Posts by Flinkx

    Einen Revox A-76 habe ich viele Jahre besessen, mit fetter Rotorantenne auf dem Dach. :thumbup:

    Es handelt sich um einen Supertuner, Empfangsqualität vom Feinsten. Für die Klangqualität war ich damals noch nicht so empfänglich.

    Manchmal überlege ich, mir heute noch mal einen zu holen. :/


    Möglicherweise meinst du den A-78, den ich klanglich gar nicht einordnen kann, ist aber sicher auch ein feines Teil.


    Lieber Gruß


    Juergen

    ...

    Kaum jemand scheint mit seinem aktuellen PS dauerhaft zufrieden Musik hören zu können, jeder sieht irgendwo Bedarf oder Chancen zur Verbesserung. Plattenspieler sind an dieser Stelle dankbare "Spielzeuge" für neugierige Bastler oder experimentierfreudige Spezialisten.

    ...
    Gruß

    Jörg

    Also, ich schmeiß mich da auch mal ins Getümmel:

    ich betreibe seit ca. 25 Jahren ein Wilson Benesch Record Player.

    Abgesehen von etwas Öl (mit entsprechender vorhergehender Reinigung), ab und zu einen neuen Riemen und natürlich nach "Verbrauch" immer mal wieder ein Tonabnehmersystem, hat sich an meinem Dreher nichts geändert (wenn ich mal Holzpolitur anwende, ändert sich der Klang zum besseren?).


    Ich bin auch sehr sicher, dass ich nicht der einzige bin, der so Musik hört.


    Lieber Gruß

    Juergen

    Allerdings ist für mich die Klangqualität meiner JBL Lautsprecher noch wichtiger und diese sind gesetzt als Dreh- und Angelpunkt.


    Wenn nun der neue LM Endverstärker nicht optimal harmoniert, geht es halt so nicht und die Optik im Sinne eines ansehnlichen Setups muss zurückstehen.

    Ich könnte da noch einen Vorschlag machen bzgl. hervorragender Vor- und Endverstärker.


    (Duck und wech)


    Lieber Gruß


    Juergen

    Ihr habt aber schon gesehen, dass es sich nicht um einen "Übertrager" handelt, sondern um einen MC-Vorvorverstärker?


    Lieber Gruß

    Juergen

    @schnupperabo


    Jo, ich glaube, wenn wir direkt mit einander sprechen würden, würden wir uns vermutlich ganz gut verstehen.


    Vielleicht würdest du auch anders argumentieren, wenn du meine Anlage mal gehört hättest.

    Mich würde wirklich dein Urteil interessieren.

    Hiermit lade ich dich offiziell ein, meinen "Mist" persönlich in Augenschein (Ohrenschein??) zu nehmen und mal zu hören, wie eine relativ moderne Class D Endstufe klingen kann. Vielleicht wärst du auch überrascht.

    Ich weiß nicht, von wo du kommst, aber vielleicht verschlägt es dich mal in meine Gegend nahe Osnabrück.


    Lieber Gruß

    Juergen

    Hallo Jo,

    ich fühle mich ertappt.


    Trotz des provokanten Titels dieses Threads wollte ich eigentlich keine Grundsatz-Diskussion zu Class D lostreten, haben hier sicher schon andere vor mir gemacht, ich weiß, dass so etwas nichts bringt.
    Ich wollte eigentlich nur einen netten Bericht zu meinen Erfahrungen und dem Ergebnis aus meiner komplett subjektiven Sicht schreiben.


    Das "Totschlagargument" habe ich aber schon bewusst gebracht, um die Situation etwas deutlicher zu machen, NACHDEM mehrere Teilnehmer Pauschalurteile abgegeben haben, um mich als Musikhörer zu beschreiben. "Der hört mit Class D? Naja."

    Darf ich an diese Stelle um des Effektes willen etwas übertreiben? :huh:


    Du bestätigst im Grunde auch nur genau das was ich meine:

    Du hast schon unzählige Class-D-Amps gehört (rsp. dich damit beschäftigt), dass du einen bestimmten sofort einordnen kannst OHNE ihn gehört zu haben und sagst, Class D geht gar nicht.


    Ich habe in meiner Beschreibung nicht vom Prinzip "Class D" gesprochen, sondern von EINEM KONKRETEN Gerät.


    Weiterhin bestätigst du noch einmal meine Einschätzung, indem du alle möglich Einsatzorte von Class D auflistest, wo diese Technik nach deiner Meinung Sinn macht, nämlich da, wo es nicht um die Klangqualität geht, sondern um die anderen Vorteile dieser Technik, nämlich energiesparend, wenig Wärme entwickelnd, Platz sparend. Wie ich schon sagte, jeder kennt Class D, hat ja jeder zu Hause und kann es auch einordnen, klanglich bewerten.


    Du schreibst weiter selbst, dass du die ICE-Power Module nicht kennst. Dabei sind das wohl neben den Hypex Modulen die meist verkauften für kommerzielle Hersteller überhaupt. Gibt es seit weit über 10 Jahren.

    Wenn du die nicht kennst, wann hast du dich denn das letzte Mal mit dieser Technik beschäftigt?


    Irgend jemand hat hier auch schon darauf hingewiesen, dass es von jeder Schaltungstechnik, sei es Class A, Class A/B oder Class D, Röhre oder Transistor, gute und schlechte Verstärker gibt. Jeder hätte in diese Richtung argumentieren können, "Diesen speziellen Amp kenne ich nicht, aber meine generelle Meinung zu Class D ist ... ", aber irgendwie kam diese Argumentation nur sporadisch.


    Jo, ich schätze deine Beiträge, die meistens sehr fundiert und nachvollziehbar geschrieben sind (manchmal sogar spannend), und ich möchte dir deinen technischen Verstand/Hintergrund nicht absprechen (wer bin ich schon), aber im Laufe dieser Diskussion hast du dich meiner Meinung nach eigentlich selbst disqualifiziert.


    Ich wollte hier wirklich niemand vor den Kopf stossen, wenn jemand das Gefühl hat, persönlich angegriffen worden zu sein, so entschuldige ich mich hiermit vielmals. Die Reaktionen auf meine simple Beschreibung (und mein Gefühl, das Richtige getan zu haben) waren aber schon manchmal daneben.


    Dann mal Butter bei die Fische: Wer kennt denn tatsächlich die von mir beschriebene Endstufe von NuPrime ST10? Wer hat sie (nicht mal nur für 3 Minuten im Hotel im Vorbeigehen) in einer ordentlichen (am besten seiner eigenen) Anlage gehört?


    Lieber Gruß

    Juergen


    P.S.: Jo, die "technische Beschreibung" von Technics, die du einkopiert hast, ist doch kompliziert klingendes Werbegewäsch und Allgemeinplätze ohne irgendwelchen technischen Hintergrund.

    NuPrime sagt, dass seine Endstufen über den gesamten Übertragungsbereich null Phasendrehungen produzieren.

    Ich finde es schon höchst interessant, wie hier viele Leute schon "Class D" gehört haben und für mies befunden haben, allenfalls für Subwoofer oder Portables geeignet.

    Vermutlich kennen doch einige diese besonders hochwertigen, leistungsfähigen Komplettverstärker im Plastikgehäuse mit 2 x 20 bis 100 Watt für €20 bis € 70. Wenn man soetwas gehört hat, kennt man ja auch diese Technik, Class D taugt nicht, weiß doch jedes Kind.


    Aber kaum jemand sagt etwas darüber, was genau er gehört hat, welcher Hersteller, welches Modell.

    Und Hersteller wie Jeff Rowland, Classé Audio, NAD, Rotel usw. beschäftigen ja alle nur Deppen und Trottel, dass die sich auf eine tote und unbrauchbare Technik einlassen.


    Naja, hätte ich etwas anderes erwarten sollen?


    Egal, ich geh jetzt ins Wohnzimmer und höre mit meiner besch...en Anlage J.J. Cale oder Kraftwerk.


    Hmmm, Solar Fields hab ich auch schon lange nicht mehr gehört. :)


    Ich wünsch mir viel Spaß.


    Lieber Gruß

    Juergen

    Danke, Thies,

    iss wohl so gewesen, manchmal muss man sich schnell entscheiden. 8o

    Ich bin aber zufrieden mit dem System.


    Lieber Gruß

    Juergen

    Wie lange hing der SAM beim Wechsel dran?

    Hi Rüdiger,

    Ich halte den SAM für nicht so empfindlich, dass er ein paar Tage Einspielzeit braucht.

    Der Unterschied war hinterher so deutlich, dass ich für ihn keine Chance mehr sah.


    Warum ich das nicht sofort gehört habe?

    Ich denke, da kommen (wie so oft) mehrere.Faktoren zusammen:

    die Endstufe hatte beim Vorbesitzer längere Zeit nicht gelaufen, meine Erwartungshaltung wurde nicht mit einem Holzhammer bedient, vielleicht hat der Sam tatsächlich nicht mehr ganz auf der Höhe seines Könnens gespielt.

    Nochmal, ich weiß, dass es jetzt eine ganze Klasse höher spielt.

    Warum? Klingt es tatsächlich doch nicht wie erwartet oder willst du nur um die LS herumlaufen können oder was ist der Grund?

    Hallo Joerg,

    nein, das war schon eher scherzhaft gemeint, ich bin voll zufrieden mit dem Ergebnis. :)

    Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Lautsprecher, die an der Wand stehen oder hängen, minimale Probleme haben, räumliche Tiefe darzustellen. Wenn man eine Wand sieht, ist es schwierig, sich ein akustisches Fenster vorzustellen. Von daher ist ein größerer Raum der räumlichen Darstellung durchaus zuträglich.


    Lieber Gruß

    Juergen

    Teil zwei


    Eine passive Vorstufe war mir als Bauteil (Widerstandsschalter als Potiersatz als Lautstärkeregelung) schon früher begegnet, und es hatte mir vom Prinzip her durchaus gefallen - präzise, wiederholbar, klanglich gut.

    Beim Lesen fiel mir allerdings immer wieder auf, dass besonders bei niedrigeren Lautstärkestellungen die klanglichen Auswirkungen des Widerstandsnetzwerks beim Einsatz in einer passiven Vorstufe als eher negativ beschrieben wurden.


    Fällt also aus.

    Alternativen?

    Klar gibt es die.


    Stichwort: TVC (Transformer Volume Control)


    Wie funktioniert’s?

    Ein Transformator (Übertrager) wird mit einer Eingangswicklung und einer Ausgangswicklung gefertigt.

    Soweit so easy, ist ja bekannt.

    In der Sekundärwicklung (Ausgang) werden nun mehrere Abgriffe eingearbeitet, abhängig davon, wieviel Lautstärkestufen man haben möchte, die dann mit einem Schalter (ugs. Lautstärkeregler) umgeschaltet werden. Man hat also für jede Lautstärkestufe ein bestimmtes Übertragerverhältnis.

    Damit wird gleichzeitig die Quelle komplett vom Ziel (Endstufe) entkoppelt.


    Vorteil: Je niedriger man die Lautstärke einstellt, desto besser wird das Verhältnis von Ausgangsimpedanz der Quelle zur Eingangsimpedanz der Endstufe.

    Und das war genau das Ziel, leise bis mittlere Lautstärken bei bester Klangqualität.


    Bei der Lektüre tauchte immer wieder ein Hersteller von hervorragenden MC-Übertragern auf, nämlich Stevens & Billington. Kennen sicher die meisten.

    Diese Jungs bauen seit ein paar Jahren auch fertige „Vorverstärker“ (ist eigentlich das falsche Wort, weil sie „verstärken“ ja nicht, sondern sie schwächen nur ab). Allerdings nicht mehr unter dem Namen Stevens &… sondern als „Music First Audio“.


    Da ich von der Endstufe und deren Eingangsempfindlichkeit genügend Headroom erwartete, um die Lautstärke niedrig einstellen zu können, war ich überzeugt, dass das funktionieren würde.


    Mutig, wie ich bin, stürzte ich mich in dieses Abenteuer, ohne irgendetwas gehört zu haben und erstand nach kurzer Frist erst die NuPrime ST10 und dann die Vorstufe von Music First Audio „Passive Magnetic Preamplifier“.

    Den PMP fand ich besonders deswegen interessant, weil er im Gegensatz zu den anderen (bezahlbaren) Geräten die Möglichkeit bot, beliebige Quellen mit beliebigen Endstufen zu verbinden.

    Oder genauer, die Eingänge waren unsymmetrisch (Cinch) UND symmetrisch (XLR) ausgeführt, auch die Ausgänge waren beide jeweils einmal vorhanden, also 4 Cinch- und 2 XLR-Eingänge, plus 1 Cinch- und 1 XLR-Ausgang, gerüstet für alle Fälle.


    Ob ich tatsächlich bei bestimmten Geräten einen klanglichen Vorteil erreichte, ob ich den Cinch- oder den XLR-Anschluss wählte, war mir in dem Moment völlisch ejaaall.

    Ich hatte die Möglichkeit, und das war entscheidend.


    Der große Moment kam, beide Geräte (gebraucht, in einwandfreiem Zustand) waren eingetroffen.

    Den SAM raus, die beiden neuen angeschlossen (witziger Funfact: 2 Geräte, 1 Netzschalter), eingeschaltet, und …


    Enttäuscht?


    Jau, im ersten Moment schon.


    Das erwartete Feuerwerk an Auflösung, Feinheiten, räumlicher Darstellung, usw. war nicht wirklich da.

    Auf dieses „Ab dem ersten Moment geht die Sonne auf“ und „Es öffnen sich jetzt die Scheunentore“ hatte ich eigentlich gewartet, aber das war nicht so: Dire Straits war Dire Straits, Holly Cole war Holly Cole etc.

    Ich tröstete mich mit, das kommt schon noch.


    Hmmm…


    Ich brauchte tatsächlich ein paar Tage, um mich einzuhören, besonders auch bei verschiedenen Lautstärken. Je länger ich hörte, desto mehr wurde mir bewusst, wieviel an Feinheiten wirklich übertragen wurde, wieviel tiefer der Raum… und so weiter und so weiter.


    Als ich nach einer Woche den SAM nochmal heraus holte, war die Überraschung groß.

    DAMIT hatte ich mehr als 5 Jahre Musik gehört ???


    Ganz schnell wieder abgeklemmt, Vor-Endstufe angeschlossen, und es war da.

    Genau so, wie ich es erwartet hatte, die Auflösung, die räumliche Darstellung, kaum glaubliche Steigerung von Feinheiten, diese Präzision im Bass, you name it, einfach nur fantasmagorial.

    Anfangs fand ich mich mutig, etwas zu kaufen, von dem ich nicht wusste, ob es überhaupt funktioniert, und dann auch noch, ob es mich wirklich weiter bringt.

    Inzwischen weiß ich, dass ich es richtig gemacht habe, bin glücklich und würde jedem, der mich fragt, sagen: Probier’s aus.


    Ein Nachteil ist aber auf jeden Fall da. Es gibt keinen Ausgang für Aufnahmegeräte. Brauche ich im Moment nicht, ich hätte zwar gerne eine ordentlich Bandmaschine, aber ich kann mir im Moment keine PR-99 leisten.


    Jetzt würde ich mir nur noch 3 Meter mehr Platz hinter den Lautsprechern wünschen, aber ein Umzug wegen der HiFi-Anlage??


    Die beste Ehefrau von allen würde mich steinigen und dann gehen.

    Ok, dann lieber doch nicht.


    Lieber Gruß

    Juergen

    Hallo Ihr Lieben

    Ich möchte hier mal meine Erfahrungen zum Thema „Verstärkung“ niederschreiben. Vielleicht ist der eine oder andere interessiert oder es hilft vielleicht sogar.


    Meine Entwicklung über die letzten 50 Jahre mit HiFi soll hier nicht Thema sein, sondern ich starte vor ungefähr 8 Monaten:


    Zur Verstärkung besaß ich einen AudioNET SAM V2, ein Vollverstärker, den ich auch heute noch als ein feines Gerät für den Preis erachte; wer knapp €1000 für einen Vollverstärker (gebraucht, je nach Zustand und Ausstattung) ausgeben möchte und sich mit Optik, Haptik und den Möglichkeiten dieses Verstärkers einverstanden erklärt, bekommt ein feines Teil, was sich hinter nicht viel zu verstecken braucht.


    Vor ein paar Jahren habe ich meine Lautsprecher-Suche beendet und besitze seitdem ein Paar „Wilson Benesch Discovery“ und bin damit von Anfang an wirklich glücklich.

    Tolle ausgewogene Wiedergabe, ein echter Tiefton, den man nicht glaubt, wenn man die Lautsprecher nicht gehört hat, sondern nur sieht (Stichwort: Gehäusegröße), die Stimmen, das Loslösen der Klangereignisse vom Lautsprecher - das könnte ich noch seitenweise so fortführen, HiFi-Magazine geben ein unglaubliches Maß an Beschreibungen wieder.

    Ihr seht schon, ich bin/war begeistert.


    Das einzige Lämpchen, was immer mal wieder im Hinterkopf aufleuchtete, war ein Punkt, über den ich mir am Anfang eher keine Gedanken gemacht hatte.

    Ist der Verstärker den Lautsprechern ein angemessener Partner?

    Oder anders formuliert, ist es möglich, dass die Lautsprecher mehr können als der Verstärker?

    Ihr kennt das alle, dieses Lämpchen wurde heller und heller und irgendwann war der Entschluss gefasst, dass ich etwas tun muss.

    Verstärker und Verstärkerkonzepte gibt es tausende am Markt, also was tun?

    Es soll/muss ja auch noch einigermaßen bezahlbar bleiben.


    Man fängt an zu lesen.


    Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, wieviel Online-Seiten von Beschreibungen und Tests ich durchgeblättert und gelesen habe.

    Ich hatte verschiedene Artikel unter anderen mit den Themen „Class D“ und „Passiv-Vorstufe“ gelesen, allerdings nicht in direktem Zusammenhang. Auf jeden Fall klangen diese beiden Konzepte für mich irgendwie spannend.

    Ich suchte gezielter, um einer Vorauswahl näher zu kommen.


    Eigentlich wollte ich gerne der Einfachheit halber wieder einen Vollverstärker, aber die Auswahl an Geräten, die für mich in Frage kamen (z.B. Hattor), hatte mich nicht wirklich überzeugt.

    Auch eine integrierte Phonostufe wäre schön gewesen, aber da ich sowieso eine externe (AcousTech) besaß, spielte das auch letztlich eine untergeordnete Rolle.

    Es blieb mir keine Wahl, es musste dann doch wieder eine Vor-Endstufen-Kombi sein.


    Als Endstufe kamen schnell 2 in den Entscheidungsprozess, die PS Audio Stellar S300 und die NuPrime ST10.

    Beide gut beleumundet, beide haben mehr als ausreichend Leistung für meinen Bedarf (2 x 140 bzw. 150 Watt an 8 Ohm), da ich überwiegend eher leise höre (eine der wenigen Ausnahmen ist das Stück „Entre dos tierras“ von Hierros del Silencio, das braucht unbedingt Power).

    Letztlich entschied ich mich für die NuPrime, weil dieser Hersteller als einer der wenigen nicht bei ICE-Power oder Pascal einkaufte, sondern seine Schaltung selbst entwickelte.

    Gleichzeitig schraubten die Entwickler die Taktfrequenz auf ca. 600kHz und damit fast doppelt so hoch wie die anderen, um damit eine feinere Auflösung des Audiomaterials zu erreichen (Interessierte mögen das gerne im Netz nachlesen, ich bin kein Techniker und möchte das hier nicht weiter ausführen).


    Okay, soweit der Powerklotz. 8)


    Teil zwei folgt.


    Lieber Gruß

    Juergen

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe gestern von einem Mitforisten ein Ortofon Statement erhalten, und natürlich gleich eingebaut (gestern Nacht, gegen 02:00 Uhr :/).

    Eigentlich bin ich kein Freund von besonders scharfen Nadelschliffen, habe viele Jahre mit Denon DL-103R gehört, bis ich vor 2 Jahren ein Shelter 301 in sehr gutem Zustand bekommen habe, mit dem ich sehr zufrieden bin, aber ich hatte einfach mal Lust, etwas anderes auszuprobieren.

    Tonabnehmer einbauen und justieren macht keinen Spaß, aber was sein muss, muss sein, und meine Frau weigert sich beharrlich, die Anlage anzufassen, nachdem ihr mal ein Diamant eines DL-103R "verloren" gegangen ist: ich meine das, wie ich es schreibe. Der Nadelträger war einwandfrei, aber der Diamant war komplett wech.


    Shit happens.


    Ich hatte noch nicht so viel Zeit, das Ortofon zu hören, aber es spielt schon nicht schlecht. Ich muss da mal dranbleiben, wie sich das entwickelt.


    Ich bitte, den Staub zu entschuldigen, aber dafür war gestern Abend keine Zeit mehr. 8)


    Statement_01.jpg



    Statement_03.jpg


    Das Ganze läuft auf einem Wilson Benesch Record Player mit WB Tonarm A.CT. Two.


    Ich gebe zu, dass ich mir schon manchmal einen Tonarm mit abnehmbaren Headshell gewünscht habe, um mal schnell das System zu wechseln, aber die Qualität des A.C.T. Two ist schon eine Hausnummer.


    Lieber Gruß

    Juergen

    Hi Andreas,

    DP 35 und DP 37 sind die gleichen Plattenspieler mit einem elektronisch kontrollierten Tonarm, nur der kleine hat ein einfacheres Plastikgehäuse, während der DP 37 ein ganz ordentlich foliertes Holzgehäuse (imitiertes Rosenholz? und schwarz) hat.

    Der DP 47 ist ein größeres Kaliber, hat einen besseren Arm (ebenfalls elektronisch kontrolliert, inkl. Tastensteuerung des Arms) und auch ein besseres Laufwerk und ebenfalls ein foliertes Holzgehäuse.

    Werksseitig war der DP 47 auch mit einem besseren Tonabnehmer ausgestattet (ich glaube, ein DL-160). Das ist aber heute vermutlich nicht mehr relevant.

    Lieber Gruß

    Juergen

    Ich habe vor kurzem irgendwo gelesen, dass z.B gerade REL-Subwoofer sich nicht mit jeder/jedem Endstufe/Verstärker paaren lassen, weil die Lautsprecher-Anschlüsse MINUS rechts und links bei manchen Geräten nicht verbunden werden dürfen.

    Vermutlich gilt das auch noch für andere Subs.

    Auch wenn das nur für Brückenendstufen gelten sollte, wäre ich vorsichtig mit dem Anschluss über LS, bevor ich meine Endstufe hochjage.

    Ich bin kein Techniker, deswegen stelle ich diesen Beitrag mal zur Diskussion.

    Lieber Gruß

    Juergen