Posts by der_yeti

    Einen Höreindruck "mißt" und bewertet das Hirn, Sicherheit im Urteil erlangt man durch Erfahrung.

    Auch wenn ich kein Hardliner bin, was die technischen Daten anbelangt und glaube, dass ein Höreindruck auch notwendig ist, ist das ein ziemlich großer Irrtum. Auch erfahrene Entwickler und selbst ebensolche Musiker, täuschen sich trefflichst, wenn es um Beurteilungen dieser Art geht ;)

    Da hilft auch keine Erfahrung, und "Hirn" ist meistens sogar hinderlich.

    Auch hier verstehe ich das schwarz/weiß Denken nicht.


    Zum einen ist die ATC als OEM nicht mehr verfügbar und zum anderen wartet die Peerless mit geringeren Verzerrungen auf...

    Deswegen ist die eine aber nicht schlecht und die andere gut.


    Ist es dieser ewige Zweifel, ob man jetzt etwas „falsch“ macht, wenn man sich für ein Produkt entscheidet?! Was nur wenn morgen schon was besseres erscheint?!

    Das ist keine Eigenentwicklung. Die MT Kalotte der KH420 ist eine OEM Variante von Peerless:

    http://peerlessaudio.com/prod_details.asp?id=41


    Der Grund 'gegen' die ATC ist vielmehr, dass ATC die Kalotte nicht mehr separat verkauft; weder an die Mitbewerber, noch für DIY (mit ein Grund für die Einstellung der O500c). Der Preis war zum Schluss dann auch nicht mehr wirtschaftlich darstellbar.

    Auch die Alternative von Volt erreicht die Performance der ATC nicht.

    Again what learned!

    Moin Peter,


    Ich hatte beide und habe den Aufpreis zur 2030 nicht bereut. Direkt vergleichen konnte ich sie nicht. Auch habe ich seinerzeit die 1030 nicht mit der 6x4 betrieben. Kommt noch, also der Vergleich.


    Aus der Erinnerung würde ich sagen, dass die 1030 grobdynamisch ein Pfund ist. Sie spielt treibend und macht enorm Spaß. Für mich hat sie einen etwas zu großen Verstärkungsfaktor.

    Die 2030 ist sehr elegant im Klang. Sie spielt fein, aufgelöst, räumlich und ohne Effekte.


    Die 1030SE verwendet lediglich „gängige“ Röhren. Die Abstimmung und grundsätzliche Schaltung ist gleich. Sie wird demnach auch gleich klingen.


    Hoffe das hilft.

    "Es bleibt (bei allen Mitlesenden) angesichts der Schilderungen/Beschreibungen ein Zweifel/Makel: 'Consequenz-Audio??? Finger weg!!!' - bestehen."

    @Berndt- genau damit habe ich ein Problem. Das jemand meint, obwohl er Consequence Audio das erstenmal gehört hat, höchstwahrscheinlich unter widrigen Umständen, den Scharfrichter spielen zu müssen.

    Als Musikfreund bin ich dankbar das es solche Manufakturen vor Ort gibt!

    Unabhängig vom Preis, hätte der gepriesene und aus Odessa gelieferte "Ampearl Phonoverstärker", mit gebrochenen Lötstellen, oder rumfliegenden Röhren, meinen Ohren auch nicht berauscht.

    Aber es wäre für mich immer noch kein Grund ein Gerät schlecht zu machen, weil ich es nicht unter optimalen Bedingungen gehört habe.

    Wolfgang,


    mit Verlaub, warum nehmen denn hier viele für einen Hersteller Äusserungen denn so persönlich?!


    Und warum muss es immer gut klingen, was einen bestimmten Namen trägt?!


    Wenn es total bescheiden klingt, muss man das auch äussern dürfen, ohne in dieser Form angegangen zu werden. Vielleicht kannst du das auch akzeptieren?


    Alles was keine Lobpreisung ist, darf nicht mehr geäussert werden?! Armes Forum!


    Ausserdem ist es genau eine Beschreibung, genau eines Falles und kein generalistisches Bashing der Geräte, oder des Herstellers. Was soll das?! Komm mal ein bisschen runter.

    Die hohe Reibung entsteht zwischen Wippe und Unterteil (Haltebügel) Wenn man einige male gewogen hat gibt es regelrecht Schleifspuren. Ich hatte es sogar versucht mit leichtem aufweiten des Unterteils, trotzdem war die Reibung so erhöht, daß der Balken erst bei 0,3 g Auflage sich bewegte, dann habe ich es damit aufgegeben. Eine ordentliche Digitalwaage, außerdem halten meine Batterien schon seit 3 Jahren, kosten keine 60 €. Bei Preisen von über 1000 € für ein Tonabnehmer wohl keine falsche Investion! Außerdem bitte keine Tonarmwaagen mit magnetisierbaren Wägeschalen verwenden, da könnte der Nadelträger schon mal leiden!!!

    Herbert,


    ich mach das schon eine Weile und du kannst mir glauben, dass es funktioniert und ich weiß was ich tue...

    Ansonsten habe ich auch noch eine Federfeinwaage, die nervt aber im Handling.

    Zudem haben meine Tonarme teilweise Skalen, und wenn die reproduzierbar bei den unterschiedlichen Messmethoden die gleiche Einstellung zeigen, dann reicht mir eine vierfache Redundanz!

    ...aber bitte den Tonabnehmer nicht mit dieser Plastik Ortofon Waage einstellen. Bei mir waren 1,8 g auf dem Plastikteil 2,5 g auf einer kalibrierten Digitalwaage!!!! Also glatt 40 % zuviel. Das dürfte bei einer so hohen Lagerreibung im System kein Einzelfall sein.

    Wer etwas von seinem Tonabnehmer und Schallplatten hält, sollte die Finger davon lassen!:wacko:

    Danke für den Hinweis! Mein Vergleich der Ortofon mit einer kalibrierten Digitalwaage ergab eine ziemlich genaue Übereinstimmung der ersten Nachkommastelle. Man muss darauf achten, dass das System frei und leichtgängig ist. Ich prüfe das auch regelmäßig. Anlaß die Ortofon zu checken waren leere Batterien, immer dann, wenn man sie brauchte, die Digitale! ;)

    Den Schuh Möchtegern-Vintage-Hype-Horn-Trioden-Hardliner

    brauchst Du mir nicht anziehen, der passt nicht.


    Den Toleranz-Schuh kanns Du Dir anziehen, von allen Hifi-Sekten sind die Studiofetischisten

    die einzigen die gar nichts anderes neben ihrem Zeug gelten lassen.

    Ich hab dich doch gar nicht damit gemeint! Keine Ahnung womit du deine Zeit verbringst...


    Außerdem zähle ich mich auch nicht zu den Studiofetischisten.

    Es geht nicht um ein Sato-Horn, sondern um Dietmars Beiträge in dem Thread.


    Oder, gar nicht so weit in der Vergangenheit - Selbstbau eines Western Electric WE 15 Horns


    Strukturiertes Vorgehen, trotz Vintage-Horn: Treiberauswahl, Messungen, Abstrahlverhalten, Korrektur, Digitaltechnik... kommt mir alles bekannt vor...


    Es ist schon einigermaßen verblüffend, dass nur noch Worte oder Satzteile aus Beiträgen gelesen werden!

    Gerade der Erfolg von Hörnern und von Vintage-Komponenten zeigt doch dass

    viele eben ihre Präferenzen anders setzen als ein paar Freaks die leuchtende

    Augen bekommen sobald Studio draufsteht.

    Die einen nennen es "Erfolg", ich würde behaupten es ist nichts anderes als ein Hype!


    Und in welchem Lager es mehr Freaks gibt, möchte ich lieber nicht wissen.


    Ansonsten kannst du ja mal spaßeshalber den Sato-Thread durchlesen. Besonders empfehlenswert sind die Beiträge von Dietmar, dessen Vorgehensweise, Knowhow und die Auswahl der Mittel exemplarisch und gleichzeitig ungewöhnlich sind. Vielleicht kannst du ja herauslesen nach welchen Kriterien vorgegangen wird, und welches Equipment zum Einsatz kommt. Das würde jedem Möchtegern-Vintage-Hype-Horn-Trioden-Hardliner den Herztod bescheren!


    Übrigens, hier geht es gerade eigentlich um einen Studiomonitor...nur mal so. Die geforderte Toleranz mancher Nörgler, wenn es um andere durchs Dorf getriebene Säue geht, ist keine Einbahnstraße!

    Wenigstens kann man bei dem thematisierten Lautsprecher anhand von Fakten debatieren.

    Auch hier sollte man sich bewusst sein, dass es nicht den einen Toningenieur gibt und das Menschen sind. Sprich, was dem einen taugt, findet der andere gruselig. So hat's halt Geithain zum ARD-Studiostandard geschafft und ich weiß, dass das nicht jedem gefällt, um es vorsichtig auszudrücken.

    Grüße

    Chris

    Das ausgesprochen, sollte dir bewußt sein, dass das ein bisschen andere "Menschen" sind, als die die hier diskutieren.


    Toningenieure haben das als Beruf gelernt, was der wesentliche Unterschied ist! Das heißt, dass sie wesentlich bewußter und besser mit dem umgehen können müssen, über das wir hier so rumschwurbeln. Eine gewisse Fähigkeit zu differenzieren und zu relativieren stellt sich dadurch ein - ja, muss es! Der persönliche Geschmack des Tonigenieurs ist idealerweise hinten an, ansonsten ist er ein schlechter seines Fachs! Aber natürlich gibt es, wie in jedem anderen Beruf auch, bessere und schlechtere...


    Ich kenne KEINEN professionellen Ton-Ing., der nicht vergleichend hört! Auch das ist ein wesentlicher Unterschied zu einem Forum, wie diesem. Hier sitzt (fast) jeder vor seiner "Kiste" und ist der Meinung, dass sei der heilige Gral in Brokat!


    Viele, die Werkzeuge für den Ton-Ing. entwickeln, tun dieses anhand von verlässlichen Messdaten und nicht durch monatelange "Hörsessions"!


    Es geht überhaupt nicht um Geschmack!! Es geht um harte Fakten, Lasten- und Pflichtenhefte!! Und natürlich MUSS das Werkzeug dafür so neutral, präzise und fehlerfrei sein, wie irgendwie möglich und vertretbar. Wo wäre sonst die Referenz zu beurteilen, was den KÜNSTLERISCHEN Aspekt von Musik ausmacht. Die Qualität der resultierenden Produkte spiegelt sich natürlich auch in einem gewissen Preis wieder. Dieser rechtfertigt sich aber in der messbaren Performance - auch ein wesentlicher Unterschied zu Consumer-Hi-Fi.

    Dass das später von Equipment, das zum Instrumentenstatus erhoben wird, wieder verbogen wird, steht auf einem anderen Blatt.