Posts by Duese

    Ehrlich gesagt würde ich in so einem kleinen Raum zwingend eine 3/5er Variante wählen. Passender geht es doch kaum. Die dann richtig ausreizen und somit etwas wirklich besonderes haben. Kinnladenfaktor bei jedem Besucher inklusive...

    Die Lautsprecher sind immer noch bei mir. Ich bin vor vier Jahren nur durch Zufall an sie "geraten". Ich hatte einen Hörtermin für einen mehrfach teureren Harbeth Lautsprecher. Aus Neugierde bat ich darum die 40er anzuschliessen. Das Ergebnis schockte mich regelrecht. Einen Tag später habe ich den Händler angerufen und die 40er gekauft.

    Ob er die Originalröhren nutzt weiß ich nicht,

    Auch wenn ich keine direkten Modifikationen / Verbesserungen vorgenommen habe, teile ich gerne meine Erfahrungen mit dem Line Magnetic 211IA EL34.


    Gekauft habe ich mein Gerät im November 16 bei Claus Jäckle AcousticPlan in Konstanz.

    Nach einem großen Anlagen Downsizing vor einigen Jahren (weg von auch journalistisch genutzter großen Anlage im Bereich von über 30K€) über eine kleine Kopfhöreranlage plante ich den Ankauf eines Harbeth Lautsprechers. Bei einigen Händlerbesuchen liefen mir dann im Sommer 2016 QAcoustics Lautsprecher über den Weg. Gehört, verliebt. Diese Lautsprecher habe ich mit verschiedenen (aufgearbeiteten) britischen Verstärker Klassikern in meinem Raum gehört. Gefiel mir sehr gut. Da die Lautsprecher über einen sehr hohen Wirkungsgrad verfügen, kam der Gedanke an einen Röhrenverstärker auf. Ich gebe zu, aus puren nostalgischen Gründen. Ein beruflicher Termin in Konstanz brachte einen lang geplanten Besuch bei Claus Jäckle. Dort spielte ein mir nicht bekannter "Chinakracher". So pflegte ich chinesische Röhrenverstärker in der Vergangenheit despektierlich zu betiteln.


    Eine Stunde später wuchtete ich die 20kg des Line Magnetic in den Kofferraum. Zu sehr hatte mich das Gerät neugierig gemacht. Klanglich sehr beeindruckend. Was allerdings nicht viel sagte, da ich die betriebenen Lautsprecher nicht kannte.


    Drei Jahre später ist der Line Magnetic immer noch da, und ich will nix anderes.


    Was gefällt mir am Gerät.


    Die Optik ist Geschmacksache. Mit gefällt dieser "Industrial Look" mit Hammerschlag Oberfläche sehr. Klavierlack ist anders.

    Nicht Geschmacksache ist die gute Ausstattung. Das Gerät verfügt als Push-Pull-Verstärker mit 4x EL34 Röhren in Class AB-Verstärkung über 2x15W im Triodenmodus und 2x32W im Ultra-Linearmodus. Es hat 4 symmetrische Line-Eingänge von denen ich nur einen nutze und 4/8Ω LS Anschlüsse.

    Das verbaute Messgerät dient zur einfachsten Einstellung der Röhren. Ich habe aus alter Neugierde das Gerät geöffnet und mir den Aufbau angeschaut. Die verwendeten Komponenten (Realcap-Kondensatoren, ALPS-Potentiometer), die größtenteils in der Luft sauberst verdrahtet sind, machen einen sehr guten Eindruck. Sehr beeindruckend finde ich die völlige Abwesenheit von jeglichen Brummgeräuschen der Trafos. Das Gerät ist absolut ruhig. Das habe ich ich von Röhrengeräten des mehrfachen Preises schon ganz anders erlebt.


    Sehr wichtig ist für mich die Fernbedienung. Änderungen der Lautstärke sind so bequemst durchzuführen.


    Der Verstärker macht also seit Jahren das was er soll, und sonst nix.


    Spannend finde ich das sowohl der Wechsel der Röhren als auch alle anderen Wechsel in meiner kleinen Anlage vom Verstärker klar nachvollziehbar aufgezeigt wird.


    Ob es die Platzierung der Komponenten auf berechneten Sylomer Dämpfern ist, oder der Austausch von Netzkabeln. Der Line Magnetic reicht es durch.

    Grundsätzlich stellt sich mir die Frage nach dem betreuendem Händler?!

    Auch würde ich einen Lautsprecher, welcher vier (!) Defekte in kurzer Zeit nach dem Kauf hat, stumpf zurückgeben.

    Ich würde eine Corian Platte in exakt der Größe der ober Rack Platte zuschneiden lassen und auflegen. Wahlweise in Schwarz oder anderen dunklen Farbtönen. Das würde auch die beiden unterschiedlichen Holztöne vom bildschönen LP12 und dem Rack trennen. Die beissen sich in meinem Auge etwas. Rein optisch (und mbMn auch klanglich) dürfte der LP12 dadurch deutlich gewinnen.

    Schaltplan sollte bei Herrn Jäckle erhältlich sein. Darüber hinaus gibt es meines Wissens in Frankreich den Europa Vertrieb und in Österreich einen deutschsprachigen Händler. Ebenso in Holland einen Ansprechpartner. Spezialisten wie Herr Kühne aus Bayreuth oder Stephan Horwege seien von mir auch empfohlen.

    Hallo Reinhard,


    ich würde mich im Servicefall aus Münster auch nicht an Herrn Jäckle in Konstanz wenden.

    Der Line Magnetic ist so klar und traditionell aufgebaut, den repariert jeder gute Monteur der Röhren ABC beherrscht.

    Phono kannst du bei Bedarf ja extern realisieren. Ist meist sowieso besser als die häufig eingebauten "Alibi" Phonostufen.

    gibt es andere Besitzer hier, die sinnvolle Modifikationen/ Verbesserungen vorgenommen haben?

    Tag zusammen,


    auch wenn ich keine direkten Modifikationen / Verbesserungen vorgenommen habe, teile ich gerne meine Erfahrungen mit dem Line Magnetic 211IA EL34.


    Gekauft habe ich mein Gerät im November 16 bei Claus Jäckle AcousticPlan in Konstanz.

    Nach einem großen Anlagen Downsizing vor einigen Jahren (weg von auch journalistisch genutzter großen Anlage im Bereich von über 30K€) über eine kleine Kopfhöreranlage plante ich den Ankauf eines Harbeth Lautsprechers. Bei einigen Händlerbesuchen liefen mir dann im Sommer 2016 QAcoustics Lautsprecher über den Weg. Gehört, verliebt. Diese Lautsprecher habe ich mit verschiedenen (aufgearbeiteten) britischen Verstärker Klassikern in meinem Raum gehört. Gefiel mir sehr gut. Da die Lautsprecher über einen sehr hohen Wirkungsgrad verfügen, kam der Gedanke an einen Röhrenverstärker auf. Ich gebe zu, aus puren nostalgischen Gründen. Ein beruflicher Termin in Konstanz brachte einen lang geplanten Besuch bei Claus Jäckle. Dort spielte ein mir nicht bekannter "Chinakracher". So pflegte ich chinesische Röhrenverstärker in der Vergangenheit despektierlich zu betiteln.


    Eine Stunde später wuchtete ich die 20kg des Line Magnetic in den Kofferraum. Zu sehr hatte mich das Gerät neugierig gemacht. Klanglich sehr beeindruckend. Was allerdings nicht viel sagte, da ich die betriebenen Lautsprecher nicht kannte.


    Drei Jahre später ist der Line Magnetic immer noch da, und ich will nix anderes.


    Was gefällt mir am Gerät.


    Die Optik ist Geschmacksache. Mit gefällt dieser "Industrial Look" mit Hammerschlag Oberfläche sehr. Klavierlack ist anders.

    Nicht Geschmacksache ist die gute Ausstattung. Das Gerät verfügt als Push-Pull-Verstärker mit 4x EL34 Röhren in Class AB-Verstärkung über 2x15W im Triodenmodus und 2x32W im Ultra-Linearmodus. Es hat 4 symmetrische Line-Eingänge von denen ich nur einen nutze und 4/8Ω LS Anschlüsse.

    Das verbaute Messgerät dient zur einfachsten Einstellung der Röhren. Ich habe aus alter Neugierde das Gerät geöffnet und mir den Aufbau angeschaut. Die verwendeten Komponenten (Realcap-Kondensatoren, ALPS-Potentiometer), die größtenteils in der Luft sauberst verdrahtet sind, machen einen sehr guten Eindruck. Sehr beeindruckend finde ich die völlige Abwesenheit von jeglichen Brummgeräuschen der Trafos. Das Gerät ist absolut ruhig. Das habe ich ich von Röhrengeräten des mehrfachen Preises schon ganz anders erlebt.


    Sehr wichtig ist für mich die Fernbedienung. Änderungen der Lautstärke sind so bequemst durchzuführen.


    Der Verstärker macht also seit Jahren das was er soll, und sonst nix.


    Spannend finde ich das sowohl der Wechsel der Röhren als auch alle anderen Wechsel in meiner kleinen Anlage vom Verstärker klar nachvollziehbar aufgezeigt wird.


    Ob es die Platzierung der Komponenten auf berechneten Sylomer Dämpfern ist, oder der Austausch von Netzkabeln. Der Line Magnetic reicht es durch.



    Hat der Verstärker einen bestimmten Klang?


    Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Mir gefällt die Geschwindigkeit der Wiedergabe und die ausufernde räumliche Abbildung. Bleiben wir einfach bei Musik Beispielen.



    Eric Clapton Unplugged.

    Mit der Aufnahme habe ich vor fast 30 Jahren schon in meinem eigenen HiFi Studio gesessen und Vergleiche angestellt. Nichts habe ich mehr im Ohr.
    In ausgerechnet dieser Aufnahme neue Dinger zu entdecken ist schwer, wenn nicht unmöglich. Was allerdings nach wenigen Minuten klar ist, das beeindruckende Komplettheit zu Ohren kommt. Ich kann es schlecht erklären (bzw es hört sich blöd an...) aber ich höre das Ausatmen von Eric Clapton sehr deutlich. Früher lag der akustische Schwerpunkt immer im Ansingen der Textzeilen. Nun endlich ist "Ganzheitlicher" Gesang zu vernehmen.



    Ein Aufnahme die lange Jahre (Jahrzehnte?) unbeachtet in meinem Schrank schlummerte ist die Pablo Montreux Aufnahme von Milt Jackson von 1977.
    Wiederentdeckt liebe ich nun die ungebremste Spielfreude und Dynamik dieser Live Aufnahme. Mit dem Line Magnetic ist es eine helle Freude das tragende Vibraphon zu genießen. Milt Jackson pfeffert die Töne einem nur so um die Ohren. Ist das Instrument doch nun nicht nur in Pling, Pling ausgeführt sondern man hört einen wesentlich breiteren Klang der angeschlagenen Plättchen und des rotierenden Unterbaus. Fantastisch.

    Nachts ist für mich häufig Jackie Leven Zeit. Der leider verstorbene Schotte ist einer meiner großen Lieblinge. Live traumhaft auf der Aufnahme Live in Bergen.
    Dieser Auftritt im Knast ist wunderbar. Seine Eröffnungsansprache an die Häftlinge ist witzig (wer weiß wen er da ausruft und warum? :-))
    Danach Extremely Violent Man. Sprachlos sitze ich oft da. Ganz klar ist nun der Hall von der rechten Wand des Aufnahmeraums zurück rollen zu hören. Gänsehaut.


    Lange Rede kurzer Sinn. Ist der Line Magnetic nun der "beste" Verstärker von "der ganzen Welt"? Natürlich nicht. Irgendwie brauche ich aber nicht mehr.