Posts by Cellina

    Durch den Bericht in analog 01.16 angeregt, habe ich mir eine Optimatte bestellt. Die Lieferung erfolgte innerhalb von 4 Tagen. Die Matte fühlt sich weich an und haftet geradezu an Teller und Platte. Sind hier adhäsive Effekte am Werk? Meine Befürchtung, im laufenden Betrieb die Platte nicht abheben zu können bestätigte sich aber nicht. Wie klingt es nun mit der neuen Matte? Ich kann viele Aussagen aus analog bestätigen ( fest stehendes Klangbild, Kontur, Raum, homogenes Klangbild ) alles ich vorher auch so hatte! Beim Vergleich Originalmatte PV / Optimatte hörte ich keinen Unterschied. Ich weiß aber auch, dass mein Hörempfinden eher grobmaschig gestrickt ist. Die ganz kleinen Fischchen gehen mir mitunter durchs Netz. Mein Ohren sind mit Ende 60 auch nicht mehr die besten. Nichtsdestotrotz ziehe ich die Optimatte vor. Die satte Kopplung Platte-Matte-Teller überzeugt mich in der Gewissheit einen Optimierungsprozess vorangetrieben zu haben. Nach der Reinigung ist Lufttrocknung angesagt, geht ganz schnell. Mit Tuch haften jede Menge Fusseln an ihr.
    Grüße vom Niederrhein


    Paul
    Anhang: Getunte PV mit Optimatte

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    Hallo Anders,
    das Getriebeöl ist preisgünstig und einfach zu beschaffen. Nachteilige Einflüsse habe ich nach ca. 3 Jahren nicht bemerkt.


    Grüße vom Niederrhein
    Paul


    Interessante Kombination! Hast Du Lust mal etwas dazu zu schreiben?


    Grüße von Doc No



    Hallo Doc,


    nach 20Jahren war der Originalmotor verschlissen , die Motorlagerung hatte reichlich Spiel. Die Überlegungen bezüglich eines neuen Motors, Recherche bei Händlern


    sowie im Netz und Magazinen führten mich zum Antriebskonzept von VPI. Die ersten Höreindrücke machten mich fassungslos. So viel kann ein anderer Motor ( zwei Motoren mit Flywheel ) doch nicht bewirken! Meine Frau kam aus einem Nachbarraum gelaufen und sagte: "Der klingt ja viel besser". Druckvoller, dynamischer, Sprachverständlicher sowie detailreicher. Ein HiFi Freund sagte :" Die Musik springt einen förmlich an". Die Platine spielt damit in einen höheren Liga.


    Als Abrundung nach oben habe ich dann noch ein HMS Gran Finale Jubilee Phono eingeschleift.


    Grüße vom Niederrhein


    Paul

    Hallo Reno,
    durch nur leichtes Verkanten des Tellers beim Abheben oder Aufsetzen wird die relativ weiche Lagerbuchse aus Zamak (Zink-Aluminium-Magnesium-Kupfer Legierung) beschädigt und die Lagerqualität ist dahin. Daher nur nach der beschriebenen Vorgehensweise arbeiten!


    Gruß
    Paul

    Hallo Reno, ich habe keine Bedenken, jedes handelsübliche Kriechöl zu verwenden, da nur die festsitzende Schraube gängig gemacht werden soll. Das Lager kannst Du mit Reinigungsbenzin reinigen. Auf keinen Fall den Teller allein nach oben abziehen sondern mit einem 17er Schlüssel die Kontermutter lösen, die Schraube ganz herausdrehen und dann den Teller samt Lager abheben. Nach öffnen der Öleinlassschraube kann die Lagerachse aus dem Lager herausgezogen werden. Danach reinigen und schmieren, die Achse wieder ins Lager schieben, die Öleinlassschraube wieder reindrehen, und die Einheit wieder in die Zarge setzen und fest schrauben (Kontermutter). Öl nachfüllen nicht vergessen! Nach 22 Jahren Platine habe ich schon verschiedene Öle probiert. Mit dem Orginalöl ( Rocol X5 Ultraglide) liegst Du sicher richtig, ich verwende Getriebeöl SAE 80. Zum Betrieb mit Kugel habe ich keine Erfahrung. Die Schraube habe ich wieder soweit reingedreht wie bei Auslieferung. Eine Nachmessung ergab eine Abstand von etwa 3,5 mm des M17 Schraubenkopfes von der Standfläche.


    Gruß


    Paul

    Werden die doch schon zahlreichen 45er LP nicht wahrgenommen oder habe ich nur die Beiträge dazu im Forum übersehen? Von meinen Scheiben ( Fleetwood Mac, Same; Doug Mac Leod, There´s a Time; Doors, LA Woman; Ella and Louis; Bob Dylan, Diverse; Muddy Waters, Folk Singer; Elvis, Golden Records 3 bin ich total begeistert und warte nahezu auf Neuerscheinungen. Nachdem ich 45er gehört habe will ich keine 33er mehr auflegen. Klanglich fühle ich mich an Masterbandkopien erinnert, die ich im Tonstudio meines Cousins Jürgen Koppers in München Unterföhring gehört habe. Das diese Platten Suchtpotential aufweisen will ich nicht verschweigen.
    Paul

    Hallo Volker,
    anfänglich hatte ich die blauen Püllmanns Kabel, danach auf ISODA Kabel umgerüstet. Vorverstärkerseitig Cinch, an der integrierten Endstufe Tuchel. Beide Kabel gibt es vieleicht gar nicht mehr. Eine Empfehlung für ein bestimmtes Kabel kann ich nicht geben. Ansonsten viel Freude mit den Spendors, die mich schon seit 1988 begleiten.
    Gruss
    Paul