Posts by Sansui SR929

    Jau Christoph, ich bin dabei und sorge für die Dissonanzen. Als Vintagefan darf man auch mal untergründig brummen. So ein authentisches Bassfundament, unterstützt durch einen solide erarbeiteten Resonanzkörper wird der Highendfraktion endgültig zeigen, wo die Maßstäbe sitzen (ich wollte ausdrücklich nicht schreiben, wo der Hammer hängt).8o


    Gruß


    Andreas

    Rainer, es geht doch vielen heute auch darum, für ihr sauer verdientes Geld etwas Reelles zu bekommen, das lange werthaltig bleibt und einen wirklichen Vorteil gegenüber dem bietet, was man aktuell hat und nutzt. Ich schätze Dich und Deine hervorragende Arbeit bezüglich der Dereneville Produkte und auch natürlich besonders Dich als absolut fairen und netten Menschen.


    Aber nicht jeder möchte halt für einen Plattenspieler soviel Geld ausgeben. Das hat nichts mit Schnäppchenjagd oder Geiz ist geil Mentalität zu tun, sondern mit der Einschätzung, ob ein Produkt einem wirklich den Quantensprung ermöglicht, den die blumige Werbung dafür verspricht. Und da wird die Luft nun mal ziemlich dünn, da auch Plattenspieler aus den 70ern, 80ern oder 90ern bzw. aktuelle Modelle in niedriger angesiedelten Preisklassen verdammt gut sein können.


    Wir leben in einer Welt des Überflusses und der Markt für superteure Produkte ist in Deutschland sehr dünn geworden. Nahezu jeder hier im Forum wird mit seinem Equipment schon auf hohem Niveau hören können und viele hier haben schon zig Geräte gehabt und so manche Sau durchs Dorf treiben hören. Insofern ist das Klientel in diesem Forum schon ein Stück weit aufgeklärt und lässt sich ein X nicht als U vormachen. Daher rührt wahrscheinlich der starke Gegenwind in diesem Forum.


    Liebe Grüße, ich wünsche Dir alles Glück der Welt mit Deinen Produkten!


    Andreas

    Hallo Sansui SR929,

    Vinyl hat sicherlich gewisse Mängel, doch auch die CD ist aus physikalischen Gründen nicht das "Gelbe vom Ei". Wenn es einen CD-Player gäbe, bei dem die Anzahl der Samples bei tiefen Tönen (z.B. 60 Hertz) mit der bei hohen Tönen (z.B.12 000 Hz) identisch ist, würde ich ihn sofort kaufen. Das impliziert, daß Harry Nyqvist und Claude Shannon falsch liegen und das nach ihnen benannte Theorem ein Irrtum ist.

    Mit den besten analogen Grüßen

    Prof. van Dusen

    Hallo Professor,


    wir kennen uns ja aus meinem Vintageraum in Krefeld, den Du schon so manches Mal besucht hast. Ich muss ehrlich gestehen, dass mir der Klang meiner alten Philips CD-Spieler der ersten und zweiten Generation aus dem Anfang der 80er Jahre (CD 100, CD 104 und CD 304) völlig ausreicht. Und mit dem bin ich mehr, als zufrieden. Ich habe noch nie Unterschiede zwischen CD-Spielern aktiv herausgehört. Insofern sind mir die Theoreme bei CD-Spielern, ob und dass bessere Oversamplingmethoden oder gar kein Oversampling oder weitere Goodies, die bei allen möglichen Tunings von CD-Spielern diskutiert werden eigentlich ziemlich fremd. Vielleicht bin ich ja ein Holzohr, aber da kann ich da leider nicht mitdiskutieren.


    Beste Grüße


    Andreas

    Und warum finden dann ausschießlich in Deutschen Foren solche sinnentleerten Debatten statt?

    Ein Freund fährt auch einen 500SL und freut sich wie ein kleiner Bub über das Ding. Nur auf Arbeit möchte er damit nicht fahren, weil er Angst vor Sozialneid hat. Ich find das völlig Hirnentleert!

    LG

    Ronny

    Ronny, einen 500SL mit so einem Plattenspieler zu vergleichen, der technologisch aber auch gar nichts Neues oder Besonderes zu bieten hat, ist wirklich Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Bei meiner Aussage geht es bestimmt nicht um Sozialneid. Ich gönne jedem seine Leidenschaft und seine Hobbies.


    Aber eines kann ich mir nach über 40 Jahre andauernder Leidenschaft für die High Fidelity und zig Hunderten von Geräten auf meiner Bastelbank nun wirklich erlauben: Ein Urteil über ein Gerät und über besonders flotte Werbesprüche. Auch ohne es wirklich in Natura gesehen oder gehört zu haben.


    Selbst wenn dieser Plattenspieler ultrapräzise und hochwertig gefertigt ist (was ich ja durchaus glaube). Für ein unperfektes und mit Mängeln und Makeln behaftetes Medium wie die Schallplatte ist er einfach overengeneered und dazu noch massiv überteuert. Wer ihn sich kaufen möchte, möge das tun. Ich gönne es ihm oder vielleicht sogar ihr. Aber neidisch bin ich auf eine solche Person mit Sicherheit nicht. Da habe ich nach meiner Überzeugung wesentlich schönere, interessantere und technologisch hochwertigere Geräte in meiner Sammlung.


    Die Debatte über dieses Gerät ist in keinster Weise sinnentleert. Und erst recht nicht hirnentleert. Im Gegenteil!


    Gruß


    Andreas

    Nee, Ronny! Viele (nicht alle!) Deutsche(n) lassen sich nur nicht jeden überteuerten Scheiß als Honig verkaufen. Und das finde ich gut so.


    Gruß


    Andreas

    komischerweise ist der Ausgangspunkt fast immer China wo schon ganze Regionen verseucht und die Städte aufgrund des tödlichen Smoks zu ersticken drohen, und das soll unsere Zukunft sein?


    gruß

    volkmar

    Ich heiße das auch nicht gut und finde das zum Kotzen. Fakt ist aber auch, dass die sich nicht aufhalten lassen. Was wir hier im guten alten Europa machen, ist den Machthabern in China völlig Pumpe. Gerade wegen ihrer Diktatur werden die ihren Kurs gnadenlos und erfolgreich fortsetzen.


    Ich kaufe auch kaum bei Amazon, viel bei Ebay und wenig im Einzelhandel. Vor Ort werde ich die Dinge, die ich suche, leider meist nicht finden, da ich für mein persönliches Wohlhaben fast nur Vintage Zeugs benötige.


    Aber ich glaube schon, dass der Zug für Europa in Punkto Technologie schon abgefahren ist. Es wurde zu viel KnowHow bereitwilligst nach China transferiert, weil man ja Produktionskosten sparen wollte. Geradezu eine Steilvorlage für die cleveren Chinesen, den Westen mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Dazu noch cleveres Ausspionieren und Kopieren. Gruselig!


    Gruß


    Andreas

    Geschichtlich gesehen hat China schon immer Kopiert

    Wenn sie das so machen wie die Japaner, machen sie alles richtig. Die haben nämlich nicht nur kopiert, sondern dabei auch verbessert. Da sind dann in den 60ern bzw. 70ern Kameras von Pentax, Minolta, Nikon und Olympus herausgekommen und Motorräder, wie die CB750 Four, Kawasaki Z900, Yamaha SR 500 oder Suzuki GS 750. Der Zug ist hier für Europa und USA schon lange abgefahren. Die Chinesen haben alles Wissen und die Ressourcen, ums besser und preiswerter zu machen. Das Know How, die Rohstoffe, Unmengen hochqualifizierter Arbeiter und billiges Fußvolk für die Produktion und den unbedingten Willen zum Erfolg. Dazu eine hochgerüstete Armee. Wir werden die nicht aufhalten können. Die westliche Welt ist wie das alte Rom: Träge, faul und übersättigt. Ist leider so...


    Gruß


    Andreas

    Das ist auch meine Erfahrung mit alten TDK Kassetten. Mit Maxell ist mir das nie passiert. Keine Ahnung, was mit den TDKs passiert. Ich glaube, dass die Gehäuse sich unmerklich verziehen und damit der Bandlauf gestört wird. Oder das Bandmaterial wird etwas klebrig. Mit Maxell ist man immer auf der sicheren Seite. Sowohl bei Kassetten, als auch bei Tonbändern.


    Gruß


    Andreas

    Hat jemand den entscheidenden Tipp

    Das könnte daran liegen, dass der Führungsarm der linken Andruckrolle nicht richtig hochgeht, wenn auf Play geschaltet wird. Schau mal, ob der leichtgängig ist. Die Naks haben im Alter durch verharztes Fett Probleme. Das wird zu einer zähen Paste und verklebt.


    Die Führungsarme auf beiden Seiten müssen bedämpft, aber leichgängig hochgehen, wenn man auf Play schaltet.


    Ansonsten könnten auch die neuen Andruckrollen das Problem verursachen. Entweder sie taugen nix oder sie laufen nicht in der Flucht. Dieses Bandknittern ist übrigens besonders typisch für Tapes mit Doppelcapstanantrieb. Die sind da empfindlich.


    Gruß


    Andreas

    Spendor BC-1! Die gehen richtig gut an meinen Quad II und auch an der Leak Stereo 20. Wirklich ganz großes Kino. Meine Tannoys, Focal Onyx, Cabasse und ESLs kommen da nicht mit.


    Gruß


    Andreas

    Ach, die kleine EL95 Endstufe aus dem Telefunken Opus (2630?) Radio. Hatte ich auch schon. Ist schön leicht auszubauen und separat zu betreiben.


    Gruß


    Andreas

    Darum ist das auch bloss hierzulande Kult.

    Das Zeugs wird aber in diversen Hifi Foren immer empfohlen. Weil es ja angeblich so viele Ersatzteile gibt dafür und einfach zu reparieren ist. Naja, Revox wurde viel in D verkauft und deshalb gibt es natürlich auch viele Schlachtgeräte als Teilespender. Die originalen, neuen Ersatzteile sind dafür sündhaft teuer.


    Aber belassen wirs dabei. Ich war auch mal richtiger Revox Fan. Und die A-Serien sind ja auch ganz gut, wenn man sie komplett überarbeitet hat. A76 - A78 funzen auf jeden Fall schon seit einiger Zeit bei mir im Arbeitszimmer einwandfrei und machen Spaß.


    Gruß


    Andreas

    Stimmt! Gerade in japanischen Geräten habe ich fast nie Ausfälle durch defekte Elkos erlebt. Die kann man fast immer auch nach 40 Jahren drinlassen, da sie innerhalb ihrer Specs sind. Deshalb schätze ich gerade japanische Top of the Line Geräte. Die funzen auch nach Jahren meist noch problemlos, wenn man ihnen etwas Sorgfalt und Wartung angedeien lässt.


    Der ganze deutsche Hifipröddel muss dagegen immer aufwändig überarbeitet werden. Besonders Revox oder ASC Geräte, die ja immer in diversen Foren wegen ihrer Qualität angepriesen werden, sind nur aufwändig zukunftssicher hinzubekommen. Eigentlich muss hier bis auf die Halbleiter fast alles raus und getauscht werden. Die Preh Trimmer und die alten Frako/Röderstein Elkos sind fast immer ein Fall für die Tonne, ebenso die Knallfrösche. Wenn man dann noch an die Mikroprozessoren in Geräten der Revox B-Serie denkt (z.B. B780 Receiver, B710 Tape), wird´s kritisch mit der Langzeittauglichkeit. Ich ahbe alle meine Geräte der B-Serie von Revox schon lange abgegeben.


    Gruß


    Andreas


    PS Das ist kein Revox Bashing, sondern beruht auf konkreter Erfahrung!

    Das coole an Pink Floyd ist aber, dass diese Musik auch heute noch einfach geil ist und (zumindest bei mir) Gänsehaut verursacht. Und das seit ich PF zum ersten Mal gehört habe, mittlerweise über 45 Jahre. Das ist zeitlos! In dem Roger Waters Konzert sieht man dazu, dass auch viele junge Leute anwesend sind. Auch mein Sohn und sein Kumpel, beide mittlerweile 25 Jahre jung finden PF super. Also zeitlos und Generationen übergreifend. Welche Mucke ist das sonst schon....


    Gruß


    Andreas

    Diese hellblauen Philips Elkos sind wirklich ne Katastrophe und müssen raus. Aber warum lässt er anscheinend die paar roten Roederstein Elkos drin? Die müssten eigentlich auch raus, da die Kunststoffbecher auf kurz oder lang reißen. Auch da sind Defekte vorprogrammiert. Aber Hauptsache, es kümmert sich noch jemand intensiv um die großen Studers. Die sind inzwischen ein wirklich teures Hobby geworden.


    Gruß


    Andreas

    Soll es heißen, in China gäbe es keine engagierte Audioszene mit Spaß und Freude an alten Röhrengeräten. Oder kein Verständnis für die Materie?

    Ich denke, eine Menge Vintage Hifigeräte mit Röhren, die bei Ebay angeboten werden, gehen heutzutage nach China. Da existiert ein erlesener und potenter Kreis von Sammlern europäischer und amerikanischer Vintage Geräte. Vielleicht dienen die Teile auch nur als Muster für Nachbauten, wer weiß schon....


    Gruß


    Andreas