Posts by solong

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    Danke und Servus ( tschüß...sagt man nicht in Bayern)


    Ich aber doch :D :D :D
    (schließlich kann ich mitten in Bayern wohnend auch SCHRIPPEN - und nicht nur Semmeln - beim Bäcker im Dorf kaufen)


    Viele Grüsse,
    Mario

    Uriah Heep - KREISCH! Das haben immer die andern gehört. He Markus, ich glaube, wir haben Pi mal Daumen das selbe durchgestanden!!


    Viele Grüsse,
    Mario

    Hallo,


    bin zwar nicht gerade ein aktueller Kraftwerk Fan, aber deren Scheiben waren wichtig für mich in meiner musikalischen Sozialisation. Nicht meine erste Schallplatte, aber die erste an die mich ganz bewußt erinnern kann, weil ich mir die ganz doll gewünscht hatte, war das blau-weiße Doppelalbum auf Philips. Muss so um 1978 gewesen sein, als die ich zu Weihnachten bekam. Danach kaufte ich vom Taschengeld die anderen Scheiben, deren Auflegen oft zu bizarren Situationen führte, zumal wenn Mädchenbesuch da war, der Songs wie Mensch-Maschine oder Schaufensterpuppen etwas ablenkend empfand. ;)


    Ins neue Album kann man z.B: hier reinhören. Kraftwerk hatten schon immer eine Schwäche für narrative Konzeptalben (und -stücke). Hier nun wieder. Unverkennbar Kraftwerk, alte Stilmittel mit modernen Sounds. Nichts wirklich Neues. Tracks wie Vitamin oder Aero Dynamik scheinen jedoch nicht schlecht zu sein. Weiß aber nicht, ob ich mich dafür biegen wollte, die Scheibe zu bekommen.


    Viele Grüsse,
    Mario

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    Original von eugen
    Einen Tip habe ich noch: Wer sich für instrumentalen Bluegrass interessiert, sollte sich Alben von Jerry Douglas!!!! (z.B. Changing channels) besorgen.


    Yo, und Bill Monroe, den Heike hört, hat den Bluegrass erfunden! Wo wir gerade bei den Wurzeln waren. Carter Family, Jimmie Rogers, Roy Acuff, Gene Autry, Roy Rogers - bei denen kenne ich mich leider noch nicht gut aus.


    Noch eine Bemerkung zum Radiohören. Mache ich viel. Fast ausschließlich Bayern 2 in Wort und Ton (und das über ein altes Saba Triberg Röhrenradio - mit großem Spaß). Dieser Sender gehört - trotz der neuerlichen Umstrukturierung - übern grünen Klee gelobt. Eben lauschte ich eine Stunde lang gebannt Scanners Soundtrack Surfaces zu Andy Warhol, gemacht aus bearbeiteten Interviews; angeblich eine Ursendung. Und solche Sachen werden da oft geboten. Ich erinnere noch so großartiger Features wie die "Nacht der Schalmeien" vor einiger Zeit: von 20 Uhr bis Mitternacht klingende Geschichte von Holzblasinstrumenten. Usw.
    Aber Antenne Bayern und Konsorten: unerträglich. Man muss schon sehr extrovertiert und WOW-mässig drauf sein, um den Gestus, den die da verbreiten, gut zu finden. Ist nicht meine Haltung.


    @Heike. Ein bißchen mehr Engagement für den "all time fav" Van Dyke Parks hätte doch sein können! ;-) Immerhin hat der zwei Konzerte gegeben! Ich bin auch von Ingolstadt nach Duisburg gedüst und kam da 15 Minuten vor Konzertbeginn an.


    Also, was soll ich sagen, habe den Meister zum ersten Mal live gesehen! Ein großartiger Entertainer, Wainwright natürlich auch, und Bill Frisell super tapfer an der Gitarre vom Blatt gespielt (hatte viel zu tun auf jenem Festival). "Century of Songs" - ja, das ging auf in dem Konzert. Ein Feuerwerk der Referenzen und Anspielungen. Parks zusammen mit dem Mondriaan Streichquartett, sehr skurile Song-Gebilde.


    Am nächsten Tag war ich nochmal in Essen mit einem Freund, der Parks für die Spex interviewt hat. Haben das Band gleich abgehört. Unglaublich höflicher und eloquenter Mann. Hat sich sehr kritisch über den gegenwärtigen Stellenwert der Kunst in Amerika geäußert und wie das in der Ära Bush jun. noch weiter bergab geht. Und wie sehr er erfreut ist, dass es in Deutschland/Europa noch so vielfältige Festivals wie die RuhrTrienale gibt und er dort eingeladen worden ist. Die Dankbarkeit nimmt man ihm durchaus ab. Ich kann zwar nicht beurteilen, wie es in USA mit Kunst und Musik aus der Sicht der Künstler und Musiker bestellt ist - Van Dyke Parks ist ja auf seinen Platten auch dafür bekannt, einen fruchtbaren Eklektismus erklingen lassen (Discover America, Tokyo Rose - meine beiden Lieblingsscheiben), aber Parks' düsteres Bild von der Vereinheitlichung und Ausschließlichkeit war schon bedrohlich.


    Viele Grüsse,
    Mario

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    Original von eugen
    Neueren Datums, aber in Richtung "Old time country" müßte doch von k.d. lang das Album "Shadowland" gehen? Mich hat bei diesem Album speziell die Stimme von k.d. lang fasziniert, einige Songs sind schier unglaublich.


    Hallo eugen,


    Shadowland von k.d. lang (aka Kathy Dawn) ist eher New Country denn Ole tyme Country. Letzteres wäre dann schon eher Patsy Cline (50er - auch schon spät), deren große Verehrerin die Kanadierin k.d. lang ist/war. Cline kam früh bei einem Flugzeugabsturz ums Leben (man müsste mal nachsehen, wie viele Musiker mit Fliegern vom Himmel gefallen sind, allein im Country Bereich: Cline, Jim Reeves, Buddy Holly...) - ihre Platten, einige auf Stetson wiederveröffentlicht, sind zum Teil ganz großartig (wenn man auf Schmelz steht, was ich gerade tue und Jim Reeves Platten vom Flohmarkt heimschleppe). lang hat für ihr monumentales Shadowland Clines ehemaligen Produzenten Owen Bradley aus dem Ruhestand heraus verpflichtet. Ich glaube, heute macht k.d. lang nicht mehr Country. Kenne aber die aktuelleren Sachen nicht.


    Apropos Country: Ich höre zur Zeit super gerne Hank Williams. Kein Vorurteil über Country gilt mehr! Diese Stimme, die Gitarre und all das!!
    Kam drauf, weil der Singer/Songwriter Loudon Wainwright III, als er vor ein paar Wochen zusammen mit Van Dyke Parks auf der RuhrTrienale - "Century of Songs" - Williams' "I'm so lonesome, I could cry" superb coverte. War jemand von Euch da auch?


    Tante Klara
    EXOTICA? Les Baxter, Esquivel, Enogh Light (Command Records!!!) und solche? Oder weiter gefasst im Sinne von David Toop?


    Viele Grüsse,
    Mario

    Hallo Barbara,


    von einer konsequenten, mit hochwertigen Akkumulatoren separat durchgeführten Stromversorgung würde ich mir im Verhältnis zu dem, was hier über Trenntrafos, Netzleisten und Zuleitungen gesagt wird, tatsächlich den größten Klangzugewinn versprechen (der dann auch sprachlich entsprechend auszudrücken wäre).

    Mit Ausnahme der Endstufen, die mit bezahlbaren Akkus kaum zu speisen wären, müsste die Akku-Versorgung der übrigen Anlagenteile derer Netzversorgung prinzipiell überlegen sein:


    - keine (netzabhängigen) Schwankungen der Spannung möglich
    - keine Verunreinigungen möglich
    - keine Beeinflussung anderer Komponenten durch Rückstreuung möglich
    - ...


    Allerdings ist mit Akkus gute Versorgung auch nur mit etwas Aufwand zu gewährleisten. Man muss die Ausgangsspannung stabilisieren, muss die Entladungskurve berücksichtigen, muss über eine brauchbare Nachladeautomatik nachdenken, Erdung usw.


    Habe mit einem Kollegen, der Elektriker ist, schon einige Überlegungen dazu angestellt, die bis zu einer Nachladung durch Solarkollektoren geht (weil sich das in meiner Wohnung gut anbietet). Ist aber noch Spinnerei. Und wie gesagt, am Phonopre und am CDP mit ihren eingebauten Netzteilen müsste ich dafür rumfummeln.


    Viele Grüsse,
    Mario

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    Original von Markus Berzborn
    aber dass die Klangunterschiede durch unterschiedlich gute Netzteile bei Verstärkern und selbst bei Plattenspielern frappant sind, kann wohl jeder problemlos nachprüfen (z.B. beim Linn LP 12). Es gibt ja Konstruktionen wie z.B. den Audio Note M 10, bei denen der Netzteilaufwand gigantisch ist. Sicher würden die Geräte auch mit einfacher aufgebauten Netzteilen noch ganz gut klingen und "funktionieren" sowieso.


    Ich glaube nicht, dass es sich bei den Stromversorgungen im Fall der Plattenspieler nur um gigantische Netzteile handelt. Der Aufwand betrifft wohl eher die Steuerungselektronik, obwohl ich nicht genau weiss, was da passiert.


    Ich habe jüngst das kleine Netzteil meines Oracle Alexandria gegen Blei-Gel-Akkus ausgetauscht. Netzeinflüsse sind dadurch unterbunden.
    Mit der Steuerungsplatine musste ich mich auch beschäftigen, weil ich sie beim Probieren durch Verpolung beschädigt hatte. Oracle lieferte glücklicherweise auf Mailanfrage sehr flott den Schaltplan. Es ist eine simple aber wirkungsvolle Schaltung. Beim aktuellen Delphi wurde erheblich mehr Aufwand damit betrieben (obwohl es ja auch hier ein Turbonetzteil zu einem deftigen Kurs gibt).


    Mein Alexandria klingt mit dem Akku versorgt besser - so scheint es mir. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das im Blindtest raushören würde. Jedenfalls sind die Unterschiede keinesfalls groß, sondern liegen eher im Bereich rhythmischer Genauigkeit. Und das ist ja nicht wenig.


    Was macht also die gigantischen Klangsprünge nach vorn bei der Versorgung von Plattenspielern?


    Ich habe mir schon überlegt, auch für Phonopre, Vorstufe und CD-Player auf Akku-Versorgung umzurüsten. Das geht leicht bei allen Geräten, die schon eine externe Stromversorgung haben. Bei den anderen müsste ich eingreifen, was mich bislang von der Umsetzung abhält.


    Viele Grüsse,
    Mario

    Hallo Hartmut,


    den letzten Preisstand hatte Tobias in einem anderen Thread vor einigen Wochen gepostet:

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    Denke auch gerade über ein Koetsu nach. Ich hab nur Preise für Standard (950$ also ca. 830€) und Urushi Vermillion (2665$ ca. 2200€) und Onyx (3850$ ca. 3300€).
    Bei mehrfach Bestellung gibts noch ein paar Prozente weniger.


    Ist also etwas billiger als die von Dir angegebenen Preise (zumindest das Standard - zum Unterschied zwischen dem Urushi und Urushi Vermillion kann ich nichts sagen).
    Jetzt müssen wir noch schauen, was uns Versand, Versicherung und Zoll kosten und wieviel Rabatt drin ist.
    10 Interessenten müssten wir doch schon sein, oder?


    Viele Grüsse,
    Mario

    Hallo,


    also heute hat "mein" Flohmarkt mal wieder Abenteuer und Beute ausgespuckt.
    Während auf der einen Seite gerade ein russisches Pärchen wegen eines Maschinengewehrs, das sie da an ihrem Stand liegen hatten, sehr publikumswirksam verhaftet wurde 8o , fand ich auf der anderen Seite eine Dreier-Box mit Streichquartetten (op. 51, 96, 105 und 106) von Dvorák, gespielt vom Panocha Quartett auf Supraphon :D . Die Box sieht ziemlich ramponiert aus (läßt sich hoffentlich restaurieren), aber die Platten scheinen ungespielt. Ich bin sehr gespannt.


    Viele Grüsse,
    Mario

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    Original von Thorsten Petermann
    ich kann nur das wiedergeben, was mir die nette Dame vom Amt mitgeteilt hat. Danach soll es bei dieser Warennummer keine Probleme geben, da diese Warengruppe generell vom Einfuhrzoll befreit ist. Wie es dann im Einzelnen an den Zollabfertigungen der Flughäfen aussieht, kann ich natürlich nicht sage(n.


    Ja ja, ist klar, dass DU keine Garantie geben kannst. Ich werde meinerseits auch mal beim Zollamt anfragen und schauen, ob ich die gleichen Informationen bekomme. Damit hätte man wenigstens eine statistische Sicherheit (ich habe in letzter Zeit etwas unter den Launen von Ämtern gelitten, deshalb bin ich so skeptisch).

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    Tobias hat nur in einer privaten E-mail die Anfrage von Melvin Ang weitergeleitet, nach der dieser einen versicherten Versand bevorzugen würde. Und dazu ist nunmal der Wert der Ware anzugeben. Bei einer Deklaration als Geschenk könnte es wohl zu Problemen kommen.


    Die Mail habe ich auch bekommen und sehe die Sachlage auch problematisch. Sicherheit ist wichtig. Aber schaun wir mal, welcher der beste und günstigste Weg sein kann.

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    Übrigens, das bei eBay angebotene Koetsu habe ich natürlich auch schon gesehen und den Noch-Eigentümer angemailt. Danach handelt es sich um ein System aus der ersten Serie, das wohl schon einige Jährchen auf dem Buckel hat. Ein Rebuild wäre also fast unumgänglich.


    Aus der ersten Serie wäre doch grundsätzlich erstmal nicht schlecht. Es geht ja das Gerücht, dass die aktuellen Systeme nicht mehr ganz so "magisch" klingen sollen, wie die älteren. Anderseits soll das bei eBay angebotene doch erst 80 Stunden gelaufen sein ?(?(


    Viele Grüsse,
    Mario

    Man darf es vielleicht nicht sagen, aber die zu entrichtende Mehrwertsteuer störte mich in diesem Fall gewaltig. Ich gönne diesem Staat keine 16 Prozent mehr. Aber anders läge ja wohl schon der Tatbestand des Schmuggels vor :(


    @Thorsten
    Bist Du sicher, dass die Angabe der Warennummer uns wirklich davor schützen würde, dass irgendwelche Zollbeamten das anders sehen und ihren Tribut berechneten? Den Text hinter dem Link, den Du eingestellt hast, muss man erstmal studieren...


    Viele Grüsse,
    Mario


    P.S. Bei eBay gibt's dies. Stieg von eben auf jetzt um runde 200 Euronen. Stachelt mich umso mehr an, diese Sache hier schlau durchzuziehen.

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    Original von mm
    die Scheiben aus Japan sind i. A. mit deutlicher Höhenanhebung geschnitten -ca. 6 dB. Klar dass die offener und transparent klingen. Oder auch nur aufdringlich. :O


    Hallo mm,


    woher weißt Du das? Gilt das pauschal für alle Japan-Scheiben, für eine bestimmte Presszeit, für ein bestimmtes Label, oder nur für eine bestimmte LP oder was?


    Viele Grüsse,
    Mario

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    Original von pekade
    Die Preise hat er auch vor gut einem halben Jahr der allgemeinen Wirtschaftslage angepasst - er hatte mal Glucks Orpheus mit Fricsay auf dgg-tulip für einen dreistelligen Betrag in der Liste, inzwischen ist er bei 27 Pfd angelangt.


    Die Mono-Box? Gibt's Orpheus und Eurydike eigentlich auch in einer Stereo-Version?
    Ich habe meine Mono-Scheiben vor ein paar Wochen einem freundlichen, älteren Herrn auf dem Flohmarkt für 3 Euro abgekauft. Steht aber auch noch in dem Stapel bislang ungehörter Platten ;(
    Wie wird eigentlich die Fricsay-Einspielung von Mozarts Zauberflöte auf DGG-Tulip bewertet?


    Habe nach den hier genannten Büchern mal im ZVAB nachgesehen - leider nix vorhanden.


    Viele Grüsse,
    Mario

    OK, sieben Streichquartette. Zählen (und lesen) müsste man können ;)
    Zur Vielschreiberei


    Klar, sehe ich genauso, dass Bartók über Martinu steht. Letzterer scheint mir einfacher gestrickt. Nicht nur rein eine Geschmacksfrage. Aber auch bei Martinu gibt es eine Stimmung, die mit Interesse anzuhören ist. Und es ist die Form des Streichquartetts, die mich im Moment begeistert.


    Viele Grüsse,
    Mario