Posts by m6m7m9

    ...ach ja, und noch was! Wann hast Du die Quad's das letzte mal revidieren lassen.
    Die EHT Unit und frische Folien machen sehr viel aus. Bei Deinen beschriebenen "Wünschen" könnte ich mir vorstellen, dass da ein Teil des "Hundes begraben" ist......
    Im Übrigen macht auch an einer bestens revidierten Quad ESL57 ein Ripol - insbesondere der aktuellen Art - ein gute Figur.

    Am Besten mal vorbeikommen und hören! Auch Cassette ;-)

    Hallo Richi,

    schade, dass wir da am Stammtisch nicht ins Gespräch gekommen sind.
    Nach meiner Erfahrung machen die Treiberrröhren einen wesentlich grösseren klangbestimmenden Teil aus, als Endstufenröhren.

    Deine "treibenden" Komponenten kenne ich nicht, aber in meinem MTA Preline und der Phonosphie Endstufe - oder auch der V69a - machen die Treiberröhren mehr aus, als die Endröhren.

    Das bestätigen auch immer wieder empfindliche Ohren in meinem Dunstkreis....

    ...die Elko's im Netzteil wechseln und richtig - es könnten Tantals im Signalweg sein.
    Wenn das Spratzeln sowohl bei Vorband als auch Hinterbad zu hören wäre, liegt die Ursache vermutlich vor beiden Signalwegen oder im Wiedergabeverstärker....

    ....in der Sache würde ich zähneknirschend die 500€ zahlen, da Du dann das hochwertige System zurück hast.


    Ähnliches ist mit mit dem vermutlich gleichen Mittelsmann passiert.
    Habe ein Kolibri zur 300 Stunden Inspektion eingeschickt, da u.a. die Sybillanten zu scharf kamen.
    VdHul hat es gecheckt, System kam über einen merkwürdigen Paketdienst an einem Sonntag (!!) Mittag zurück. Angeschlossen: Brummen auf einem Kanal?!?!

    Unter meinem hochwertigen Mikrsokop dann die Bescherung: Spulenkreuz des Kanals völlig zerrissen, Totalschaden.....

    Ziemlich sauer (ich hatte ein intaktes System "nur" zur Inspektion geschickt und einen Totalschaden zurückbekommen) ging das System an den Mittelsmann zurück.
    Alles Verhandeln brachte nichts, Transportversicherung war schwieirg, da der Beweis nicht zu erbringen war, wo der Schaden aufgetreten ist.

    Unter dem Mikroskop war ich übrigens relativ sicher, dass es gar nicht mein System war - aber wie will man das beweisen?

    Zähneknirschen habe ich die erneute Reparatur bezahlt und das ordentlich reparierte System in die Schublade gepackt. Sozusagen als Backup!!

    Da der Mittelsmann ständig die Kontoverbindungen wechselt, ist das Thema für mich tabu - kein vandenHul mehr. Andererseits halte ich die Marktpreise im offiziellen Handel für überzogen.......


    Die 500€ würde ich in Deinem Fall als Schmerzens- und Lehrgeld sehen, und schauen, ob der Markt nicht vergleichbar klanglich Gutes hervorbringt. Das war anschliessend mein Weg.


    Aber Dein Gefühl von Macht- und Hilflosigkeit kann ich lebhaft nachvollziehen!!
    Viel Glück auf dem Weg einer für Dich vernünftigen Lösung.

    Bluthard ist ein sehr guter Tips, vor allem seine verfassten Handbüchlein.

    Bei mir läuft das so, dass alle Bandmaschinen auf einen Referenzpegel im Wiedergabeteil mit Pegelmessband eingestellt werden. Bezugspegel sind dabei 0,775V entsprechend -6dBu.


    Wenn das Gedönst um dB zu unübersichtlich ist, einfach Sengpiel googlen, das ist es m.E. gut erklärt.

    Wenn der Wiedergabeteil stimmt, dann wird der Aufnahmeteil auf Bandmaterial nach SM eingemessen.

    Und nun der springende Punkt:
    in den Wiedergabeteil der Maschine habe ich mit einer Y-Peitsche ein RTW Meter eingeschleift, dass zuvor mit einem Signalgenerator auf die obigen O,775V /-6dBu eingemessen wurde, und zwar sowohl XLR als auch SE !! Dazu muss man das gerät für die XLR Abstimmung öffnen, SE geht von aussen.


    Da im RTW 1206 die "Nachschwingzeit" eingestellt werden kann, das Gerät aber sehr sehr flink anzeigt, kann man die Aufnahmepegel m.E. sehr schön fahren und das Optimum herausholen.


    Gestetet das Ganze an: A77, B77, ASC6000 (alles eher mickrige Anzeigeinstrumente), B67, A810 OHNE VU-Meter.

    ....oder man schaltet dem Ausgang des Röhrenverstärkers (sprich dem Lautsprecher) 200 Ohm in entsprechender Wattzahl parallel. Dann sieht der Ausgangsübertrager immer etwas und es gibt keinen "Zündspuleneffekt".... Wenn z.B. kein Lautsprecher dranhängt, der Verstärker aber versehentlich eingeschaltet wird oder eingeschaltet bleibt...

    ich denke, daß die infrage stehenden Platten einfach defekt sind.

    Auch mit meiner Emag HC60 werden die wahrscheinlich auch nicht besser.

    ...nicht unbedingt. Die Diskussion, ob die US-Leistung reicht, um Schmutz ind er Tiefe zu lösen, ist m.E. berechtigt.
    Habe mal für einen halben Euro eine sehr geschätzte Living Vinyl erworben, bei der mich der Händler ausdrücklich auf das "Lagerfeuer" hinwies und damit seinen Preis erklärte und sogar Rückgabe anbot.


    Erst 60 Sekunden Emag HC 60 nach reichlich Einweichzeit und dann Punktabsaugung. Die Platte ist nahezu knisterfrei.......

    ....Hallo Andre, erstens habe ich nicht geurteilt, zweitens habe ich gehört - allerdings nicht ALLE SPU, und dritten hab ich NUR über den Arm gesprochen.
    Wieso ist hier immer gleich so ein unangenehmer Ton, gerade, wenn man sachlich schreibt? Und wieso unterstellst Du, zu schreiben, ohne es probiert zu haben? Keine Ahnung, was das soll??

    ...das ist schon richtig so, da rein rechnerisch kein SPU an diesem Arm passen dürfte.
    Mir ging es nur um das pauschale Abwerten des Arms, das ist so nicht stehen lassen wollte.
    Also alles gut und gleicher Meinung!

    Der Serie III Arm ist ein guter Arm!! Solche Kommentare wie oben (#2202) sind m.E. nicht angemessen und verwirren. Der Arm ist leicht und benötigt den entsprechenden Tonabnehmer mit der richtigen Compliance (ADC27, ADC220,....).

    Dann spielt er einfach RICHTIG gut. Und das schreibe ich aus selbstgemachter Erfahrung und nach Hören sehr gut klingender Kombinationen anderer Forenmitglieder.

    Niemand behauptet, dass es ein Universalarm sei, aber ihn pauschal schlecht zu machen, ist nicht korrekt.

    ...und dann gibt es auch noch den Aspekt, wie die Mischung aus Reinigungsflüssigkeit und abgelösten Schmutz von der Platte "herunterkommen"?? Natürlich sind die Ergebnisse nicht schlecht, aber m.E: ist die "Hybridreinigung" das Ideal:

    - kurze Reinigung (nicht mehr als 60 Sekunden) im Ultraschallbad bei langsamer Rotation
    - Absaugen der Rest-Flüssigkeit auf der Punktsaugermaschine

    Das ist kein automatischer Prozess und beinhaltet das Umsetzen der Platte von der US Maschine auf den Punktsauger, aber das Ergebnis ist perfekt.
    Das schreibe ich nach Erfahrung mit Flächensaugern, Selbstbaupunktsaugern in der 6. Version und Selbstbau US-Reinigung in mediz. US-Maschine.

    ...wenn Du die B77 wirklich auf Vordermann bringen willst, musst Du Dir noch die gesamte Mechanik vorknöpfen (Lager der Wickelmotoren, Bremsbänder, Einstellung der Bremsen, Einlauflager, Capstanlager, Kopfträger........) - da nützt der elektronische Part nur "teilweise", wenngleich die Revisionssätze von Revox-online gut sind.
    Lade Dir doch das Servicemanual der B77 herunter und arbeite es durch und bring die Maschine auch mechanisch auf Vordermann. Ist kein Hexenwerk.
    Das Einmessen macht erst Sinn, wenn sie mechanisch 1A in Schuss ist. Aber dann ist es eine tolle Maschine!

    ...das ist ja schön, von Joel mal wieder etwas zu hören!! Und wie immer, sind seine Angaben konkret, Fakten, präzise. Das ist super!!


    Habe gerade meinen zweiten (geschenkten!!!) TD 124 noch einmal motor-revidiert, da er bei 220V ein bisschen zu warm wurde. (s.o.)
    Nach dem Aufbohren des unteren Lagers war die Sache schon klar.
    Die Filzscheiben waren bretthart, unter der unteren Filzscheibe hatte sich Harz und Abrieb so festgesetzt, dass ich mit Schraubenzieher und harter Zahnbürste ranmusste.......

    Nach den obigen Prozeduren läuft der Motor nun nahezu geräuschlos, dreht sehr konstant 1445U/Min mit aufgesetzten Pulley, wird gemessen 36,4 Grad am unteren Deckel warm und läuft genau 6 Umdrehungen nach Ausschalten nach.

    Das dürfte alles in der Norm liegen ;-)

    ....ganz prima! Und Du bist ja auch einer von der flotten Sorte. Klasse.

    Vielleicht noch etwas zu dem "Restgeräusch". Das ist nach meiner Erfahrung oft der Riemen, bzw. dessen Spannung. Manchmal hilft es, ihn "auf links" zu dehen, also Beschriftung nach innen.

    Oder die Beruhigung des Riemens mit vorsichtigen "Einreiben" mit Talkumpulver. Vor allem darf er nicht zu stramm sitzen.

    Aber nach all den geschilderten Massnahmen wirst Du wieder viel Freude an dem famosen Spieler haben!! Glückwunsch!