Posts by pha

    Moin!


    Ich finde, das Gegenteil ist der Fall.


    Ich habe allein dieses Jahr bisher 25 LPs gekauft. Es handelt sich überwiegend um Jazz, aber auch ein paar Popsachen. Alle Platten waren ohne Ausnahme einwandfrei gefertigt: keine Nebengeräusche, völlig plan, einwandfreier optischer Eindruck (keine Schlieren etc.). Wenn ich das vergleiche mit den Käufen vor ca. 30 Jahren... Damals habe ich gefühlt jede dritte Platte wegen Fehlern umgetauscht. Unabhängig vom Label oder von der Musikrichtung, auch bei hochpreisigen Klassikplatten.


    Für mich ist die Qualität der Platten heute besser als zumindest Anfang der 1980er (*auf Holz klopf*).
    Es mag natürlich auch ein wenig von der Musikrichtung abhängen.


    Grüße,
    Peter

    Moin!
    Es gibt einen Drahtring, der oberhalb des Plattentellers um idie Mittelachse gelegt ist. Ist leicht zu entfernen, dann kann man den Plattenteller einfach von der Mittelachse abziehen.
    Ist m. W. bei allen Dual-Plattenwechslern so.


    Grüße,
    Peter

    Hier zwei mMn recht interessante Beiträge zum Pioneer vs. Technics. Im längeren Clip ab ca. 13:30 ein pitch/Gleichlauf- Vergleich. Hier nimmt sich das nichts zwischen Technics und Pioneer. Im kürzeren wird nochmals auf den Pitch eingegangen, da scheint am Anfang, wenn der Pitch noch gelockt ist, ein deutlicherer Unterschied zugunsten des Technics zu sein.


    Review PIONEER PLX1000 und Vergleich mit TECHNICS 1210


    Pioneer - Problem mit dem Pitch

    Moin!


    Die Duale sind ja wirklich gut - aber man darf nicht vergessen, dass die Topmodelle mindestens 35 Jahre alt sind: 1009 von 1963 bis 721 von 1976.
    Ohne Wartung der wg. Vollautomatik aufwändigen Mechanik und des Antriebs sind die Geräte nicht auf einen konkurrenzfähigen Stand zu bringen. Das gilt besonders für die mechanisch noch aufwändigeren Wechsler, bei denen fast durchweg auch die Motoren eine Wartung benötigen.


    Jemandem ohne ausgeprägten Willen und die Fähigkeit zum Basteln und Gerätewarten würde ich keinen Dual aus der großen Zeit der Firma empfehlen.


    Grüße,
    Peter


    ...der schon viel Zeit in 1009, 1019, 1219, 1228, 1229, 601 und 701 gesteckt hat

    Moin Andreas!
    Falls Du es nicht schon hast, hier das Service Manual zum 1019.
    http://dual.pytalhost.eu/1019s/
    Damit bleiben keine Fragen zur Mechanik des 1019 offen.



    - Wie kann man das Tellerlager schmieren? Es kommen etwas beunruhigende Geräusche raus, es läuft aber durchaus lange nach (der Teller ist aber auch relativ schwer).


    Teller abnehmen, Lagerbuchse und Dorn mit einem Lappen reinigen (ohne Reinigungsmittel), mit Haftöl aus dem Baumarkt/Fahrradzubehör ölen. Das gleiche Öl verwende ich auch für das axiale Kugellager. Wenn die Geräusche vom Kugellager verursacht werden, muss man es ausbauen und demontieren. Der Ausbau ist etwas komplizierter, weil man dafür die Lagerbrücke abmontieren muss. Die Demontage des Kugellagers ist einfach. Die Laufringe reinigen und polieren. Sollte dann ruhig laufen.



    - Die Schaltmimik zum Kurzschließen des Tonabnehmers während des Tellerhochfahrens etc. scheint hinüber zu sein - sprich, es kommt kein Ton raus. Wie kann man die verfaulten Kontakte wieder fit kriegen? Leider kann man das nicht einfach zerlegen, da sind Plastiknasen dran, die das zusammenhalten. Beim Zerlegen würden diese brechen...


    Siehe Service-Manual. Falls der Kurzschließer schuld ist, kann man die Kontakte reinigen und entsprechend hinbiegen. Sie müssen im Spielbetrieb offen sein, also nicht im Signalweg liegen. Meist ist für Stille bei Dualen aber eher der Tonkopf verantwortlich. Abmontieren und die Kontakte mit einem Glasfaserstift aus dem Künstlerbedarf reinigen.



    - Wenn das Laufwerk läuft und ich bewege den Hebel auf Stop, dann tut sich nichts. Der Hebel rastet ein, das LW dreht aber weiter bis zum St. Nimmerleinstag. Was kann da faul sein?


    Schau Dir die Erklärung der Start/Stop-Mechanik im Serice-Manual an und prüfe die Justierung der entsprechenden Teile. Möglicherweise ist die Mechanik verharzt oder sonstwie in der Beweglichkeit eingeschränkt.


    Im gleichen Schwung reinigst und ölst (10W40) Du am besten auch gleich das Lager des Treibrads. Das Treibrad wird nur durch die kleine Plastikscheibe gehalten. Diese vorsichtig mit dem Treibrad unter gegenhalten an der Achse abziehen (und nicht verlieren). Meist ist auch sinnvoll den Außenrand des Treibrades mit Isopropanol zu reinigen und (ich mache das mit einer feinen Nagelfeile) außen etwas abzuschleifen. Dazu das Treibrad bei abgenommenem Teller mit der Feile bei laufendem Motor an die Antriebsrolle drücken, so dass es im Laufen gleichmäßig geschliffen wird.
    Auch die Lauffläche des Tellers reinigen.


    Ab der kommenden Woche (18.3) ist voraussichtlich auch das Dual-Board wieder online - dort umfangreiche Infos zu den Themen.


    Grüße,
    Peter

    Moin!


    " Verschieben" heißt, die Frequenz der Resonanz nach höheren oder niedrigeren Frequenzen zu verlagern. Nach wie vor schwingt aber das gleiche Werkstück. Man kann Resonanzen nicht von a nach b verlagern. Resonanzschwingung ist ein Zustand, der von den Materialeigenschaften (Material, Masse etc.) und der Form des schwingenden Gegenstands abhängt.
    Die aus diesen Eigenschaften sich ergebende charakteristische Resonanzfrequenz des Gegenstands kann von außen angeregt werden, von Schwingungen, deren Frequenzen in der Nähe dieser Resonanzfrequenz sind. Also ggf. z. B. durch Musik.
    Man kann eine Resonanz nicht ableiten wie eine Flüssigkeit, weil sie eben zu den Eigenschaften des Gegenstands gehört.


    Grüße,
    Peter

    Moin!


    Wie geht das Ableiten von Resonanzen vor sich? Resonanz ist ja hier ein mechanischer Zustand schwingfähiger Körper, und nichts, was man irgendwie herausziehen könnte oder ableiten, wie z. B elektrostatische Ladungen o. ä.. Man kann sie dämpfen oder durch Materialeigenschaften oder Masse die Resonanzfrequenz nach anderen Frequenzen verschieben. Man kann die Anregung abschwächen, wenn man z. B. durch die Haube den externen Einfluss vermindert. Aber ableiten - wie muss ich mir das vorstellen?
    Ich nehme an, "ableiten" wird hier als Synonym für "dämpfen" verwendet?


    Grüße,
    Peter

    Moin Dirk!


    Ich hatte nicht realisiert, dass Deiner der aus Valencia ist. Ein ausgezeichneter Kauf meiner Meinung nach!
    Wo hast Du ihn gekauft? Bei JPC finde ich ihn gar nicht, bei Amazon nur die Einzelopern ohne Siegfried...


    Edit: habe inzwischen alle Ringopern gefunden. Wird wohl bestellt. Super, dass es diese Aufführungen jetzt gibt!


    Grüße,
    Peter

    Moin!


    Quote

    Jetzt habe ich zwar ein wenig ein schlechtes Gewissen, weil ich von der reinen Lehre angewichen bin...


    Selbst wenn Du wirklich eins hättest ;) , es wäre völlig unnötig. Die LP ist ja für Operngesamtaufnahmen, insbesondere noch welche von der Länge der Wagner-Opern, ein eher ungeeignetes Medium. Man muss dauernd Platten drehen/wechseln, und die Teilungen erfolgen oft an den unmöglichsten Stellen. Am lautesten sind Opern im großen und ganzen immer am Ende einer LP-Seite, also dann, wenn die Fähigkeiten der Schallplatte und des Tonabnehmers am Tiefpunkt sind. Bild, also eine Inszenierung, gibt es auch nicht.
    Gerade bei Opern ist DVD/Blue Ray das weit überlegene Medium.


    Ich hoffe ja derzeit, dass man den Ring aus Valencia auf DVD erhalten wird, der im vergangenen Jahr auf 3Sat und jetzt im ZDF Theaterkanal zu sehen und hören war. Leider habe ich nur den Schluss vom Rheingold und einen Teil der Walküre sehen können, aber das, was ich gesehen habe, fand ich wirklich ausgezeichnet. Interessantes Bühnenbild, gut gesungen. Anfang Juni müsste noch die Götterdämmerung kommen.
    Eventuell hat ja jemand Aufnahmen auf DVD gemacht?


    Grüße,
    Peter

    Hallo Dirk!


    Den ultimativen Tipp gibt es meiner Meinung nach nicht, weil es keine perfekte Aufnahme des Rings gibt. Dazu müsste ja in bester Aufnahmequalität ein super Orchester in großartiger Tagesform mit einem ebensolchen Dirigenten und mit einer durchweg erstklassigen Sängerriege aufgenommen werden. Ein solches Zusammentreffen ist unwahrscheinlich, und ein solcher Ring ist mir bisher auch noch nicht untergekommen, Kompromisse gibt’s immer. Ich habe Solti (gut), Böhm (mäßige Klangqualität), Karajan (wo ist das Drama?), Furtwängler (RAI) (lausige Aufnahme), Boulez (auch oft auf dem Plattenteller), Fischer (hab ich live gesehen, daher hat der einen Stein im Brett bei mir), sowie einzelne Ring-Opern unter verschiedenen Dirigenten, wie Leinsdorf, Walter und andere. Als Gesamtaufnahme finde ich die Solti am besten, am wenigsten gefallen mir Böhm (auch wegen der Aufnahmequalität) und Furtwängler.
    Die Walküre, die ich am häufigsten höre ist allerdings die unter Leinsdorf, live aus der Met in einer Aufnahme von 1941. Die Aufnahmequalität ist ausgesprochen historisch, aber die Interpretation... das ist pures Drama. Man sitzt förmlich die ganze Zeit auf der Sesselkante vor Anspannung. Und die Stimmen von Lauritz Melchior als Siegmund und Helen Traubel als Sieglinde sind für mich unerreicht. Historische Aufnahmen sind die, die mir am meisten gebracht haben, nachdem ich die erste Gesamtaufnahme gekauft hatte.


    Die Gesamtaufnahme unter Thielemann kenne ich nicht (es sind ja wohl Bayreuth-Aufnahmen aus 2008 ),ich habe aber einen Mitschnitt der Walküre aus Bayreuth vom vergangenen Jahr mit fast gleicher Besetzung. Dieser hat mich nicht hingerissen. Die Stimmen der Protagonisten haben mich überhaupt nicht angesprochen (die Textverständlichkeit ist aber gut, das finde ich bei Wagner wichtig). Das langsame Tempo ist nicht mein Fall, aber wenn man das gut findet, ist die thielemann´sche Interpretation und vor allem das Orchester sehr gut. Wenn die Sänger nicht wären... ich hab die Walküre mal laufen lassen, während ich das hier schreibe, aber die Sänger machen es mir leider unmöglich, weiter zu hören. Die Interpretation allerdings gefällt mir zusehends.


    Boulez finde ich auch eine Empfehlung wert. Den gibt’s auch öfter auf LP. Die Walküre werd ich jetzt mal auflegen.


    Vielleicht hörst Du wirklich mal in ein paar historische Aufnahmen rein.


    Grüße,
    Peter

    Hallo und willkommen im Forum.


    Für das Shure M75 würde ich die N75 ed vorschlagen.


    Das dritte Kabel ist in der Tat eine Erdungsleitung. Sie wird an den Erdungsanschluss Deines Verstärkers angeschlossen. Wenn nicht, brummts vernehmlich.


    Hoffentlich hat Dein Verstärker einen Phonoeingang, den brauchst Du, um den Plattenspieler zu benutzen. Sollte er keinen haben, müsstest Du einen externen Phonoverstärker anschaffen. Diese gibt es in brauchbarer Qualität schon recht preiswert.


    Grüße,
    Peter

    Hallo,


    bei meinem PUA hat der Antiskating-Faden zu wenig Spannung. Erst bei einer Einstellung von 1,8 g spannt er sich überhaupt und setzt die Antiskating Einrichtung in Funktion. Dementsprechend laut Skala zu hoch ist die erforderliche Antiskating Einstellung: 3,5 statt 1,7 - gehörmäßig eingestellt nach HFN Testschallplatte.


    Wie spannt man diesen Faden?
    Seitlich an der Basis der Antiskating-Vorrichtung ist eine gefederte Madenschraube erkennbar. Bevor ich allerdings anfange herumzuschrauben, wollte ich erst einmal fragen, ob jemand das schon einmal gemacht hat. Einige haben ja schon einen neuen Faden eingezogen?


    Bedienungs- und Service-Anleitung des Arms geben leider nichts zu diesem Thema her.



    Grüße,
    Peter

    Eine meiner Anlaufstellen: Honest Jon´s in der nördlichen Portobello Road. Jazz, Afrikanischer/Äthiopischer Jazz, Soul, Reggae etc.. Etwa 100 m nachdem man unter der Brücke hindurchgegangen ist auf der rechten Seite.
    Camden Market Samstags kann interessant sein. Das Angebot war aber zumindest beim letzten Besuch überschaubar. Flohmärkte in London finde ich auch sehr teuer verglichen mit Deutschland.


    Tom , sieht es im Classical Music Exchange besser aus als im daneben liegenden Record & Video Exchange? Da bin ich mal drin gewesen, aber angesichts wegen fehlender Hülle und Platteninhalt wirklich sehr mitgenommener Plattencover ziemlich schnell wieder gegangen.


    Grüße,
    Peter

    Hallo!


    Ich habe eine Versuchsreihe gemacht mit vier meiner Plattenspieler und mit einem weiteren Vollverstärker, sowie mit einem externen Phonopre. Ergebnis: Alle Spieler brummen am T+A bereits knapp über Zimmerlaustärke. Bei Verwendung des externen Phonopre ist das Brummen erheblich leiser, aber immer noch vorhanden, etwa ab 12h-Stellung wahrnehmbar. Am alternativen Vollverstärker (Yamaha AX500) ist weder am internen noch unter Verwendung des externen Phonopres irgendein Brummen hörbar, auch nicht bei voll aufgedrehter Lautstärke.
    Wo die Erde angeschlossen ist, ist unerheblich, führt zu keiner Änderung.


    Die Tonabnehmer habe ich nicht getauscht, da das Brummen ja an allen Spielern mit unterschiedlichen Tonabnehmern auftritt.


    Die Phonoplatine im T+A habe ich aus- und wieder eingebaut und die Kontakte gereinigt. Danach war das Brummen sogar lauter als vorher, hat sich aber nach einem Transport des Verstärkers wieder auf das vorherige Niveau reduziert.


    Offenbar ist der Wurm irgendwo im T+A. Und laut Frank geht’s ja offenbar auch ohne brummen...
    Irritierend finde ich, dass nur am PUA noch ein sirrendes Geräusch zum Brumm hinzu kommt. Dieses Geräusch gibt es bei den anderen Plattenspielern nicht.


    Ich werde jetzt den T+A zum Hersteller einschicken - mal sehen, was kommt.


    Grüße,
    Peter

    Moin Daniel,


    der PE 3044 hat doch das gleiche Antriebsprinzip wie die Dual-Treibradler? Möglicherweise ist der Arm mit dem Treibrad nicht frei beweglich?


    Wenn die Mechanik in Ordnung ist:
    Ich würde bei abgenommenem Teller das laufende Treibrad mit einer Nagelfeile oder einer Sandpapierfeile gleichmäßig etwas anschleifen, um eine eventuelle verhärtete äußerste Schicht abzutragen und die Lauffläche aufzurauhen. Dann Reibrad, Antriebsrolle auf der Motorachse und die Lauffläche im Teller sorgfältig mit Isopropanol reinigen. Freie Beweglichkeit der Antriebsteile nochmal testen. Funktioniert bei den Dualen prächtig, und nebenbei werden auch treibradbedingte Laufgeräusche vermindert.


    Grüße, Peter

    Hallo T+A Besitzer, besonders wer einen PA1500R oder einen der Nachfolger (1520, 1530) mit dem MM-Phonomodul hat!
    Hoffentlich bin ich nicht der Einzige...


    Ich habe derzeit ein lästiges Brummproblem: ein Brummen/Sirren etwa ab Lautstärke-Einstellung 10 Uhr, was bei mir noch im Zimmerlautstärke-Bereich ist. Kann das normal sein?
    Eigenartigerweise besteht das Störgeräusch neben dem Brummen beim PUA1500L mit Nagaoka MP30 zusätzlich noch aus einem "Sirren", welches bei den anderen Spielern nicht auftritt.
    Ein zum Vergleich herangezogener Yamaha AX500 war neben dem normalen Rauschen auch bei Maximallauttärke bei allen Spielern völlig brummfrei.


    Es wäre schön, wenn Ihr prüfen könntet, ob, und wenn ja, ab welcher Lautstärke-Regler-Stellung Ihr ein Brummen im Phonozweig vernehmt.


    Bevor ich das Gerät jetzt einschicke, wäre es nett, andere Erfahrungen zu kennen.


    Grüße,
    Peter