Posts by Arkadin


    Gut formuliert und alles richtig!
    Es tut nichts zur Sache, aber ich war nicht genau genug, denn mit meiner Aussage, man fände dazu nichts im Datenblatt, meinte ich die 143. Da müssen wir Schuro glauben. Aber Namen sind Schall und Rauch, haben wir gelernt, und ob die Dinger nun 143 oder 123 im Namen tragen


    Wenn Du da Schuro glauben musst ist das Dein Problem, ich verlass mich da lieber auf den Hersteller als
    auf die Märchen von zufällig nichtmagnetischen Teilen.


    http://www.vishay.com/docs/31091/cmfnonma.pdf


    Der Preisunterschied zu den normalen CMF55 ist minimal, problematisch ist nur die Abnahmemenge.


    Aber irgendwie ist das hier wohl ein Kampf gegen Windmühlen, macht echt keinen Spass da Zeit und
    Energie in eine Sammelbestellung zu investieren.

    Der limitierende Faktor dürfte wohl bei den meisten die Größe sein.
    Eine Installation mit kleinerem Bass wäre mal interessant, oder eben
    ein Eckhorn das hinter den Hörnern verschwindet.

    Kennziffer 143 gibt's nicht im zugehörigen Datenblatt von Vishay Dale. Und, wie gesagt, von den CMF55 gibt es welche mit und welche ohne magnetische Endkappen. Findet man sogar was hier im Forum drüber.
    Sonst hast du sehr recht: Solche Pauschalaussagen wie von Peter gehören nicht in dieses Forum, sonst schreibt bald keiner mehr was...
    Alle Verallgemeinerungen haben doch eines gemein: selten hat das eine oder andere Extrem Recht! (hier: "überall Super-Rs verbauen bringt Klanggewinn" gegen "das kann man niemals hören")


    Ich wollte eigentlich nichts mehr offen zum Thema schreiben aber die Kennziffer 143 gibt es sehr wohl!
    In der alten Nomenklatur, erkennbar am Bindestrich war es CMF-55-143 und danach der Widerstandswert,
    in der neuen Nomenklatur ohne Bindestrich wird die 143 an die Bezeichnung angehängt, im Datenblatt
    als Special am Ende der Bezeichnuhng zu findent. Mit 143 nonmagnetic, ohne 143 magnetic, ist eindeutig
    definiert. Alle mir bekannten Distris, RS, Farnell, Digikey, Mouser usw hatten nur die magnetischen.

    Ich geh mal davon aus, dass keiner einen Unterschied zwischen den millionenfach in Verstärkern verbauten Draloric (http://www.partsconnexion.com) und den Dale CMF-55 143 im Blindtest hört. Gegenbeweise können gerne erbracht werden...


    Da frage ich mich schon warum ich mir die Mühe mache mit viel Zeitaufwand recherchierte Fakten zum Thema ins Forum zu
    stellen wo bisher nur nebulöse Information waren und günstige Quellen für diese Widerstände aufzutun wenn der Thread mit
    sowas zugemüllt und abgewürgt wird. Da kann man das ja gleich im Hifi-Forum diskutieren. Ist wohl besser das mit interessierten
    Mitbestellern per PN zu besprechen. Vielleicht findet sich ein Mod der den Thread vom Müll befreit?


    Zum Schuro-Angebot:
    Dale CMF-55 gibt's von vielen zu kaufen, die können dann auch unmagnetisch sein, müssen sie aber nicht. Und genau das garantiert Schuro einem... Und Garantien kosten Geld, wie wir aus der Schuldenkrise wissen..


    Genau das ist eben nicht der Fall, die sind dann unmagnetisch wenn man beim Hersteller unmagnetische
    ordert, eben mit Kennziffer 143 fur nonmagnetic. Andernfalls sind es eben die Standardtypen und die
    sind magnetisch, da gibt es keine Zwischenstufen oder Zufälle. Was Geld kostet sind die immensen Stückzahlen
    die man abnehmen muss, 5000 je Wert auf einer Rolle, die daraus entstehenden Lagerkosten und die Schwierigkeit
    überhaupt einen Distri zu finden der solche Kleinstmengen liefern will, 50 Rollen a 5000 Widerstände ist da
    keine Stückzahl... In dieser Nische arbeitet Schuro, mit selektieren oder Sonderanfertigungen hat das nichts
    zu tun, das gehört ins Reich der audiophilen Märchen.

    Der Austausch saemtlicher Widerstaende in einem Roehrenamp
    von mir mit den o.a. besagten 0,1%er von Reichelt brachte klanglich narda nichts!
    Es waren eingefaerbte Kohleschichtler verbaut!


    Sei froh dass es mit den Reichelt-Teilen nicht schlechter klingt als
    vorher oder das Ding nicht in Flammen aufgeht... :D

    Hab mal irgendwo gelesen, die würden speziell für Schuro gefertigt.
    Daher wahrscheinlich der Preis.



    Nein, die sind ein Standardtyp, einziges Problem ist die Mindestabnahme von 5000 Stück je
    Wert die ein Distri beim Hersteller ordern muss.

    ...naja, als "Plastiksondermüll" würd ich dieses Gerät gerade nicht bezeichnen - ob es mit einem Dragon mithalten kann, entzieht sich meiner Kenntnis. Wäre aber mal ein Vergleich wert...
    ...und hübscher wie ein Dragon ist er m.b.M. nach auch.


    [Blocked Image: http://knisi2001.web.fc2.com/xk-s9000-h.jpg]


    Diesen Vergleich hatte ich oft genug, damals war Aiwa in meinem Bekanntenkreis recht verbreitet, besonders das AD-F770 und
    das AD-F 650 oder 550? mit Drehtonkopf. 990er kenne ich nicht aus eigener Erfahrung allerdings war nach Aussage mehrerer
    Händler das manuell einzumessende 770 erheblich besser als das 990. Einer der 770er-Besitzer war damals einefleischter Fan
    und trommelte massiv für Aiwa und mehrere Freunde folgten dieser Empfehlung... Ergebnis war dass alle mit den Autoreversedecks
    dasselbe Problem hatten, der Drehtonkopf verstellte sich recht schnell und alle paar Wochen waren die Höhen weg und das Ding
    musste in die Werkstatt. Keiner behielt das Zeug länger als 2-3 Jahre, zumeist wurde dann ein BX125 oder ein Onkyo angeschafft.
    Was ich nie vergessen werde ist das Gesicht des 770er-Fan als er zum ersten mal ein Tape das ich mit dem Dragon aufgenommen
    hatte auf seinem Autoradio abspielte, dannach kam er regelmässig zu mir zum Aufnehmen... :D Diesen Plastiksondermüll, sorry
    aber dafür gibt es kein passenders Wort, auch nur annähernd in die Nähe eines Nakamichi oder anderen hochwertigen Decks stellen
    zu wollen ist reichlich abstrus, etwa so als wolle man einen Ferrari mit einem Opel Manta vergleichen.


    Zum Design schreibe ich lieber nichts, das billige und primitive Plastikdesign nimmt die heutigen Aldi-MP3-Anlagen vorweg.


    CAT5/6/7 sind immer Twisted Pairs mit ca. 100ohm Wellenwiderstand im Paar. Die Abschirmung geht in der Regel dann zusammen über alle 4 Einzelpaare. Verlegekabel ist starrer Leiter, Anschlußkabel Litze.


    Bei Cat6 und höher sind die 4 Paare einzeln geschirmt.


    wenn ich es richtig verstanden habe, ist direkt aufeinander klanglich besser aber nicht jeder verstärker kommt damit zurecht, weil sich dadurch die kapazität erhöht...


    Wie soll hohe Kapazität den Klang verbessern? Auf jeden Fall nebeneinander anordnen.

    Joachim Gerhard hatte gestern auf DiyAudio auch
    Dale RN60D empfohlen , angeblich unmagnetisch ,
    ohne High End Aufschlag für 10 Cent .


    Die RN60D sind laut Hersteller leider nicht unmagnetisch, ich bleibe bei den CMF55-143
    und versuche eine Quelle zu finden die keine astronomischen Mindeststückzahlen verlangt.
    Besteht evtl Interesse an einer Sammelbestellung?