Beiträge von Sansui SR929

    Volkmar, diesen fetten ausdrucksstarken Sound bekomme ich völlig problemlos von CD, Bandmaschine oder Platte mittels dafür geeigneter Lautsprecher an Vintage Elektronik hin. Es muss nur die entsprechend aufgenommene Musik und die richtige Laune dafür da sein.


    Gruß


    Andreas

    Ich würde mal die Unterputzdosen öffnen und nachschauen, ob die Verdrahtung, die zu den Steckdosen führt, noch einwandfrei ist. Sind da Lüsterklemmen drin verbaut oder moderne Kabelklemmen? Sind die blanken Kabelenden schwarz von Oxidation? Da können durchaus Potentialunterschiede zwischen den verwendeten Steckdosen entstehen. Besonders bei älteren Installationen.


    Gruß


    Andread

    Ich glaub´s auch nicht wirklich mit der gleichen relativ komplizierten Technik, man müsst halt die ganze Technik mit den zig verzahnten Bauteilen drastisch vereinfachen, irgendwie den ganzen komplexen Aufbau minimalisieren, dann würden auch die Preise passen.


    gruß

    volkmar

    Das gibt es doch schon. Und zwar richtig preisgünstig. An solchen Preisen für Hightech sollten sich die Highend Händler mal ein Beispiel nehmen ;)


    Screenshot_20240529_215344_Firefox.jpg

    Zum Thema..


    Ich wette einige alte Hasen aus der branche sind schon in den Startlöchern und tüfteln an neuen Bandmaschinen konzepten, das Analog Revival nimmt doch erst jetzt richtig fahrt auf, gefühlt jeder zweite möchte doch wieder eine dieser Respekteinflösenden coolen Maschinen in der Anlage hören und stehen sehen :P
    Würd mich nicht wundern wenn neben Revox noch andere den Wiedereinstieg planen, mit erstmal kleinen überschaubaren Stückzahlen im noch bezahlbaren Rahmen natürlich, so wie damals wird es sicher nicht mehr werden.

    Das wird imho so nicht passieren.


    Warum? Eine gute Bandmaschine hat ein 3 oder 4 Motoren Laufwerk, mindestens 3 Tonköpfe, viel Laufwerksmechanik und Elektronik für Laufwerkssteuerung, Aufnahme und Wiedergabeverstärker. Also eine Menge ausgeklügelte Komponenten, die miteinander harmonieren müssen, um ein exzellentes Funktionieren zu gewährleisten.


    Warum werden heute hauptsächlich riesige und schwere Bohrinseln mit Riemenantrieb gebaut, wenn es um Highend Plattenspieler geht? Weil es einfach ist. Eine relativ simple Motorsteuerung, ein Motor, ein gutes Tellerlager und ein schwerer, gewuchteter Teller und fertig ist die Laube, die in Anbetracht des recht simplen Aufwands teuer und mit viel Profit verkauft wird.


    Eine hochwertige Bandmaschine ist da eine ganz andere Nummer. Und denke bitte mal drüber nach, warum es relativ wenig Spezialisten für die Reparatur einer Bandmaschine gibt. Genau, weil der Aufwand, der in Elektronik und Mechanik steckt, viel größer ist, als in den sonstigen Komponenten einer Anlage. Und deshalb wird es in Zukunft keine Unmengen verschiedener neuer Bandmaschinen geben.


    Gruß


    Andreas

    Wo ist denn eigentlich das Problem? Man kann doch analoge Aufnahmegeräte wie Bandmaschinen und Tapedecks wunderbar mit digitalen Quellen (CD, Fernseher, Streaming) kombinieren.


    Ich habe jede Menge Konzerte aus dem Fernseher (3-Sat Mediathek) auf Band geschnitten und genieße die Musik. Einfach aus Spaß an der Freude. Die Klangqualität des Fernsehtons (von digital auf analog mit einem 20 Euro Konverter) ist zwar nicht Highend, aber als Kid hätte ich mir vor Freude ob des geilen Musikangebots und des guten Sounds in die Hose gemacht. Auf die Musik kommt es an, liebe Leute!


    Gruß


    Andreas

    Du meine Güte! Ich kann doch nicht immer nur über Bandmaschinen posten. Alleine die Frage, warum sie nicht mehr gebaut werden, ist eigentlich Nonsens. Ballfinger und Metaxas bauen doch noch welche, wenn auch in homöopathischen Dosen.


    Sie werden nicht mehr in großen Stückzahlen gebaut, weil der Bedarf dafür nicht mehr da ist. Das Bandmaterial ist zu teuer, die Technik, bestehend aus massiver Mechanik und Elektronik zu aufwändig für eine günstige Produktion.


    Die Chinesen bauen sie (noch) nicht. Wenn ein nennenswerten Bedarf da wäre, würden sie den Markt damit ggf. zuwerfen. Vielleicht???


    Ausserdem existiert ein riesiger Fundus an Gebrauchtmaschinen. Alle Vintage, alle mehr oder weniger aufwändig zu revidieren. Und die können sogar aufnehmen, was bei og Neugeräten einen heftigen Aufpreis kostet. Aber die Anzahl der guten Techniker, die Maschinen revidieren wollen und können, sinkt, denn sie sterben aus.


    Die meisten Interessenten für Bandmaschinen sind im fortgeschrittenen Alter. Einige haben mehrere Maschinen, so wie ich. Einige können sie selbst in Stand setzen und halten, so wie ich. Andere schauen ggf. in die Röhre, wenns um Reparaturen geht.


    Die Kids interessieren sich für diese altertümliche Technik nicht mehr. Zu groß, zu schwer, zu umständlich, zu teuer. Auf eine Speicherkarte geht viel mehr Musik drauf und man kann sie überall hin mitnehmen. Oder man streamt und hat Zugriff auf fast alle Musik der Welt.


    Darum werden (fast) keine Bandmaschinen mehr gebaut.


    Gruß


    Andreas

    Habe auch einen B&O Beogram CDX CD Spieler im Einsatz. Ein älteres Modell mit dem exzellenten Philips CDM1 Laufwerk. Klingt genial. Ich habe ihn übrigens auch im Vintageraum in Moers vorgeführt (hüstel).


    Einen CD Spieler möchte ich nicht missen in meinen Anlagen. Zumal die Akquise gebrauchter CDs spottbillig geworden ist.


    Gruß


    Andreas

    Was dürfte ein neuer Plattenspieler denn kosten bzw. ab welchem konkreten Modell ist denn jede Mehrausgabe in Bezug auf Klang sinnlos.

    Das ist doch eigentlich schietegal. Ein Spieler sollte nur einen reellen Gegenwert zu seinem Preis bieten. Gut klingen können sie idR alle, wenn sie gut konstruiert und präzise gefertigt sind.

    Ich glaube es ist unbestritten, dass man mit einer Zarge durchaus Einfluss auf das Klangbild nehmen kann. Dazu kommt die optische Aufwertung, in dem gezeigten Falle aus meiner Sicht jetzt nicht unbedingt gelungenen, aber Potential ist da. Man nehme einen 701, spendiere ihm eine Massivholz-Zarge, poliere den Teller und ersetze die scheußliche Rauchglasplastikhaube gegen einen wertigen Nachbau aus durchsichtigem Plexiglas. Alternativ verleimt man vier Lagen Valchromat übereinander, rundet die Ecken ab, klebt einen Streifen Echtholzfurnier drum und fertig ist die Feickert-Clone-Zarge. Handwerklich nicht wirklich anspruchsvoll.

    Einspruch! Die erste Version des 701 hatte eine durchaus ansprechende Zarge mit Echtholzfurnier und eine relativ dickwandige Haube aus Acryl(rauch)glas. Auch die Applikationen auf dem Chassis waren aus Metall. Diese Versio. Ist haptisch und optisch hochwertiger, als die nachfolgende. Soweit mir bekannt ist, wurde in den frühen Zeiten des 701 auch ein Ortofon M20 serienmäßig eingebaut, bis später das Shure V15III folgte.


    Gruß


    Andreas