Posts by analogschmaus

    Das Sony Horn wurde für die SUP T11 und T14 Treiber angeboten. Die SUP Treiber waren und sind es immer noch sehr gesucht in Japan. Die hauseigenen Sony TA-D88/D-900 Aktivweichen waren ebenfalls für den anspruchsvollen Audiobereich entwickelt. So konnte man mit "Sony" Teilen ein sehr hochwertiges 2-Wege System aufbauen.

    Soweit ich weiss, werden die SUP L11 und T11 in Japan mmer noch hergestellt. Eine kleine japanische Firma (gt-sound.com) bietet diese weiter mit neuer Bezeichnung an (38cm Bass GSU-W16R, 2" Treiber GSU-D04R).

    Mit den Ersatzteilen von GT Sound lassen sich auch die alten SUP Treiber reparieren. Preis "horrend".

    Habe mich mal hinsichtlich Anbieter "grosser" Diffraktions-Hörnern umgesehen.

    JBL ist sicherlich der bekannteste Hersteller dieser Art von Hornkontur. Aber es gab noch einige weitere Hersteller, die diese Art von Horn gebaut haben.

    - Sony SRP-H1A (?° x ?°)

    - Krix KX-3010 (90° x 40°)

    - Kelonik/KCS SC-401 (90° x 60°)

    Das Sony SRP-H1A Horn ist für die hauseigenen SUP 2" Treiber (T14, T11) entwickelt worden. Leider habe keine technischen Angaben zum SRP-H1A Horn gefunden, da es sehr selten ist fast ausschliesslich in Japan genutzt wird.

    Von den anderen Herstellern (Krix, Kelonik/KCS) gibt es die tecnischen Daten im Netz.


    Sony SRP-H1A.jpg krix kx_3010.PNG


    kelonik cs-401_2.PNG

    Für Heimbetrieb ist zB das ALTEC 1505 herforragend geeignet, das mit diversen 1,4" Treibern harmoniert.

    Nicht nur die US Hersteller haben Multicell Hörner angeboten. Aus Japan gab es es z.B. von Pioneer das HM300 als Holzhorn oder die Metallaausführung PM100.

    Warum sollte man sich die AXI und solch ein riesiges Horn kaufen, um dann bei 500Hz zu trennen. Für diesen Einsatz würde es vermutliche bessere Treiber geben.

    Ich weiss nicht wie Duauf diese Aussage kommst. Ich meinte auch nicht den AXI sondern die Kombi von Volker. Er hat einen EV DH1A und ein HP9040 mit der original EV Aktiveinhiet zur Korrektur. Ich habe nicht den AXI am JBL bei 500Hz sondern bei 300Hz getrennt.

    EV HP9040 DH1A

    unkorrigiert und korrigiert

    Die Messkurve ohne Korrektur, kann ich so wie von EV dargestellt nicht bestätigen. Schon der Axi zeigte keinen Einbruch bei 300Hz am HP9040. Da das Hornverlauf keine Unterbrechung hat und ich somit auch keine Fehler beim zusammenbau machen kann, ist dieser markante Einbruch auf das Horn zurückzuführen. Evtl. ist dieser aber gar nicht relevant, wenn man das horn bei 500Hz trennt.

    Momentan versuche ich beide Seiten am mit der Kombi Axi und JBL an den Rest anzugleichen. Werde Dir aber die Messung nachliefern. Falls es ausreicht, mache ich die Messung mit einem am Boden liegenden HP9040.

    Gruss

    Rolf

    An der grossen Arschbacke konnte ich den AXI mit dem EV DH1A vergleichen. Die Messung ist ohne Korrekturen der DSP. Beide besitzen eine Dia aus Titan. Der modernere 2" sieht vom Verlauf etwas ruhiger aus. Da haben die Techniker von Celestion doch sauber gearbeitet.

    AXIS vs DH1A.jpg

    je grösser der Öffnungswinkel eines Horns ...um so mehr muss korrigiert

    Hallo Dietmar,

    würde dies im Umkehrschluss auch bedeuten, dass weniger korrigiert werden muss, wenn ein Horn mit kleinem Öffnungswinkel genutzt wird?

    Dann müsste am JBL 2356 (40x20°) nicht so viel korrigiert werden?

    Grüsse

    Rolf

    würdest Du mir bitte den Gefallen machen und eine Messung z.B. mit 2360 wenige cm vom Hornmund entfernt und dabei das Mikro etwas asymmetrische setzen?

    Hallo Bernd.

    Das Minidsp Mic ist einige cm unterhalb und links der Mitte und nur wenige cm vor dem Hornmund positioniert worden. Es ist eine Messkurve mit AXI am HP9040 (lila) und eine weitere Messung mit AXI am 2360A (rot) ohne jeglichen Eingriff der DSP (behringer) aufgenommen worden.

    Leider konnte ich der Bitte von Dietmar nicht nachkommen, die Messkurven mit einer Scalierung von 5dB darzustellen.

    Gruss

    Rolf


    2360A vs. HP9040 OA.jpg

    Earthworks M23

    Danke für den Tipp. Habe es gleich auf meine Geschenkwunschliste gesetzt. Mal sehen ob ich es an Weihnachten unterm Baum finden werde.

    Momentan muss jedoch das einfache Mic herhalten.

    Die Messung werde ich morgen nachliefern.

    Gruss

    Rolf

    Darf ich fragen welches Messequipment Du nutzt? Speziell das Mikro und die Kalibrierung und welchen Mikroverstärker?

    Hallo Bernd,

    als Micro nutze ich ein Minidsp und REW als Software. Das Micro hat zwei Kalibrierungen für 0° und 90° Messung auf REW wählbar.

    Gerne reiche ich morgen die angefragte Messung nach.

    Was meinst Du mit "Micro asymmetrisch positioneren"?

    Die Messkurven sind auf Achse und 180° gegenüber der Hornmundöffnung.

    Gruss

    Rolf

    Hier noch nachträglich die Messung mit AXI am EV HP9040 Horn. Das Micro 1m entfernt auf Achse. Rote Messkurve ist am HP9040 aufgenommen, die grüne zum Vegleich am JBL 2360A. Beide Messungen sind ohne DSP Korrektur. Die Differenz von 5dB ist lediglich aufgrund unterschiedlicher Pegel des Eingangsignals.

    Das zweite Diagramm zeigt den AXI am HP9040 mit 4 Korrektureneingriffen.

    Auf den ersten Blick, würde man meinen die Kombi spielt etwas tiefer. Im Bereich von 300Hz ist ein Einbruch, der mit +10dB zusätzlich angehoben wurde.

    An welchen Hörner betreiben den die anderen AXI Besitzer den Treiber?

    Gruss

    Rolf


    2360A vs. HP9040.jpg


    AXI _ EV HP9040.jpg

    Laufen die wirklich schon ab 250Hz mit dem AXI2050?

    Habe heute den AXI ans JBL 2360A angeschlossen und Messungen vornehmen können.

    Die Messung ist einmal ohne Korrektur (grün) und mit 3 Eingriffen (blau). Werde noch einmal Messungen mit dem Horn am Boden durchführen.

    Die passende Klirrkurven kann ich leider nicht deuten. Wenn diese gezeigt werden sollen, bitte um kurze Meldung.

    Mit einer steilen Flancke sollte es ab ca. 200-300HzHz möglich sein, diese Kombination zu betrieben. Hat evtl. jemand ähnliche Erfahrungen mit dieser Kombi gemacht?

    Gruss

    Rolf


    2360A_1.jpg

    Das einzige Horn dieser Art, das derzeit wohl noch geabut wird, ist das SC-401 von K.C.S.
    Aber leider nicht als Einzelkompnente erhältlich, imo

    Hi Ole.

    Ist schon länger her dass jemand hier was reinschrieb. Ich habe aber erst heute die SC-401 Hörner ohne Treiber von Kelonik als Neuware angeboten bekommen. Liegen bei ca. 900€/Stück. Konnte heute ein Paar S-3001, die aus einem alten Kino stammen, begutachten. Die Hörner sind nicht so gut verarbeitet wie die der Konkurrenten aus den USA (JBL 2360). Das GFK Lamminat ist sehr dünn und der Übergang zwischen dem Hornmund aus GFK und dem hinteren Metallteil, ist nicht glatt ausgeführt. Es sind stark spürbare Kanten beim Flanschübergang.

    Gruss

    Rolfkelonik_1.JPG

    Die Treiber (S-801, S-1535) der Kelonik Systeme kommen wohl auch aus Spanien (DAS Audio?).

    Hallo Urs.

    Ich nutze schon seit sehr vielen Jahren eine Loricraft PRC aus UK und bin ganz zufrieden.

    Ultraschallreinigung und Bürstenabsaugung hatte ich auch zuvor. Nachdem ich die PRC ausführlich beim Jobben in einem Fachgeschäft testen konnte, habe ich mich für dieses System entschieden und seitdem auch nichts anderes vermisst.

    Da Du nicht weit weg wohnst und mal eine ältere Punkabsaugung ausprobierne willst, kannst Du mich gerne anschreiben.

    Gruss

    Rolf

    Es zeugt von wenig Toleranz Deinerseits, wenn Du meine Ablehnung z.B. Deines Ansatzes als militant bezeichnest. Der Thread hier zeigt aber, dass offenbar viele damit glücklich geworden sind, einige möchten aber auch etwas anderes ausprobieren.

    Ich wollte nur nicht, dass die Ansätze von Bernd "abtauchen". Ich schätze es sehr, wenn man mit der Zeit geht und z.B. die aktuelle Idee von Celestion, aufnimmt. Die Entwickler haben doch heutzutage, mit der Möglichkeit am Rechner neue technische Lösungen zu kreieren , zu simulieren und dann in die Produktion zu bringen, andere Optionen als früher die Herrn von WE oder KF. Wie anscheinend bei Celestion oder auch von Bernd realisiert, kann man am PC ohne viele Versuchaufbauten schon relativ weit kommen. Messen und Testen wird sicherlich nicht komplett entfallen aber wahrscheinlich wird der erste Prototyp schon sehr gut gelingen. Wie viele 15-er Hörner bei WE als Prototypen WE gebaut wurden, kann heutzutage keiner belegen. Ich gehe aber davon aus, dass es mehr als eines war.

    Soweit ich den Ansatz von Bernd's Design verstanden habe, soll ein breitbandiger Horneinsatz im Vordergrund stehen und nicht ein "neues" Horn ab 800Hz. Hier gibt es bereits mehr als eine handvoll Versionen am Markt. Der AXI ist doch für einen sehr breitbandigen Einsatzbereich entwiclkelt worden und viel zu schade ihn bei 800Hz abzukneifen.

    Dabei habe ich für mich persönlich Schneckenhörner ausgeschlossen.


    Es ging darum, dass ich mit meinen Methoden evtl. etwas beitragen kann.

    Hallo Bernd,

    deine Ansätze finde ich nicht "militant" vertreten.

    Wahrscheinlich liegt es daran, dass der Threat hier "Sato Horn" heist und daher viele Beiträge von Schneckenhornbesitzer kommen. Wenn Du in diesem Raum das Thema Schneckenhorn in Frage stellst, ist Dir Gegenwind gewiss.

    Um eine offene Diskusion, wie Du sie auch möchtest, zu ermöglichen, wäre dies sicherlich in einem neuen Threat besser möglich.

    Gruss

    Rolf

    Derzeit entwickle ich ein 2" Horn, dass auch mit Hinblick auf den Axi berechnet wurde.

    Den Ansatz von Bernd für den AXI finde auch interessant. An einem JBL 2356, welches auch sehr schmalbandig ist, konnte ich selber Messungen am Hörplatz machen. Der Versuch mit dem 2356 war auch nur um zu prüfen wie breitbandig der AXI eingesetzt werden kann. Bernd's Hornkonstruktion etwas weiter gedacht, kommt man an ein Horn a la Tune Audio. Da es kein Schnecke hat, könnte man den jeweiligen Treiber wesentlich höher betreiben. Hier wüdre der Axi sicherlich optimal (breitbandig) eingesetzt. Da der Axi auch schon ab 100Hz läuft wäre auch eine Aufstellung bzw. Ankopplung der Subwoofer einfach zu realisieren. Hier gibt es auch einige neuzeitliche Konzepte.