Posts by m6m7m9

    ...und nun der erste Tower am Lautsprecher, Zuspieler XP30 Klon, EMT139 Klon und Garrard 401 mit SPU.

    Als erstes: NULL BRUMM, unwesentliches Rauschen - erst wenn ich mein Ohr in das Altec Horn lege.
    Stramm und souverän kommt die 300B daher, und die "geknipste" Russin macht es gleich super. Kontrollierter Bass, "strammes" Musikbild, alles so, wie ich es bisher gelesen habe.
    Das ist ein ganz heisser Tip, dieser getunte und modifizierte Tower.


    Hat der Björn super gemacht!!


    Morgen baue ich den Rest der 2. Platine auf und filettiere den 2. Tower.

    Abends kommt dann das heiss erwartete Stereoereignis.
    Da werde ich dann umgehend berichten!

    Meinolf

    ....funktioniert, Danke für den Tip, war gerade bei der Erst-Inbetriebnahme......

    Und: mit Regeltrafo sanft angefahren, immer wieder BIAS gemesssen, bis bei 230V hinter dem Trafo die Wechselspannungen stimmten.

    Sämtlich Messwerte an Vorröhre, 300B, und Umgebung passen mit Abweichungen, die dicke im Toleranzbereich liegen. Der BIAS steht bei 300mV wie eine "1"!!

    Jetzt baue ich definitiv ein und es geht an die Lautsprecher......

    Hallo Volker,

    die Platinen sind zügig angekommen. Danke!!

    Soweit der Bestand es hergab sind sie bestückt und probeweise im Austausch montiert. Die Russin hat eine schlanke neue Keramikfassung bekommen - und lässt sich wunderbar stecken.

    Okay sie sitzt etwas tiefer als die 300B und die Gleichrichterröhre, aber das stört m.E. optisch überhaupt nicht.

    Auf den Klang mit der steilen Vorröhre bin ich sehr gespannt an meinen Altec‘s.....

    Meinolf

    Ob kaputt, falsche Röhre, andere Pinbelegung...

    ...das wundert mich, da Björn Pinbelegung etc. garantiert sehr genau geprüft hat - und sie bei ihm ja auch höchst zufrieden läuft. Meine Pollinsendung kommt noch, ich werde berichten....
    Ansonsten habe ich den Aufbau/Umbau angefangen zu dokumentieren. Wenn alles läuft, zeige ich die Bilder.
    Ansonsten: bei Reichelt sind einige Bauteile "aus", und erste Ende Mai lieferbar.
    Das betrifft die 47uF/450V, die 12 Ohm Widerstände, den 18nF/250V Kondensator, und den 470nF Kondensator im 22,5er Rastermass.

    Meinolf

    ... das mag sein.
    Standby bei dem Konzept kann aber nur bedeuten, dass ein winziges Netzteil für die Digital-Abteilung und eine Standby-LED läuft.

    Was möglicherweise zu hören wäre, ist die oben angesprochene "Anfahrphase" der stromliefernden Komponenten (zig Tausend Mikrofarad Kapazität), das thermische Angleichen der Susy Eingangsstufe und vor allem der Leistungs-MOSFET auf den Kühlkörpern.


    Was den Unterschied zwischen ganz aus gegen standby machen soll, erschliesst mir elektronisch nicht so ganz.

    Wichtiger ist, dass Du mit der Endstufe glücklich bist. Und wenn es aus dem standbybetrieb mit 1 W schneller gut klingt, brauchst Du standby sicher nicht wegzuschalten.

    Meinolf

    ....bei Vorverstärkern (XP20, XP30,....) ist der Standby-Betrieb "lediglich" ein Wegschalten der Digitalelektronik und der Relais.
    Sowohl an der XP20 als auch XP30 gemessen, reduziert sich der Stromverbrauch um 2 Watt von ca. 24 Watt im Betrieb.

    Dabei bleibt der Stromfluss durch die Capmultiplier und die Stromversorgung des UPS Netzteils "online".


    20 Watt über 24 Stunden sind roundabout 0,5 kWh pro Tag, also ein Jahresverbrauch von ca. 180kWh was derzeit ca. 60 Euro Stromkostem im Jahr sind.


    Würde bei den angegebenen Werten tatsächlich auf 1-2 Watt im Standbybetrieb reduziert, würden die Capmultiplier unversorgt sein, und die Schaltung bis zur thermischen und elektrischen Stabilität "angeblich" 2 Stunden brauchen.
    Meine Ohren hören das nicht, und auch nicht die Ohren anspruchsvoller Besucher.


    Deshalb schalte ich Pass-Geräte - und auch die Nachbauten - erst ein, wenn ich tatsächlich Musik höre.

    Gruss Meinolf

    ...genauer heisst es im Servicemanual, dass das Subchassis kolbenförmig auf- und abschwingt, wenn das Subchassis nach unten gedrückt wird.

    Das hat volksmundlich (abwertend) den Begriff des Schwabblers bekommen, vielleicht auch an eine luftgefederte Automarke angelehnt??

    Trifft das wirklich nur auf MI`s zu, Meinolf?

    .....vermutlich ja. Vermutlich, weil ich es nicht systematisch mit anderen Systemen durchgetestet habe. Aber SPU, Kolibri und andere MC Systeme zeigten das Phänomen nicht.

    Was ich beim "Durchtesten" aber wahrgenommen habe, dass es mit der Stärke des Trafo's zunimmt, wenn die beschriebenen MI Syteme montiert waren.
    In dem oben beschriebenen Szenario war es eine KS-3 Aktivbox, die unmittelbar daneben stand, im zweiten Szenario ein XA-30.8 Ringkerntrafo ordentlichen Kalibers.

    Das einzige MM System - ein Vinylmaster silver - brummte auch nicht.

    Ob daraus der Schluss zu ziehen ist, dass die MI speziell brummempfindlicher sind, ist vermutlich nicht korekt, da die Stichprobe einfach zu klein ist und andere Parameter wie Kabelkapazitäten, Art des Armmaterials, Verkabelung etc. eine Rolle spielen.

    Mein Beitrag sollte nur zeigen, dass auch jemand anders diese Brummthematik "hat".....

    Glücklicherweise kann ich mit Systemen bedarfsweise wechseln, oder die Komponenten so stellen, dass es vermieden wird.

    Also eine im Prinzip empfindliche MI-Technik wäre mir neu.

    Ich betreibe zahlreiche MI`s, im Grunde fast nur noch MI`s, vor allem Soundsmith und ADC.

    Da brummt kein einziges!

    ....das habe ich jetzt mal getestet, und zwar mit Grado MI und Nagaóka MI und einem Pritchard System. Mein Thorens TD124 mit SME 309 Tonarm liefert ein brummfreies Signal, solange er ausreichend weit von MAGNETFELDERN entfernt steht.

    Stelle ich ihn in die unmittelbare Nähe eines Aktivlautsprechers (Trafo) brummt es leise und das Brummen nimmt ab, wenn sich der Arm vom Aktivlautsprecher entfernt. Gleiches wenn er in der Nähe eines grossen Ringkerntrafos betrieben wird.

    Das ist mit allen MI Systemen reproduzierbar. Der Motor des Thorens liegt jenseits des Plattenmittelpunktes (aus Sicht des Systems) und streut nur ein, wenn man über den Überhang hinaus schwenkt.

    Es scheint also doch eine gewisse Anfälligkeit zu geben. Aber sicher spielt die "Einzelfall Bedingung" eine Rolle.

    Meinolf

    jenseits des atlantiks hatte wohl jemand ein "erweckungserlebnis". der ein oder andere transistor-hörer könnten darüber ins grübeln geraten...


    ...nicht Röhre, nicht Transistor - was persönlich gefällt ist entscheidend. Und der Begriff Erweckung wird eigentlich gaaaanz woanders benutzt?

    ....was ich noch wichtig finde:
    Ralph muss eine unbequeme Entscheidung fällen. Lasst uns alle dahinter stehen, egal wie er sie fällt.
    Und: die Gastronomie hat überhaupt nichts zu lachen, auch denen gehört unsere moralische Unterstützung.
    Und ein letztes:
    bleib alle gesund, lasst Euch nicht vom Thema aufreiben, legt immer wieder mal eine Platte/Band/Cassette/CD auf und geniesst unser tolles Hobby und unseren Kontakt!

    LG meinolf