Posts by Sansui SR929

    Der Kenwood KT-1100 war tatsächlich in jungen Jahren der Traum meiner schlaflosen Nächte. Kostete damals um die 950 DM und war für mich als armer Student unerschwinglich. Ich habe dann später mehrere besessen, aber wieder abgegeben. Klanglich und vom Empfang her fand ich in Klasse. Aber die Haptik wurde durch etwas viel Plastik getrübt.


    Gruß

    Andreas

    Auch hier hast Du leider Unrecht, Toni. Kontakte von Schaltern sind häufig versilbert. Und die sulfatieren. Die werden dann an der Luft schwarz, wie ein Silberbesteck. Und diese schwarze Schicht verursacht die Kontaktfehler. Das kann man einfach mit B beheben und mit dem Weißfettanteiul davon versiegeln.


    Gruß


    Andreas

    Bitte entschuldige, wenn ich hier sage, dass Deine Ausführungen wenig hilfreich sind. Ich habe in über 40 Jahren Beschäftigung mit Vintage Hifi fast niemals abgenutzte Kontakte bei Schaltern und Potis gesehen. Und wenn, dann eigentlich nur bei Netzschaltern. Und da nur, wenn der partallel zur Netzspannung geschaltete Kondensator zur Funkenlöschung defekt war, was bei den deutschen Rifa Kondensatoren heute eigentlich immer so ist. Das führt zu Kontaktabbrand und folgend zu einer Beschädigung der Kontaktflächen. Dann hilft meistens nur ein Austausch des Netzschalters.


    ÜberPotis und signalführende Schalter von Verstärkern werden nur geringe Ströme und Spannungen geschaltet. Da geht idR nix kaputt, es sei denn, die Bauelemente waren von vornherein von billiger Qualität.


    Insofern handelt es sich bei Kratzen bzw. Krachen von Schaltern und Potis um Verschmutzungen bzw. Korrosion. Und da hilft eben ein gutes, rückfettendes Spray. Ich nehme dafür B, aber meinetwegen kann es auch was anderes sein.


    IdR müssen die Schalter und Potis dafür nicht ausgebaut und auseinander genommen werden.


    Wie auch, ein klassischer Verstärker oder Receiver der Spitzenklasse hat oft mehr als 20 Schalter bzw. Potis, die oft zig Kabel daran befestigt haben. Oft in Wire Wrap Technik bei Japanern. Die sollte und kann man nicht alle ausbauen und auseinandernehmen. Da hilft nur die pragmatische Reinigung mit einem geeigneten Spray.


    Gruß

    Andreas

    Kontaktprobleme sind oft nicht Folge von Verschleiß, sondern Oxidation u./o. Verschmutzung. In genau diesen Fällen ist eine Reinigung zielführend und angemessen.


    Gruß Klaus

    Genau so ist es. Bei Potis korrodieren altersbedingt die Schleifkontakte zur Mittenanzapfung und bei Schaltern die Schaltkontakte. Die Eigenreiniging der Kontaktstellen funktioniert dann nicht mehr richtig bei der Betätigung und es kratzt oder wackelkontaktet.


    Dem kann man mit einem geeigneten Reinigungsmittel bekommen, das die Oxidation bzw. Sulfatbildung anlöst. Die aufeinander reibenden Kontaktflächen reinigen sich dann bei der durch die Betätigung der betreffenden Bauelemente.


    Die Verschmutzungen werden dabei beiseite geschoben und die aufeinander reibenden Flächen der Kontakte werden blank. Bei einem exzellenten Kontaktreiniger werden die blanken Flächen mittels einer neutralen und nicht harzenden Fettschicht versiegelt, was erneute Korrosion der aufeinander reibenden Kontakte verhindert.


    Oftmals habe ich nach der Behandlung auch eine Verbesserung des Klangs wahrgenommen, aber das kann auch Einbildung sein. Auf jeden Fall funktionierten die behandelten Bauelemente wieder einwandfrei und das langfristig.


    Gruß

    Andreas

    Toni, das ist definitiv nicht so. Ich verwende es seit nahezu 30 Jahren an nahezu allen meinen Geräten und das sind an die 300 Vintage Klassiker. Auch Geräte, die ich nach zig Jahren aus meiner Sammlung hole und mal wieder anschließe, tun es idR einwandfrei. Aber jetzt Schluß mit der Debatte um B.


    Gruß

    Andreas

    Weiß jemand eine nette Lösung, wie man den 110 Volt Trafo möglichst unsichtbar gegen eine 230 Volt Ausführung tauschen kann? Ich hasse Downstep Trafos.


    Gruß

    Andreas

    Ach, schade..... Jetzt machste aber ein Faß auf, Toni. Da gibt es bestimmt einige hier, die das anders sehen mit dem Geraffel.


    Ich lade dich gerne mal zu mir ein und dann kannst Du Dich davon überzeugen, dass mein altes Geraffel nur noch fürs Museum taugt. Oder.... Vielleicht werden Deine Ohren aber auch geflasht sein ob des geilen Sounds, den das alte Geraffel produziert.


    Man sieht und hört sich


    Andreas

    Hübsch steht er auf jeden Fall da mit seinem glanzvernickelten Gehäuse. Ist er noch mit den originalen ECC83 von Tfk bestückt?


    Gruß

    Andreas


    PS Ich habe meinen auch noch nie ausprobiert, erwarte aber, dass er gut klingen sollte ;)

    :meld:


    ...darauf ein dreifach donnerndes Ball ist toll...

    Wenn ich hier immer solche Ratschläge höre, dass man Schalter austauschen soll, kann ich nur den Kopf schütteln. Mit etwas Ballistol oder meinetwegen auch De-Oxit bzw. anderen, dafür geeigneten Mitteln zum Einsprühen kann man doch den Fehler auf einfachste Weise beheben.


    Warum dann so kompliziert? Das können doch viele gar nicht, weil sie handwerklich nicht dazu in der Lage sind. Man muss nicht unbedingt mit Kanonen auf Spatzen schießen.


    Gruß

    Andreas

    Wie von Uli schon oben erwähnt, etwas Ballistol reinsprühen und gut ist. Das Zeug kriecht in den Schalter durch Kapillarkräfte hinein. Ein paar Mal hin und her schalten und gut ist. Den Schalter tauschen kann man immer noch. Wird aber nicht nötig sein. Weiterer Vorteil von Ballistol: Der Klang wird geschmeidiger ;)


    Gruß

    Andreas

    Offensichtlich hat sich der Generator des V15 IV etwas aus das Plastikgehäuse bewegt, vielleicht mal wieder in der richtigen Position bringen. Dann stimmen die etwa 20° VTA auch wieder :) .

    Das hat mit dem Generator nix zu tun. Der Azimuth wird durch die Nadelaufhängung im Messingvierkantröhrchen bestimmt, das in den Generator eingeschoben ist. Hier ist die Aufhängung des Plastegehäuses daran etwas verbogen. Da hat jemand den Nadelträger etwas zu kräftig eingeschoben. Das kann man korrigieren. Nadelträger herausziehen und vorsichtig an der Messingbüchse festhalten. Dann ebenfalls vorsichtig den Plastehalter etwas hochbiegen. Dabei höllisch aufpassen, dass die Abtastnadel nicht beschädigt wird. Wer sich das nicht zutraut, soll besser sein lassen.


    Gruß

    Andreas

    Irgendwie sieht so ein alter PE auch chic aus. Ich habe mal einen 2020 restauriert. Das war zu einer Zeit, als wirklich überhaupt niemand so ein "olles" Ding haben wollte.


    Soweit ich mich erinnere, haben die PEs aus dieser Zeit sogar zwei sog. "Steuerpimpel" . Einer befindet sich unterhalb des Horizontallagers für den Tonarm. Um den zu ersetzen, habe ich die Horizontalllager gelöst und den Tonarm vorsichtig aus seiner Lagerung herausgehoben. Nach Einsetzen eines Ersatzpimpels (wer da einen Tip braucht, kann mich gerne kontaktieren) und Einbau des Arms inklusive Justage der Lager lief die Kiste wieder und das erstaunlich gut. Leider habe ich mich von dem getrennt, aber man kann ja nicht alles behalten.


    Viel Spaß mit dem PE und Gruß


    Andreas