


    ich hatte die Stadthaus-Schablone vor einigen Monaten telefonisch bestellt, gleich drauf wegen des hohen Preises bereut und dann kam erstmal nix. Vor vier Wochen dann doch.
    Leider hatte ich bislang noch absolut keine Zeit, mich mit dem Ding praktisch zu beschäftigen. Jedenfalls lassen schon mal die mitgelieferten Ausführungen Gutes erahnen.


    Was sind Deine Erfahrungen?


    Viele Grüsse,
    Mario

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    Original von superzorro
    sowas wie nen tutorial hab ich aber noch nicht gefunden - werde aber weitersuchen :-)


    Hm, das brächte mich doch glatt auf eine Idee. Da ich schon hunderte von unterschiedlichsten Covern restauriert und gereinigt habe und auch die technischen Möglichkeiten in der Hand habe, könnte ich meine Erfahrungen mal in einem "Tutorial" via Internet umsetzen. Mit einigen Fotografien habe ich bereits mal angefangen. Wenn ich Zeit finde, mache ich weiter.


    Vorab: Schaumreiniger verwenden! Flüssige Reiniger gehen sofort in alle Ritzen und werden von oft blank liegender Pappe aufgesaugt. Bei Schaumreiniger ist dieser Prozess so verzögert, dass man die Reinigung vor einer Schädigung abschließen kann. Die Reinigungsergebnisse sind ausgezeichnet und durch die Wahl des Reinigungstuchs zu beeinflussen. Guten Schaumreiniger gibt es z.B. bei Pollin - das stand alles schon mal in einem anderen Thread.


    Pappcover (wenig robust sind z.B. Eterna-Cover) sind eher mit Bürsten und Radiergummis zu säubern. Kleben lassen sich Falze und aufgeplatze seams und spines sehr gut mit Buchbindeleim, der mit einem feinen Pinsel aufgetragen wird. Klingt alles umständlich, erbringt aber zuweilen ansehnliche Ergebnisse. Wenn man große Lust hat, kann man laminierte Cover sogar so aufpolieren, dass sie richtig schön glänzen.


    Viele Grüsse,
    Mario