Beiträge von spika

    Hallo zusammen,


    mich würde der klangliche Vergleich dieser beiden Direkttriebler interessieren.


    Der Technics hat mich klanglich überzeugt, qualitativ aber enttäuscht.


    Hat der Thorens klanglich das Niveau des Technics?


    Grüße Achim

    Hallo zusammen,


    würde gerne einen der "Klassiker" testen - das DL103 von Denon.


    Es stellt wohl besondere Anforderungen an den Phonopre - zumindest, wenn man es auszeizen möchte.


    Mein Phonopre ist ein Rega Aria mit einigen Anpassungsmöglichkeiten (s. anbei).


    Was meinen die Experten: Passt das mit dem DL103 an der Ariavorstufe oder benötige ich einen Überträger? Wenn ja, welchen würdet ihr empfehlen?


    Alternativ: Hab einen Sansui AU8500 im Anflug - wie läuft so ein DL103 am MC eines solchen "Wintätsch"-Teils?


    Danke vor und Grüße

    Achim

    Nachdem ich meinen PLX1000 (Zweitdreher) nun seit ca. 4 Jahren habe und gerade gegen einen Technics SL1210GR hab antreten lassen, würde ich hier gerne den Austausch noch mal anregen.


    Grund: Der PLX1000 hat für mich schon seit Beginn eine ganz besondere Art der Darstellung, die mir im Laufe der Zeit und im Vgl. zu anderen Drehern immer bewusster wird.


    Der damalige Stereophile-Bericht hat mich neugierig gemacht und beschreibt die Art der Darstellung sehr treffend, wie ich finde (link: https://www.stereophile.com/content/gramophone-dreams-4).

    Er spielt flüssig, musikalisch, nuanciert, lässt mich einen ganz eigenen Zugang zur Musik finden.


    Im Laufe der Jahre waren folgende PS bei mir: Rega RP8, RP6, Audio Technia LP5 und LP7 und unlängst eben der Technics SL1210GR. Aktuell habe ich neben dem Pioneer noch einen Rega P6 mit Ania MC. Phono-Pre ist ein Rega Aria. Das zur Einordnung. Also alles andere als "ich hatte sie alle".


    TAs sind neben dem Ania am P6 noch ein Ortofon Quintet Blue, Nagaoka MP20 und ein Audio Technica VM540ML da.


    Der PLX behauptet sich vielleicht nicht nach audiophilen Kriterien gegen den Rega RP8 oder aktuell den P6 mit Ania (mehr Auflösung, größere Abbildung, größerer Dynamikumfang). Aber er spielt "gefühlt" involvierender. Besser kann ich es nicht beschreiben.


    Auf den 1210er GR war ich total gespannt. Im Vergleich zum PLX1000 spielt dieser auch einen Tacken offener, aber eben auch kantiger, weniger flüssig und eben mehr wie ein CD-Player, wenn man das als Orientierung sagen kann.


    Lange Rede: Der Pioneer PLX1000 "hat 'was" und ich möchte hier gerne ein paar Erfahungswerte und Empfehlungen weitergeben. Vielleicht hilft es so manchem. Einschränkend dazu: Ich betreibe finanziell nicht den absoluten "High-Endigen" Einsatz, wie ihr seht. Da geht noch viel mehr - klar. Und ich will nicht behaupten, dass man mehr nicht braucht.


    Zu meinen Erfahrungen und Tipps:

    • MCs haben einen leichten Brumm bei meinen LS mit 95db
    • also am besten mit MM betreiben
    • die TA-Höhe ist eigentlich erst ab TAs mit einer Höhe von 19mm vorgesehen lt. BDA. Hab aktuell eine zusätzliche Kork-Matte unter der Pioneer-Gummimatte, um z.B. das AT VM540ML gemäß BDA zu spielen.
    • das beiligende Phonokabel ist wirklich gut und empfehlenswert. Andere haben mich hier nicht weitergebracht.
    • Deutlicher Zugewinn an Präzision und Ruhe durch selbstgebaute Basis: IKEA Bambusschneidebrett + 3 der folgenden Absorber, die ich zweckentfremde: https://www.amazon.de/gp/produ…tle_o02_s00?ie=UTF8&psc=1; diese kommen mit doppelseitig-klebenden Pads, die dann wiederum von unten am IKEA-Brett befestigt eine sehr einfache Höheneinstellung erlauben (hab ich auch unterm REGA, der ja keine höhenverstellbaren Füße hat). Davon habe ich auch nur drei Kegel im Einsatz - das ist stabiler und wesentlich einfacher zu justieren (geht mir bei LS-Ständern auch so).
    • Das Audio Technica VM540ML habe ich von einem Bekannten leihweise bekommen, nachdem ich lange auf der Suche war nach einem TA, der besser spielt als das Nagaoka MP20. Ich würde das AT540ML einfach mal als absolute Kaufempfehlung für den PLX1000 bezeichnen. Es ist ein für mein Ohr sehr neutrales System, das dem Charakter des PLX1000 entgegenkommt bzw. diesen weitergibt - eben flüssig, musikalisch. Das ATVM540ML habe ich momentan an der originalen Headshell montiert mit beiliegendem Zusatzgewicht von 4g. Das passt sehr fein.

    So spielt mein PLX1000 aktuell am MM-Eingang des Rega Aria. Und macht Spaß wie Hölle.


    Natürlich würde mich interessieren, was da noch geht. Welches MM-System da noch mehr herausholen würde. Deshalb auch hier bereits einige Beratungsthreads von mir zu dem Thema.


    Sehr gerne würde ich auch andere MCs probieren, aber der leichte Brumm... - den krieg ich gerade nicht in den Griff. Mal sehen.


    Lange Rede...: Ich mag ihn, den PLX1000. Und war baff, wie gut er sich gegen den SL1210GR behauptet hat, ihn sogar bzgl. Verarbeitung deutlich (!) übertrifft, für meinen Geschmack. Insbesondere auch was Haptik angeht.


    Das soll erst mal reichen. Würde mich über eure Erfahrungen freuen.


    Grüße

    Achim

    Zwar 1500er-Thread, aber der 403DD hat keinen eigenen u. wurde hier des Öfteren auch genannt und besprochen: Ein sehr interessantes Angebot, finde ich... 1.399,00 EUR inkl. DL-A110 von Denon.

    https://www.fono.de/thorens-td-403-dd?c=179


    TD403DD mit Denon DL-A110 + Headshell, die Thorens-Originalheadshell wird auch mitgeliefert, so die Auskunft (das Ortofon 2m Blue natürlich nicht).

    Ich schreibe mal in diesen Thread meine Eindrücke...


    Hatte einen SL1210GR da und ihn mit dem Pioneer PLX1000 verglichen, den ich seit ca. 4 Jahren als Zweitdreher habe.

    Mit dem Versuch, mich kurz zu fassen, kann ich für mein Ohr sagen:

    • der SL1210GR spielt einen Tacken "offener" und präziser
    • der SL1210GR funktioniert mit MCs weitestgehend brummfrei (das macht mein PLX nicht an hochauflösenden u. wirkungsgradstarken LS)
    • der Pioneer PLX1000 ist dem SL1210GR bzgl. Verarbeitungsqualität und insbesondere Haptik überlegen
    • der Tonarmlift des SL1210GR bedient sich merkwürdig: er liftet nur im allerletzten Bereich (keine Ahnung, ob das nur bei meinem Exemplar so ist), ist deutlich weniger wertig bzgl. Haptik und Funktion als beim PLX1000
    • die Höhenverstellung der Tonarmlifts funktionierte bei meinem Exemplar nicht richtig
    • der PLX1000 spielt zwar weniger exakt, hat aber eine faszinierende Besonderheit der Darstellung - flüssiger, ruhiger, "analoger" (das haben die Jungs von stereophile damals viel treffender beschrieben)

    Zusammenfassend und rein subjektiv: Klanglich toll, der SL1210GR. Haptisch und qualitativ hat er mich enttäuscht, wenn ich ehrlich bin. Klanglich "highendiger" als PLX, wenngleich der PLX einen eigenen, faszinierenden Charme hat. Verglichen wurde an Rega Aria, TAs waren AT540ML (MM), Nagaoka MP20 (MI) und Ortofon Quintet Blue (MC). Der Pioneer ist bzgl. Verarbeitung und Betrieb mit MM (fast) auf Augenhöhe, spielt - wie beschrieben - weniger kantig, aber auch weniger offen als der SL1210GR. Die Bedienung und Handhabung des PLX ist deutlich angenehmer, er fühlt sich wesentlich wertiger an - das hätte ich so nicht erwartet. Bzgl. Materialeinsatz u. -wahl ist der Pioneer "gefühlt" überlegen.


    Bin auch am Überlegen und unsicher, ob 1500 oder 403DD.


    Kann man bei den beiden Modellen bzw. Antriebsarten bei gleichem Tonabnehmer u. -arm überhaupt von "besser/schlechter" reden oder geht es dabei - wie ich vermute -, eher um den persönlichen Geschmack?


    Vielleicht hat hier jemand beide schon mal gehört.

    Hallo zusammen,


    an meinem Pioneer PLX1000 würde ich gerne ein Sonata 3 in der 4mV-Variante probieren, MM-Eingang am Phono-Pre Rega Aria.

    Die Holzgehäuse sollen ja empfindlich mit Brumm sein bzw. reagieren.


    Hat vielleicht jemand am PLX1000 schon ein Grado probiert und kann hier weiterhelfen, ob das funktioniert?


    Danke vorab,

    Achim

    Hallo zusammen,


    für meinen PLX1000 v. Pioneer würde ich gerne weitere MM-TAs ausprobieren. U.a. ist ein Goldring G1042 bestellt, das aber noch etwas auf sich warten lässt.


    Hier https://platten-spieler.de/pages/highlights.htm bin ich auf ein Shure M95G für ca. 120,00 EUR gestoßen. Über die verschiedensten TAs von Shure habe ich zwar schon gelesen, mir fehlt aber der Überblick, um ehrlich zu sein.


    Wo in der "Hierarchie" bei Shure ist das M95G einzuordnen?

    Kann man es klanglich im Vergleich zu anderen Systemen einordnen - z.B. dem Goldring G1042 oder dem AT VM540ML, Nagaoka MP20, etc.?


    Danke vorab und ein schönes WE,

    Achim

    Ich sehe an deiner Anlage, insb. bei den Klipsch auch alles andere als Handlungsbedarf. Wenn dir der Klipsch-Charakter gefällt, wird es schwer für bezahlbares Geld Besseres zu kriegen. Also lass dich da mal nicht kirre machen. Mir gefällt das auch besser als vieles vermeintlich "Highendigere".


    Ich an deiner Stelle würde am Phonopre anfangen. Das sehen viele hier sicher auch wieder anders. Ich habe diesbezüglich viel ausprobiert und habe für mich entschieden, dass der Phonopre den Stellenwert des Vollverstärker hat - das schlägt sich bei mir auch budget- bzw. preislich nieder.


    Vielleicht ein Lehmann Black Cube SE oder dich da einfach mal einlesen.


    Ansonsten würde ich erst mal gar nichts ändern. Wenn der Phono da ist und evtl. bleibt, kannst du am TA noch mal höher gehen. Aber weiß nicht, ob es das unbedingt braucht. Das Bronze ist doch wie gemacht für den PLX.


    Finde deine Anlage an sich sehr stimmig. Könnte mir auch gefallen. Vielleicht solltest auch mal in Richtung Aufstellung, Raumoptimierung nachdenken. Da geht mEn enorm viel.


    Gutes Gelingen.

    Hallo verpeilo,


    wenn ich deinen Beitrag richtig verstehe, hast du die beiden Spieler im Laden gehört an Marantz 30 u Dynaudio s40.


    Dann solltest du vorsichtig mit der Bewertung der Quelle im Vgl. zu deinem Setup zu Hause sein. Will nicht sagen, dass der Linn und Rega nicht besser sind als dein Pioneer. Aber da spielte eine komplett andere Kette.


    Den Pioneer habe ich selbst neben einem Rega P6 mit Ania (den RP8 hatte ich auch mal) und der Pioneer spielt mit einem MM für mein Ohr hervorragend. Deswegen halte ich deine Idee mit dem TA-Upgrade grundsätzlich für sinnvoll.


    Grüße

    Achim

    Bitte nicht die LS3/5 hergeben! Um Gottes Willen...


    Ernsthaft. Hier ein link, einiges zu dem Modell und v.a zur Aufstellung (Part I u II, unten):

    https://medialux.blog


    Hier gibt es auch einiges zur Aufstellung (1,0 - 1,5m von der Rückwand, Einwinkelung, etc.).

    Auch zum Thema Verstärker.

    Kurzfassung dazu: Röhre mit EL34 od. 6L6GC geht gut.

    Ich persönlich bevorzuge aber Transistor, hier sind folgende zu empfehlen: Primare (wohl sehr gutes Match), Lavardin, Sugden, um einige zu nennen. Läuft auch toll an nem NAD 356BEE oder Yamaha AS-701. Ich habe/hatte auch Lynx Nebula und Nytech Obelsik dran, beide wunderbares Match, Letzterer von der Leistung für das, was du suchst, vielleicht zu schwach.


    Deinen Ansatz finde ich genau richtig, mit dem Amp anfangen: Wenn du "mehr" willst, brauchst du schon etwas Leistung, meiner Erfahrung nach. Electrocompaniet könnte schön passen, hab ich aber in der Kombi noch nicht gehört. Lavardin könnte das sein, was bei dir passt. Wird oft zusammen vorgeführt, schau mal bei youtube (auch wenn man daraus natürlich nicht auf den Klang schließen kann).


    Ein großer Sugden ist vom Prinzip als ClassA was ganz anderes, bringt aber evtl. das, was dir "fehlt".


    Sie ist in ihrem Maximalpegel schon beschränkt, aber du wirst kein Stadion damit beschallen wollen.


    Aber sorry, auf gar keinen Fall diesen Juwel weggeben. Die LS3/5 hat bei richtiger Aufstellung und Ansteuerung enormes Potential. Auch wenn das hier einige anders sehen. Auch keinen Sub dran, würd ich nicht machen.


    Viel Erfolg.

    Hallo zusammen,


    nachdem ich gerade wieder richtig Gefallen an meinem Pioneer PLX1000 habe, möchte ich ein anderes MM ausprobieren.

    Es geht mir weniger um die Optimierung in allerletzter Konsequenz. Klar, soll es besser sein als momentan, aber mir geht es "einfach nur" ums gut Musikhören und Ausprobieren.


    Im Titel habe ich dreisterweise auch den Technics genannt. Will den Pioneer gar nicht auf eine Stufe stellen, aber das Prinzip der Dreher ist doch grundsätzlich ähnlich - nicht mehr, nicht weniger.


    Status Quo:
    Pioneer PLX1000 mit Nagaoka MP20 (MM).

    Den PLX1000 spiele ich am Rega Aria Phonpre am MM-Eingang, daneben ein Rega P6 mit Ania MC.

    Andere MCs habe ich am PLX1000 schon probiert, passt alles wunderbar. Aber da der MM-Eingang des Aria bespielt werden will, suche ich evtl. nach einer Alternative zum MP20 von Nagaoka.


    Das MP20 hat ein MP110 ersetzt und war eine deutliche Steigerung. Es gefällt mir sehr gut, das MP20. Ich habe es hier gebraucht erworben, Neupreis damals so ca. 200 EUR.


    Kandidaten wären:

    • Goldring G1042 (Klassiker, schon immer interessiert)
    • Audio Technica als Hersteller - alles, was da in Frage kommt, gerne Vorschläge dazu
    • offen für alles andere bis ca. 500,00 EUR
    • Hätte auch mal Lust auf ein Highoutput MC, z.B. Denon 110 oder sogar Dynavector 10X5 MKII...?

    Weniger zieht es mich zu den vermeintlichen Bestbuys Ortofon 2M Bronze oder Black. Weiß nicht. Obwohl ich die MCs von Ortofon habe, werde ich rein von der Birne her damit nicht warm. Völlig irrational. Aber egal. Außer ihr habt zu gute Argumente ;)


    Würd mich über Empfehlungen und Erfahrungen freuen. Gerade in Kombi mit dieser Drehergattung.

    Grundsatzdiskussionen, z.B. über Sinnhaftigkeit, so viel/wenig Geld für einen TA auszugeben, würde ich uns gerne ersparen.


    Freue mich auf eure Beiträge.


    Danke, Achim

    Den PLX1000 habe ich auch, neben einem Rega P6 mit Ania MC.

    Phonopre ist ein Aria von Rega.


    Der PLX1000 spielt (für mein Ohr) ausgezeichnet mit einem Nagaoka MP20 (MM). Aber auch mit den Ortofon Quintet MCs (bei mir Blue und Red) passt das sehr, sehr gut. Ich höre da keine Probleme ob des Magnetfeldes, bin aber auch nicht so fundiert und wissenschaftlich an der Sache (ist ernst und positiv gemeint).


    Was mir immer wieder auffällt, wenn ich nach längerer Zeit wieder den Direkttriebler spiele: Es hat einen wirklich eigenen "Drive" (nicht nur Wortspiel), im positiven Sinne. Vielleicht auch "livehaftiger" - tu mir schwer mit den Hifi-Vokabeln.

    Ich höre jedenfalls unheimlich gerne mit dem Dreher, es nimmt mich mit, Emotionen werden transportiert. Das ist für mich immer wieder erstaunlich und zeigt mir, dass der Pioneer scheinbar etwas anders macht als bspw. mein Rega.


    Leider hatte ich noch keinen Technics 1200 GR oder gar G hier, um mit dem Pioneer zu vergleichen.


    Der PLX1000 ist in Gänze einfach eine Komponente, die mir unglaublich viel Freude an der Musik, aber auch mit seiner Handhabung bringt. Nimmt man jetzt noch den Preis hinzu, gerade für den PLX, kann ich diesen nur wärmstens empfehlen.