Posts by Stefan Höppner

    Hallo Heiti, hallo Martin


    Vorsicht OT!


    Habe in meiner Phonovorstufe (D3A 1. und 2. Verstärkerstufe, RC RIAA, trafogekoppelt) RK, CK, LED, und Akku´s , diese in Reihe vor dem Gitter der ersten Stufe , als auch am unteren Ende der Sekundärseite des ersten IT probiert. CK ergaben die höchste Verstärkung und die geringsten Störgeräusche.


    Alle tonalen Veränderungen, die diese Maßnahmen bringen, sowie deren Bewertung, hängen vom Rest der Kette ab, lassen sich nicht verallgemeinern und auch leicht durch andere Maßnahmen erzielen bzw. ausgleichen.


    Einen Versuch mit Akku´s würde ich mir aus heutiger Sicht sparen.


    Gruß Stefan

    Hallo Frank, hallo Stefan


    danke für die schnelle Antwort.


    Habe meine Frage etwas undeutlich gestellt und möchte sie deshalb besser erläutern. Beim Schneiden der Schallplatte werden die tiefen Frequenzen abgeschwächt und die hohen verstärkt. Um den beim Aufzeichnen veränderten Frequenzgang zu entzerren, wird im Verstärker spiegelbildlich gearbeitet. Tiefe Frequenzen werden angehoben, hohe werden abgeschwächt. (Wenn ich das richtig verstanden habe) Dafür sind im FAT die Wiederstände R8 und R4 sowie die Kondensatoren C6 und C5 zuständig.( Innenwiderstand der ersten Verstärkerstufe, R 12 und R11 beachte ich jetzt mal nicht) Würde nun gerne wissen, ob es möglich ist die Entzerrung so zu ändern, das ein Abfallen des Frequenzganges im Bass wenigstens teilweise ausgeglichen werden kann. Oder anders ausgedrückt, welchen Wiederstand oder Kondensator muss ich wie ändern, um den Bass stärker anzuheben als es der Riaa Kennlinie entspricht.
    Gruß und gute Nacht Stefan

    Hallo,


    kann Frank nur zustimmen. Ich habe hier sehr viel gelernt und möchte mich für die, auch für einen Nichtfachmann verständlichen Erläuterungen bedanken.
    Habe mal eine vielleicht dumme Frage: Wenn der von Matthias in Beitrag 28 gezeigte Frequenzgang wirklich zutrifft und ich den Eindruck habe, die Vorstufe liefert zu wenig Bass, wie müsste ich die RIAA Entzerrung umstricken, um diesen Mangel wenigstes teilweise zu kompensieren?


    Gruß Stefan

    Hallo Micha,


    wie weit spielt Dein D 1400 nach oben? Er müsste bis 10000 Hz gehen. Der 500a unterscheidet sich vom 900a dadurch, dass er weiter unten einsetzbar ist. Wenn ich mich nicht irre, bis 2500Hz. Das brauchst Du doch nicht. Der 900a verabschiedet sich laut Fostex Messung ab 5000Hz. Das macht Dir das Leben in Bezug auf die Frequenzweiche leichter. Ich habe lange mit dem T90a gespielt. Er sollte ab 10000Hz eingesetzt werden. Das funktioniert quasi nicht, weile er dann barbarisch steile Filter braucht. Ich würde mir an Deiner Stelle einen HT suchen, der sich von selbst ab 10000Hz verabschiedet.
    (Die Frequenzgänge, die Fostex angibt, habe ich in meinem Raum nicht messen können. Der Preiß, den Fostex für den 500a aufruft, ist grenzwertig)


    Gruß Stefan

    Hallo Paul,


    im Beitrag 593 schreibst Du: " wenn ich wüste, wie ich diese Faktoren berücksichtigen könnte, wäre es einen Versuch wert." Ich möchte jetzt versuchen zu erklären, wie diese Faktoren berücksichtigt werden können. Die Auswirkungen auf den Klang erachte ich als unwichtig.


    Du betreibst einen Lamm LP2.1, dieser hat einen Ausgangswiderstand von 2500 Ohm. Dieser Verstärker sollte mit einem Vorverstärker kombiniert werden, der einen Eingangswiderstand von mindestens 25000 Ohm aufweist. Also ein Verhältnis von 1 zu 10.
    Da ich nicht weiß, welche VV Du betreibst, nehme ich den Spectral DMC-30SV als Beispiel. Dieser hat einen Eingangswiderstand von 13700 Ohm. Ich würde es nicht als sinnvoll erachten beide Geräte zu kombinieren, egal wie es klingt. Auch Dein BAT, Ausgangswiderstand 2000 Ohm würde nicht passen. Die Teile aus Beitrag 593 würden alle gehen.


    Ich weiß nicht welche Tonabnehmer Du mit welchem Trafo am Lamm betreibst, aber nehmen wir mal an, das bei sehr laut ausgesteuerten Passagen 2 Volt an den Hochpegelvorverstärker geschickt werden. Der Spectral hat einen Verstärkungsfaktor von 6,5. Er macht also aus deinen 2 Volt mehr als 12 Volt, die er an Deine Endstufen gibt. Schau mal nach, wieviel Volt Deine Endstufen zur Vollaussteuerung brauchen. Sicher keine 12 Volt.


    Natürlich funktionieren beide Geräte miteinander und vielleicht klingt es gut, aber ist das wirklich sinnvoll?


    Du bist Sammler von sehr hochwertigen Hifi-Teilen, wäre es da nicht schlau sich das Wissen über die Kombination dieser Teile anzueignen? Herr Lamm weiß sicher auch, das sein LP2.1 einen viel zu hohen Ausgangswiderstand hat. Er weiß aber auch, wer seine Geräte kauft.


    Gruß Stefan

    Hallo Martin,


    ich finde die TentLabs Teile ganz prima. Meine 300BXLS ist damit totenstill. Rauschen kann ich nicht vernehmen. Wie macht sich der Deiner Ansicht nach nicht so gute Siebfaktor bemerkbar?


    Als ich meinen Aa Vorverstärker gebaut habe, war mir die Schaltung, die Thomas Mayer einsetzt, noch nicht bekannt.(Ich vermute Dir auch noch nicht) Heute habe ich keine direkt geheizten Röhren mehr im Vorverstärker oder als erste Verstärkerstufe. Für eine 300B finde ich diese Schaltung, ich drücke es jetzt mal vorsichtig aus, ungeeignet. Selbst bei kleineren DHT`s würde ich nicht so viel Leistung verbraten wollen.


    Habe ich es richtig verstanden, dass Du mit neg. Gittervorspannung eine aktive Gittervorspannung meinst? Wenn ja, finde ich, dass diese den Klang sehr "hart" macht. Ich setze sie nur in meinem Bassverstärker ein. Für den MHT gefällt mir diese Variante klanglich nicht.
    Gruß Stefan

    Hallo Mike,


    nein diese Teile kenne ich nicht. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, setzt Du sie auch in Deiner Vorstufe ein! Die 01A ist eine Röhre mit hohem Ri. (10000 Ohm) Hat Deine Vorstufe einen entsprechend hohen Ausgangswiderstand, oder nutzt Du einen Step down Trafo?
    Für die Heizung einer meiner Endstufen benutze ich TentLabs Teile. Bin sehr zufrieden damit. Machen den Verstärker sehr still.


    Martin, kannst Du einem Unwissenden erklären, wie eine DHT an der Kathode richtig beschaltet wird?


    Gruß Stefan

    Hallo Mike,


    danke für die schnelle Antwort. Die RS 242 ist eine Röhre, die ich bis jetzt nicht kannte. Du schreibst, dass Du Deinen AÜ auf 50mA hast auslegen lassen. Mit wieviel mA läuft die RS 242? Wie bewerkstelligst Du die Gleichrichtung der RE 134 Heizung. Ist ja auch eine direkt geheizte Triode und als erste Verstärkerstufe besonders kritisch in Sachen Brumm. Hatte mal einen Vorverstärker mit einer Aa und habe diesen nur mit Batterieheizung ruhig bekommen.


    Gruß Stefan

    Hallo Elysio,


    ich stimme Dir in allen Punkten zu. Ich meine aber, dass es auch ohne DSP möglich ist, die von Dir aufgeführten Punkte zu erfüllen. Kann sein, dass es in Bezug auf Phase, Impulsverhalten und Frequenzgang nicht optimal ist. Aber was ist schon optimal. Ich bin in Sachen Electronic und Elektroakustik absoluter Nichtswisser und würde nicht behaupten ein optimales System bauen zu können.
    Mein System hat nicht 4 sondern 5 Wege. Ich baue daran seit ca. 4 Jahren. Angefangen habe ich mit 2 Wegen passiv. Also etwas, was man im Netz sehr oft sieht. 15ner Bass und Horn ab ca, 1000Hz. War meinem Breitbänder (8ter PHY) im Resogehäuse in fast allen Punkten unterlegen. Der erste Schritt in Richtung mehr Klang war, den Lautsprecher über ein line level Filter vor den Endstufen, aktiv anzusteuern. Dieses Gebilde habe ich dann soweit gebracht, das der Frequenzgang gerade war. Zeitrichtigkeit ist einfach durch verschieben der Treiber zu erreichen. Die Verstärker waren und sind SET Teile, die gleich aufgebaut sind. Sie unterschieden sich nur durch die Endröhren, sodass ich dort keine Unterschiede in Bezug auf Phase und Impuls zu befürchten hatte. Die Weiche hat 6db und keine aktiven Bauteile im Signalweg. Erst als ich den Klang gut fand, habe ich auf die gleiche Weise einen Hochtöner dazu gebaut. Auch wieder so, dass ich ihn räumlich verschieben konnte. Bin hier bei einem 10cm Saba gelandet. Ein sehr geiles Teil (Kein Scherz! Gruß an Jo!) Der Hochtöner ändert tonal nichts, sondern sorgt nur für mehr Räumlichkeit und einen präziseren Bass. Er wird über 10000Hz eingesetzt. Da dieses Chassis von sich aus einen für meine Zwecke brauchbaren Frequenzgang hat, komme ich mit einem 6db Filter aus Wiederstand und Spule aus. Zeitrichtigkeit ist kein Problem. Als 4ten Weg habe ich dann einen normalen Konustreiber eingesetzt. Ein 8ter Seas im geschlossenen Gehäuse. Der spielte von 100Hz bis ca. 1500Hz. Obwohl dieses Chassis nur einen Wirkungsgrad von 90db und eine schwere Membran hat, war das Ergebnis sehr gut. Ich brauchte als Filter nur einen Kondensator und einen Wiederstand. Die Monoblöcke, die ich dafür gebaut habe passten ohne Pegelabgleich zum Bass. Viele meiner bekannten, die regelmäßig meine Lautsprecher testen müssen, sind der Meinung, dass das die beste Lösung war. (Also im Bereich von 100Hz bis 1500Hz " kein " Horn) Zeitrichtigkeit war kein Problem! Dynamik sehr gut! Tonal super! Dann Seas Bass raus und 350hz Autotech-Horn mit B+C 2 Zoll Treiber rein. Horn ist nur 35 cm lang, so dass Zeitrichtigkeit kein Problem ist. Wirkungsgrad viel zu hoch für den Bass. Also neue Endstufe mit 2a3 Endröhre. Klang! Naja! Der 15ner TAD ist nicht gut, wenn er mehr als 150Hz abstrahlen muss. (Impulsverhalten des Chassis ändert sich vielleicht mit der Frequenz??) Der B+C geht aber nur bis 500Hz. Also habe ich über ein Midbasshorn nachgedacht. Zeitrichtigkeit ein großes Problem, da mein Raum dafür zu klein ist. Hätte gerne ein "richtiges" 100Hz Tractrix Horn. Ich habe dann ein 150 Oris gekauft, Horn möchte ich dazu nicht sagen. Das habe ich seit Januar und es geht mit einem B+C 8 Zoll Treiber recht gut. Diese Kombination läuft von 140Hz bis 450Hz. Da es recht kurz ist, kann ich die Zeitrichtigkeit physikalisch einstellen. Ein Wiederstand und ein Kondensator reichen als Filter. Nach unten wird der Verstärker über den Kathodenkondensator der ersten Verstärkerstufe begrenzt. Ich habe nun also ein System, von dem ich annehme, dass es in Bezug auf Phase und Impulsverhalten recht gut läuft. Der Frequenzgang ist ausgeglichen. Die Frequenzweiche kommt ohne aktive Bauteile im Signalweg aus. Pegelunterschiede aufgrund von unterschiedlichen Wirkungsgraden gleiche ich nicht mehr mit Potis in den Endstufen aus, weil ich der Meinung bin, dass alle den Klang sehr negativ beeinflussen. Ich habe zwischen Endstufenausgang und Chassis kein Bauteil. Alle Endstufen brauchen zur Vollaussteuerung ca.3,5 V. Das System kann ich in meinem Raum gut unterbringen. Den Abstand zum Ohr kann ich bei allen Kanälen leicht verändern, so dass ich nach Änderungen in der Weiche die Zeitrichtigkeit wieder einstellen kann. Ich brauche kein DSP. Was aber am wichtigsten ist, ich habe in dieser Zeit gelernt, was ich hören möchte. Dabei ist mir der richtige Ton am wichtigsten. Ich baue seit langer Zeit Röhrenverstärker, und habe gelernt, das alle Bauteile den Klang beeinflussen. Wir alle wissen das. Nicht umsonst werden Kabel, Röhren, Netzleisten ja sogar Sicherungen getauscht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass weniger oft viel mehr ist. Auf die Abstrahleigenschaften meiner Lautsprecher, als ganze, als auch zwischen den Kanälen, habe ich nie geachtet. Ich habe beim Kauf neuer Teile nur darauf geachtet, dass sie sich sinnvoll in das Vorhandene integrieren lassen und das sie die Veränderungen im Klang bewirken, die ich mir wünsche. Wenn ich Klang sage, meine ich immer nur den richtigen Ton. Und da bietet ein, für manche Leute kompliziert anmutendes System mit 5 Wegen, sehr viele Einflußmöglichkeiten. Hörner benutze ich nur, um Triodenverstärker nutzen zu können.


    Keine Ahnung, ob sich mit DSP ein besseres Ergebnis erzielen ließe. Ich möchte aber meine Lautsprecher und meine Verstärker( es geht mir eigentlich immer nur um Röhrenverstärker), die ich nur für diese Chassis gebaut habe, so hören wie sie sind.


    Wäre toll, wenn ich Dein System mal hören könnte.


    Gruß Stefan

    Hallo Elysio,


    danke für Deine Antwort. Möchte Dir gern meinen Respekt aussprechen. Toll mit welcher Konsequenz und welchem Einsatz Du Dein Ziel verfolgst. Ist dieses Horn oder besser gesagt dieses Projekt Deine erste Arbeit auf diesem Gebiet oder hast Du schon viel Erfahrungen sammeln können?


    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, betreibst Du diesen Aufwand, damit Du eine recht tiefe untere Grenzfrequenz, hier 250HZ, mit einem CP Treiber darstellen kannst. Warum brauchst Du 2 Treiber pro Seite? Warum kein " normaler " Konustreiber, der diesen Bereich mit Leichtigkeit spielen kann.( Ich erreiche mit meinen zusammengekauften Billigteilen eine Übernahmefrequenz von 140 Hz, und das ohne großen Aufwand.)


    Warum stört Dich die starke Richtfunktion der Schneckenhörner. Ich stelle mir vor, dass die Richtwirkung ein Vorteil ist. Ich kann mit meinen Tractrix Kugelwellenhörnern durch die Aufstellung sehr großen Einfluss auf den Klang nehmen und spare mir aufwändige Filter.


    Meinst Du mit 2 Zoll Treibern den Durchmesser der Membran oder den Durchmesser der Austrittsöffnung des Treibers? Oder haben 2 Zolltreiber normalerweise größer Membranen als 1 Zoll Treiber? Kann ich davon ausgehen, dass das Gewicht der Membran für Dich eine große Rolle spielt, weil Du davon ausgehst, das leichter gleich besseres Impulsverhalten ist? (Vielleicht auch deshalb 2 Treiber?)
    Mein hoffentlich gesunder Menschenverstand sagt mir, dass das so seine könnte, denn leichte Membranen folgen dem Signal ja schneller. Kann man messen, wie sich das Impulsverhalten eines Treibers mit der Frequenz ändert? Du setzt deine Treiber ja über einen sehr weiten Bereich ein, 250 -10000 Hz. Hat Dein Horn einen Einfluss auf das Impulsverhalte über diesen weiten Frequenzbereich oder anders ausgedrückt wandern die Frequenzen mit verschiedener Geschwindigkeit durch Dein langes Horn?
    Ich frage das, weil ich glaube, dass nicht nur das schnelle Ansprechen des Treibers auf den Impuls, sondern auch die möglichst gleiche Impulsantwort über den abgestrahlten Frequenzberiech einen großen Einfluss auf den Klang hat.


    Über 80 cm Bautiefe des JBL Horns sind ein Problem wenn man die Schwingspulen der Treiber im gleichen Abstand zum Ohr haben möchte. Das ist der Grund, warum ich kurze Hörner einsetze. Ich muss sie ja sinnvoll in meinem Zimmer unterbringen. Dabei ist mir sehr wichtig, dass ich meinen Lautsprecher im Raum verschieben kann um den besten Platz für sie zu finden. Habe sehr lange gesucht um eine gute Aufstellung zu finden und glaube, dass auch der beste Lautsprecher schlecht klingt wenn er nicht sehr, sehr gut aufgestellt ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es dabei um cm geht. Auf ein DSP möchte ich dabei verzichten. Ich habe mit solchen Teilen keine Erfahrung, meine aber, dass gerade das auch Dir sehr wichtige Impulsverhalten durch den DSP negativ beeinflusst wird. Nehme ich Deinen Lautsprecher als Beispiel, dann ist der Hochtöner der Treiber, der den geringsten Abstand zum Ohr hat. Im DSP wird dieses Signal " aufgefangen " dort bleibt es liegen, bis der Mittelton angekommen ist. Beide warten dann gemeinsam auf den Bass, um dann zusammen zum Ohr des Hörers geschickt zu werden. (So stelle ich es mir jedenfalls vor) Unser Ohr ein sehr sensibles Sinnesorgan, es kann Laufzeitunterschiede im 0,01 ms Bereich wahrnehmen. Wird der Impuls im DSP einmal zerlegt, kann er nicht mehr ohne negative Folgen rekonstruiert werden. Je mehr ich auf digitaler Ebene eingreife, desto mehr Probleme bekomme ich. Ich sage damit nicht, dass es nicht möglich ist gute Ergebnisse mit digitalen Mitteln zu erreichen. Ich glaube aber, des es sehr schwer ist. Arbeite ich analog, bleibt das Signal auf dem Weg durch die Kette als Ganzes erhalten.
    In diesem Zusammenhang möchte ich nochmal auf die PA Hersteller eingehen. Wenn ich mich an meine letzten Konzertbesuche erinnere, dann muss ich sagen, das der Klang meist unglaublich schlecht war. Habe ich mich vor 30 Jahren noch auf ein Konzert gefreut, weil der Sound so umwerfend war, mache ich heute immer wieder die Erfahrung, dass es richtig schei... klingt. Woran liegt das? Heute werden in diesem Bereich ja kaum noch Lautsprecher entwickelt die ohne DSP auskommen. (Funktion One ist da eine Ausnahme) Diese Teile müssen ja nicht mehr ausgewogen klingen, weil der Tonmeister mit der digitalen Technik alles gerade biegen kann .Deshalb bleibe ich bei meiner Aussage, dass im PA Bereich fast niemand auf den richtigen Ton achtet. So meine Erfahrung.


    Sind die Treiber , die Du einsetzt die, die von 80 - 6000 Hz spielen, oder hat Dietmar Deine Treiber für Dein Horn entwickelt?


    Nochmal danke für Deine Mühe auf meine Fragen einzugehen. Ich wünsche Dir für Dein Projekt viel Erfolg. Ist klasse, was Du da auf die Beine stellst.


    Gruß Stefan

    Hallo Elysio,


    sorry für meine blöden Fragen und danke für Deine erklärenden Worte.
    Das JBL Horn kann also nicht zu 100% genutzt werden, da es keinen Treiber gibt, der den Frequenzbereich von 350Hz bis 16kHz abdeckt. (Schade) Man kann dieses Horn also auch nur über 3 - 4 Oktaven einsetzen. Der Grund ein sehr aufwändiges Schneckenhorn zu bauen liegt dann darin, auch tiefere Frequenzen über das Horn spielen zu können. In Deinem Fall ab 250 HZ. ( Oder hat ein Schneckenhorn noch andere Vorteile?) Dafür hast Du Dir Treiber von Dietmar bauen lassen, weil es von den gängigen Anbietern nichts gibt, was das kann. Da das Horn sehr lang ist, muss mit einem DSP der Laufzeitunterschied ausgeglichen werden.



    Könnte man Deine Treiber auch an dem JBL Horn nutzen?


    Gruß Stefan







    Hallo Elysio,




    verstehe viele Dinge über die Du hier schreibst nicht, und möchte deshalb nachfragen.
    Was meinst Du damit, wenn Du schreibst, dass man das JBL Horn von 300Hz bis 16kHz "nutzen " kann? Verstärkt dieses Horn im genannten Frequenzbereich gleichmäßig? Oder muss man nur die richtige Elektronik einsetzen, damit es gut geht?




    Welche JBL und Vitavox Treiber laufen linear bis 80 Hz?




    Du schreibst, dass die PA-Sachen dem Gefrickel überlegen sind. Kennst Du außer Goto, ALE und YL Firme, die bei der Entwicklung ihrer CP Treiber Wert auf Heimanwendung legen oder auf den richtigen Ton achten?




    Was meinst Du mit sounden?




    Geht das von Dir entwickelte Horn als Einwegesystem vom 250Hz bis 10kHz oder nutzt Du einen Hochtöner?




    Gruß Stefan

    Hallo Bernhard,


    Hast Du schon mal eine Frequenzweiche gebaut???? 400V oder 500V ist doch nicht die Frage. Deine Treiber sind mit 3V so laut, dass der Nachbar mithören kann.
    Selbst Dein Bass macht ohne Horn 100db bei 2,8 V !!! Deshalb auch Vorsicht mit Deinen SS Verstärkern. Damit kannst Du auch den Rest Deiner tollen YL Teile "zerstören". Und noch mal der Hinweis, ohne neue D18000 kannst Du Dir die neue Weiche sparen.


    Gruß Stefan

    Hallo Bernhard,


    frag mal bei der Hornfabrik Eder nach, die bauen Frequenzweichen nach Kundenwünschen. Wenn Du denen Deinen Schaltplan schickst, werden sie Dir sicher ein Angebot machen. Dort hat man Erfahrung mit Hörnen und sicher auch Bauteile, die gut für diese Lautsprecher geeignet sind. Die beste Lösung wäre natürlich eine zweite Orginalweiche. Solltest Du diese nicht bekommen, ist es auch eine Überlegung wert, die Teile aus Deiner Weiche für die neuen zu benutzen. Dann hast Du wenigstens die alten ( high end ) Teile wieder verwendet.
    Ich setze an keiner Stelle meiner Anlage PIO`s ein. Die, die ich probiert habe, und das waren viele, gefielen mir vom Klang her nicht. Aber das tut hier nichts zur Sache.


    Gruß Stefan