Posts by Stefan Höppner

    Hallo

    Natürlich Ist das NFB hier für die RIAA zuständig. Trotzdem sorgt es besonders im Bereich unter 100Hz auch für eine Verringerung des Klirr. Die Verstärkung ist hier im Bassbereich 100 mal höher als im Hochtonbereich. Das heißt , dass die 12ax7 im Bereich ihrer höchsten Verstärkung arbeiten muss.

    Das führt zu hohen Verzerrungen. Ein kleinerer R17 würde zu geringeren Verzerrungen führen. Im Shure ist dies aber nicht der Fall, weil 7,5 MOhm quasi keine Rückkopplung zulassen.

    Habe mal geschaut, ob ich einen Schaltplan finde in dem ein so hoher Widerstand verwendet wird. Habe keinen gefunden. Üblich sind hier 2 MOhm.

    Wie Martin weiter oben schon geschrieben hat ist der Ausgangswiderstand bei 1kHz 5k. Ich tippe mal, dass er im Bass deutlich höher ist und im Hochton deutlich niedriger liegt. So einfach auszurechnen ist das nicht. Aber selbst wenn er konstant 5 k wäre, würde ich das nicht so aufbauen. 0,3mA sollen hier die Rückkopplung , das Kabel , den Lautstärkeregler und die Eingangsstufe des nächsten Verstärkers treiben!!!! Wenn das mal gut geht.

    Auch die erste Stufe hat durch die sehr geringe Gittervorspannung das Problem nicht besonders übersteuerungsfest zu sein. Sicher sind die Signale des TA`s im mV Bereich, Störungen auf der LP darf es dann aber keine geben.

    Dies war jetzt mein letzter Beitrag zu diesem Thema.

    Gruß Stefan

    Hi Bernie

    Wie meinst du das mit dem Ausgangskondensator ? Weil der Ausgang hochohmig ist, darf der C klein sein? So weit reicht mein wissen dann nicht um das zu verstehen. Wie hochohmig ist der Ausgang?

    Was mir noch aufgefallen ist, sind die 7,5 Meg Ohm in der Gegenkopplung. Das ist R17! Wieviel NFB kommt im Bassbereich an, wenn ich dort 7,5 Meg Ohm einsetze? Ich würde mal sagen nichts. Vielleicht wollten ja die Entwickler den frühen Bassabfall, den der Ausgamgskondi verursacht damit kompensieren! Nur steigen damit die Klirrwerte in diesem Frequenzbereich sehr stak an.

    Das Netzteil hat meiner Ansicht noch einen Widerstand und einen Kondensator vor der ersten Verstärkerstufe verdient. Ich würde die Siebkette außerdem kanalgetrennt aufbauen.

    So geht es bei gleichem Aufwand besser.

    Gruß Stefan

    Hallo

    Sind ja nun 145 Beiträge über den Shure M 65 ohne das etwas über die Schaltung gesagt wurde.

    Einiges daran finde ich der heutigen Zeit nicht mehr angemessen.

    Die 12AX7 bekommt hier einen Kathodenwiderstand von 1k . Wenn ich richtig gelesen habe macht das einen neg. Gittervorspannung von0,3 V. Das sind dann also 0,3mA am Ausgang !!! ;(;( Lange Kabel würde ich damit nicht treiben.

    Der Output Kondensator hat 0,05 µF ! Wenn die Eingangsimpedanz der nächsten Stufe 1 Meg Ohm beträgt ist das kein großes Problem. Ist sie aber nur 100k, beginnt der Frequenzgang ab ca. 200 Hz zu sinken. Bei 20Hz sind das dann ca.- 5dB. Wie hoch ist eigentlich die Ausgangsimpedanz des M65?

    Shure gibt 5k an! Stimmt das? Oder verändert sich die Ausgangsimpedanz, bedingt durch die aktive Riaa hinter der 2. Stufe, mit der Frequenz? Vielleicht kann einer der Röhrenspezialisten dazu etwas sagen.

    Die 12AX7 ist gut für 250 Volt an der Anode . Warum läuft sie hier nur mit 100Volt ? Verstehe ich nicht.

    Hoher Innenwiderstand der Röhre, warum kein Kathodenkondensator?

    Am coolsten finde ich aber den Endbrummer der AC Röhrenheizung. Warum keine Gleichspannung?

    Die Sache mit dem Einweggleichrichter hatten wir in einem anderen Faden schon. Naja, wenn das ganze Teil mit 1,2mA läuft.

    Gruß Stefan

    Hallo

    Fast jeden Lautsprecherentwickler als Depp zu bezeichnen ist schon gewagt. Ich gehe mal davon aus, dass die Entwickler, die im gehobenen Segment Lautsprecher entwickeln sehr viel mehr Ahnung haben als 99 % der Leute hier. ( Auch wenn ich mich jetzt hier unbeliebt mache !)

    Natürlich ist ein aktiver Lautsprecher fast immer die bessere Lösung. Warum? Unter anderem, weil er sich leichter an die heimischen Bedingungen anpassen lässt. Kann mir gut vorstellen, dass die Entwickler das auch wissen. Warum sind dann 95% aller verkauften Lautsprecher passiv?

    Wenn es nicht zu teuer werden darf, sehr ich noch ein, dass passive Lautsprecher gekauft werden.

    Aber wird viel Geld ausgegeben,

    muss man sich schon fragen ob der Entwickler wirklich der Depp ist.

    Gruß Stefan

    Hallo zusammen

    Wie wäre es damit?IMG_20190522_154208.jpg

    Habe ich vor 8 Jahren mal erworben. Schalter sind eingebaut. Habe mich dann aber für einen Sowter entschieden. Allerdings habe ich 2 mono Elma Schalter verwendet.

    Der TVC sitzt vor dem Gitter einer 6n30p-dr . Als AÜ verwende ich einen LL1692A 3,5 : 1

    Der Silvercore schaltet in 3dB Schritten, was manchmal etwas grob ist. Klanglich ist der Sowter etwas " frischer " als der Silvercore der schon etwas zu rund klingt.

    Gruß Stefan

    Hallo

    Wenn ich mir vorstelle ich würde eine 300B bauen, hätte lange nach historischen Teilen gesucht vielleicht ein paar original We Trafos, Kondis oder Wiederstände zur Hand, würde mich im Schaltungslayout an WE, Shindou, oder Uchida orientieren und dann noch so löten können wie Bernie es tut, ja dann würde ich auch in die Versuchung kommen nach original WE Röhren zu suchen.

    Wenn man dann noch den Plan hat ein Paar Line Magnetic Hörner zu erwerben, dann bleibt einem quasi nichts anderes übrig als in den sauren Apfel zu beißen und die komplett überhöhten Preise zu bezahlen. Oder kann sich jemand von euch vorstellen in einen solcher Verstärker Thomas Mayer 300B`s zu stecken? Wenn historisch, dann richtig.

    Gruß Stefan

    Das absolute ist immer das von allen kommerziellen Zwängen befreite Produkt. Gebaut mit dem besten verfügbaren Material. Konzept, immer angelehnt an die Erfordernisse der Endröhre.

    Das wird, für jeden etwas anderes darstellen.

    Also hier geht es ja um die 300b. Hat eine WE 300b andere Erfordernisse als eine Psvane 300b und wenn ja, wie unterscheiden sich diese Erfordernisse?

    Ist das so zu verstehen, dass nur eine WE 300b den besten verfügbaren Materialien gerecht wird.

    Wie würde ein von allen kommerziellen Zwängen befreites Produkt für dich aussehen?

    Wenn du könntest wie du wolltest , was würdest du bauen?

    Gruß Stefan

    Ja, wenn man es mit dem absoluten misst, also mit dem, was wirklich geht, ist vieles halt nur OK, nicht mehr.

    Morgen

    Frage mich, was das " Absolute " seien soll ! Was geht denn wirklich ? Gibt es da Beispiele ?

    Gruß Stefan

    Sorry nochmal was zum LED Biasing. Habe meine Phono ( D3a, IT, D3a ) lange mit LED`s betrieben.

    Dann umgebaut auf kondensatorüberbrückten Widerstand. Danach war das Teil "deutlich" lauter!!!

    (Die Gittervorspannung ist natürlich gleich geblieben ) Habe im Netz auch die Info gelesen, dass LED quasi einem überbrücktem Widerstand entspricht. Also keine lokale Gegenkopplung. Warum war meine Phono nach dem Umbau lauter? Ändert sich der Innenwiderstand doch? Bei IT Kopplung ja nicht ganz unwichtig. Habe ich vielleicht durch die Änderung die Riaa verbogen?

    :sorry::off:

    Bleibt gesund Stefan

    Hallo zusammen

    Falls jemand auf die Idee kommen sollte die Teile selbst bauen zu wollen, ich habe ein Paar

    18Sound NSD 1460 N ( Das sind die Chassis, die in der Max2 stecken) samt passenden Hörnern im Angebot. Will aber ehrlich sein, wenn nicht alles stimmt, können die ganz schön garstig werden.=O

    Was ich an der Max 2 sehr gut finde ist, dass hier wirklich was geboten wird fürs Geld. Die Chassis plus Hörner und Frequenzweichen würden bei Strassacker ca. 2000 Euro kosten. Nun könnten wir den Ahoi Jürgen mal fragen was diese Gehäuse kosten würden, wenn man sie beim Schreiner bauen lassen würde. Sicher 1000 Euro pro Stück. Wenn ich mich nicht irre, geht ein Paar Max2 für 7000 über den Tresen. Auch wenn der Hersteller sicher bessere Preise als wir bekommen wird, finde ich diese Box sehr preiswert.

    Klar, der Frequenzgang im Übernahmebereich ist nicht so toll. Aber wenn der Klang gefällt, hat der Käufer alles richtig gemacht.

    Gruß, schönen Abend und bleibt gesund

    Stefan

    Morgen zusammen

    Habe mal ne Frage zum LED Bias. Wie verhält es sich mit dem Innenwiderstand der Röhre , wenn ich statt eines Widerstandes samt Kathodenkondensator mit einer LED von der Kathode auf Masse gehe?

    Gruß Stefan