Posts by Stefan Höppner

    Hallo Jo

    Meine Frage zur 6SN7 war rein interessehalber. Habe selbst einige 300B Verstärker gebaut und viele Eingangsstufen probiert. Eine direktgekoppelte 6SN7 habe ich bis jetzt nicht probiert. Da du in deiner Schaltung nur die Daten der Ausgangsröhre angegeben hast, habe ich einfach mal gefragt, wie du die 6SN7 angesteuert hast. Das Interessante an den 300B Verstärkern ist doch wie sie angesteuert werden! Kritik meinerseits an deiner Schaltung kann ich in meiner Frage nicht finden.

    Ist aber OK wenn du darauf nicht antworten möchtest.

    Gruß und viel Spaß mit den neuen Monos.

    Stefan

    Hallo Dietmar

    Die Trennfrequenzen der Vox Olympian liegen bei 70, 500, 5000 und 16000 Hz.


    @ hifidoc11 Viel einfacher als ich meinen Lautsprecher gebaut habe, kann man einen Lautsprecher nicht bauen! Kompliziert ist da nichts. Es macht nur Arbeit. Die Wege beeinflussen sich nicht.


    Ich habe hier geschrieben, weil ich den Eindruck hatte, dass natürliche Wiedergabe nur mit Hörnern möglich ist, die breit abstrahlen. Dieser Meinung bin ich nicht. Ich habe halt andere Erfahrungen gemacht. Ich glaube schon, dass ich das hier schreiben darf.


    @ Jürgen B Wenn du mal in der Nähe von Hannover seien solltest, bist du herzlich eingeladen meinen Kram anzuhören.

    Gruß Stefan

    Hallo

    Wenn ich klären will welchen Einfluss die Richtwirkung der Hörner auf die Natürlichkeit des Klanges hat, bleibt mir eigentlich nur der Weg 2 identische Systeme zu bauen, die sich nur in der Abstrahleigenschaft unterscheiden. Und auch dann bleibt es eine sehr subjektive Sache.

    Ich akzeptiere natürlich die Meinung, dass geringe Bündelung natürlicher klingt. Genauso würde ich aber auch akzeptieren, wenn jemand der Meinung ist, dass mehr Bündelung für besseren Klang sorgt.

    Mir gefallen die Cessaro und Avantgarde Acoustic Sachen auch nicht. Das hat aber nur damit zu tun, dass mir die tonale Abstimmung nicht zusagt. Beide Entwickler wären sicher in der Lage diese zu ändern. Wenn sie aber der Meinung sind, dass es so OK ist, ist nichts dagegen zu sagen. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Das man bei Cessaro jeden Treiber einzeln raus hören kann , ist mir nicht aufgefallen.

    Ich bin der Meinung, dass Kevin Scott einer der renommiertesten Entwickler im Hornbereich ist.

    Ich habe noch keinen Lautsprecher gehört, der natürlicher klingt als die Vox Olympian.

    Will ich einen tiefen Bass und akzeptiere, dass ein Horn nur im engen Frequenzbereich als Horn arbeitet, brauche ich 5 Wege!

    Gruß und schönes Wochenende Stefan


    PS: Wäre interessant gewesen zu erfahren wie eure Hörner aussehen.

    Hallo

    Immer wieder wird darauf abgehoben, dass Hörner ein möglichst breites Abstrahlverhalten haben sollen. Warum ?


    Gibt es Beispiele für Vollbereichshörner, die diese Anforderungen erfüllen ? ( Möglichst ohne DSP )


    Kann mir jemand das Abstrahlverhalten der Vox Olympian erklären?


    Womit hört Ihr ?

    Gruß Stefan

    Hallo Stefan,

    auch wenn es hier evtl. etwas OT wird. Ich halte das grundsätzlich auch für richtig, was du oben beschreibst. Den 'Testbericht' der Aries Cerat habe ich auch gelesen. Angeblich arbeitet als Treiber dort nur eine E280F, ohne Koppelkondensator und mit einem Zwischenübertrager. Laut Datenblatt liegt der Arbeitspunkt einer E280F aber bei ca. -2V :

    https://frank.pocnet.net/sheets/190/e/E280F.pdf

    Von daher frage ich mich, wozu die Cerat eine Eingangsspannung von 9V benötigt und ob der grösste Teil davon nicht einfach verbraten wird, wie du es oben als ungünstig beschrieben hast.

    VG Jürgen

    Hallo Jürgen

    Du hast recht. Das verstehe ich auch nicht. Werde vielleicht mal einen Leserbrief schreiben.

    Danke für den Hinweis.:thumbup:

    Gruß Stefan

    Hallo

    Die Gainarchitektur beschreibt die Spannungsverstärkung der gesamten Kette. Also vom Tonabnehmer bis zum Lautsprecher. Dabei sollte die Quelle eine Ausgangsspannung liefern, die mit etwas Reserve in der Lage ist die Vorstufe voll auszusteuern. Die Vorstufe sollte dann die Endstufe nahezu voll aussteuern können. Die Endstufe muss dann genügend Spannung abgeben , um den Lautsprecher sehr gut mit Leistung zu versorgen. Dabei sollte " ein " Lautstärkeregler ausreichen um den Pegel der Aufnahme der gewünschten Abhörlautstärke anzupassen. Eigentlich eine ganz banale Angelegenheit.

    Häufig Ist es aber so, dass die Gesamtverstärkung der Elektronik viel zu hoch ist. Wenn ich eine Phonovorstufe, die mir mit meinem Tonabnehmer im Ernstfall 3 Volt gibt, mit einem Vollverstärker kombiniere, der zur Vollaussteuerung 200mV braucht, habe ich was falsch gemacht.

    Baue ich nun eine Kette aus Röhren und Hörnern , die wie in diesem Faden beschrieben, 3 Wege hat und aktiv seien soll, muss ich also 3 mal eine passende Spannungsverstärkung hinbekommen.

    Ich muss mich also fragen wieviel Gain jedes Chassis braucht um einen ausgeglichenen Frequenzgang zu erhalten, ohne dass ich mit Potis oder Spannungsteilern viel Leistung verbrennen muss. Hier wurde erwähnt, dass ein 116 dB Chassis mit einer 811 angesteuert wird. Um den Pegel dieses Weges den anderen Wegen anzupassen, muss dann 99 % der Leistung verbrannt werden.

    Auf dem Weg vom Tonabnehmer zum Lautsprecher sollte die Spannungsverstärkung so gewählt werden, dass alle Röhren im linearen Bereich ihren Kennlinien bleiben und unterhalb ihrer maximalen Verlustleistung arbeiten. Auch wenn es mal laut wird. Die Ketten von Thomas Mayer sind nach diesem Prinzip aufgebaut und es scheint so, als ob Aries Cerat es auch so macht.

    Gruß Stefan

    Hallo zusammen

    In meinem Beitrag 233 habe ich die Wichtigkeit der Gainarchitektur einer Kette aus Röhrenverstärkern und Hornlautsprechern betont.

    In der letzten image hifi testet Ekkehard Strauss den Aries Cerat Genus. Zweifellos einer der Tester mit technischem Sachverstand. Ich zitiere : Die Verstärkerschaltung verfügt über recht geringe Gainwerte. Die Gesamtverstärkung einer Aries Cerat Kette ist so auf die einzelnen Komponenten verteilt, dass maximale Störarmut gewährleistet ist.

    Nun wird beschrieben, dass ein Digital-analog-Wandler mit 9 Volt Ausgangsspannung für den Test genutzt wurde.

    Dann schreibt Herr Strauss: Der Genus jedoch verfügt über eine so geringe Eingangsempfindlichkeit, dass die 9 Volt Ausgangsspannung hier für eine optimale praxisgerechte Gaingesamtbilanz sorgen. Die einzelnen Gainstufen werden dabei so genutzt, dass in der Summe eine sehr hohe Nebengeräuscharmut zu verzeichnen ist.....

    Der Mann spricht mir aus der Seele! Wenn man selbst eine Kette aus Röhren und Horn baut, ist die Gainarchitektur einer der wichtigsten Aspekte des Konzeptes.

    Gruß Stefan

    Hallo Detlef

    Das kann ich nicht bestätigen. Brumm und andere Nebengeräusche müssen nicht sein, auch mit AC geheizten 2A3 sind meine Endstufen leise. Meine 300B brauchten etwas Aufwand in der Heizung um still zu sein. Ansonsten reichen ganz normale CLC Siebketten für die Betriebsspannung.

    Wichtig ist allerdings die Gainarchitektur der Kette und niederohmige Ausgänge der Phono und des Vorverstärkers.

    Gruß Stefan

    Hallo

    Die 5842 sollte eigentlich eine brauchbare Röhre für eine Phono Vorstufe sein. Relativ hohes µ und ein geringer Innenwiderstand. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es schwierig ist leise Exemplare zu finden. Meine Phono war IT gekoppelt mit passiver RC RIAA . Klang gut. Leider nerven die 5842. Die D3A kann das bedeutend besser.

    Gruß Stefan


    Wenn jemand 5842 sucht, ich habe noch 20 Stück

    Morgen Günter

    Sind in deiner Endstufe gute Übertrager verbaut, würde ich alles so lassen wie es ist. Theoretisch macht es natürlich Sinn einen bandbreitenbegrenzten AÜ zu verwenden. Aber ist der Effekt auf den Klang wirklich relevant? Ich habe in meinem System für den MT lange billige, kleine Hammond AÜ`s benutzt. ( Ist eine 2a3 Endstufe , auch über line level gefiltert ) . Als Lundahl dann den LL2766 anbot, habe ich diesen eingebaut. Der Effekt war gleich null. Ich will damit nicht sagen, dass der LL2766 nicht besser wäre als der Hammond 125 , aber im Übertragungsbereich von 1500 - 8000Hz, ist kein Unterschied zu hören.

    Hast du in deiner Endstufe billige AÜ´s und möchtest andere probieren, kannst du ja nach "kleineren " Trafos schauen.

    Gruß Stefan