Posts by Monadjemi

    Hallo Alfonso,

    ich denke auch, dass zuerst geklärt werden muss, ob die Abtastnadel des Ortofon-Systems überhaupt intakt ist (Beschädigung, Abnutzung). Da macht man leider im Privatverkauf oft schlechte Erfahrungen. Die Überprüfung sollte aber vom erfahrenen Fachmann mit einem guten Nadelmikroskop durchgeführt werden. Ohne diese Prüfung sind all die vielen anderen Maßnahmen wie Stochern im Nebel.

    Trotzdem hier ein paar Vorschläge zur Klärung:

    - Wenn Dein Linn LP 12 mit dem Ortofon Kontrapunkt gut funktioniert

    hat, scheidet ein technischer Defekt Deiner Kette ja wohl aus.

    - Ist der Azimuth exakt eingestellt (Spiegelkontrolle mit Lupe)?

    - Ist der SRA so eingestellt, dass die Abtastnadel von der Seite

    gesehen bei korrekter Auflagekraft nahezu senkrecht in der

    Plattenrille steht? Stelle den Tonarm zu Beginn exakt parallel zur

    Plattenoberfläche ein, mache eine Hörprobe und verändere die

    Tonarmhöhe dann eventuell solange, bis der Klang stimmt (bei zu

    dumpfen, matten oder zu leisen Tönen den Tonarm schrittweise

    anheben; bei zu schrillen, verzerrten oder harschen Tönen den Tonarm schrittweise absenken). Diese Höheneinstellung sollte immer vor jeder anderen Justierung erfolgen. Kröpfung und Überhang sollten erst nach der Höheneinstellung justiert werden.

    - Passt die Compliance des Ortofon Jubilee zur effektiven Masse des

    Manticore Magician? (Resonanztest mit Testschallplatte).

    - Erreicht das Ortofon Jubilee die vom Hersteller angegebene

    Abtastfähigkeit ? (Tracking-Test mit Testschallplatte bei 315 Hz und

    optimaler Auflagekraft).

    Bevor Du jetzt erschlagen wirst von Vorschlägen, mache ich lieber erstmal Schluss. Aber wie gesagt: zuerst die Nadel kontrollieren lassen!

    Gruß

    Roland

    Hallo André,

    das klingt gar nicht arrogant! So ist es halt. Ich habe gerade die Restaurierung eines Thorens TD 160 Super mit SME 3009 Series III abgeschlossen. Dabei war die Subchassis-Justage ein ziemlicher Zeitaufwand, weil die Vorspannung der Federn und der richtige Dreh an den Excenter-Scheiben erst zusammen das kolbenförmige Schwingen möglich machen. Aber sogar Holger Trass schreibt ja auf http://www.thorens-info.de dazu "...jedoch sollte man hier das eigene seelische Gleichgewicht höher bewerten als eine vielleicht minimale laterale Bewegung des Subchassis." Na also, liebe Thorensianer, alles halb so wild ;).

    Gruß

    Roland

    Hallo Andrè,

    das Prinzip des feder-entkoppelten Chassis bzw. Subchassis ist bis heute eine technische Meisterleistung von Thorens. Du hast völlig recht, die Vibrationen werden durch kaum ein anderes Bauprinzip so effektiv von der Schallplatte und vom Tonabnehmersystem ferngehalten- wenn das Subchassis korrekt justiert ist! Und genau da fängt das Problem an, weil die meisten Nutzer von Thorens-Drehern diesen Justageaufwand scheuen oder gar nicht leisten können. Was bedeutet denn auch der Hinweis: "Der Plattenteller sollte exakt kolbenförmig schwingen". Das heißt für viele, dass sie eher planlos an den drei Federn herumdrehen und irgendwann entnervt aufgeben. Die Folge ist dann ein wirklich "schwabbelndes" Laufwerk...aber ein exakt eingestelltes Subchassis bzw. Chassis schwabbelt halt nur sehr wenig und sehr kurz. Heute werden Brettspieler angeboten, die mit Sorbothane oder anderem Dämpfungsmaterial als moderne Technik angepriesen werden. Taugt nichts, kommt mir nicht ins Haus! Dann schon lieber ein echtes Masse-Laufwerk wie bei Acoustic Solid...

    Gruß

    Roland

    Hallo Daynie,

    da ich mich viel mit Thorens-Laufwerken beschäftige, kann ich die positive Wirkung eines Netzfilters auf den Klang nur bestätigen, aber halt nur für die älteren Thorensdreher mit ihren

    16 V-Synchronmotoren. Deren einzige Regelgröße war die Netzfrequenz mit 50 Hz, eventuell noch mit einer recht einfachen Steuerelektronik (z.B. beim TD 126 Mk III). Bei solchen Motoren kann die Transformation von 230 V auf 16 V Vibrationen verursachen, die durch Phasenverschiebungen der Wechselspannung erzeugt werden. Ein gutes Netzfilter mit Trenntrafo wandelt die Phasenfehler in Wärme um und beruhigt dadurch den Motorlauf. Wie gesagt, meine Erfahrungen beziehen sich auf Thorens.

    Bei Acoustic Solid werden auch Synchronmotoren von Berger Lahr

    (jetzt Schneider Electric) verwendet, die aber mit einer komplexen Steuerelektronik überwacht werden. Selbst wenn der Motor durch die genannten Phasenverschiebungen in Vibrationen geraten sollte, werden die sich kaum auf die Laufruhe der Acoustic Solid-Dreher auswirken: Tellergewichte von 6-14 kg, teilweise Zweifach-Riemen mit ausgelagertem Motor und extrem resonanzgedämmte Tellerlager mit polierter Keramikkugel- wo sollen sich da Motorvibrationen noch auswirken? Die Schwaben machen ja bekanntich alles besonders gründlich. Und wenn Acoustic Solid keine Netzfilter als Zubehör anbietet, dann braucht Dein Dreher auch keines. Aber frage doch einfach dort mal nach...

    Gruß

    Roland

    (genannt "Schwabbler-Fuzzi" wegen meiner Liebe zu Thorens mit den Subchassis ;))

    Hallo Previlo,


    mit Deinen recht speziellen Fragen wendest Du Dich am besten an die Schopper-AG in der Schweiz (http://www.schopper.ch). Die Schopper-AG vertreibt Ersatzteile für alle alten Thorens-Laufwerke, und dort erhältst Du sicher auch kompetente Antworten auf Deine Fragen. Diese Firma beschäftigt sich auch mit der Restaurierung und Modifizierung von Thorens TD 124, TD 125 und TD 160.

    Sehr gut erhaltene und restaurierte Thorens TD 125 gibt´s auch bei Schopper, allerdings zu recht happigen Preisen ab ca. 2400 CHF (ohne Tonarm und ohne TA-System, versteht sich).

    Schau halt mal rein, vielleicht können die Jungs Dir ja helfen.


    LG Roland

    Noch ein Nachtrag zum Thema:

    Downgrading kann ja auch darin bestehen, dass man langfristig auf ein Upgrade verzichtet. Ich persönlich bin seit fast 20 Jahren mit folgendem Setup zufrieden:


    - Thorens TD 160 Super (restauriert und modifiziert) mit SME Series iii und Shure V15 V (Abtast-Nadel mit Originalteil erneuert).

    - Vorverstärker Nakamichi CA 5 E (alle Kondensatoren erneuert, Lötstellen überprüft).

    - Endverstärker Rotel RB 990 BX (alle Lötstellen überprüft).

    - CD-Player Marantz CD 63 Mk ii (Edition "Ken Ishiwata" mit Zertifikat).

    - Lautsprecher Linear Acoustic LA Jet 10 Mk ii (von Elac gebaut, Stückzahl 400 weltweit)


    Alles Technik von vorgestern, und so gesehen ist das auch Downgrading. Aber weil meine Ohren daran gewöhnt sind, kann ich auch dabei bleiben. Der Musikgenuß hat jedenfalls bisher nicht gelitten...

    Eine ungewöhnliche Frage, denn um Downgrading macht man sich eigentlich nie Gedanken. Wir wollen ja meist besser und schöner Musik hören. Aber was "besser und schöner" letztlich ist, läßt sich ja im Prinzip nur im direkten A-B-Vergleich feststellen. Und wer hat schon ein High-End-Studio mit mehreren Geräten und einer Umschaltanlage zu Hause verfügbar?!

    Ob Downgrading sinnvoll ist (machbar ist es ja durchaus), hängt ja von deinen persönlichen Ansprüchen und deinen Hörgewohnheiten ab. Willst du die letzten Feinheiten der Wiedergabe heraushören, mit großartiger Räumlichkeit und authentischem Klang der Instrumente? Oder reicht dir Musik als Hintergrundsbeschallung auf mittelmäßigem Niveau?

    Downgrading sollte doch wohl dort aufhören, wo für deine Ohren die "Schmerzgrenze" erreicht ist. Wenn die erst beim MP3-Player liegen sollte, dann kannst du halt bis dahin downgraden...

    Hallo, lieber Junge,


    speziell für die Thorens TD 14xxx und 16xxx bietet SME passende Tonarmbasen an. Für den
    Einbau muss allerdings die Öffnung im Subchassis mit einer Eisenfeile um ca. 5 mm nach
    hinten erweitert werden, damit die Überhangjustage der SME-Arme möglich ist.


    Ansonsten passen diese speziellen Basen aber sehr gut in die Einbauöffnung. Die Originalbasis
    aus MDF ist allerdings um 3 mm höher als der SME-Nachbau und auch leichter. Dadurch kann
    man die Subchassis-Federn etwas weicher einstellen, weil der Tonarm nicht so weit in das
    Chassis eintaucht. Das kommt dem Klang zu gute.
    Ich selbst habe bisher eine SME-Basis an meinem TD 160 Super für den SME 3009 Series III
    verwendet. Habe sie jetzt gegen die Original-Thorens-Basis ausgetauscht. Die Feder in der
    Tonarmecke ist jetzt weicher vorgespannt, der Teller schwingt deutlich gleichmäßiger und ohne
    Taumeln.



    Herzliche Grüße
    Roland (alias Monadjemi)

    Hallo,


    zunächst allen Teilnehmern an diesem Thread und allen sonstigen Forumsmitgliedern
    ein gutes Neues Jahr 2017 mit viel Freude am Musikhören.


    Jetzt hätte ich auch noch einen Vorschlag für einen Plattenspieler, der meinen Ideen
    von einem minimalistischen und hochwertigen Dreher schon recht nahe kommt.


    Hier:
    www.stereo.de/hifi-test/analog…ieler-acoustic-solid-111/


    oder hier:
    http://www.hifitest.de/test/pl…r/acoustic_solid-111_6281


    Wie wäre es mit dem Acoustic Solid 111 Wood? Für ca. 1050.- Euro bekommst Du eine
    elektronische Drehzahlregulierung, einen massiven Plattenteller und immerhin einen
    Rega-Tonarm mit Grado Prestige Black 1.
    Ja gut, das TA-System läßt vielleicht die letzten High-End-Fähigkeiten vermissen, aber da
    wäre später noch Spielraum für ein Upgrade. Der Rega-Arm macht jedenfalls sicher mit
    einem Ortofon VM Blue oder VM Silver auch eine gute Figur.
    Achtung: Der Artikel von "Stereo" wurde in 10/2008 verfasst. Mittlerweile soll der Dreher
    den Rega-Arm 303 an Bord haben, heißt bei Acoustic Solid dann WTB 303. Ist doch eine Ansage!


    Wenn ich nicht gerade meinen Thorens TD 160 Super mit SME-Arm komplett restauriert
    hätte, könnte ich mich für den Acoustic Soild glatt begeistern...



    Herzliche Grüße
    Roland (alias Monadjemi)

    So, jetzt hast Du viele Beiträge zu Deiner Anfrage erhalten, und jeder favorisiert einen anderen
    Plattenspieler. Ganz normal, dass viele Leute auch viele Meinungen haben. Hat Dich das bisher
    weitergebracht?
    Wenn Du mal "back to the roots" gehst, dann sollte ein Plattenspieler doch die Ausstattung
    haben, die er für einen einzigen Zweck braucht: die optimale Wiedergabe von Musik. Gehe
    also das Thema minimalistisch an. Ein Dreher muss einen guten Tonarm haben, ein gutes
    TA-System (wobei das aber auch teilweise Geschmackssache ist), einen akustisch optimal
    entkoppelten Motor, einen gut gedämmten Teller mit perfektem Lager und eine stabile Zarge
    mit massivem Boden (oder ein komplett massives Gehäuse).
    So gesehen, käme also ein Dreher in Betracht, der so wenig Ausstattung wie möglich und so
    viel wie nötig hat (siehe oben), und das in guter Qualität. Für Deine Vorgabe von 1000.- Euro
    sehe ich da am ehesten noch Dreher von Rega oder Project. Jedenfalls Plattenspieler von den
    Herstellern, die nichts anderes bauen und entsprechendes Know how haben!


    Ein Tipp: Tausche eventuell ein serienmäßig eingebautes TA-System später gegen ein besseres
    aus, wenn Du das Geld ausgeben willst. Allerdings sollte der Dreher dann auch die entsprechende
    Basis-Qualität haben. Auch die Audiokabel lassen sich später upgraden. Achte darauf, das diese
    Kabel austauschbar sind.


    Gruß
    Monadjemi

    Hallo,


    für Dein Budget von 1000.- Euro bietet der Project "The Classic" sehr viel für´s Geld.
    Wenn Du die unauffällige Optik (eben klassisch) magst, bekommst Du einen sehr
    guten Dreher mit Aluminium-Kohlefaser-Tonarm und dem Ortofon 2M Silver (wird
    für Project gebaut).


    Gruß
    Monadjemi

    Hallo, lieber Junge,


    zunächst möchte ich mich auch den anderen Forumsmitgliedern vorstellen,
    da ich hier neu bin (habe mich gerade erst registriert). Meine Kenntnisse
    über Analog-Dreher beziehen sich hauptsächlich auf Thorens-Laufwerke und
    SME-Tonarme. Ich selbst verwende einen SME 3009 Series III an einem
    Thorens TD 160 Super (modifiziert nach den Vorgaben von Joel).


    Ich kann Dir eigentlich nicht wirklich raten, welchen Tonarm Du kaufen solltest.
    Aber besser einen ganz neuen Arm als einen reparierten, auch wenn das ein
    SME ist...


    Aber welches TA-System zu welchem Arm passt, ist auch eine Frage der Gesamt-
    Resonanz der Einheit. Die ist abhängig von der effektiven Masse des Tonarms,
    vom Gewicht des TA-Systems und von seiner Compliance. Die Resonanzfrequenz
    sollte bei ca.10 Hz liegen, dann passt alles.


    Schau´doch mal hier nach:
    http://www.vinylengine.com/cartridge_resonance_evaluator.php
    Eine brauchbare Tabelle, die Deine Frage nach der optimalen Kombo ganz gut
    beantwortet. Du musst aber die effektive Masse Deines Tonarms kennen.

    Hallo, Thomas,
    noch ein Nachtrag zum Thema (falls ich Deine Frage missverstanden habe):
    Das Material der Trägerverbindungen (Holz oder Eisen) zwischen den einzelnen Bodenplatten hat keinen wesentlichen Einfluss, auch die Form (der Querschnitt) spielt dabei kaum eine Rolle.
    Entscheidend ist die akustische Entkopplung der Geräte mit den Konstruktionen, wie ich sie beschrieben habe. Stelle die Geräte nicht direkt auf die Stirnholzplatten, Holz ist
    akustisch aktiv (leitet Schall und Vibrationen) und daher als Gerätebasis ungeeignet.
    Gruß
    Roland

    Hallo, Thomas,
    Dein Thema ist gar nicht sooo daneben, sondern durchaus entscheidend für den Erfolg.
    Gerätebasen sollten ja hauptsächlich Trittschall vom Fußboden und/oder Vibrationen der einzelnen Bauteile absorbieren. Meine Tipps:
    a) Baue Dir mit dem Schreiner einen Sandwichkonstruktion, bestehend aus 2 MDF-Platten (je 10 mm Stärke) und einer Zwischenschicht aus getrocknetem Quarzsand (ebenfalls 10 mm dick).
    Dazu muss zwischen die beiden MDF-Platten ein Rahmen aus Vierkanthölzern (10 x 10 mm) eingebracht werden, den Hohlraum füllst Du dann mit dem Quarzsand über ein Bohrloch.
    Das Loch wird anschließend luftdicht verschlossen. Lackierung der Platte nach Wunsch.
    Diese Basis stellst Du dann auf drei Spikes. Mit diesem Konzept habe ich beste Ergebnisse bei Analoglaufwerken und CD-Playern erzielt.
    b) Kostspielige Alternative: Die Gerätebasis von SSC (www.hifi-ssc.de) oder einzelne Gerätefüße von SSC. Sehr gute , aber teuere Lösung...
    c) Gerätebasis aus Schiefer (Naturschiefer) beim Steinmetz anfertigen lassen (Stärke 30 mm), dazu ebenfalls 3 Spikes. Hohes Gewicht, nicht gerade billig...aber die beste Lösung!
    Liebe Grüße
    Roland

    Hallo, Michael,
    der Kauf eines gebrauchten TA-Systems ist grundsätzlich immer ein gewisses Risiko. Die Angaben des Verkäufers kannst Du glauben oder auch nicht. Prüfen kannst Du ein System
    vor dem Kauf meist nicht.
    Auch wenn die Abtastnadel angeblich (???) in Ordnung ist, würde ich das Zertifikat eines Fachhändlers über die mikroskopische (!) Prüfung verlangen; gute Fachhändler stellen solche
    Zertifikate aus!
    Die Dämpfer und die Nadelaufhängung sowie die Spulen altern aber immer; gerade bei wenig benutzten Systemen verspröden die Gummidämpfer schneller! Hier hilft nur eine gute
    Testschallplatte weiter, um Defekte des Systems hörbar zu machen.
    Meine Erfahrung: Finger weg von gebrauchten TA-Systemen! Am Ende ist der Ärger größer als die Preisersparnis.
    Liebe Grüße
    Roland

    Hallo, Jörg und Heiti,


    richtig, rumpelfrei gibt es nicht. Die Physik lässt sich nicht überlisten! Antriebskomponenten (Motor) und Tonarm-Resonanzen verurschen das Rumpeln mehr oder weniger stark.
    Abhilfe: Massive Zargen, Entkopplung des Antriebsmotors, schwerer Geräteboden und was die Rumpelei sonst noch vermindert. Meistens wird man da aber selbst aktiv werden müssen.
    Siehe dazu auch meinen Beitrag in der Rubrik "Restaurierung". Dort habe ich den Bau eines resonanzfreien Gerätebodens beschrieben.


    Zu Deiner Frage, Heiti:
    Vorsichtiges Polieren der Lagerachse ist einen Versuch wert (hoffentlich bekommt das Lager anschließend nicht zu viel Spiel...). Außerdem solltest Du das Original-Öl von Thorens verwenden, das Du
    bei der QUAD-GmbH bekommst (www.quad-musik.de).


    LG
    Roland

    Hey,


    die Vinylmaster gibt es noch bei Phono-Phono in Berlin. Dort sind noch fast alle Versionen verfügbar.
    Ortofon Vinlymaster Blue z.B. für 209,50 Euro oder Vinylmaster Silver für 256,50 Euro.
    Ansprechpartner ist Olaf Mika.


    Kontaktdaten:
    PhonoPhono e.K.
    Bergmannstraße 17 / 10961 Berlin
    Tel.: 030 79 74 18 35 /
    Fax.: 030 79 74 18 36
    www.phonophono.de
    Liebe Grüße
    Roland

    Hallo,


    da ich momentan selbst dabei bin, einen alten Thorens TD 160 Super zu restaurieren, kann ich Dich zu dieser Zarge nur beglückwünschen. Tolle Arbeit!


    Alternativ zu einer Leimholzplatte für den Geräteboden schlage ich Dir folgende Konstruktion vor (auch für alle anderen, die gerade ihre Laufwerke restaurieren):
    Eine Bodenplatte in Sandwich-Bauweise aus zwei je 10 mm starken MDF-Platten und einer Füllung aus mehrfach getrocknetem Quarzsand. Das Prinzip ist im Lautsprecherbau bestens bewährt!


    Baue aus den MDF-Platten und Vierkantleisten (10x10 mm) eine Rahmenkonstruktion (gut verleimt, mit Zwingen). Den Hohlraum im Innern des Rahmens füllst Du dann mit Quarzsand vollständig auf.
    Dazu bohrst Du an einer äußeren Ecke des Rahmens eine Loch, das als Einfüll-Öffnung für den Sand dient (zum Einfüllen nimmst Du einen Trichter aus der Küche Deiner Frau/Freundin). Verschliesse dann die Einfüllöffung mit einem passenden Stopfen aus Gummi oder Plastik. Wichtig ist, dass die Konstruktion absolut dicht ist, sonst rieselt Dir irgendwann der Sand entgegen...
    Abschließend Spachteln und mehrfaches Schleifen der Oberfläche, Lackieren nach Geschmack (zu Deiner Zarge wäre Schwarz ganz gut).
    Übrigens: Als Schablone für eventuell notwendige Bohrungen oder Aussparungen nimmst Du einfach die alte Original-Bodenplatte des Drehers.
    Unter die fertige Platte schraubst Du Gerätefüsse von SSC ("String Suspension Concept") zum Preis von ca. 70 Euro/4 Stück. Diese Füsse sind akustisch viel besser als Spikes und weniger gefährlich
    für Möbel. Das sehen Frauen sehr gerne... Die Platte wiegt je nach Größe ca. 4-5 kg.
    Ich beschreibe den Bau der Bodenplatte hier so ausführlich, weil ja vielleicht einige "Thorensianer" hier mitlesen; für Thorens-Laufwerke ist diese Bodenplatte besonders effektiv und dabei billiger als
    eine RDC-Platte.


    Liebe Grüße
    Roland