Posts by m6m7m9

    Mein Gefühl sagt mir, das der LS noch mehr kann wie aktuell.

    ...das ist korrekt eingeschätzt.

    Hilfreich ist manchmal das Hören anderer Anlagen mit dem gleichen Lautsprecher.

    Das hat mir immer wieder Anschub gegeben, weiter zu optimieren.

    Läuft übrigens bei mir hinter 300B Monoblöcken und als Preline eine modifizierte Whammy-Version mit Klangregelung!!

    ..... bei uns waren 2 vollkommen unterschiedliche Hörsituationen. Bis vor der Renovierung des Wohnzimmers standen sie 30cm vor einer Glasfront, nicht eingewinkelt, und etwas erhöht stehend.

    Klang gut, wobei ich die Bassreflexöffnung nach hinten realisiert habe.


    Jetzt stehen sie eingewinkelt 40cm vor einer Ytongwand, DIREKT auf dem Boden (also nur noch runde Füsse), Abstand zueinander ca 4m.


    Der Unterschied ist erstaunlich. Der Bass kommt sauberer und "tiefer", die Räumlichkeit erfasst den ganzen Raum, einen sweet spot gibt es viel weniger.


    Mach es, wie Thomas es schrieb: ausprobieren!!
    Und seitens der Empfehlung stehen sie jetzt eigentlich "schlechter" - aber weit gefehlt!!


    Ein grosser, aber umwerfend schöner Schallwandler!!


    Grüsse Meinolf

    Hallo Jörg,

    der Unterschied wird deutlich sein. Ralph hat das Konzept noch mal echt "aufgebohrt".

    Neben deutlicher Rauscharmut besticht die Version von Ralph durch eine stoische Ruhe und tolle Musikalität.

    Und da ich der Meinung bin, dass die Jung Regler erheblich zum "Erfolg" beitragen, habe ich versuchsweise das Ganze in die klassische XONO implementiert.

    Alle, die die Kombi bisher gehört haben, meinen, dass es Gewinn bedeutet.

    Hast Du die koppelkondensatorfreie Version von Ralph gewählt? Und umschaltbare Schneidkennlinien?

    Grüsse

    Meinolf

    Nach dem ersten Hören eines XONO Konzeptes mit Jungregler vor einigen Monaten, sollte diesmal die hier allseits geschätzte SXONO derartig modifiziert aufgebaut werden.

    sxono2021-0776.jpg

    Der Jungregler wurde an die Bedürfnisse angepasst, zwischen UPS und SXONO Eingang plaziert, und er liefert 37V an den Eingang der SXONO.

    Das SXONO board ist mit 2SK170 Typen und auch dem SMD Äquivalent bestückt, ausserdem mit den feinen Obbligato's (nach europaweiter Suche), und diesmal mit rhodinierten Steckern im Bereich Eingang/Ausgang.

    sxono2021-0758.jpg


    Gegenüber einer bereits laufenden SXONO mit ähnlicher Bestückung ist es nach 1 Woche Hören an verschiedenen Tonabnehmern ein nochmaliger Sprung nach vorne. Das Grundrauschen ist fast nicht mehr vernehmbar, die Musikalität grossartig.

    sxono2021-0766.jpg


    Mein Dank geht an Dragan: auch der 5. Aufbau einer SXONO hat Spass gemacht und funktionierte auf Anhieb. Es waren ca. 50 Stunden konzentrierte Arbeit.

    sxono2021-0749.jpg


    sxono2021-0778.jpg

    Meinolf

    Und unbedingt deine Meinung über das Klangbild mitteilen.

    ...mal eine Meinung von aussen, da ich Björn Zauberlausprecher kenne.

    Handwerklich und haptisch eines der schönsten Lautsprechergehäuse, die ich je gesehen habe (neidlos!). Sein Bruder hat goldene Hände als Holzwurm.

    Akustisch: der Klang ist unter den Raumbedingungen dermassen gut, dass ich nach dem ersten Höreindruck vor Jahren die Altec's gejagt habe, bis ich auch fündig wurde.

    Aber was Björn aus den LS "gekitzelt" hat, sorgt eigentlich dafür, nach keinem anderen System mehr zu schielen.
    Authentisch, ungefärbt, bass-stabil, hervorragende räumliche Abbildung. Und das Ganze an den modifizierten 300B Monoblock ist m.E. wunderschön und ermöglicht ein ermüdungsfreies Hören feinster Details.

    Einverstanden Björn??

    Vermutlich liegt die Folie sehr dicht am Stator. Wenn im Sommer die Photovoltaikanlagen viel Strom liefern, können die Netzspannungen ordentlich schwanken.

    Ist die Folie erst mal "angeheftet", hilft nur das komplette Entladen und das Hoffen, dass beim Einschalten die Netzspannung stimmt.

    An allen Quads habe ich die Trafos sekundär auf 590V umgelötet, damit ist definitiv Ruhe.

    Aber es gab unter den revidierten auch welche, bei denen ich noch mal neu beschichten musste, und dabei den Luftspalt erhöhen musste. Sheldon Stokes weist da in seinem Restauratonsskript https://www.quadesl.com/origRefs/quad_book.pdf auch darauf hin.

    Insbesondere das mittlere Hochtonpanel ist empfindlich. Ausserdem erfährt es ja mechanisch eine sachte Biegung beim Einbau, die das Phänomen noch mal verstärkt.


    Vielleicht spielen auch noch Luftfeuchtigkeit und die Bewegung der Quads eine Rolle.

    Solltest Du Dich elektrisch heranwagen, löte erst mal in der EHT Unit von 610 auf 590 V um, oder wenn primärseitig die Spannung einstellbar ist, auf 240V stellen.

    Viel Erfolg!

    Meinolf

    .....die Quads sind bei Herrn Stein in besten Händen, und meine würden dort auch "behandelt", wenn ich selber nicht weiter wüsste.

    Andererseits macht das Aufarbeiten handwerklich Spass und man stösst dann auch auf solche Phänomene, wie das "Sprazzeln".

    Deshalb die Erklärung hier, damit das Rätselraten endet. Es ist ein toller Schallwandler und sollte deshalb gebührend beachtet und behandelt werden.

    Gruss Meinolf

    Das beschriebene Phänomen kommt von einem zu geringen "air gap", also Luftspalt zwischen Folie und Stator.
    Möglicherweise ist bei der Neubeschichtung der Luftspalt nicht gemessen und/oder korrigiert worden.

    ****

    Ein zweiter Punkt ist eine möglicherweise zu hohe Ladespannung, da die Sekundärseite des Trafo's die vorgesehenen 610V nicht überschreiten sollte.


    Diese beiden Faktoren verursachen das Sprazzeln.


    Das Nacharbeiten mit Fön würde ich unterlassen, da 3um Mylar ruckzuck ein Loch haben. Ausserdem müsste der Stator dafür auseinandergenommen werden.

    Meinolf


    P.S.: ....näheres unter https://ms-vint-audio.de/quad-…f-die-spitze-getrieben-2/

    Wenn Du Dir einen Vintage 124'er ins Haus holst ist das kein Upgrade, sondern ein Pflegefall.

    ..derartige Kommentare sind völlig daneben und zeugen von Arroganz und Unkenntnis. Ausserdem finde ich das Wortspiel mit "Pflegefall" all denen einen Schlag ins Gesicht, die sich aufopferungsvoll um Angehörige kümmern. Sorry!!

    Für ein normales aber trotzdem schon stark gepimtes Moped hat die normale Version damals bei mir aber auch die damals schon gereicht.


    Sie fällt aber deutlich gegen eine hochwertig aufgebaute und erst recht gegen eine solche mit UPS oder eine S-XONO ab.


    Wenn ich es richtig verstehe ist das Moped mit den zwei Gehäuse ja die heute ebenfalls stark verbesserte höchste Ausbaustufe desselben....

    .....und dann mal die XONO2019 von rstaudio (https://www.rstaudio.de/rstaudio-xono-2019/) hören: das ist das stromliefernde Konzept noch aufwändiger, sie hat umschaltbare Schneidkennlinien (ein Muss für den KJlassikhörer) und ist koppelkondesatorfrei.

    Das Hören von Unterschieden ist KEIN psychologischer Effekt - aber viele Vorstufen liegen klanglich sehr nahe beieinander. Und: die Abstimmung des Tonabnehmers mit der Vorstufe ist sehr sehr, wichtig.

    Ein SPU Gold N in Halbzoll klingt an der XONO2019 schön, aber mit einem Picatron Übertrager kommt Leben in das Ganze. Und das als Urteil von einem ausgewiesenen Experten, der es nicht glauben wollte.

    Also wieder das Kettenphänomen!!

    Aber jetz dürft Ihr mich gerne steinigen. Aber jeder nur einen Stein, bitte!

    ...das werde ich mit Sicherheit nicht tun, da (fast) alles gesagt ist. Eine Tatsache wird aber selten erwähnt: wir haben im europäischen Stromnetz Spitzen bis 253 Volt, der Motor ist für 220V spezifiziert.

    Sicher ist die Drehzahl wesentlich über die Netzfrequenz reguliert, aber ein gut gewarteter TD124 läuft "flüssiger" als das Original (Tellerachse/Lager, verwendete Öle, .....).
    Sprich: die Wirbelstrombremse muss exakt angepasst werden, ......


    Da ein gut gewarteter Thorens TD124 sehr schön ruhig läuft, wäre es schade, sich das Gesamtergebnis durch Lauf-"unruhe"-Schwankungen (sprich Stromschwankungen) zu beeinträchtigen (ein Trenntrafo schwankt übrigens auch in Abhängigkeit von der Eingangsspannung).


    Der Sinn des externen Netzteils ist NICHT, mit höherer oder niediger Spannung laufen zu lassen, sondern mit KONSTANTER Spannung. Das ist der zentrale Punkt!!


    Und es ist korrekt: wer ihn einmal gut gewartet an einem vernünftigen KONSTANTEN Netzteil gehört hat, weiss, dass es dem Spieler gut tut.


    Und ein letztes: der findige Bastler baut sich das Netzteil selber und ist mit 200 € dabei (https://ms-vint-audio.de/neuau…akt-klein-betriebssicher/ ).


    Ansonsten ist dem, was Andreas schrieb, nichts hinzuzufügen!!