Posts by Arkadin

    Gute Wahl, so eins habe ich auch im Einsatz.

    Zur Klarstellung, diese Konstellation dient lediglich zur Befriedigung eines gewissen Spieltriebs. Kann funktionieren oder nicht - kann besser sein oder nicht :wacko:

    Wird funktionieren aber keinen Unterschied machen. Kanalgetrennte Phonostufen

    in 2 Gehäusen sind recht selten, kann mich eigentlich nur an den ML6 erinnern.

    Kanalgetrennte Netzteile im selben Gehäuse reichen allemal aus und selbst das

    ist nicht unbedingt nötig.


    Beide Phonos müssen wie auch der Arm geerdet werden, idealerweisse sternförmig.

    Weil vielleicht ein Hyper-USB-Kabel wirklich (ich weiß es nicht) keinen Unterschied macht, oder gar machen kann, bedeutet das ja noch lange nicht, dass das für alle Kabel, die sich in einer Anlage finden auch so sein muss. Siehe das Phono-Kabel bei MM.

    Genauso ist es. Diese Differenzierung fehlt einfach, auf beiden Seiten.

    Für den täglichen berufliochen Einsatz habe ich ein preiswertes Multimeter in

    der Werkzeugtasche, typischer Fall ist z.B. eine Fritzbox oder ein Switch

    tut es nicht, als erstes messe ich die Ausgangsspannung der Wandwarze.

    10% Messfehler heisst hier z.B. angezeigt wird 10,8 statt 12V, normalerweise

    eindeutig defektes Netzteil. Aufgrund einschlägiger Erfahrungen habe ich

    mir angewöhnt die releventen Bereich AC, DC und Widerstand öfters mal

    mit dem Fluke und einem Tisch-DMM zu verifizieren.

    Komischerweise sind nahezu immer die „Realisten“ die Spaßverderber. Warum wohl? Weil sie selber ihre Geräte einfach in die Ecke knallen und Beipackstrippen verwenden? Nein, sieht man sich Fotos ihrer Anlagen an so sind die auch penibel aufgestellt und verkabelt, dort soll es aber lediglich der Optik dienen. Der einzige Grund besteht darin, daß man sich viel leichter über „Esos“ und „Voodoo-Jünger“ lustig machen kann als über den Meßgerätefetischisten.

    Jetzt denk nochmal ganz in Ruhe darüber nach, DEN "Realisten" gibt es genausowenig

    wie DEN "high-Ender". Wer etwas von der Technik versteht nimmt z.B. ein von den Parametern

    passendes Kabel was sicher nicht die Welt kostet anstelle ein blumig beschwurbeltes

    wo der Name eines angesagten Hifi-Herstellers zum zigfachen Preis und unter völliger

    Ignoranz der Parameter und des Umfelds. Der eine hat für wenig geld eine exakt passende

    Lösung und der andere für viel Geld einen Markennamen draufstehen mit Zufallsergebnis.

    Ich werde nie verstehen, warum man eigentlich auf einen schönen Bericht über eine sorgfältige Aufstellung und Austarierung einer Anlage damit reagieren muss, dem Berichtenden mehr oder weniger unterschwellig oder auch direkt zu unterstellen, dass alles, was er da erlebt und hört und gemacht hat, Unsinn ist oder nicht sein kann.

    Das liegt sicher auch daran dass das gesamte Thema Tuning ziemlich polarisiert weil bei

    den extremen Rändern alles in einen Topf geworfen wird und auch bedingt durch die Menge

    an Bullshit die propagiert wird kein Laie mehr erkennen kann was sinnvoll ist und was nicht.


    Über die Sinnhaftigkeit einer sorgfältige Aufstellung von Plattenspieler und Röhrengeräten

    sollte es eigentlich keinen Zweifel geben, leider dauert es aber normalerweise nicht lange bis

    das dann auch auf Fritzboxen und Stecksosenleisten übertragen wird. Exemplarisch im anderen

    Forum zu beobachten, da fragt einer ob das Koaxkabel vor der Fritzbox relevant ist und sofort

    wittert ein Volldrahtdengler ein Geschäft und hat 2 Wochen später passende Fritzboxzuleitungen

    am Start.

    Zwischen 70 und 100 Euro bekommt man inzwischen schon wirklich brauchbare Geräte mit ebenso brauchbarem Zubehör

    Solange man sich auf die Basisfunktionen Spannung, Strom, Widerstand und Durchgangsprüfung

    beschränkt ja, für anspruchsvollere Messungen wenn das Teil auch noch Frequenz, Induktivität,

    Kapazität, True RMS usw können soll wird es eng.

    Wie hat einmal ein nichtdeutscher Kollege gesagt:
    Bei den Deutschen ist ordentlich ein im Vergleich zu anderen Sprachen sehr viel öfter benutzes Adjektiv. Fast zu allem und jedem kann ordentlich gesagt werden. War mir als Ausländer bis dato gar nicht aufgefallen.

    Im Englischen gibt es laut leo.org 16 Adjektive unterschiedlicher Beudeutung die

    mit "ordentlich" in entsprechend unterschiedlicher Bedeutung übersetzt werden können,

    es ist also wenig verwunderlich dass es entsprechend oft vorkommt. Keine Panik also,

    Du kannst Dich wieder entspannen.


    Das Wort habe ich hier durchaus mit Bedacht gewählt da es kein direktes auf Plattenspieler

    anwendbares Gegenteil gibt, oder was wäre ein unordentlicher Dreher? Ursprünglich wollte

    ich vernünftig schreiben aber ein vernünftiger Dreher ist meist recht unvernünftig im positiven

    Sinne.