Posts by Sansui SR929

    Sorry, aber ein 124er wird definitiv nicht besser sein, als ein 126er.Dazu taugt das System Reibrad und kürzer Riemen einfach nicht. Und ein 124er mit Schick Arm ist IMHO eine traurige Angelegenheit. Das passt stylisstisch einfach nicht. Da gehört ein klassischer Arm wie ein SME 3009 oder 3012 drauf. Oder ein alter Ortofon. Ich erschrecken immer über die vielen gepimpten 124er...


    Nur meine Meinung


    Gruss


    Andreas

    Ich habe seiner Zeit meinen TD-147 mit TMC-63 verkauft, da ich einfach zu viele Spieler hatte und mir meine beiden verbliebenen Thorens (TD-124 und TD-150) als Beispiele für diesen Hersteller ausreichten. Ich fand es sehr schade, dass das TMC-63 leider nur am 125er und am 147er mit dem entsprechenden Arm passt. Denn das klang wirklich hervorragend.


    Den TD-147 halte ich aber nach wie vor für hervorragend durchkonstruiert. Er hat als Thorens Schwabbler alles, was man bei diesen Geräten richtig machen kann und benötigt: Metall Subteller mit dicker 10 mm Achse, verstärkte Zarge mit dicker Bodenplatte und automatische, berührungslose Endabschaltung. Es macht imho keinerlei Sinn, diesen Spieler durch Basteleien zu verbessern und er spielt mit dem erwähnten TMC-63 auf einem verdammt hohen Niveau.


    Diese Diskussionen erinnern mich immer wieder an früher, als man Manta Fahrer mit aufgemotzten Motoren und Fahrwerken mild belächelte. Sie hatten wer weiß wie viel Mühe und Geld in ihr Fahrzeug gesteckt, das danach eine ebenso gute oder vielleicht bessere Performance ablieferte, als ein Porsche 911. Aber sie fuhren halt Opel und keinen Porsche...


    Fazit: Man kann an einem TD-147 rumbasteln soviel man will und wird ihn vielleicht sogar etwas besser hinbekommen. als ab Werk (besonders, wenn man sich das einbildet). Aber man macht nun mal keinen hochwertigen und bewunderten Micro Seiki daraus oder einen der superteuren heutigen Brettspieler. Es bleibt ein von vielen als schnöde belächelter Thorens Schwabbler und das ist auch gut so. Denn der TD-147 wird auch im Ausgangszustand mit entsprechendem Tonabnehmer exzellent klingen und über lange Zeit hervorragend funktionieren. Und ich traue mir auch heute nicht zu (oder gerade heute, da ggf. altersbedingt), ihn im Klang qualitativ von meinen anderen Topspielern zu unterscheiden


    Gruß


    Andreas

    Mein Rat zu diesem umkämpften Thema : Den Spieler so original belassen und versuchen, ein TMC 63 zu bekommen. Das ist der zu diesem Tonarm passende Armstummel mit fest eingebautem EMT MC System. Einfach dranschraubem und dann genießen. Da geht klanglich wenig drüber. Ich hatte die Kombi TD147 mit TMC63 mal.


    Gruss


    Andreas

    Hallo liebe Freunde des analogen Klangs,


    auf dem Marche aux Puisses in Paris habe ich gestern einen Shure M65 Röhren Phonoverstärker mit 2 Tfk ECC83 geschossen und freue mich sehr darüber. Das Teil wird in Zukunft von mir milde restauriert und dann zur Probe gehört. Mal schauen, wie der Kleine sich macht. Schön ist er auf jeden Fall in seinem nahezu makellosen Finish in Chrom Optik.


    Gruss


    Andreas


    analog-forum.de/wbboard/cms/index.php?attachment/69488/

    Absolut Andreas

    oder ein schönes V15VxMR oder Ultra 500 passt auch gut

    Nichts gegen ein Ultra 500 oder ein V15V, aber die sind leider nicht günstig zu bekommen. Aber ein Ultra 500 ist natürlich ein Knaller. Das läuft wirklich gut auf meinem PS-8750. Evtl. würde ich noch ein V15III empfehlen, aber nicht die LM Type für Dual Headshells.


    Gruß


    Andreas


    PS Auch ein Audio Technica AT-20 SLA ist immer eine Sünde wert...

    Was auch gut läuft auf dem PS-8750 sind alte Shure (z.B. V15 Typ IV) oder Elac MMs (ESG 793 -796 etc.) Die machen richtig Spaß und sind preisgünstig zu kaufen.


    Gruß


    Andreas

    Danke für Eure Ausführungen. Die köpfe sind beide immerhin sehr Gleichmäßig abgenutzt. Theoretisch sollte man also nachjustieren, erfolgt es nicht "verschenkt" man wohl höhen. So lese ich jetzt mal die Beiträge

    Nein, an tw. abgenutzten Köpfen dreht man nicht herum. Die belässt man so, wie sie eingestellt sind. Vorausgesetzt, die Köpfe sind noch in der originalen, ab Werk eingestellten und versiegelten Grundeinstellung.


    Klingt es dann bei Wiedergabe über Hinterband beim Monitoren schlechter, als Vorband, dann reinigt man erst einmal Köpfe und Bandführungen peinlichst sauber (Q-Tips und Äthanol). Klingt es dann einwandfrei, so belässt man alles so, wie es ist und erfreut sich an den sauberen Aufnahmen.


    Klingt es zunächst einwandfrei und dann nach einiger Zeit dumpfer, so entsorgt man das alte, schmierende Bandmaterial und reinigt die Köpfe wiederum penibel. Dann besorgt man sich neues Bandmaterial oder alte Maxell Bänder in gutem Zustand.


    Klingen die Aufnahmen auch bei einwandfreiem Bandmaterial und penibel sauberen Köpfen schlechter, als Vorband beim Monitoren, so sollte man die Maschine neu einmessen (lassen). Ein leichter Dreh an Bias bzw. Entzerrungstrimmern kann Wunder bewirken. Da sollte man aber wissen, was man tut.


    Gruß


    Andreas

    Nach meinem Telefunken Tapedeck mit HighCom konnte ich in den Achtzigern ein Nakamichi 500 Dual-Tracer ergattern.

    Das war schon ein Mordstrumm mit seiner Mechanik, und unverwüstlich. Dann musste ein Braun C23 her um die Atelier-Anlage zu vervollständigen, doch trotz Dolby C konnte es dem Nakamichi klanglich nie das Wasser reichen. Ab und zu schaue ich mich in der Bucht nach einem gebrauchten 500er um, jedoch sind die rar und oftmals defekt. Aber den feinen Klang habe ich bis heute im Ohr....


    Liebe Grüße

    Guido

    Der 500er hat ein recht einfaches 1-Motorenlaufwerk mit vielen Umlenkröllchen und Riemen. Das bedeutet viel Arbeit, wenn man ihn wieder flott bekommen will. Wer etwas mehr Infos zu Nakamichi Rekordern haben möchte, möge sich mal die Analog 03/17 downloaden. Da ist ein Artikel von mir drin mit jeder Menge Infos zu den japanischen Kutrekordern.


    Gruß


    Andreas

    Sehr schöner Bericht mit viel Herz geschrieben. Mein erster Nak war ein BX2. So einen habe ich heute noch. Und einen 670 ZX, der für mich einer der schönsten Naks ist. Und natürlich einen 1000er Tri-Tracer... Traum meiner schlaflosen Nächte in der 70ern. Mehrere Dragons hatte ich auch, aber die gefielen mir trotz des wirklich gut funktionierenden NAAC Systems mit dem Auto Azimuth bei Wiedergabe nicht wirklich. Etwas zu viel Plastik verbaut. Von den RX Modellen hatte ich 2 Stück, einen 202 und auch den 505er. Der letztere litt aber leider unter defekten Wahlschaltern für die Bandsorte. Da brachen im Innern der Alps Schalter kleine Plastiknasen am weißen Plastikschieber ab und dann rasteten die Schalter nicht mehr ein. Habe ich auch abgegeben, obwohl es ein tolles Tapedeck war. Fazit: schon eine Unmenge an Nakamichi habe ich besessen. 3 sind geblieben. Für mich waren die Naks immer die Krönung des Tapedeckbaus. Und sie klangen immer exzellent


    Viel Spaß mit euren Tapedecks


    Gruss, Andreas