Posts by Basstrombone

    ich greife den schon hier mal genannten Yamaha AS701 auf, der so um die 500 Euro zu bekommen ist....ich hab ihn seit 3 Wochen in der Zweitanlage und finde ihn klasse...


    er Klingt analytischer, räumlicher und angenehmer als der AVM a2 und die Project Kistchen die ich vorher hatte...


    er ist hinsichtlich Ein/aus, Mute, Quellenwahl und Lautstärke fernbedienbar

    hat DAC, Phono MM und Sub-out


    sieht klassisch aus und wird nicht mal handwarm, bleibt immer kühl.....schönes Gerät...


    ja ich weis, schnödes neues Zeug ohne Hifi-Ambiente und nur Mainstreamware, aber Klang und Haptik sind toll...

    bei einem Blasinstrument wird die Luftsäule im Mundstück in Schwingung versetzt. Der Luftstrom geht dann, durch öffnen der Ventile, durch das Instrument. Wieso soll das denn bei anderen Materialien anders klingen, ist doch immer die selbe Luft.

    als ehemaliger Berufsposaunist muss ich da mal was zu sagen...


    1) Die Ventile bei einem heutigen Blechblasinstrument sind immer offen, d.h. man muss sie nicht extra öffnen....das Drücken der Ventile fügt nur einen Extra Bogen Metallrohr hinzu und verlängert somit das Instrument, es wird dann tiefer


    2) Das gesamte Metall-Rohr des Blechblasintrumentes wird durch das Vibrieren der Luft je nach Tonhöhe ebenfalls in Schwingung versetzt, was wieder auf die Luftsäule im Instrument rückwirkt. Darum Klingen Plastikposaunen (gibts wirklich) völlig anders als aus Messing oder Neusilber....und darum gibts auch keine Holztrompeten, einfach weil es scheusslich klingt...


    Je nach gewünschtem Klang kann man sich beim Metallblasistrumnetenbauer mit verschiedenen metallen und Resonanzbrücken (Stegen) den Klang feinabstimmen. Besonders das Schallstück ist da sehr ausschlaggebend....


    aber an Schraubenklang bei der Headschellmontage glaube ich auch nicht...

    ich finde solche typisch verlaufenden Threads immer etwas lustig mit Beigeschmack.....da will einer nur ne preiswerte Tonabnehmerberatung für nen Freund, und schon kommen Vorschläge mit neuem Tonarm/Tonarmumbau...dann kommt meist der nächste und sagt "Der Dreher ist auch schlecht"...und schwupps wird dem Threadersteller etwas schmackhaft gemacht, was er garnicht wollte....


    Iss zwar immer gut gemeint und resultiert meist aus der Begeisterung der ratgebenden User zum Thema Vinyl, öffnet aber oft ne Never-Ending Story oder die Buchse der Pandora......

    was für ein Tonabnehmer ist denn am mini-XLR angeschlossen und wie ist die dortige Verkabelung realisiert ? Tonarm-Durchverkabelt mit Masse ? Tonarm-Durchverkabelt ohne Masse ? 2 Chinch auf mini-XLR Adapter ?


    Wenn ein MM mit masseführung am Mini XLR angeschlossen ist, dann brummt es.....

    Wenn es ein MC ist und die Plattenspielermasse ist auch an den mini-XLR adaptiert, dann brummt es...


    Brummfrei am MX mini XLR ist nach meiner persönlichen Erfahrung (hatte das ding 2 Jahre) meist nur MC und Massefreie Konnektion.....

    Naim hat Nobbie doch garnicht mehr....


    Ich kenn Nobbies Hörraum und Anlagenhistorie aus vielen persöhnlichen Besuchen sehr gut, auch die vergangene Focal Sopa, und die Karlina klingt in seinem Hörraum extrem viel besser als die Sopa....die Sopa klang anstrengend, ich wollte nie mehr als 20 min hören, dann war ich schon genervt....


    Es gibt anscheined eine "Unter-Spezies" von Hifi-Enthusiasten, die meinen einen LS anhand Messdiagrammen und technischen Spezifikationen beurteilen zu wollen. Das Schlechtreden anderen Konzepte ist dann meist Programm und vor allem bei Besitzeren und Fanboys abweichender Konzepte vorhanden, meist aus charakterlichen Gründen......


    Ist mir alles selbst mal im Hifi Forum begegnet, da wollte die dortige "Technikfraktion" mir einreden meine früheren Thiel klängen "scheisse" weil sie Hallsoßenwerfer wären, abgeleitet aus Messdiagrammen.....es gab dann Besuche und Gegenbesuche zum Probehören...letztendlich mussten sie dann zugeben, dass die LS ganz hervorragend geklungen haben....nur ein Beispiel ohne Aussagekraft, aber passt hier gut rein...


    ob hifidoc dazugehört mag ich nicht beurteilen....finde aber seinen 10 Punkte Aufsatz, warum die Karlina schlecht konstruiert sein soll, auch etwas zu "nörgelich"...


    andersherum sind mir einige LS bekannt die in der Hifi Presse und von selbsternannten Hifi-Kennern als technisch sauber und super konstruiert für richtig viel Geld angeboten werden und beim Probehören dreht sich mir der Magen um oder ich wende mich gelangweilt ab...Stichwort hier Burmester und Audio-Physic-LS


    Vielleicht käme hifidoc ja beim realem Hören der LS in Nobbies Hörraum zu dem Schluss, dass die LS aus seiner Sicht, TROTZ aller technischen Mängel ganz hervorragend klingen...und dann fängt er bei Lyravox an und entwickelt die Karlina zum richtigen Super-Erfolgs-Lautsprecher weiter....:)

    Wer aber meint, dass diese SSC Stillpoints ausreichend entkoppeln, liegt völlig falsch. Trotz Sandbefüllung der Stands kommt noch so viel (ich nenne es mal) Energie an, dass man jede kleine Veränderung bei der Ankopplung an den Boden noch hört.

    man darf auch nicht vergessen, dass der Fussboden auch durch den normalen Luftschall mit angeregt wird....

    Das Prinzip war so, dass der Arm aus 2 Röhrchen besteht, welche sich auf dem Weg über die Plattenoberfläche mehr oder weniger gegeneinander „verschieben“ und über diese Verschiebung in Längsrichtung eine Korrektur des Winkels des Abtasters erreichen

    aber das korrigiert bzw. minimiert doch eher den Spurfehlwinkel und hat eher weniger Auswirkung auf das AS oder irre ich da gerade ?

    die Theorie und das es diese physikalischen Kräft gibt ist doch klar, aber haben sie hörbare Auswirkungen ? Ich meine nein. Habe schon mehreren Hörprobanden vorgelogen, dass ich beim Testhören jetzt mal vom vollem auf Null AS wechsle, und alle meinten die Stereobasis und die Sibilanten hätten sich geändert, dabei habe ich tatsächlich rein garnix geändert........


    andersum lief der test auch so.....ich habe den Probanden gesagt, das ich jetzt was "irgendwo an der gesamten Anlage" ändere, habe aber nicht verraten was ich ändere....ich hab dann tatsächlich das AS von Voll auf Null geändert und keiner hat was gehört......


    Seitdem ist AS für mich vorhanden aber nur theoretisch ohne hörbare Auswirkungen....warum also über das unhörbare technisch diskutieren..


    ich sags mal verkürzt "AS wird überrbewertet"

    Worauf ich hinauswollte, ist aber folgendes:

    Basstrombone zielte ja darauf ab, dass der Impuls großer Basschassis zu einer Bewegung des Lautsprechergehäuses führen kann, wenn dieses auf Sylomer steht. Die beschriebene Folge war eine fehlende Präzision der Bassimpulse. Stelle ich jetzt nicht nur die Lautsprecher auf Sylomer sondern die Lautsprecher incl. sandgefülltem Ständer, so verdoppele ich ungefähr die Masse. Aufgrund der Trägheit der größeren Masse dürfte es also viel schwerer sein, das Lautsprechergehäuse bei gleichem Bassimpuls zu einer Relativbewegung zu bringen, als wenn ich die Pads direkt unter dem Lautsprechergehäuse habe.

    genau das Gegenteil ist doch der Fall...da bei den Geithain 901k das Basschassis ja oben sitzt, wird das Wackelsystem je instabiler, desto höher das Basschassis sitzt und desto tiefer das Sylomer angebracht ist sozusagen langer Hebel..


    hab das Gestern mal probiert, die Sylomer (8 braune pro Box) unter die Stahlständer zu machen..nachdem Geaste war das Ergenbnis komplett physikalisch noch wackeliger als unter den Boxen direkt und ebenso verwaschene Wiedergabe...in meinem Setup und Hörraum und Boden ist Sylomer kontraproduktiv....

    ich find wackelige Boxen ungefähr so sexy wie nicht fest angezogene Radmuttern beim Auto......auf mich wirkt das irgenwie dilletantisch....


    ich glaub euch ja das in euren Setups es mit Sylomer besser klingt, stelle aber auch die These auf, das es mit wackelfreier Aufstellung und guten Boxenfüßen noch besser sein könnte...z.b. Bfly Absorber, Audioplan Antispikes oder ähnliches......