Posts by Stefan Höppner

    Morgen Bastel-Klaus:)

    Wenn ich in meinen Verstärkern oder Lautsprechern etwas ändere, vergleiche ich hinterher natürlich auch. (geht ja nicht anders) Nur , und da muss ich Rüdiger voll zustimmen, kann das zu einem endlosen Spiel werden. Ich habe nicht viel Ahnung von Elektronik oder Hörnen, deshalb beschränke ich mich auf einfache Schaltungen . Gründlich Analysen, die auf Messwerten basieren, kann ich nicht durchführen. Auch kann ich nicht beurteilen, wie sich unterschiedliche Messwerte klanglich auswirken.

    Was ich aber zB bewerten kann ist, wie der selbe Lautsprecher sich verhält, wenn er statt passiv , aktiv angesteuert wird. Und da sach ich mal, Letzteres ist deutlich besser. Dazu ist es für den Leien auch einfacher umzusetzen. Könnte jetzt noch viele Beispiele bringen, die, von jedem nachvollziehbar, die bessere Lösung sind, aber kaum umgesetzt werden.:(

    Die Technik ist aber nur ein Aspekt bei der ganzen Geschichte. Das kann man lernen.

    Aber woher weiß ich was ich hören möchte ? Kann das Live Erlebnis da der Maßstab sein? Ich glaube nicht. Hier hilft nur viel Erfahrung. A B Vergleiche, bei denen man ein paar Minuten hört und dann entscheiden soll, halte ich für sinnlos. Der erste Klangeindruck täuscht oft.

    Die Ketten, die für mich am schönsten klangen, sind alle von sehr erfahrenen Entwicklern zusammengestellt worden.

    Gruß Stefan

    Hallo Klaus

    Ich bin nicht sauer. Warum auch ? Bis jetzt läuft der Faden doch ganz zivilisiert ab.:)

    Mein erster Beitrag war wohl " etwas " überspitzt formuliert:sorry:

    Ich möchte hier auch niemanden für die Wahl seiner Komponenten kritisieren. Das Hobby soll Spaß machen und das Forum schließe ich da mit ein. Ich möchte nur meinen Standpunkt klar machen.

    Und der ist: Warum bewerten wir ( und ich schließe mich da ein ) Komponenten nach ihrem Klang?

    Warum kommt hier viel zu selten die Frage: Macht das Sinn was ich jetzt tue, baue oder kaufe ?

    Klangeindrücke täuschen oft und sie schmelzen wie Vanilleeis auf der Fensterbank. Ist es nicht eine viel bessere Idee sich zu informieren ( ich meine damit nicht nach dem Klang zu fragen), Dinge zu hinterfragen, seine Schlüsse zu ziehen und dann zu entscheiden? Ich möchte das noch an einem Beispiel deutlich machen. Hier gab es einen Faden über einen Phonovorverstärker. Das Teil hat einen Ausgangswiderstand, der sich mit der Frequenz stark ändert. Im Bass 30k in den Höhen ( ich glaube ) es sind 5 k ! Nach Aussage des Besitzers klingt das Teil toll. Kann sein!!! Trotzdem wäre es für mich undenkbar diesen Verstärker zu bauen oder zu kaufen, wenn die nachfolgende Stufe nicht mindestens einen MegOhm Eingangswiderstand hat. ( Sowas gibt es heute quasi nicht mehr)


    Eine Kette besteht quasi nur aus Kompromissen. Man könnte doch damit anfangen einen nach dem anderen wegzuräumen! Das ist oft ohne großen Aufwand möglich. Ob man das dann sofort hört, ist erstmal egal.

    Gruß Stefan

    Wobei ich es mir nicht einfach vorstelle dein 5Wege System mechanisch exakt zeitrichtig einzustellen. Wie hast du das denn bewerkstelligt?

    Es ist auch die Frage ob das wirklich so nötig ist. Ich habe schon einige Systeme mit fixer Chassipositionierung gehört, die so ganzheitlich und aus einem Guss klangen, daß eine Verbesserung nur sehr schwer vorstellbar ist.

    Hallo Rüdiger

    Ich gebe dir Recht. Ich habe es mit Arta gemacht. Zuerst habe ich die Entfernung der Membranen zum Hörplatz mit einen Laser gemessen. Danach den Frequenzgang im Übernahmebereich der Chassis. Der Bereich, der bei Verpolung eines der Chassis die größte Auslöschung im Übernahmebereich zeigt, ist der, der zeitlich richtig ist. Man kann natürlich auch die Sprungantwort messen. Ist aber bei großen Lautsprecher ohne Schalltoten Raum kaum machbar.( Wenigstens für mich.

    Mein Regal mag optisch nicht der Hit sein, bietet mir aber die Möglichkeit jedes Chassis mit Leichtigkeit zu verschieben.

    Bei der Frage ob das wirklich nötig ist, schließt sich jetzt der Kreis zur Frage der Klangbewertung.

    Oder einfach gesagt, hört man das? Wenn ich die Möglichkeit hätte zu wählen, würde ich den Lautsprecher nehmen , der diese Möglichkeit eröffnet. Es wäre für mich der bessere Lautsprecher.

    Gruß Stefan

    Das Abstimmen der Kette ist natürlich nicht auf den Lautsprecher beschränkt. Ich habe meinen Phonoverstärker selbst gebaut. Eine tonale Feinabstimmung ist sehr einfach und ohne Nachteile durch das Verbiegen der Riaa möglich.

    Wenn man nun nicht selbst bauen will, kann man ja eine Vorstufe kaufen, die diese Möglichkeit bietet .

    Thöress hat sowas im Programm. Das wäre eine Phono, die ich unabhängig vom Klang als sehr gut bezeichnen würde.

    Gruß Stefan

    Hallo

    Ich glaube wir missverstehen uns da . Klar gibt es diverse Hersteller, die ihre Chassis nicht auf einer Ebene anbringen. Das hat aber wieder zur Folge, dass das Signal nur an einem definierten Platz einigermaßen zeitgleich ankommt. Es kann aber sein, dass zB der Bass genau an diesem Platz suboptimal klingt. Jetzt kann ich natürlich anfangen den Raum auf der Lautsprecher abzustimmen. Einfacher ist es aber, wenn ich den Lautsprecher auf den Raum abstimmen kann. Eine weitere Lösung wäre Mittelhochtoneinheit und Bass in zwei getrennte Gehäuse zu setzen. Beides wird aber bei vielen Lautsprechern nicht gemacht.

    Gruß Stefan

    Ich dachte du beziehst dich auf die Einstellbarkeit bestimmter Frequenzbereiche bei Aktivboxen.

    Morgen Rüdiger

    Dann war das ein Missverständnis !

    Aber natürlich haben Aktivboxen klare Vorteile , wenn es darum geht den Klang an den Raum und den eigenen Geschmack anzupassen.

    Nur kauft die Dinger niemand.

    Gruß Stefan

    Leider keine so gute Idee. Es gibt nur ein optimales Phasenverhalten von Mehrwege HiFi Lautsprechern, jegliche Einstellbarkeit entfernt sich dann von diesem Optimum.

    Also entweder(Königsweg)den Lautsprecher nehmen der passt oder die Tonalität vor dem Lautsprecher anpassen.

    P.S. Der einzige HiFi Jounalist der mich jemals beeinflußt hat war Jürgen Egger.

    Morgen

    Das Zeitverhalten eines Mehrwegelautsprechers ist von der Hörposition abhängig. Deshalb baut zum Beispiel Wilson seine Lautsprecher so, dass sie sich die Treiber verschieben lassen. Living Voice übrigens auch. Meiner Ansicht nach für hochwertige Systeme unverzichtbar.

    Gruß und schönes Wochenende Stefan

    Geht das vielleicht auch ohne DSP? Nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen ein DSP in der Kette. Jeder so wie er mag.

    Wenn ich die Möglichkeit hätte zwischen 2 Lautsprechern zu wählen, die beide auf dem selben Qualitätsniveau liegen, dann nehme ich doch den, der mir erlaubt die Tonalität und das Zeitverhalten

    so abzustimmen wie es mir gefällt. Ich bestimme also den Klang selbst.

    Gruß Stefan

    Unser Zentrales Nervensystem macht mit uns was es will. Deshalb sagt unser Klangeindruck nichts über die Qualität eines Gerätes aus. In einem anderen Faden geht es um China - Röhrenverstärker.

    Das diskutierte Teil stellt nichtmal die richtige Heizspannung für die Endröhre bereit. Ist das ein guter Verstärker, nur weil einige Leute den Klang loben?

    Gibt es ( unabhängig von Messwerten ) Kriterien, die eine Komponente als sehr gut kennzeichnen?

    Gruß Stefan

    Die Oris habe ich eigentlich nur gekauft um zu probieren ob ich die in meinem Raum auch stellen kann. Haben damals beide zusammen 640 Euro gekostet. Habe dann 2 StereoLab bestellt. Das ist gründlich in die Hose gegangen. Weil die Oris gut funktionieren bleiben sie jetzt. Laufen bei mir ab 130Hz. Muss sie aber noch zum Lackierer bringen.

    Gruß Stefan